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Die Bundeshauptstadt

03. Bezirk - Friedhof St. Marx

Der Sankt Marxer Friedhof ist ein Friedhof im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße, der 1874 geschlossen wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Die wohl bekannteste Grabstätte auf diesem Friedhof ist jene des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Die Stadt Wien führt den Sankt Marxer Friedhof als öffentlich zugängliche Parkanlage.

Gräberliste Friedhof Sankt Marx


Geschichte: Bereits seit dem 16. Jahrhundert hatte es in Wien Bestrebungen gegeben, die Friedhöfe aus dem Stadtinneren zu verbannen. Reformen waren aber in Bezug auf Bestattungen in Wien besonders schwierig durchzusetzen, da die Wiener Bevölkerung eine fest vorgefertigte Meinung hatte, wie ein Begräbnis und die dazugehörige Festlichkeit zu gestalten waren, und ihre traditionellen Bräuche nicht aufzugeben vorhatte. Erst Kaiser Joseph II. setzte mit einer im Zuge seiner Josephinischen Reformen erlassenen Seuchen- und Hygieneverordnung gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Schließung der Friedhöfe im Stadtgebiet und in den Vorstädten durch und verbot auch Begräbnisse in den Kirchengrüften und Klöstern innerhalb des Linienwalls. Davon ausgenommen waren Begräbnisse in der Kapuzinergruft, der Stephansgruft und dem Salesianerkloster.

Stattdessen wurden 1784 außerhalb des Linienwalls fünf so genannte communale Friedhöfe angelegt, heute auch bekannt als Biedermeier-Friedhöfe. So entstanden der Sankt Marxer Friedhof, der Hundsturmer Friedhof, der Matzleinsdorfer Friedhof, der Währinger Friedhof und statt eines ursprünglich in der Brigittenau geplanten Friedhofs der Schmelzer Friedhof. Auch die jüdische Gemeinde Wiens musste aufgrund dieser Verordnung den jüdischen Friedhof Währing außerhalb der Linien als Ersatz für ihren Friedhof in der Rossau errichten. Letzterer wurde aber im Gegensatz zu den katholischen Vorstadtfriedhöfen nicht aufgelassen, da die Gräber auf jüdischen Friedhöfen „auf Ewigkeit“ bestehen und keine Exhumierungen und Überführungen von Toten vorgenommen werden dürfen.

Entwicklung des Sankt Marxer Friedhofs: Der Sankt Marxer Friedhof wurde außerhalb des Linienwalls nahe dem Linienamt St. Marxer Linie errichtet. Sankt Marx war ein Teil der Vorstadt Landstraße, der Name ist auf eine Kapelle des dort gelegenen Bürgerspitals zurückzuführen, die dem heiligen Markus (St. Marks) geweiht war.

Mit der Eröffnung des Sankt Marxer Friedhofs wurden mehrere kleinere Vorstadtfriedhöfe aufgelassen und die Gebeine auf den neuen Friedhof gebracht, so wurden auch die sterblichen Überreste der Beerdigten des Landstraßer St. Nikolai-Friedhofs (an dessen Stelle sich heute der Rochusmarkt befindet) hierher überführt, unter anderem jene des Bildhauers Georg Raphael Donner. Der Sankt Marxer Friedhof wurde erstmals am 17. Mai 1784 in einem Sterberegister (Pfarre Mariä Geburt) namentlich erwähnt, es ist aber wahrscheinlich, dass hier bereits in den Wochen davor Bestattungen stattgefunden haben. Die Zuständigkeit des Friedhofs umfasste Teile der Inneren Stadt, die Vorstädte Landstraße, Erdberg und Weißgerber sowie die heutige Leopoldstadt.

Der Friedhof befand sich zum Zeitpunkt seiner Eröffnung noch weit außerhalb der Stadt, die aber ab 1850 – nach der Schleifung der Verteidigungsanlagen, Eingemeindung der Wiener Vorstädte und Abtragung des Linienwalls – rasch bis zum Friedhof vorrückte. Wie zeitgenössische Quellen und Verordnungen zeigen, hatten die communalen Friedhöfe unter den Josephinischen Reformen auch den Zweck, die Toten möglichst weit von den Lebenden fernzuhalten. In den ersten Jahren war es sogar verboten, die Leichenwagen auf ihrem Weg zum Friedhof über die Stadtmauer hinaus zu begleiten oder Gräber zu kennzeichnen. Eine Ausnahme bildeten Grabstätten, die sich direkt an der Friedhofsmauer befanden, weshalb sich die ältesten Gräber mit Grabstein dort befinden. Erst als das Verbot aufgehoben wurde, weil der Widerstand des Klerus und der Bürger zu stark war, durften auch einfache Gräber mit Grabsteinen ausgestattet werden.

Nach dem Bau des 1803 eröffneten Wiener Neustädter Kanals lag der Friedhof nunmehr am südwestlichen Ufer dieses Wasserlaufs und war somit von Sankt Marx und der Ausfallstraße (dem heutigen Rennweg) getrennt. Vor dem St. Marxer Linientor wurde eine über den Kanal führende Brücke gebaut, über die der Friedhof weiterhin erreicht werden konnte. Am 26. Oktober 1848 fanden auf dem Friedhof im Zuge des Wiener Oktoberaufstandes Kampfhandlungen statt, bei denen die Wiener Verteidiger kroatische Einheiten zurückdrängen konnten. Aber bereits zwei Tage später fiel die St. Marxer Linie, und am 31. Oktober erstürmte das Militär die Innere Stadt.

Schließung und Umwandlung in eine Parkanlage: Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden aufgrund der Bevölkerungsexplosion in Wien die communalen Friedhöfe rasch zu klein, weshalb die Stadtväter die Errichtung des Wiener Zentralfriedhofs beschlossen, welcher schließlich am 1. November 1874 seiner Bestimmung übergeben wurde. Gleichzeitig wurden die fünf Communal-Friedhöfe nach 90-jährigem Bestehen geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Sankt Marxer Friedhof – nach mehreren Erweiterungen – eine Fläche von über 60.000 m² und war damit nach dem Schmelzer Friedhof der zweitgrößte der communalen Friedhöfe. Vereinzelt wurden hier aber auch nach 1874 noch Bestattungen vorgenommen, vor allem in bereits bestehenden Familiengruften, so wurde beispielsweise der Praterunternehmer Basilio Calafati im Jahre 1878 beigesetzt. In den 1880er Jahren wurde begonnen, prominente Verstorbene des Sankt Marxer Friedhofs zu exhumieren und auf den Zentralfriedhof umzubetten, da dort zur Steigerung der Attraktivität der neuen „Totenstadt“ Ehrengräbergruppen angelegt wurden.

Der Sankt Marxer Friedhof wurde in weiterer Folge sich selbst überlassen, was zu einer Verwilderung des Geländes führte. Nach einem Beschluss des Wiener Gemeinderates vom 10. Februar 1922 sollten die fünf ehemaligen Communal-Friedhöfe aufgelassen und in Parks umgewandelt werden. In den darauffolgenden Jahren wurde aus dem Hundsturmer Friedhof der Haydnpark, der Matzleinsdorfer Friedhof wurde zum Waldmüllerpark, der Währinger Friedhof zum Währingerpark, und auf einem Teil des Areals des Schmelzer Friedhofs wurde der Märzpark errichtet. Der Heimatforscher Hans Pemmer setzte sich jedoch geradezu kämpferisch für die Erhaltung des Sankt Marxer Friedhofs ein, sodass dieser unter Denkmalschutz gestellt wurde und als einziger dieser fünf Friedhöfe bestehen blieb. Nach einer Renovierung und Instandsetzung des gesamten Friedhofs unter Leitung des Architekten Anton Waldhauser wurde dieser am 22. Oktober 1937 der Wiener Bevölkerung als öffentliche Parkanlage übergeben und 1943 unter die Obhut und Pflege des Stadtgartenamtes gestellt.

1945 war der Friedhof während der Schlacht um Wien Schauplatz von Kampfhandlungen zwischen der Roten Armee und einer SS-Einheit, zudem wurden in den Monaten davor Teile des Areals durch Bombentreffer schwer beschädigt. Bald nach Kriegsende wurde unter Mitwirkung von Hans Pemmer mit der erneuten Instandsetzung der Anlage begonnen, sodass der Friedhof bereits ab dem 3. August 1946 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich war. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ließ das Wiener Kulturamt nachträglich Gedenksteine und Grabmäler für prominente Verstorbene errichten, falls diese beispielsweise in Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof überführt oder in Schachtgräbern beerdigt worden waren. Dies betraf unter anderem die Grabstellen von Alois Negrelli von Moldelbe, Moritz Daffinger, Karl Agricola, Johann Georg Albrechtsberger und Joseph Drechsler.

Im November 1957 wurde seitens des Wiener Stadtbauamtes einer Verlängerung des Landstraßer Gürtels geplant, die Trasse sollte ursprünglich nördlich des Friedhofs verlaufen. Deshalb wurde 1958 eine Verkleinerung des Friedhofs im Bereich des rechts vom Eingang gelegenen, nördlichen Ecks um rund 1.500 m² vorgenommen, dazu mussten vier historisch bedeutende Gräber um einige Meter versetzt werden (Louis Montoyer, Jakob Hyrtl, Karl Krottenthaler und Johann Nepomuk Höfel). Das Mausoleum des Ziegel-Industriellen Heinrich von Drasche-Wartinberg, welches nie für Beisetzungen benutzt wurde, stuften die zuständigen Kunsthistoriker hingegen als nicht erhaltungswürdig ein. Als diese Anpassungen bereits durchgeführt waren, änderte das Stadtbauamt seine Pläne dahingehend, dass die Verbindung des Gürtels zur projektierten „Autobahnverbindung Wien Süd“ nunmehr südlich des Friedhofs verlaufen sollte. Die frei gewordene Fläche im Norden der Anlage wiederum kam stattdessen dem kommunalen Wohnbau zugute. Zwischen der Hofmannsthalgasse und der neu gezogenen nördlichen Friedhofsbegrenzung wurde ein 1959 fertiggestellter Gemeindebau errichtet, eine zugehörige Grünfläche inklusive Kinderspielplatz reicht heute bis zur Friedhofsmauer.

Erst viele Jahre später machte der Bau der Autobahn A23 und ihrer Anbindung an den Landstraßer Gürtel eine erneute Verkleinerung des Friedhofsareals nötig, diesmal aber nur um einige Quadratmeter im südlichen Eck der Anlage. Hier wurden drei historisch relevante Gräber um wenige Meter versetzt, unter anderem jenes des Industriellen Karl Klinkosch. Seit der Eröffnung dieses Autobahnabschnittes in den 1970er Jahren schmiegen sich die in diesem Bereich als Hochstraße ausgeführte Stadtautobahn und ihre Abfahrt zum Gürtel in einer Kurve eng an die Süd- und Ostseite des Sankt Marxer Friedhofs.

1996 wurde im Auftrag des Bundesdenkmalamtes ein gartendenkmalpflegerisches Konzept erarbeitet. Unter anderem wurde in Zusammenarbeit mit dem Wiener Kulturamt eine Musterrestaurierung an zwei typischen Grabmälern durchgeführt. Eine Analyse des Steinmaterials ergab, dass für die Stelen und das Medaillon des größeren Grabsteines feinkörniger Leithakalkstein aus Stotzing verwendet wurde, während die Inschriftplatten aus Solnhofer Kalkschieferplatten und die Sockel und Aufsätze aus grobkörnigem Leithakalkstein aus St. Margarethen und Kaisersteinbruch bestanden.

Im August 2005 beschloss die Stadt Wien ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur weiteren Erhaltung des Friedhofs. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Instandsetzung der Grabsteine gerichtet, da diese zu einem großen Teil aus Sandstein bestehen und in keinem guten Zustand sind. Grabmäler aus vergleichsweise witterungsresistenten Materialien wie Marmor oder Granit wurden zur damaligen Zeit nur selten hergestellt. Im Auftrag des Kulturamtes wurden alle Grabstellen und deren Erhaltungszustand in einer Datenbank erfasst. Nun sollen im Zuge eines vom Wiener Altstadterhaltungsfonds unterstützten, mehrjährigen Projektes beschädigte und verwitterte Grabsteine restauriert werden.

Der Friedhof heute: Der Sankt Marxer Friedhof befindet sich im Süden des 3. Wiener Gemeindebezirks Landstraße. Er ist von einer unverputzten Ziegelmauer umgeben, deren südöstliche Seite die Bezirksgrenze zum 11. Bezirk Simmering bildet. Der Friedhof hat eine beinahe rechteckige Form und eine Fläche von rund 60.000 m². Ursprünglich gab es hier mehr als 8.000 Gräber, von denen heute noch 5.635 erhalten sind.

Trotz seiner Lage an einer von Schwerverkehr frequentierten Straße und zudem an einer Stadtautobahn samt Abfahrt bietet der Friedhof dem Besucher Erholung und weitestgehend Ruhe, nicht zuletzt aufgrund eines Hunde- und Radfahrverbots auf dem gesamten Gelände. Entlang des Hauptweges und auf etlichen Nebenwegen sind zahlreiche Parkbänke aufgestellt. Zur Zeit der Belegung war der Friedhof nur spärlich mit Vegetation ausgestaltet und bot vermutlich ein insgesamt eher trostloses Bild. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass der Friedhof nach seiner Schließung jahrzehntelang nicht gepflegt wurde und sozusagen verwilderte, ist das Areal heutzutage dicht mit Bäumen und Sträuchern bewachsen. Unter anderem gibt es hier unzählige Fliedersträucher, der Friedhof gilt als eines der dichtest mit Flieder bewachsenen Gebiete in Wien. So ist neben dem wohl wichtigsten touristischen Anziehungspunkt, dem Mozartgrab, auch die Fliederblüte im April und Mai erwähnenswert, während der man den Friedhof ungewohnt farbenprächtig erleben kann.

Friedhofsanlage und Grabstätten: Betritt man den Friedhof durch das Eingangstor in der Leberstraße 6–8, findet man unmittelbar rechts davon das zweistöckige Wärterhaus. Zur linken Hand steht auf einer ansonsten leeren Fläche eine Informationstafel, an dieser Stelle befand sich früher die Leichenkammer, in der die Särge per Verordnung für eine Frist von 48 Stunden bis zur Beisetzung aufbewahrt wurden, um das Risiko der Beerdigung von Scheintoten zu minimieren. Der als Allee gestaltete Hauptweg führt direkt vom Eingangstor zum Zentrum des Friedhofs. Der Beginn dieser Allee wird zu beiden Seiten von je einem steinernen Genius mit gesenkter Fackel flankiert, die dazugehörigen Urnensockel tragen die Inschriften „Trennung ist unser Loos, Wiedersehen unsere Hoffnung“ und „Auf irdische Trennung folgt seelige Vereinung“.

Nähert man sich dem Zentrum des Friedhofs, verbreitert sich der Hauptweg und endet schließlich an einem monumentalen, steinernen Friedhofskreuz, auf dem der gekreuzigte Jesus Christus dargestellt ist. Die Vorderseite des Sockels trägt die Inschrift „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Johannes 11, 25). Zu beiden Seiten dieses Alleeabschnitts befindet sich der Bereich der Schachtgräber, anstelle der einstigen Gräberreihen sieht man hier Wiesen mit Baum- und Strauchbepflanzung. Nur einige wenige Gedenkgrabsteine erinnern an die zahlreichen hier Beerdigten.

Im hinteren Teil des Friedhofs befindet sich das laut Hans Pemmer einst von den Totengräbern so genannte Judendörfl, eine Abteilung mit nach Südosten ausgerichteten und dicht aneinandergereihten Einzelgräbern. Der Ursprung dieser Bezeichnung ist nicht bekannt, Angehörige der jüdischen Gemeinde wurden hier jedenfalls nicht bestattet, in einer der vorderen Grabreihen liegen beispielsweise zwei katholische Priester begraben. Seit 1835 war es zwar für getaufte, zum Christentum konvertierte Juden möglich, sich auf christlichen Friedhöfen (also auch jenem von Sankt Marx) bestatten zu lassen, Mitglieder der jüdischen Gemeinde wurden zur damaligen Zeit aber auf dem jüdischen Friedhof Währing beigesetzt. Bei einem über dem Friedhofstor gemauerten Hexagramm dürfte es sich um keine Darstellung des jüdischen Davidsterns handeln, sondern möglicherweise um ein Schutzsymbol gegen Dämonen, das bereits im Mittelalter auch von Christen benutzt wurde. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem sechszackigen Stern um eines der hier zu findenden Ewigkeitssymbole, die man auf diesem Friedhof immer wieder bemerkt. Jede in sich geschlossene Darstellung – Kreis, Dreipass usw. – ist ein solches Symbol.

Die Schachtgräberfelder: Zum wohl bekanntesten Grabmal im Bereich der Schachtgräber, jenem von Wolfgang Amadeus Mozart, führt auf der linken Seite des Hauptweges ein kurzer Kiesweg. Auf der anderen Seite der Allee befindet sich das Grab des Komponisten Johann Georg Albrechtsberger, eines Zeitgenossen Mozarts, dem zu Ehren das Wiener Kulturamt 1947 an der vermuteten Grabstelle ein großes Grabmal mit Engelsstatue errichten ließ.

Im rechten Schachtgräberfeld fand auch Josef Madersperger seine letzte Ruhe. Madersperger gilt als Erfinder der Nähmaschine, konnte dies aber nicht zu seinem finanziellen Vorteil nutzen und starb 1850 verarmt im nahe gelegenen Versorgungshaus St. Marx. Die Wiener Schneiderinnung ließ 1924 an seiner ungefähren Grabstelle ein schmiedeeisernes Kreuz anstelle eines davor vom Madersperger-Biografen Rudolf Granichstaedten-Czerva aufgestellten Holzkreuzes errichten und pflegt dieses bis zum heutigen Tage. Der Blumenschmuck auf seinem Grab bildet mit jenem auf Mozarts Grabstelle die Ausnahme auf dem ansonsten weitestgehend naturbelassenen Friedhof.

Zwei weitere erwähnenswerte Schachtgräber sind jene der im preußisch-österreichischen Krieg gefallenen sächsischen und österreichischen Soldaten. Die sächsischen Soldaten wurden links vom Hauptweg beerdigt, ein Gedenkstein mit der Inschrift „Hier ruhen sächsische Krieger, 1866“ kennzeichnet die Grabstelle. Das 1933 vom Wiener Krieger- und Kameradschaftsverband instandgesetzte Grab der österreichischen Soldaten befindet sich inmitten des rechten Schachtgräberfeldes, der von Sträuchern überwucherte Gedenkstein („Hier ruhen österreichische Krieger, 1866“) ist von den Gehwegen aus kaum wahrnehmbar.

Abteilung der griechisch-nichtunierten Kirche: Auf dem Friedhof liegen Angehörige verschiedener christlicher Konfessionen begraben, nebst Katholiken ruhen hier beispielsweise auch evangelische Verstorbene. Ab 1820 wurden hier laut einer Verordnung der niederösterreichischen Landesregierung auch Angehörige der griechisch-nichtunierten Kirche (entspricht der heutigen griechisch-orthodoxen Kirche) beerdigt. 1837 erwarb die griechisch-nichtunierte Gemeinde Zur Hl. Dreifaltigkeit ein an den Friedhof angrenzendes Grundstück und errichtete darauf eine eigene Abteilung.

In dieser Abteilung, die heute als rechteckige, mehrere Gräberreihen umfassende Ausbuchtung an der südöstlichen Friedhofsmauer existiert, wurden auch Angehörige der serbisch-nichtunierten (serbisch-orthodoxen) Kirche und allem Anschein nach auch Mitglieder der sowohl griechisch- als auch serbisch-unierten (griechisch- bzw. serbisch-katholischen) Kirche beerdigt. Prominente hier beerdigte Persönlichkeiten sind beispielsweise der Praterunternehmer Basilio Calafati, der griechische Freiheitskämpfer Alexander Ypsilantis (1903 nach Rappoltenkirchen und schließlich 1964 nach Athen überführt) und der 1897 nach Belgrad überführte Philologe Vuk Stefanovic Karadžic.

Für eine separate Einfriedung dieser Abteilung zur Zeit der Belegung gibt es keine Anzeichen, ein mit einem Holztor versperrter Eingang an der westlichen Mauer wurde erst vor wenigen Jahren vom Stadtgartenamt eingebaut und dient nur den Gärtnern als Zugang zu einem Abladeplatz außerhalb des Friedhofsgeländes. Zwei noch heute erhaltene Begrenzungssteine, die im Bereich des wahrscheinlichen Eingangs dieses Areals stehen, deuten vielmehr auf eine einfachere Abgrenzung vom restlichen Friedhof, beispielsweise mittels einer Kette hin. Die Verlängerung eines Seitenweges des Friedhofs wird so zum Hauptweg der griechischen Abteilung, auf dem sich im Zentrum ein großes Kreuz befindet. Der Querbalken dieses griechisch-nichtunierten Friedhofskreuzes trägt auf einer Seite eine griechische Inschrift (Tetelestai) und auf der anderen Seite die deutsche Entsprechung „Es ist vollbracht“, dies war eines der sieben letzten Worte, die Jesus Christus während seiner Kreuzigung sprach.

Gestaltung der Gräber: Konträr zu den damals schmucklosen und nicht einmal gekennzeichneten Schachtgräbern wurden Einzelgräber mitunter überaus prunkvoll gestaltet. So finden sich verschiedene Ausprägungen der während des rund 90-jährigen Belegungszeitraums des Friedhofs vorherrschenden Stilepochen. Viele Grabsteine sind im Empirestil gestaltet, aber auch andere klassizistische, der Antike nachempfundene Elemente sind ebenso vertreten wie der Historismus mit beispielsweise neugotischen Spitzbögen und neuromanischen Formen, manchmal wurden die verschiedenen Kunststile auch kombiniert.

Ein häufig verwendetes Stilelement ist eine Grabskulptur in Form eines Todesengels, teils mit Urne oder gesenkter Fackel, wie etwa beim Mozartgrab oder den beiden Statuen im Eingangsbereich. Erwähnenswert sind auch etliche Grabsteine, die römischen Grabaltären nachempfunden wurden. Kreuze findet man für einen christlichen Friedhof überraschend wenige, dafür Symbole, die den Beruf des Verstorbenen repräsentieren, wie z. B. eine Lyra für Musiker.

Auf vielen Grabsteinen findet man Inschriften, die die Bedeutung von Titeln für die Wiener Bevölkerung zur Zeit des Biedermeier widerspiegeln. Man ließ damals in Stein meißeln, was auch nur einigermaßen als Titel verwendet werden konnte. Oft waren es bloß einfache Berufsbezeichnungen, die von den Menschen aber ebenso stolz getragen wurden wie etwa ein Adelstitel oder akademischer Grad. So findet man auf dem Sankt Marxer Friedhof Grabinschriften wie etwa bürgl. Lust und Ziergärtner, herrschaftlicher Wirthschaftsrath und Mitglied der n. oest. Landwirthschafts-Gesellschaft, geprüfte Lehrerin, bgl. Fischhändlerswittwe, k. k. Hof Mundwäscherin, fürstl. Esterhazy'sche Oberbuchhalters Witwe, bürgl. Kanalräumer und k. k. Post-Cassenverwalter, Realitätenbesitzer dessen Witwe. Auf etlichen Grabsteinen steht auch der Zusatz Hausbesitzer oder Hausinhaber, was darauf zurückzuführen ist, dass in den damals stetig wachsenden Vorstädten es sich etliche Bürger leisten konnten, eines der neu erbauten Häuser zu erwerben, um fortan von den Einnahmen aus dem Mietzins gut leben zu können.

Das Mozartgrab: Die wohl bekannteste und meistbesuchte Grabstätte auf dem Sankt Marxer Friedhof ist jene des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart. Mozart starb am 5. Dezember 1791 in seiner Wiener Wohnung und wurde am darauf folgenden Tag in seiner Wohnung aufgebahrt. Zur damaligen Zeit war es üblich, dass die Angehörigen und andere Trauergäste bereits im Zuge der Aussegnung vom Verstorbenen Abschied nahmen und den Leichenzug höchstens bis zur Stadtgrenze, nicht aber bis zum Friedhof begleiteten. So endete in den Abendstunden des 6. Dezember der Trauerzug bei Mozarts Überführung bereits beim Stubentor, wenngleich es Berichte gibt, wonach der Komponist Johann Georg Albrechtsberger und seine Familie es sich nicht nehmen ließen, den Sarg bis zum Sankt Marxer Friedhof zu begleiten. Dort angekommen, wurde der Sarg vorerst in der Leichenkammer untergebracht, da seit 1753 eine Beerdigungsfrist von 48 Stunden vorgeschrieben war, die zur Rettung etwaiger Scheintoter dienen sollte. Die Beisetzung dürfte somit am 8. Dezember erfolgt sein, in einem Schachtgrab ohne Kreuz oder andere Kennzeichnung. Manchen irrigen Quellen zufolge wird davon ausgegangen, dass damals nur Joseph Rothmeyer (sein Grab befindet sich auch auf dem Friedhof, Nr. 149), der ab 1802 hauptamtlicher Totengräber und davor wahrscheinlich Gehilfe war, die exakte Position von Mozarts Grabstelle bekannt war. Tatsache ist jedoch, dass der Totengräber, der Mozart begrub, der im Dienste des Wiener Bürgerspitalfonds stehende Simon Preuschl war, während Rothmeyer mit Mozarts Begräbnis nichts zu tun hatte. Als Mozarts Witwe Constanze im Jahr 1808 oder 1809 erstmals das Grab besuchen wollte, konnte der diensthabende Totengräber nur vage Angaben bezüglich der Position der Grabstelle machen. Sein Vorgänger Joseph Rothmeyer war erst wenige Monate davor verstorben, anderen Quellen zufolge sprach Constanze noch vor seinem Tod mit Rothmeyer, erfuhr aber auch nur, dass die Stelle nicht mehr genau bestimmbar sei. Im Laufe der Jahrzehnte wurden immer wieder Stimmen laut, die das völlige Fehlen eines würdigen Grabmals Mozarts bemängelten. Erst 1855, ein Jahr vor Mozarts hundertstem Geburtstag, gab schließlich der Wiener Bürgermeister Johann Kaspar von Seiller den Auftrag, die möglichst exakte Position von Mozarts Grab zu finden und zu kennzeichnen, nicht zuletzt, um den fortwährenden diesbezüglichen Nachfragen ein Ende zu bereiten. Eine amtliche Untersuchung wurde eingeleitet, und nach der Auswertung von Aussagen verschiedener Personen und einer Begehung des Friedhofs entschied man sich für eine Stelle im Bereich der dritten und vierten Schachtgräberreihe, an der sich Mozarts Gebeine laut Protokoll zumindest „mit größter Wahrscheinlichkeit“ befanden, und ließ dort ein Grabdenkmal errichten. Dieses vom Bildhauer Hanns Gasser gestaltete Grabmal wurde am 6. Dezember 1859 enthüllt, aber bereits 1891, anlässlich Mozarts hundertstem Todestag, auf den Zentralfriedhof überführt, wo es seither als Teil des Mozart-Monuments in der Komponisten-Ehrengräbergruppe steht. Hermine Cloeter ist es zu verdanken, dass die Aufzeichnungen über die Lage des ursprünglichen Mozart-Grabes wieder aufgefunden wurden.

An der nunmehr erneut schmucklosen und ungekennzeichneten Stelle errichtete der Friedhofswärter Alexander Kugler ein schlichtes Grabmal, das er aus nicht mehr benötigten Teilen anderer Gräber zusammenstellte (siehe dazu Spolien). Im Kriegsjahr 1945 wurde das Grabdenkmal schwer beschädigt und 1950 vom Bildhauer Florian Josephu-Drouot instand gesetzt. Die zerstörte Grabtafel, die von Josephu-Drouot durch eine neue ersetzt wurde, wird vom Bezirksmuseum Landstraße verwahrt. Das 2005 erneut restaurierte Grabmal befindet sich auch heute an jener Stelle, an der Mozarts sterbliche Überreste vermutet werden.

Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) vom 8.12.1931, Seite 6: Mozarts Friedhof. Von Dr. Ernst Weizmann. In träumerische Versunkenheit gebettet ist der alte Friedhof in St. Marx, der mit seinen vielen künstlerisch bedeutsamen Monumenten zwischen Zypressen und Kastanienbäumen der glanzvollsten Epoche unsrer Vaterstadt nachtrauert. Geheiligt ist dieser Ort als der Friedhof Mozarts. Zwischen undurchdringlichem Buschwerk von Schlehdorn und Hollunder, nahe der großen Kastanienallee, die noch heute den Hauptweg darstellt, liegt zwischen vier alten Tujabäumen die Stätte, um die sich heute Legende und ehrfürchtige Ueberlieferung schlingen. Freilich, von den in die Mozart-Literatur eingegangenen Berichten kann nicht viel vor der strengen Prüfung des Historikers bestehen. Vor der Ausstellung des Mozart-Denkmals auf diesem Friedhof wurden vom Magistrat der Stadt Wien Erhebungen angestellt, um endlich — viel zu spät für sichere Ergebnisse — das wirkliche Grab des jung verstorbenen großen Tonhelden zu finden. Das reichhaltige Ergebnis mußte trotzdem von dem Referenten Magistratssekretär Oestreicher mit einigen vorsichtigen Worten nur als „sehr wahrscheinlich" bezeichnet werden. Nach den Akten einiger Wiener Archive ist es als sicher anzunehmen, daß jahrzehntelang das wirkliche Grab Mozarts in einwandfreier Weise zu ermitteln war, während heute, 140 Jahre nach dem Tode Mozarts, die Hoffnung endgültig aufgegeben werden muß, seine Gebeine jemals zu finden. Noch die Totengräber Kugler und Janko wußten manche Ueberlieferung und den Besuch mancher berühmten Persönlichkeit zu schildern. Manches war aber schon vor zwanzig Jahren unwiederbringlich verloren, weil nach dem Urteil von Zeitgenossen die Gleichgültigkeit so groß war, daß selbst Zeugen, die um das Grab Mozarts recht gut Bescheid wußten, kein Gehör fanden und sich schließlich verbittert zurückzogen. Dies gilt von Mozarts Freund Jakob Freystädter, einem Musiker. Von Karl Friedrich Hirsch, einem Enkel Johann Georg Albrechtsbergers, dies gilt namentlich von dem Totengräber, der Mozarts sterbliche Hülle in das „allgemeine Grab" legte, worunter wir uns jedoch nicht etwa ein modernes Massengrab, sondern einen kleineren Schacht für vier Särge denken müssen; zwischen solchen Schächten blieb immer ein kleiner Erdsockel stehen, um den Einsturz zu verhindern. Auch andre Zeugen, wie der Flötist des Operntheaters Karl Scholl und ein dem Namen nach unbekanntes Bettelweib, der Ueberlieferung nach die Witwe eines Musikers, der Mozart gut gekannt hatte, haben Mitteilungen gemacht, deren Glaubwürdigkeit ziemlich zweifelhaft ist. Ueber die Geschichte des St. Marxer Friedhofes sind nur wenige Daten bekannt. Daß mit 1. Jänner 1784 der neue Friedhof vor der St.-Marxer Linie Wiens in Benützung genommen wurde, berichtet uns der verläßliche Topograph Ignaz de Lucca, auch durch die Eintragungen in dem Landstraßer Urbar (Grundbücher im Archiv der Stadt Wien) ist diese Angabe bestätigt. Die Friedhofsarea wurde durch den Ankauf eines Ackers und kleiner Weingärten gewonnen, dis zur Grundobrigkeit des St.-Marxer Bürgerspitals gehörten. Die Burgsriedensgrenze [Burgfriedensgrenze ?] durchschnitt den Friedhof der Länge nach und war durch Grenzsteine an den Außenwänden gekennzeichnet, die bei der jedesmaligen Erweiterung kommissionell versetzt wurden. Da die Grabmonumente nur an der Einfassungsmauer angebracht werden durften, der sehr kleine Friedhof aber schon im Jahre 1789 eine Erweiterung erfuhr und ein Teil der Mauer bei den mehrfachen Vergrößerungen immer abgetragen werden mußte, bis sie schließlich 1872 zur Gänze neu ausgeführt wurde, verschwanden fast alle Grabdenkmale aus der Zeit Kaiser Josefs und der anschließenden Jahre. Solche tauchen erst wieder auf, als die strengen Begräbnisvorschriften wenigstens stillschweigend aufgehoben waren. Interessant unter den mehrfachen Erweiterungen, über die wir aus Plänen des 19. Jahrhunderts (in der Plan- und Schriftenkammer der Stadt Wien) unterrichtet werden, war die Eröffnung eines eigenen Friedhofes für die griechische Religionsgemeinde, der bis 1836 nur ein schmaler Streifen an der vom Eingänge aus links gelegenen Mauer zugewiesen war. In den letzten Jahren hatte dieser „Freythof" bereits den vierfachen Umfang gegenüber der ursprünglichen Ausdehnung angenommen, bot aber bei den volkreichen Gebieten, die ihm zugewiesen waren, längst nicht mehr genügend Platz, so daß mit der Eröffnung des Zentralfriedhofes am 1. November 1874 die Beerdigungen hier und auf den andern Vorortefriedhöfen eingestellt wurden. Nur in den Grüften durften noch durch fünf Jahre Beilegungen erfolgen. Seither liegen die vielen schönen Grabmale in einem während der Sommermonate fast undurchdringlichen Urwald von Gestrüpp und Hecken, die namentlich in der Umgebung des Mozart-Grabes jede Annäherung ausschließen. Hier stehen viele Prachtwerke der Alt-Wiener Bildhauerei und Steinmetzkunst, Repräsentanten der verschiedenen Gräbmalstilarten, die besonders die antiken Formen in strenger Sachlichkeit und Vollendung wiedergeben. Von den vielen Berühmtheiten, die hier in idyllischer Ruhe eines klassischen Haines den letzten Schlaf tun, fallen besonders die Vertreter des Mozart-Kreises auf. In der­ selben Reihe wie der unsterbliche Meister des „Don Juan" ruht — gleichfalls in einem Massengrab — der Domorganist Johann Georg Albrechtsberger. Mozarts Nachfolger als „Kapellmeisters-Adjunkt bei St. Stephan", der auch im Leben Beethovens eine große Rolle spielt. An der oberen Kirchhofmauer ist die Gruft der Familie Richter-Niemetschek, die das Sterbliche des ersten, für den Freund ehrlich begeisterten Mozart-Biographen Franz Xaver Niemetschek einschließt, der 1349 hier beigesetzt wurde. Die Namen Diabelli, Abbé Maximilian Stadler (berühmt durch seine Stellungnahme im Streite um das Reguiem Mozarts), Hönig v. Henikstein, durchweg Zeitgenossen Mozarts, der Komiker Anton Hasenhut (der, bekannt unter dem Namen „Hasenhütl", 1841 als Achtzigjähriger starb), der Staatsmann Johann Philipp v. Cobenzl, an den einer der schönsten Grabsteine erinnert, Georg Auerhammer, Professor der Musik, im Leben Mozarts öfter genannt — das sind die Erinnerungen, die in Verbindung mit dem Tondichter der „Zauberflöte" vor den Angen des Besuchers vorübergleiten. Hier liegt an unbekannter Stelle, auch in einem Massengrab, der Sachse Friedrich August Kanne, gestorben 1833 in der Leopoldstadt in der Großen Pfarrgasse Nr. 211, ein begeisterter Verehrer Mozarts und Schöpfer des schönsten Gedichtes auf Mozart; hier liegt seine — Hausfrau Theresia Uhrl, der er, nach dem Verlassenschaftsakt, den — Zins schuldig blieb. An einer versteckten Stelle ruht in einem Grab ohne Stein Johann Dolezalek, den Beethoven gutmütig einen „böhmischen Dickschädel" nannte; hier findet sich das Grabmal Jakob Hyrtls, des Bruders des Anatomen, seines Zeichens Kupferstecher, der die böse Sage von Mozarts Schöbel zu verantworten hat; an der rechten Friedhofsmauer, ganz überwuchert von Gebüsch, der kleine Grabstein des bekannten Wiener Buchhändlers und Verlegers Leopold Grund; dann findet der Wanderer die Erinnerungsstätten an Max Korn und Julie Löwe vom Burgtheater, an die Ballettmeisterin der Oper Therese Weiß Josefine Weiß, Domkapellmeister Joseph Preindl, Schriftsteller Braun v. Braunthal. Architekten Kornhäusel, an den Sänger Ignaz Saal, die Gattin des Malers Katharina Waldmüller. die Malerin Karoline Benko, an den Augenarzt Anton Rosas, daneben tauchen andre für die geistige Entwicklung Wiens bedeutende Namen allenthalben zwischen ganz vergessenen Gräbern und Grüften auf: die Grafen Neipperg und Hermann Peter von Künigl, die Desfours und Fries nicht zu vergessen jener, deren Sterbliches von hier auf den Zentralfriedhof übergeführt wurde: die Maler Moritz Daffinger und Peter Fendi, der berühmte Ernst v. Feuchtersleben, Josef Strauß und die nun auch von hier entschwundene Jugend aus Raimunds „Verschwender": Therese Krones. Noch eine Erinnerung an einen bei Lebzeiten Verkannten: der Erfinder der Nähmaschine Josef Madersperger liegt in einem Massengrab, in dessen Mitte ein einfaches Eisenkreuz an ihn erinnert. Nach einem Gemeinderatsbeschlnß soll dieser wundervolle Friedhof, noch in seinem heute ganz verwahrlosten Zustand eine der schönsten Zierden Wiens, demnächst ausgelassen und „abgeräumt" werden. Hoffentlich wird eine bessere Einsicht dazu führen, diesen Platz unverändert zu erhalten und vielmehr dem Fremdenverkehr durch Führungen und entsprechende Propaganda als „Mozart-Hain" zugänglich zu machen.

Illustrierte Kronen Zeitung vom 8.4.1942, Seite 5: Der Kopf des Königs wurde aus dem Grab geraubt. Geheimnisse des St. Marxer Friedhofes/ Das Rätsel um Mozarts Gebeine. Nur selten ergibt sich die Möglichkeit zu einem Besuch des St. Marxer Friedhofes und so ist den meisten Wienern diese Gräberstätte, in der eine Reihe von berühmten Männern und Frauen den ewigen Schlaf tun, völlig unbekannt. Eine Führung, die der Alt-Simmeringer Heimatklub am Ostersonntag veranstaltete, gab den Teilnehmern Gelegenheit, von dem früheren Friedhofsaufseher Severa und dem Heimatforscher Swatosch viel Interessantes aus der Geschichte des Friedhofs und über die Lebensschicksale der dort Beigesetzten zu erfahren. In einer der Grabstätten ruht der Geheime Rat, Konferenzminister, Botschafter und Hofkanzler Graf Johann Philipp v. Cobenzl, nach dem der Reisenberg seinen neuen Namen erhielt, und der am Hang dieses Berges das Schloß errichten ließ. Ein anderer der „berühmten" Toten des St. Marxer Friedhofs ist der Kupferstecher Jakob Hyrtl, ein Bruder des Anatomen Hyrtl. Auch der Arzt Anton Rosas, der zum erstenmal den grauen Star operierte und damit eine wissenschaftliche Ruhmestat vollbrachte, ist auf dem St. Marxer Friedhof beigesetzt. Das Urbild des „Thadädl" war der Komiker Anton Hasenhut, der 1841 starb und nun seit einem Jahrhundert im St. Marxer Friedhof ruht. Ein Geheimnis von besonderer Tragik um­ schließt diese Stätte der Toten: bis heute ist das Rätsel, in welchem Grab Wolfgang Amadeus Mozart beigesetzt wurde, noch nicht gelöst. Wohl hatte ihm einer der letzten der „Totengräberdynastie" von St. Marx, Kluger, ein Grabdenkmal in Form einer geborstenen Säule gesetzt und der Wiener Männergesangverein sorgt für eine würdige Ausschmückung dieser Grabstelle, aber die sterblichen Ueberreste dieses großen Toten konnten noch nicht gefunden werden. Der Friedhofsaufseher Severa berichtet folgendes: Auf dem St. Marxer-Friedhof befanden sich früher viele arme Leutgräber, die man auch Würfelgräber nannte, weil sie die Form eines Würfels hatten. In diesen Gräbern wurden ungefähr 80 bis 40 Särge lageweise bestattet und einer dieser Särge barg auch Mozart. Die Fliedersträucher, die sich über einem jeden solchen Würfelgrab erheben, lassen erkennen, daß es deren sehr viele gegeben haben mußte. In welchem dieser Armeleutgräber der große Tonkunstler beigesetzt wurde, läßt sich nicht mehr feststellen. Im Jahre 1911 entdeckte Severa während eines Rundganges, daß die Gruft des serbischen Königs Karageorgevic aufgebrochen worden war, und das die Grabschänder den Kopf des Leichnams aus dem Sarg geraubt hatten. Ein Polizeihund nahm sogleich die Spur auf, die zu einer nächst dem Friedhof laufenden Straße führte, sich dann aber verlor. Mutmaßlich hatten die Täter für ihre Flucht ein Auto benützt. Tags darauf wurde der Kopf wieder gefunden — er war unweit der Gruft hinter einem Baum versteckt worden. Man vermutete damals, daß die Tat mit der Gegnerschaft der Anhänger des Königshauses Obrenovic gegen die Dynastie Karageorgevic zusammenhing. Im Jahre 1912 wurden der Leichnam und das Grabdenkmal nach Topola in Serbien gebracht. Ob man nun am Grabmal der Therese Krones steht oder an dem des Erfinders der Nähmaschine, Madersperger, des Komponisten Diabelli oder des Hofkapellmeisters Ignaz Saal — alle diese Gedenksteine erinnern an Wiens Vergangenheit und an das Schicksal der Menschen, die mithalfen, dieser Stadt ihren Ruhm zu geben.

Persönlichkeiten und andere, die hier beerdigt wurden: Die nachfolgende Tabelle prominenter Verstorbener und weniger prominenter Verstorbener enthält Personen, die einst auf dem Sankt Marxer Friedhof begraben waren oder es auch heute noch sind. Einige von ihnen waren ursprünglich auf Vorstadt-Friedhöfen beerdigt und wurden nach deren Stilllegung hierher verlegt. Andere wiederum wurden vom Sankt Marxer Friedhof nach dessen Schließung auf einen anderen Friedhof überführt, etliche davon in Ehrengräber auf dem Zentralfriedhof, die Grabstellen wurden teilweise nachträglich vom Kulturamt mit Gedenksteinen versehen. Die noch heute hier Beerdigten liegen sowohl in Einzelgräbern als auch in den Schachtgräbern im Zentrum des Friedhofs.

Name Lebensdaten Tätigkeit Liegeort
A
Dominik Adami 1777-1847 Besitzer des Café's Adami in der Rotenturmstraße 25 St. Marxer Friedhof, 113
Johann Baptist Adler 1741-1817 Kameral-Tabak-Direktor und Siegelgefälledirektor St. Marxer Friedhof
Karl Agricola 1779–1852 Maler St. Marxer Friedhof, 96
Johann Georg Albrechtsberger 1736–1809 Komponist und Musiktheoretiker St. Marx, Schachtgrab, 35
Katharina Sidonia Aken, geb. Freiin Dubsky von Wittenau † 1862 Besitzerin einer Menagerie, Physharmonika-Spielerin und Pianistin St. Marxer Friedhof, 65b
Therese Amesberger 182x-1849 Schauspielerin St. Marxer Friedhof, 114a
Leontine von Anastasie Gutsbesitzerstochter St. Marxer Friedhof
Victor Franz von Andrian-Werburg 1813–1858 Politiker St. Marx 87, Zentralfriedhof, 0-1-2
Martin Angelmaier 1811-1866 Tonkünstler St. Marxer Friedhof, 11b
Theresia Arco 1811-1863 Hausinhabersgattin St. Marxer Friedhof
Nicolaus Argenti 1771-1839 Türkischer Untertan St. Marxer Friedhof
Georg Auerhammer 1765-1844 Professor der Musik St. Marxer Friedhof, 60a
Josepha Barbara Auernhammer 1758–1820 Komponistin und Pianistin St. Marxer Friedhof
Max Auersperg 1771-1850 Graf, General der Kavallerie (Schlacht bei Leipzig) St. Marxer Friedhof, 76
Vincenz Freiherr von Augustin 1780-1859 Offizier, Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 79, jetzt St. Barbara-Friedhof in Linz.
B
Johann Baptist Bach 1779–1847 Advokat St. Marxer Friedhof, 98
Christoph de Bach jun. † 1815 Sohn von Zirkusdirektor Christoph de Bach sen. St. Marxer Friedhof, 63
Christoph de Bach sen. 1768–1834 Zirkusdirektor und k. k. Kunst- und Schulbereiter St. Marxer Friedhof, 49
Johanna Bacsmeygei 18xx-1865 Hausinhaberin Ungargasse 14 St. Marxer Friedhof
Constantin Balatcheano 1816-1853 Colonel et Chevalier St. Marx
Michael von Barich 1792-1859 Staatsbeamter, Hofkonzipist St. Marxer Friedhof, 78
Johann Bauer 18xx-1859 k.k. Official des obersten Gerichtshofes St. Marx
Johann Bauer (Sohn) 18xx-1874 Mediziner St. Marx
Alexander Baumann 1814–1857 Komponist und Dichter St. Marx 207a, Zentralfriedhof
Josef von Benczur † 1846 Offizier, FML. St. Marxer Friedhof, 113b
Karoline Benko 1800–1828 Malerin St. Marxer Friedhof, 60
Johanna und Johann von Benvenuti 1791-1853, 1873-1858 St. Marxer Friedhof
Johann Nepomuk Berger 1814-1871 Bürger und Kaufmann, Produktenhändler, Gemeinderat St. Marxer Friedhof
Ferdinand Bergmüller 1802-1868 Vizebürgermeister St. Marxer Friedhof, 43
Jeremias Bermann 1770-1855 Kunst- und Musikalienhändler St. Marxer Friedhof, 194a
Johann Siegmund Bermann 1794-1846 Kunsthändler, Kunstkenner und Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 129a
Karl Andre Bernbrunn † 1832 Vater der Theatherdirektors Carl St. Marxer Friedhof, 52a
Sophia Bibesco (Bibesko) verm. gest. 1851 Tochter des Fürsten der Wallachey St. Marxer Friedhof
Karl von Birago 1792–1845 Festungs- und Brückenbauer Zentralfriedhof
Jacob Biringer 17xx-1841 Weinwirt St. Marxer Friedhof
Johann Melchior Birkenstock 1738–1809 Politiker und Schulreformer St. Marxer Friedhof, XII
Josef Blahack 1780–1846 Komponist St. Marxer Friedhof, 83
Aloys Blumauer 1755–1798 Dichter St. Marx, VIII, verschollen
Wenzel Carl Wolfgang Blumenbach 1791–1847 Schriftsteller, Geograph St. Marxer Friedhof, 180c
Rosa Blühdorn von Wertheimstein 1805/1806-1837 St. Marxer Friedhof
Franz Bobel (Babel) 1843-1859 Kadett des 6. Infantrieregiments St. Marxer Friedhof
Anton Boller 1811-1869 Philologe, Universitätsprofessor für Sanskrit St. Marxer Friedhof, 27
Karl Bogner † 1850 Besitzer des Kaffeehauses "Zur lustigen Blunzen" St. Marxer Friedhof, 85a
Josef Freiherr von Bonomo 1768-1850 Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof
Jacob Carl Böhm 1802-1858 Arzt St. Marxer Friedhof
Josef von Bonomo 1768-1850 Offizier, FMZ. St. Marxer Friedhof, 126
Johann Börner 1780-1856 Steinmetzmeister St. Marxer Friedhof, 199c
Carolina von Bottaro Costa 18xx-1858 Gattin des Herrn Franz Ritter Bottaro-Costa St. Marxer Friedhof
Joseph Boulet † 1870 Schauspieler, Bibliothekar des Theater an der Wien St. Marxer Friedhof, 121
Caecilia Freyin von Bouviez 1787-1832 Witwe eines k.k. Oberstleutnants St. Marxer Friedhof
Ludmilla Boxler 1848 oder 1849-1868 Gattin eines Chocoladefabrikanten St. Marxer Friedhof
Maria Victoria Baston von Brandsträt (Bransträt) 17xx-1841 k.k. Oberlieutenant-Tochter St. Marxer Friedhof
Karl Johann Braun von Braunthal 1802-1866 Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 11
Franz X. Brauner † 1857 Pädagoge, Oberaufseher der deutschen Schulen St. Marxer Friedhof, 205a
Johann Gottfried Bremser 1767-1827 Dr., Naturwissenschaftler (Werk: Lebende Würmer in lebenden Menschen) St. Marxer Friedhof, XVIII
Carl Freiherr von Brentano-Cimaroli 1783-1847 Banker St. Marxer Friedhof
Pierre Bretel 1793-1867 Hoftanzlehrer St. Marxer Friedhof, 138
Josef Freiher von Bretfeld-Chlumcsansky 1777-1839 k.k. Kämmerer und Hofrat der Hof- und Staatskanzlei St. Marxer Friedhof, 145
Peter von Brevern † 1844 Offizier, Russischer General St. Marxer Friedhof, 113d
Ludwig von Brevillier 1800-1855 Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 192
Therese Breyer 1834-1865 Kirchen- und Opernsängerin St. Marxer Friedhof, 86
Johann Brotesser † 1859 Kapellmeister und Musikdirektor St. Marxer Friedhof, 218
Antonia Gräfin von Bubna-Littitz 17xx-1846 k.k. Kämmerers- und Hauptmanns-Witwe St. Marxer Friedhof
Franz Xaver Burgermeister R. von Beerburg 1783-1867 Sektionschef im Finanzministerium St. Marxer Friedhof, 69
Anna und Marie Butschek 1823-1857 und 1830-1868 St. Marxer Friedhof
C
Anton Caché (auch Anton Cachèe) † 1860 Schauspieler des Leopoldstädter Theaters St. Marxer Friedhof, 25a
Basilio Calafati 1800–1878 Praterunternehmer Zentralfriedhof, 30C-6-5
Francisca Calafati 1791-1859 St. Marxer Friedhof
Anton von Callot † 1836 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 157
Georg Caravelli von Lunkaszprie 1787-1842 Hofzahnarzt (Systematisches Handbuch der Zahnheilkunde) St. Marxer Friedhof, 143
Heinrich Graf Castiglioni 1790-1853 k. k. Feldmarschall-Lieutenant St. Marxer Friedhof, 177
August Chabert 1818-1849 Kirchenrechtslehrer, Priester St. Marxer Friedhof, 119a
Chazis 1789 Einer der ältesten Grabsteine aus rotem Marmor (im Historischen Museum) St. Marxer Friedhof, 191a
Josef Julius Czermak 1799-1851 Professor der Physiologie und höheren Anatomie St. Marxer Friedhof, 165
Gustav Ignaz von Chorinsky 1806-1873 Statthalter von Niederösterreich und Krain St. Marxer Friedhof, 56
Michael von Cichocki 1782-1833 Ritter des Würtembergischen Militär-Verdienst-Ordens St. Marxer Friedhof
Philipp von Cobenzl 1741–1810 Staatsmann St. Marxer Friedhof, 31
Amalie von Coith 1792-1829 St. Marxer Friedhof, 155
Franz Conrad 1797-1846 Siebenbürgischer Politiker, Diplomat St. Marxer Friedhof
Ludwig von Cordier von Löwenhaupt 1800-1870 Offizier, FML. St. Marxer Friedhof, 23b, 1912 Überführung Hietzinger Friedhof
Ludwig Creutzer 1811-1866 Primararzt der Rudolfstiftung St. Marxer Friedhof
D
Moritz Daffinger 1790–1849 Maler St. Marx 72, Zentralfriedhof, 14A-44
Peter Danhauser Ortsrichter und Gerichtsbeisitzer St. Marxer Friedhof
Christian Johann Nepomuk Dassanowsky 1780–1839 Staatsmann St. Marxer Friedhof
Jakob Josef Daniel Ritter von David 1792-1859 k.k. Hofrath St. Marxer Friedhof
Jakob Degen 1760–1848 Erfinder St. Marxer Friedhof, 80b
Wilhelmine Demuth 18xx-1857 k.k. Ober-Lieutenants-Gattin St. Marxer Friedhof
Anton Deodat 17xx-1871 k.k. Hofpostofficial St. Marxer Friedhof
Vinzenz Des Fours 1778-1857 Offizier, Geheimer Rat, Kämmerer und General der Kavallerie St. Marxer Friedhof, 75
Anton Diabelli 1781–1858 Komponist und Musikverleger St. Marxer Friedhof, 205
Franz Joseph von Dietrichstein 1767–1854 Staatsmann St. Marxer Friedhof, 90
Friedrich Ditmar † 1853 Lampenfabrikant St. Marxer Friedhof, 182a
Johann Emanuel Dolezálek 1780-1858 Musikopädagoge, Komponist, Tonkünstler St. Marxer Friedhof, 123
Georg Raphael Donner 1693–1741 Bildhauer (Donnerbrunnen am Neuen Markt) St. Marx, verschollen, I
Ignaz Donner 1752-1803 Münzgraveur im Hauptmünzamt St. Marxer Friedhof, V
Drasche Ziegeleibesitzer, Industrieller St. Marxer Friedhof, 16 (1958 demoliert)
Joseph Drechsler 1782–1852 Komponist und Musikpädagoge St. Marxer Friedhof, 180c
Georg von Dubsky von Wittenau † 1831 Besitzer eines Wachsfigurenkabinettes (im Haus "Schöne Schläferin") St. Marxer Friedhof, 65a
E
Franz Ebner 17xx-1816 Fischhändler und Hausinhaber St. Marxer Friedhof
Ludwig Freiherr von Eckhardt 1767-1843 Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 74
Walburga Freyinn von Eger 1769-1837 Vice-Präsidentens-Witwe St. Marxer Friedhof
Julius Egghard 1834–1867 Pianist und Komponist St. Marxer Friedhof, 199
Alexander Ehrenblüh 1805-1873 Rittmeister St. Marxer Friedhof
Christ von Ehrenblüh 1770-1841 Maria-Theresien-Ritter, Oberst St. Marxer Friedhof, 89
Adam Ehrenreich 1778-1852 Kupferstecher (Werk: Belvederegalerie) St. Marxer Friedhof, 99
Julius Freiherr von Enzenberg † 1836 Deutschordensritter St. Marxer Friedhof, 43a
Leopold Eisvogel 1772-1838 Bierwirt und Kunstfreund St. Marxer Friedhof, 184b
Leopold Ernst 1808–1862 Architekt, Dombaumeister von St. Stephan in Wien St. Marxer Friedhof, 29
Konstantin von Ettinghausen 1760-1826 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 39a
Franz Exel 1817-1858 Gastwirt in Wien-Wieden St. Marxer Friedhof
F
Johann Philipp Faber 1756-1841 Offizier, FMZ. (Mitglied der Wildensteiner Ritterschaft zur blauen Erde) St. Marxer Friedhof, 158
Gottfried Ubald Fechner † 1831 Doktor der Heilkunde St. Marxer Friedhof, 53
Peter Fendi 1796–1842 Maler St. Marx 139, Zentralfriedhof, 14A-43
Franz Fernolendt † 1866 Besitzer einer chem. Fabrik in Erdberg St. Marxer Friedhof, 85b
Michael Josef Fesl 1788-1864 Theologe, Priester St. Marxer Friedhof, 3a
Ernst von Feuchtersleben 1806–1849 Arzt und Schriftsteller St. Marx, 116, enterdigt, Zentralfriedhof, 14A-17
Franz Ficker 1782-1849 Ästhetiker und Literaturhistoriker St. Marxer Friedhof, 125a
Alois Fiedler † 1840 Dekan und Rektor an der Wiener Universität St. Marxer Friedhof, 153b
Anton Fink † 1855 Offizier, GM., Lehrer des Bombardierkorps 1826-1851 St. Marxer Friedhof, 142b
Andreas Fischer 1754-1819 Architekt St. Marxer Friedhof, 148
Anton Fischer 17xx-1860 Hausinhaber Landstraße 400 St. Marxer Friedhof
Anton Fischer † 1854 Staatsbeamter, Magistrats-Marktkommissär St. Marxer Friedhof, 194c
Joseph Fischer 1769-1822 Maler, Kupferstecher, Lithograph St. Marxer Friedhof, 26
Ludwig Karl Folliot von Creneville 1765-1840 Maria-Theresien-Ritter, General der Kavallerie St. Marxer Friedhof, 70
Johann Baptist von Foresti 1776-1849 Offizier und Pädagoge St. Marxer Friedhof, 125
Franz Forster † 1859 Architekt St. Marxer Friedhof, 80a, nicht mehr vorhanden!
Ernestine Baronne de Frazer (Huber) 17xx-1862 k.k. Beamtenwitwe St. Marxer Friedhof
Emanuel Friedrich Ritter von Friedrichsthal 1809-1842 Reiseschriftsteller St. Marxer Friedhof
Johann N. Friese † 1866 Professor an der Universität Wien St. Marxer Friedhof, 206
Elisabeth Gräfin von Froloff-Bagréeff-Speransky 1799-1857 Schriftstellerin, russische Geheimratswitwe St. Marxer Friedhof
Josef Froon von Kirchrath 1740-1821 Maria-Theresien-Ritter, FMZ. St. Marxer Friedhof, 62
Josef Frueth Kommunaler Würdenträger St. Marxer Friedhof, 67a
Karl Fuchs 1788-1853 Staatsbeamter, Jubilierter Kassier der k.k. Hauptkassen St. Marxer Friedhof, 182
Carl Ferdinand Füchs 1811–1848 Komponist St. Marxer Friedhof, 124
Ferdinand Füß 17xx-1850 Weltpriester, Ehrendomherr von Kremsier und Pfarrer zum Hl. Rochus von 1812-1850 St. Marxer Friedhof, 118
G
Franz Anton de Paula Gaheis 1763–1809 Pädagoge und Lokalhistoriker St. Marxer Friedhof, XIII
Johann Gänsbacher 1778–1844 Komponist St. Marx 140, Zentralfriedhof, 0-1-61
Johann Gansterer 1771-1850 Hausbesitzer und Unternehmer St. Marxer Friedhof, 36
Peter Pappa Georg 1800-1857 Großhändler aus Mazedonien St. Marxer Friedhof
Anna Gerber 17xx-1858 Victualienhändler-Gattin St. Marxer Friedhof
Franz Geringer † 1817 Gastwirt "Zu den drei Hacken" in der Singerstraße St. Marxer Friedhof, 37c
Gabriel von Geringer, Freiherr von Ödenberg 1758-1825 Maria-Theresien-Ritter, GM. St. Marxer Friedhof, 39
Jacob Giger 1751-1834 Grundrichter der Vorstadt Landstraße St. Marxer Friedhof
Johann Giger Kommunaler Würdenträger St. Marxer Friedhof, 45
Anton Girsch 1815-1873 Privatier St. Marxer Friedhof
Hermine Glinska † 1868 Schriftstellerin St. Marxer Friedhof, 212b
Anna Gottlieb 1774-1856 Schauspielerin und Sängerin St. Marxer Friedhof, 207 bzw. Grab 4032
Karl Josef Götz 1837-1861 Schauspieler St. Marxer Friedhof, 24
Franz Xaver Gruber 1801-1862 Maler St. Marxer Friedhof, 13
Leopold Grund 1782-1822 Buchhändler St. Marxer Friedhof, 38a
Karl J. Grysar 1801-1856 Philologe und Archäologe (Werk: Über den römischen Mimus) St. Marxer Friedhof, 199a
Wilhelm Cestmir Gutmannsthal 1818-1861 Beamter der Kaiser Ferdinands Nordbahn, Komponist in Prag und Wien St. Marxer Friedhof
Ferdinand Günzel 1798-1858 Hauseigentümer und öffentlicher Fabriks-Gesellschafter St. Marxer Friedhof, 107
H
Magdalena Haager (Hager) 17xx-1831 bürgl. Gastgeberin St. Marxer Friedhof
Franz Josef Hadatsch 1798–1849 Beamter und Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 94
Josef Hagenbucher † 1856 bgl. Bierwirt "Zum wilden Mann" St. Marxer Friedhof, 200a
Anton Haidmann 1772-1855 Arzt und Hausbesitzer St. Marxer Friedhof, 87c
Sophie Hansen 1830-1851 Gattin vom Architekten Theophil von Hansen St. Marxer Friedhof, 120
Georg Harmer † 1872 Bildhauer St. Marxer Friedhof, 212f
Johann Harnisch 1778-1826 Direktor der Graveur-Akademie St. Marxer Friedhof, 66
Ferdinad Harrach † 1796 Maria-Thersien-Ordensritter, Feldmarschall-Leutnant St. Marxer Friedhof, XIV
Philipp Karl Hartmann 1773–1830 Arzt und Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 188
Anton Hasenhut 1766–1841 Schauspieler St. Marxer Friedhof, 137
Georg Hauger 1792-1859 Offizier, Militärperson im Tiroler Volksaufstand St. Marxer Friedhof, 214
Franz Haunold 1774-1833 Apotheker in der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof
Michael Hauptmann † 1853 Gasthofbesitzer "Zum goldenen Lamm" St. Marxer Friedhof, 90a
Mina und Sigmund von Hausegger xxxx-1859, unbekannt St. Marxer Friedhof
Karoline Freiin von Hauser 1790-1870 k.k. Oberstleutnants-Witwe St. Marxer Friedhof
Katharina Haydn 1802-1855 St. Marxer Friedhof
Johann Nepomuk Ritter von Haymerle 1793-1833 k.k. Hofkriegsagent, Agent des Deutschen Ritterordens, Hofbeamter St. Marxer Friedhof
Alois Hänisch 1788-1839 Kaffeehausbesitzer St. Marxer Friedhof
Wenzel von Häring 1772-1853 Offizier, FML. St. Marxer Friedhof, 95
Richard Heinrich 18xx-1867 Regimentsarzt St. Marxer Friedhof
Carl Henikstein 1773–1828 Musikliebhaber St. Marxer Friedhof, 37b
Sophie Josepha von Herbst, geb. Freyin Uchtritz von Steinkirchen 1787-1836 k.k. Feldapotheker-Senior-Gattin St. Marxer Friedhof, 156a
Carl Hickl 1811-1855 Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 44
Lorenz Hieß † 1819 Stärkemacher, Gründer eines Versorgungshauses St. Marxer Friedhof, 176b
Johann Hießmanseder 1813-1870 Antiquar und Schätzmeister St. Marxer Friedhof
Hild Hohe Stele mit Rundnische und antike Lampe am Grabmal St. Marxer Friedhof, 153
Joseph Hittl (Hitl) 17xx-1832 Gastgeber auf der Landstraße St. Marxer Friedhof, 53a
Karl Bernhard Freiherr von Hitzinger 1786-1863 Staatsbeamter, kaiserlicher Reichsrat St. Marxer Friedhof, 87f
Karl Freiherr von Hock 1808-1869 Staatsbeamter, Direktor des Hauptzollamtes St. Marxer Friedhof, 120a
Jacob Hofbauer xxxx-1870 Setzer bei der Wiener Zeitung St. Marxer Friedhof
Joseph Hofeneder 17xx-1818 Fischhändler St. Marxer Friedhof
Josef Hofmann 1764-1843 Professor der Tonkunst St. Marxer Friedhof, 73
Johann Hoffmann 1803–1865 Theaterdirektor St. Marxer Friedhof, 109
Johann Nepomuk Höfel 1786-1864 Akademischer Maler St. Marxer Friedhof, 3
Carl Högl 1789–1865 Wiener Stadtbaumeister St. Marxer Friedhof
Johann Hohenleiter 1801-1867 Privatcassier St. Marxer Friedhof
Elisabeth Hörl 18xx-1833 Hausinhaber-Tochter auf der Landstraße Nr. 440 St. Marxer Friedhof
Karl Hörl 1794-1858 Vorsteher der Gemeinde Landstraße St. Marxer Friedhof, 12
Paul Hörl 1794-1858 Vorsteher der Gemeinde Landstraße St. Marxer Friedhof
Franz Hornek 18xx-1870 Hausbesorger St. Marxer Friedhof
Lory Hornischer 1850–1868 Schauspielerin St. Marxer Friedhof, 212c
Franz Horzalka 1798 oder 1800-1871 Musiker, Musiklehrer, Komponist St. Marxer Friedhof, 4
Nikolaus Thomas Host 1761-1834 Botaniker St. Marxer Friedhof, 44a
Karl Hummel-Bourdon 1769-1840 Miniaturmaler St. Marxer Friedhof, 131
Ferdinand Hutter Hutterer † 1850 Offizier, Major St. Marxer Friedhof, 127
Michael Hüsch 17xx-1859 Privatier St. Marxer Friedhof
Gräfin Henriette von Huyn 1786-1862 Komtess von Lazanzky Freiin von Bukove St. Marxer Friedhof
Jakob Hyrtl 1799–1868 Kupferstecher St. Marxer Friedhof, 1
Jakob Hyrtl † 1852 Theaterorchester-Mitglied St. Marxer Friedhof, 93a
I
Karl Isenflamm 1755-1833 Großhändler St. Marxer Friedhof, 191b
Emma von Ivichich 1818-1844 Tochter eines k.k. Majors St. Marxer Friedhof
J
Gustav Maria Jäger (Jaeger) 1835-1861 Landschaftsmaler, Radierer und Lithograph St. Marxer Friedhof, 203
Karl Ritter von Jeckl 1797-1871 Beamter, k.k. Regierungsrat St. Marxer Friedhof
Sebastian Jenull 1777-1848 Jurist St. Marxer Friedhof, 74b
Marianne Jermer xxxx-1861 Hofobstlieferantin St. Marxer Friedhof, 48 (falsch Pemmer)
Ivan Franjo Jukic 1818-1857 Schriftsteller aus Bosnien und Herzegowina St. Marxer Friedhof
Friedrich Jung (mögl. auch Ferdinand Raimunds Lehrherrn) † 1824 Zuckerbäcker St. Marxer Friedhof, 66a
K
Mathias Kadisch 17xx-1863 Privatier St. Marxer Friedhof
Josef Kaerle 1802-1860 Philologe, Doktor der Theologie und Professor der orientalischen Sprachen St. Marxer Friedhof, 211
Johann Kaiser 1791-1855 Doctor der Philosophie, Professor der Weltgeschichte, Ehrenbürger St. Marxer Friedhof
Wilhelm Kaiser 1791-1855 Professor der Weltgeschichte, Historiker St. Marxer Friedhof, 119
Friedrich August Kanne 1778–1833 Komponist und Schriftsteller St. Marxer Friedhof, IX
Vuk Stefanovic Karadžic (Wuk Stephanowitsch Karadschitsch) 1787–1864 Wissenschaftler, Dichter und Diplomat St. Marx 170, Belgrad, hist. Kathedrale Innenstadt
Alexander Karageorgewitsch (Karageorgevic) 1806-1885 Fürst, serbischer König St. Marxer Friedhof, 168, Überführung 1912 nach Topola, St. Georgs-Kirche
Theodor Georg Ritter von Karajan 1810–1873 Germanist, Präsident der Akademie der Wissenschaften St. Marxer Friedhof, 169a
Josef Kastan 1795–1861 Baumeister St. Marxer Friedhof
Josef Katter † 1841 Dom-Subkantor von St. Stephan St. Marxer Friedhof, 134
Friedrich Kaufmann 1839–1870 Maler St. Marxer Friedhof, 14
Elise Kärcher † 1876 Stiftung für arme Leute (Landstraßer Hauptstraße 93, 15.03.1874) St. Marxer Friedhof, 210a
Cölestin Keppler † 1858 Universitätsprofessor St. Marxer Friedhof, 12c
Karl von Kesaer † 1863 Staatsbeamter, Hofrat St. Marxer Friedhof, 146
Francisca von Khünburg Stenerberg 17xx-1831 Freyin von Dienersberg St. Marxer Friedhof
Carl Khym 1773-1859 Zahlmeister St. Marxer Friedhof
Joseph Freiherr Froon von Kirchrath 1740-1821 Feldzeugmeister und Commandeur des Maria Theresien-Ordens St. Marxer Friedhof
Dominik Klang 1806-1859 Gemeindevorsteher und Ortsrichter der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof, 212d, Zentralfriedhof (1898)
Anna Klement 1797 oder 1798-1866 Hausbesitzerin in Erdberg St. Marxer Friedhof
Jakob Klier 1790-1868 Beamter, Gartenbauer, Blumenzüchter, Sekretär der Gartenbaugesellschaft St. Marxer Friedhof
Carl Klinkosch 1797–1860 Silberschmied St. Marxer Friedhof, 106
Gottfried Vinzent Knina 1827-1861 Regimentskapellmeister St. Marxer Friedhof, 30
Josef Leonhard Knoll 1775-1841 Professor der Geschichte, Historiker St. Marxer Friedhof, 185c
Jan Kollár 1793–1852 Dichter St. Marx 87b, Vyšehrad, Prag (1904)
Mathias Konz 1788-1864 Pfarrer zu Maria Geburt am Rennweg St. Marxer Friedhof, 50
Jernej Kopitar 1780–1844 Sprachwissenschaftler und Slawist St. Marx (bis 1897); Navje, Laibach (von 1897)
Maximilian Korn 1782–1854 Burgschauspieler St. Marxer Friedhof, 186
Joseph Kornhäusel 1782–1860 Architekt Zentralfriedhof, 14A-45A (1920)
Ignaz Kölbl † 1850 Weinwirt, Fleischhauer und Hausinhaber St. Marxer Friedhof, 113f
Joseph Clessin von Königsklee 1780 oder 1781-1847 k.k. Hofkriegsrat St. Marxer Friedhof
Josef Kotschy 18xx-1768 k.k. Finanz-Rath St. Marxer Friedhof
Johann Ernst (Ernest) Krähmer 1795-1837 Oboist, Csakanvirtuose und Komponist St. Marxer Friedhof
Anna Kreiß 17xx-1833 Gastgeber- und Hausinhaber-Gattin St. Marxer Friedhof
Josef Kriegler Gastgeber St. Marxer Friedhof, 176
Margaretha Krischkowsky 183x-1869 Gastgeber-Gattin St. Marxer Friedhof
Therese Krones 1801–1830 Schauspielerin St. Marx 150, Zentralfriedhof, 32A-45A
Karl Krottenthaler 1818-1864 Komponist St. Marxer Friedhof, 2
Franz Valentin Kruthoffer 17xx-1829 k.k. Bothschafts-Secretär St. Marxer Friedhof
Josef von Kudler Jurist St. Marxer Friedhof, 100
Kudriaffsky Familie Kudriaffsky St. Marxer Friedhof, 152
August Kunzek Edler von Lichton 1795-1865 Physiker St. Marxer Friedhof, 184a, exhumiert
Hermann Peter von Künigl 1765-1853 Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 40
L
Andreas Lanser 1779-1859 Wiener Vize-Bürgermeister St. Marxer Friedhof, 217
Antoine Charles Louis de Lasalle 1775–1809 Französischer Feldherr St. Marxer Friedhof, 31a
August Laskowsky 1809-1854 Akademischer Silbergraveur St. Marxer Friedhof, 181a
Johann und Maria von Leis zu Laimburg 1781-1867, 1791-1871 Rechnungsbeamter St. Marxer Friedhof
Dr. Ritter von Lebenswarth 1803-1879 Mediziner St. Marxer Friedhof
Heinrich von Lebzeltern † 1846 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 113c
Anton Paul Lechner 1792-1860 Kaufmann St. Marxer Friedhof, 85
Timotheus Ledóchowski 1792-1846 Offizier und und Erzieher des späteren Kaisers Franz Joseph. St. Marxer Friedhof
Josef Lemberger 1782-1858 Logenmeister im k. k. Hofburgtheater St. Marxer Friedhof
Moritz Leopolder † 1869 Erfinder in der Schwachstromtechnik St. Marxer Friedhof, 45b
Josef Lewitus 1829-1868 Brandweiner St. Marxer Friedhof
Johann Ev. Lidl 1787-1833 Veterinärmediziner St. Marxer Friedhof
Franz Liegle 1783-1842 Magistratischer Steuereinnehmer St. Marxer Friedhof
Johann Limbeck, Freiherr von Lilienau 1767-1842 Politiker St. Marxer Friedhof, 165
Ignaz Lindner 1777-1835 Mathematiker und Beamter St. Marxer Friedhof
Josef Lobmeyr 1792-1855 Glashändler St. Marxer Friedhof, 80
Josef Löffler † 1828 Totengräber (allhier) St. Marxer Friedhof, 149
Franz Freiherr von Löhr † 1848 Staatsbeamter, k.k. Kämmerer St. Marxer Friedhof, 160a
Karl Freiherr von Löhr † 1847 Staatsbeamter, k.k. Kämmerer und Regierungsrat St. Marxer Friedhof, 160a
Julie Sophie Löwe 1786–1852 Burgschauspielerin St. Marxer Friedhof, 114
Johann Christian Löwenfeld 1810-1868 St. Marxer Friedhof
Franz Xaver Josef Mayer von Löwenschwerdt 1794-1869 Oberst und Ritter des Maria Theresien-Ordens St. Marxer Friedhof, 164a
Löwenthal Familie Löwenthal St. Marxer Friedhof, 84
Anton Lumpert 1757–1837 Wiener Bürgermeister St. Marxer Friedhof, 147
Johann Baptist Ritter von Luschin 1790-1867 Staatsbeamter, Hofrat St. Marxer Friedhof, 186a
M
Vinzenz Mack † 1836 Besitzer der Zucker-Raffinerie Am Schüttel und des Brauhause in Margareten St. Marxer Friedhof, 159
Josef Madersperger 1768–1850 Erfinder der Nähmaschine St. Marx, Massengrab, 180b
Ferdinand (Josef Ignaz R.) von Malter 1784-1864 Offizier, Militärschriftsteller, FML. St. Marxer Friedhof, 6
Lazar Mamula 1795-1878 Maria-Theresien-Ritter, FMZ. (griech. Abteil.) St. Marxer Friedhof, 171
Johann Managetta Jurist St. Marxer Friedhof, 110
Philipp Managetta Jurist St. Marxer Friedhof, 110
Basilius Manzurani 1798-1867 St. Marxer Friedhof
Carl Marek 1833-1858 Edler von Marchthal St. Marxer Friedhof
Franz Maringer 17xx-1838 bürgerl. Kaffehsieder (Kaffeesieder) St. Marxer Friedhof
Carl Maresch von Marsfeld 1757-1833 k.k. Artillerie-Feldmarschall-Lieutenant in Pension St. Marxer Friedhof, 46a
Michael Mathes † 1839 Bossierer und Münzgraveur St. Marxer Friedhof, 38
Marianna von Martines 1744-1812 Komponistin, Cembalistin und Sängerin St. Marxer Friedhof
Anton Martinetti † 1856 Architekt St. Marxer Friedhof, 198a
Karl Freiherr von Martini-Wasserberg † 1800 Jurist, Schöpfer des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches St. Marxer Friedhof, XIX
Franz X. R. von Matoschek 1758-1828 Vizedirektor der med.-chirugischen Studien, gewesener Dekan und Rektor magnificus der Universität Wien St. Marxer Friedhof, 61
Pauline Mattis, auch Mattis-Hasenhut 1811-1844 Tänzerin am Hofoperntheater St. Marxer Friedhof, 141
Caspar Mayer 1799-1863 bürgerl. Schneider St. Marx
Johann Mayer von Heldenfels 1768-1839 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 146a
Matthias Mayer † 1840 Besitzer des Karpfenbades (Marxergasse 33) St. Marxer Friedhof, 130a
Theodor Mayer 1810-1866 Escompte Cassier der k.k. priv. 1ten österreichischen Sparkassa St. Marx
Mayer Grabmal Mayer St. Marxer Friedhof, 37
Marie Meinl 183x-1862 bürgl. Handelsmanns Gattin St. Marxer Friedhof
Josef Meisl † 1790 Architekt, Liechtensteinscher Baumeister St. Marxer Friedhof, VII
Josef Meißl † 1868 Hotelbesitzer "Meißl und Schaden" in der Kärntner Straße St. Marxer Friedhof, 217g 212g
Francisca Meißner 1813-1859 k.k. Rechnungsrath-Gattin St. Marxer Friedhof
Johann Matthias Menninger 1733–1793 Schauspieler St. Marxer Friedhof, IV
Joseph Theodos Meschel † 1829 Pfarrer in Erdberg St. Marxer Friedhof, 51
Josef Mollner † 1814 Steinmetzmeister St. Marxer Friedhof, 67
Marie Therese Charles de Montbel 1846-1866 Sohn von Guillaume Isidore Comte Baron de Montbel, Finanzminister St. Marxer Friedhof
Franz Montoyer † 1860 Architekt St. Marxer Friedhof, 17
Louis (Ludwig Josef) Montoyer 1749–1811 Architekt St. Marxer Friedhof, 17
Franz Morawetz 1789–1868 Gründer des Sophienbades St. Marxer Friedhof, 12b
Ignaz Anton Edler von Morgenbesser 1752-1831 k.k. Obersthofmeisteramt-Expeditor und Ceremonien-Protokollführer St. Marxer Friedhof, 108
Peter Prokop Graf Morzin 1770(1768)-1855 k. k. Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 196
Vincenz Mully 1771-1847 Schätzmeister St. Marxer Friedhof
Franz Mumb † 1857 Gasthofbesitzer "Zum goldenen Brunnen" in der Taborstraße St. Marxer Friedhof, 65
Josef Mumb † 1836 Gasthofbesitzer "Zum goldenen Brunnen" in der Taborstraße St. Marxer Friedhof, 65
Familie Munsch - - St. Marxer Friedhof, 98
Leo Müller 199-1844 Erfinder, Begründer der öst. Druckmaschinenindustrie St. Marxer Friedhof, 139c
Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791 Komponist St. Marx, urspr. Grab verschollen, 179
Leo Müller 1799-1844 Erfinder der Schnelldruckpresse St. Marxer Friedhof
Müller von Müllwerth 1788-1846 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 113a
N
Amalie Nachbauer 1853-1868 St. Marxer Friedhof
Karl Nachodsky Ritter von Neudorf 1859 k.k. Hauptmann des 14. Jäger Bat. St. Marxer Friedhof
Gregor Nagl 1791-1871 Chordirigent der Pfarre St. Leopold St. Marxer Friedhof, 88
Johann Natterer 1787–1843 Naturforscher St. Marxer Friedhof, 85b
Josef Natterer † 1852 Kustos am Hof-Naturalien-Kabinett St. Marxer Friedhof, 101
Michael Negerle † 1859 Erbaute um 1841 das erste Haus in der Negelegasse St. Marxer Friedhof, 83a
Alois Negrelli von Moldelbe 1799–1858 Pionier des Eisenbahnwesens, plante den Suezkanal St. Marx 9, Zentralfriedhof, 32A-23
Barbara Edle von Neuhauser 1796-1866 Obristen-Witwe St. Marxer Friedhof
Franz Nickel 1766-1833 Ortsrichter der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof, 47
Johann Niebauer 1839-1856 Ober-Realschüler St. Marxer Friedhof
Franz Xaver Niemeczek 1766–1849 Universitätsprofessor und Mozartbiograf St. Marxer Friedhof, 102
Franz Nitschner 1750-1826 Hofgeflügellieferant, Beisitzer der Bürgerspitalskommission St. Marxer Friedhof, 57
Peter von Nobile 1774–1854 Architekt Zentralfriedhof, 14A-46A
Raimund Nouackh 17xx-1857 Privatier St. Marxer Friedhof
O
Joseph Freiherr von Odelga 1770-1857 k. k. Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 202
Josef Graf O'Donell 1756-1810 Staatsmann St. Marxer Friedhof, 183
Alfred O'Sullivan † 1866 Staatsmann, Königl. belgischer Gesandter St. Marxer Friedhof, 14a
Wilhelm Ostertag 1787-1842 Professor der Architektur an der Akademie der bildenden Künste St. Marxer Friedhof, 139b
Josef Otter 1760-1836 Geiger und Direktor der Hofkapelle St. Marxer Friedhof, 122
P
Johann Baptist von Pacassi 1758-1818 Architekt und Astronom St. Marxer Friedhof, VI
Anton Pannasch 1789–1855 Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 198
Elias Parish-Alvars 1808–1849 Harfenist und Komponist St. Marxer Friedhof, 74a
Maria Theresia von Paradis 1759–1824 Komponistin, Pianistin und Sängerin, erblindet St. Marx, XI, verschollen
Ignaz Parhamer 1715–1786 Pädagoge und Jesuit St. Marxer Friedhof, II
Alexander Patuzzi 1813–1869 Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 208
Luise Pean Tänzerin am Kärntnertortheater St. Marxer Friedhof, 167, nicht mehr erhalten
Franz Perin von Wogenburg † 1852 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 87a
Johann R. von Perthaler 1816-1862 Staatsmann St. Marxer Friedhof, 201
Hubert von Peusquens 1757-1831 Feldmarschalleutnant, Staatsrätlicher Referent vom Kriegswesen, Geheimer Rat, Ritter des ungarischen St. Stephans - Ordens St. Marxer Friedhof, 52
Peter Pfeffermann 1809-1870 Mediziner St. Marxer Friedhof, 201b
Franz Pfeiffer † 1868 Philologe, Germanist St. Marxer Friedhof, 212e
Ida Pfeiffer 1797–1858 Weltreisende und Schriftstellerin Zentralfriedhof, 0-1-12
Jacob Pfeiffer † 1852 Bürgerlicher Fischhändler St. Marxer Friedhof
Karl Pfeiffer Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 158b
Alois (auch Luigi) Pichl 1782–1856 Architekt St. Marxer Friedhof, 200
Georg Pigall † 1857 Musiker, "Natursänger" St. Marxer Friedhof, 205a
Marie Piquot † 1822 Hegte eine tiefe Liebe zu Grillparzer, die aber nicht erwidert wurde St. Marxer Friedhof, 191b
Leopold Pirus Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 34c
George Gustavus Charles William du Plat 1796-1854 Britischer Generalmajor St. Marxer Friedhof, 68
Adolf Martin Pleischl 1787-1867 Chemiker und Mediziner St. Marxer Friedhof, 135
Michael Potlis (Botly) 1812-1863 Jurist und Politiker St. Marxer Friedhof, 169
Thomas Pöschl 1769-1837 Weltpriester, Bußprediger St. Marxer Friedhof, XV
Joseph Preindl 1756–1823 Organist und Komponist St. Marxer Friedhof, 184
Gabriel Primmer † 1834 Vorsteher unter den Weißgärbern St. Marxer Friedhof, 176
Johann von Prohaska 1760-1832 Maria-Theresien-Ritter, FML. St. Marxer Friedhof, 189
R
Katharina Raatz von Ehrenstetten † 1846 k.k. Majorswitwe St. Marxer Friedhof
Franz Rabensteiner † 1859 Tanzlehrer und Ballarrangeurs St. Marxer Friedhof, 219
Demeter Radosevich von Rados † 1835 Offizier, Vizepräsident des Hofkriegsrates, FML. St. Marxer Friedhof, 172a
Emilie Raimund † 1874 (knapp vor Schließung des FH.) Schauspielerin St. Marxer Friedhof, XXIII
Johann Rainhardt 1780-1865 Offizier, GM, Besitzer des "Kanonenkreuzes" usw., Kommandant des Invalidenhauses (1845-1849) St. Marxer Friedhof, 185b
Friedrich Wilhelm von Reden 1802–1857 Statistiker und Politiker St. Marxer Friedhof, 12a
August von Reichmann † 1828 Präsident der n.ö. Landesregierung, Geheimer Rat St. Marxer Friedhof, 40b
August Reisinger † 1870 Tänzer der Hofoper und Hoftheaterpyrotechniker St. Marxer Friedhof, 128
Anton von Reisner 1749-1822 Maria-Theresien-Ritter, FML. St. Marxer Friedhof, 28
Heinrich Reisner de Collmann † 1855 Großhändler St. Marxer Friedhof, 192a
Siegfried Reißeck 1819-1871 Kustos am "Kaiserlich botanischen Museum", auch Dichter St. Marxer Friedhof, 132
Laurenz Freiherr von Richer 1787-1856 Generalmajor, Geheimer Kabinettssekretär der Erzh. Maria Louise St. Marxer Friedhof
Ferdinand Richter 1811-1859 Hafen-Capitain, k.k. priv. DDSG St. Marxer Friedhof
Laurenz von Richer 1787-1856 Offizier, FMZ. St. Marxer Friedhof, 195a
Franz Riepl Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 201a
Louise von Riernsanckh 1842-1858 St. Marxer Friedhof
Rinnböck Familie Rinnböck St. Marxer Friedhof, 87e
Maria Theresia Ritterspurg 1775-1815 Nonne, Oberin der Elisabethinen St. Marxer Friedhof, 210a
Anton von Rosas 1791–1855 Doktor und Professor der Augenheilkunst St. Marxer Friedhof, 103
Friedrich Knorr Freiherr von Rosenroth 1783-1856 k. k. Major St. Marxer Friedhof
Konrad Johann Rosenthal 1769-1843 Kunst- und Handelsgärtner St. Marxer Friedhof, 106a
Josef Rössler † 1852 Haushofmeister der Frau Gräfin Rosalia v. Esterházy St. Marxer Friedhof
Johann Roth 1802-1870 k.k. Stempelschneider und Medailleur St. Marxer Friedhof, 216
Joseph Rothmeyer 1764-1809 Totengräber St. Marxer Friedhof, 149
Johann Rott † 1823 Grundrichter der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof, 151
Dániel Almási Rudics 1787 oder 1788-1859 k.k. Hofrat, gewesener Präsident des Pester Wechselrechtsstuhles St. Marxer Friedhof
Anton Ruepp 1792-1868 Bezirksvorsteher der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof, 213a, Zentralfriedhof (1909)
S
Ignaz Saal 1761–1836 Hofopernsänger St. Marxer Friedhof, 156
Karl von Saar 1797-1853 Miniaturmaler St. Marxer Friedhof, 175
Josef Freiherr von Sacken 1782-1853 Staatsbeamter, Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste St. Marxer Friedhof, 178
Franz Sartori 1782–1832 Schriftsteller, Geograph St. Marxer Friedhof, 53b
Johann Sartory 1758-1840 Schauspieler (Leopoldstädter Theater) St. Marxer Friedhof, 71
Karl Saßhofer 17xx-1858 Jäger im Prater St. Marxer Friedhof, 212
Ferdinand Freyherr von Schaller 1796-1856 k.k. Ministerialrat, Ritter des Ordens der eisernen Krone St. Marxer Friedhof
Franz Schanner 1786-1857 Curator der erst öst. Sparkasse St. Marxer Friedhof
Michael Scharff 1806-1855 Gemmenschneider und Medailleur St. Marxer Friedhof, 194
Josef Schawel xxxx-1863 Reitschullehrer, Hausbesitzer St. Marxer Friedhof
Johann Martin Schärmer 1785-1868 Miniaturmaler St. Marxer Friedhof, 213
Familie von Scheidlin wahrs. Johann Scheidlin Großhändler, Adelsgeschlecht St. Marxer Friedhof, 32
Joseph Scheiner 1798-1867 Röm.-kath. Geistlicher, Theologe und Hochschullehrer St. Marxer Friedhof, 210
Johann Baptist Schels 1780-1847 Offizier und Schriftsteller St. Marxer Friedhof
Johann Baptist Schenk 1753–1836 Komponist St. Marxer Friedhof, X
Schenk Familie Schenk St. Marxer Friedhof, 144
Josef Killian Schickh 1799-1851 Schriftsteller St. Marxer Friedhof
Johann Schlager 1786-1852 Topograph und Archäologe, Historiker St. Marxer Friedhof, 33b
Heinrich und Otto Schlerka Kindergrabmal St. Marxer Friedhof, 185a
Johann Schlerka senior † 1869 bürgerl. Spenglermeister, Hausbesitzer und Vorstand der Spengler-Genossenschaft St. Marxer Friedhof
Franz Seraphicus Schmid 1764-1843 Römisch-katholischer Geistlicher St. Marxer Friedhof
Josef von Schmidburg 1799-1846 Präsident der Ständischen Verordnetenstelle in Krain St. Marxer Friedhof, 74c
Schmidl Reich mit Fialen und Krabben geschmücktes, gotisierendes Grabmal St. Marxer Friedhof, 54b
Josef Schmidt 1797/98-1866 k.k. Hofschauspieler St. Marxer Friedhof, 8
Johann Georg Schölhammer Ritter von Schölhaim 1785-1855 Unter-Staats-Secretär im k.k. Kriegsministerium St. Marxer Friedhof
Paul Schoner † 1850 Schauspieler, Hausbesitzer in der Leopoldstadt St. Marxer Friedhof, 88a
Anton von Schön 1782-1853 Maria-Theresien-Ritter, FML. St. Marxer Friedhof, 81
Theresia Schramhofer 18xx-1837 Schönfärber-Gattin St. Marxer Friedhof
Franz Schrämbl 1761-1803 Buchhändler und Schriftsteller (Allgemeiner deutscher Atlas) St. Marxer Friedhof, XXII
Heinrich Schreyer Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 112
Sebastian von Schwanenfeld 1778-1845 Zauberkünstler St. Marxer Friedhof
Johann Schwarz 18xx-1868 Tuchscherermeister St. Marxer Friedhof
Anton Ritter von Schwarzel 1801-1865 pens. k. k. Feldmarschall-Lieutenant St. Marxer Friedhof, 40a
Josef Schwawel Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 11a
Franz von Schwind † 1818 Staatsbeamter, Hofsekretär St. Marxer Friedhof, 37a
Susanna von Schwind 1762-1831 St. Marxer Friedhof
Josefine Scutta 1795-1863 Schauspielerin St. Marxer Friedhof, 5
Katharina Segatta-Ney 1792–1852 k.k. Hofopernsängerin St. Marxer Friedhof, 105
Julius Seidlitz 1814-1857 Schriftsteller St. Marxer Friedhof, 195b
Johann Joseph von Semlin (Ali Mirza Khan) um 1730-1824 Offizier im Dienst der Habsburgermonarchie St. Marxer Friedhof
Theresia von Seyfried um 1792-1857 Gattin eines Protokoll-Direktors des Magistrats der Stadt Wien St. Marxer Friedhof
Josef Anton von Simbschen 1746-1820 Maria-Theresien-Ritter, FMZ. St. Marxer Friedhof, 166
Johann Josef Simic, Reichsritter von Hohenblum 1803-1872 Industrieller und Erfinder St. Marxer Friedhof, 126a
Josef Simm 1789-1848 Offizier, FZM St. Marxer Friedhof, 77
Balthasar von Simunich 1785-1861 k. k. Feldmarschallleutnant und Maria-Theresien-Ritter St. Marxer Friedhof, 23
Josef Freiherr von Skribanek 1788–1853 öst. Feldzeugmeister, Kartograph, Direktor des Militärgeographischen Instituts St. Marxer Friedhof
Josef Freiherr von Smola 1764-1820 österreichischer Offizier St. Marx 162, seit 1903 Zentralfriedhof
Soldatengräber, österreichisch 1866 Gedenktafel, dass sie 1933 durch den Wr. Krieger- und Kameradschaftsbund renoviert wurden St. Marxer Friedhof, 33a
Soldatengräber, sächsisch 1866 St. Marxer Friedhof, 181
Yella Freiin von Spielmann 1835-1857 Tänzerin St. Marxer Friedhof
Abbé Maximilian Stadler 1748–1833 Komponist und Musikhistoriker St. Marxer Friedhof, 46
Josef Stadler 1796–1859 Komponist St. Marxer Friedhof, 215
Ignaz Stahl 1790–1862 Schauspieler St. Marxer Friedhof, 21
Franziska Stastny 18xx-1883 Kaufmannsgattin St. Marxer Friedhof
Anton Joseph Stein 1759–1844 Hochschullehrer und Philologe St. Marxer Friedhof, 142
Josef Karl Stein-Üblein 1807-1866 Sänger, Komponist, Mann von Maria Uiblein-Stein St. Marxer Friedhof, 55
Karl Stein Klavierlehrer, Komponist St. Marxer Friedhof, 139a
Helena Stellwag von Carion † 1855 St. Marxer Friedhof
Ferdinand Stelzhammer Jurist St. Marxer Friedhof, 97
Franz Stierböck Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 160
Jakob Stierböck Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 160
Bernhard Stipperger 1797-1872 Hotelbesitzer "Zur Stadt Frankfurt" St. Marxer Friedhof, 104
Johann Stipperger 1772-1833 Gastwirt St. Marxer Friedhof, 104
Johann Straschiripka 1xxx-1851 Wirtschaftsrat, Vater von Hans Canon St. Marxer Friedhof, 48
Anton Strasser 1762-1839 Handelsmann St. Marxer Friedhof, 111
Josef Strauß 1827–1870 Komponist, Bruder von Johann Strauß St. Marx 7, Zentralfriedhof, 32A-44 (1909)
Anna Strauß † 1870 Mutter von Josef Strauss St. Marx 7, Zentralfriedhof, 32A-44 (1909)
Nannette Streicher 1769–1833 Klavierbauerin, Komponistin, Musikpädagogin, Schriftstellerin St. Marx 164, jetzt Zentralfriedhof
Johann Andreas Streicher 1762-1833 Komponist, Pianist und Klavierbauer St. Marx 164, jetzt Zentralfriedhof
Johann Streitberger Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 63a
Johann Stutterheim 1803-1870 Offizier, GM. St. Marxer Friedhof, 23a
Aloisia Stuwer Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 218a
Johann Georg Stuwer 1732–1802 Kunstfeuerwerker (Stuwerviertel) St. Marxer Friedhof, XX
Kaspar Stuwer † 1819 Feuerwerksbesitzer St. Marxer Friedhof, XXI
Heinrich von Sunstenau 1780-1865 Offizier, FML., Geheimer Rat St. Marxer Friedhof, 127b
Sünn wahrs. Joseph Carl Sünn (Rechtsanwalt) † 1864 Familie Sünn, Besitzer des Sünnhofes St. Marxer Friedhof, 15
Franz Xaver Süßmayr 1766–1803 Komponist St. Marxer Friedhof
Josef Ritter von Swoboda 1792-1871 Kaiserlicher Rat und Hofrat St. Marxer Friedhof
Elise von Szathmáry, geb. Zöllner † 1862 Schauspielerin St. Marxer Friedhof, 10
T
Johann E. Tatosi 17xx-1847 Griechischer Handelsmann St. Marxer Friedhof
Josef Taza Edler von Feldbruck † 1848 Offizier, FML. St. Marxer Friedhof, 82
Martin Thalhammer Knöpffabrikant und Hausinhaber St. Marxer Friedhof
Michael Thonet 1796–1871 Möbelfabrikant, Erfinder der Holzbiegetechnik (Bugholzstühle „Thonet-Sessel“) Zentralfriedhof
Ludwig Titze 1797-1850 Sänger (Tenor) St. Marxer Friedhof, 117
Mathias Tomfort † 1822 Adjunkt des Zeichnungsfaches am k.k. polytechn. Institut und Blumenmaler St. Marxer Friedhof, 191
Karoline Tourniaire (aus Amsterdam) † 1830 Kunstreiterin St. Marxer Friedhof, 54
Josef Trampusch † 30.08.1864 Eisenbahnbeamter, Sohn von Johann Strauß Vater und Emilie Trampusch St. Marxer Friedhof, 69a oder in der Schachtgräberabteilung Reihe 15
Karl Trampusch † 11.08.1846 Söhnchen von Johann Strauß Vater und Emilie Trampusch, heute Grab Artner St. Marxer Friedhof, 69a
Caroline Trautmann 1807-1858 Rechnungsrat-Gattin St. Marxer Friedhof
Ludwig de Traux 1807-1858 k.k. Feldmarschall-Leutnant St. Marxer Friedhof, 193
Franz Ritter von Trnka 1794-1859 k. k. Oberst St. Marxer Friedhof
Louise de Traux (Louise Sicard) 1809-1831 St. Marxer Friedhof
Michael Tschukly (Tsukly) 1800-1866 Komponist St. Marxer Friedhof, 209
Johann August Freiherr von Turszky 1778-1856 Offizier, Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 195
U
Roman Uhl Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 154
Theresia Uhrl 1772 oder 1773-1856 Hausinhaberin in der Leopoldstadt Nr. 211 u. 548, Mozart's Hausfrau St. Marxer Friedhof, 199b
Maria Uiblein-Stein 18xx-1859 Frau von Josef Karl Stein-Uiblein St. Marxer Friedhof
Leopold Ulrich 1769-1847 Richter der Gemeinde Leopoldstadt, Armen-Bezirks-Director, Kirchenvater und Rechnungsführer der Pfarrkirche zu St. Leopold St. Marxer Friedhof, 113e
Leopold Freiherr von Unterberger 1734-1818 k. k. Feldzeugmeister St. Marxer Friedhof, 161
Friedrich August Urbany 1785-1858 Kapellmeister St. Marxer Friedhof, 197
Wilhemine Utsch von Gillenbach 1797-1860 k.k. Tabaktrafikantensgattin St. Marxer Friedhof
V
Hugo Vacano 1842-1862 St. Marxer Friedhof
Thierry de Vaux 1748-1821 Maria-Theresien-Ritter, FML. St. Marxer Friedhof, 64, jetzt Zentralfriedhof
Franz X. Vinazer † 1802 Priester St. Marxer Friedhof, III, verschollen
Vincenz Visini 17xx-1841 Seidenhändler St. Marxer Friedhof
Catharina edlen von Vogel 1777-1857 St. Marx, 4212
W
Friedrich Moriz Freiherr von Wagemann 1778-1855 k.k. geheimer Rath, Oberstlandrichter St. Marxer Friedhof
Ignaz Wagner Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 137a
Maria (Mary) Wahle 18xx-1866 k.k. Sensal-Gattin St. Marxer Friedhof
Katharina Waldmüller 1792–1850 Hofopernsängerin, Frau des Malers Ferdinand Georg Waldmüller St. Marxer Friedhof, 20
Ferdinand Wallner Industrieller, Gewerbetreibender St. Marxer Friedhof, 187a
Mathias Ritter von Walper 1768-1849 Generalmajor St. Marxer Friedhof, 115
Carl Friedrich Walther (Schmid) 1797-1862 Dom Sub. Cantor St. Marxer Friedhof, 22
Karoline Walther-Schmid 1840-1863 Opernsängerin, Tochter von Carl Friedrich Walther (Schmid) St. Marxer Friedhof, 22
Leopold Wasserburger 1790-1847 Kaffeesieder (Café Wasserburger) St. Marxer Friedhof
Josef Weidner 1801-1871 Maler St. Marxer Friedhof, 185
Anna Barbara Weiller (Anna Barbara de Visiatione B.M.V.) † 1805, 81 Jahre Nonne, Oberin allhier (Elisabethinenorden) St. Marxer Friedhof, 210b
Franz Weiner † 1854 Blumenmaler St. Marxer Friedhof, 176a
Therese Weishappel 18xx-1849 bürgl. Kaffehsieder-Tochter St. Marxer Friedhof
Eduard Lorenz Weiß 1800-1869 Bassist an der Hofoper St. Marxer Friedhof, 91
Josefine Weiß 1805-1852 Ballettmeisterin St. Marxer Friedhof, 91
Philipp Welle 1780-1853 Hofgarten- und Menageriedirektor von Schönbrunn St. Marxer Friedhof, 173
Ernst Welker aus Gotha 1788-1857 Landschafts- und Architekturmaler St. Marxer Friedhof, 204
Karl Freiherr von Werner 1756-1811 Präses der beiden evangelischen Konsistorien in den öst. Erblanden, Hofrat St. Marxer Friedhof, 136
Paul von Wernhardt 1776-1846 Maria-Theresien-Ritter, General der Kavallerie St. Marxer Friedhof, 129, ab 1903 Zentralfriedhof
Ignaz Josef Wertheim 1772-1829 Kupferstecher St. Marxer Friedhof, 58
Johann Wetzlar von Plankenstern 1771-1866 Offizier, k.k. Armee-Oberleutnant St. Marxer Friedhof, 153a
Aloisia Widakowich 1826 oder 1827-1866 Handelsmann-Gattin St. Marxer Friedhof
Matthias Wiedermann Kupferstecher St. Marxer Friedhof, 174
Franz Wilde 1751-1828 Professor der Philosophie St. Marxer Friedhof, 59
Theresia Winckler 17xx-1821 Regenschirmmacher-Gattin St. Marxer Friedhof
Josef von Winiwarter Jurist St. Marxer Friedhof, 127a
Wenzel Wilhelm Winter Bürger und Hausinhaber St. Marxer Friedhof
Jakob Winter † 1855 Gemeindevorsteher der Brigittenau St. Marxer Friedhof, 194b
Friedrich Freiherr Wodniansky von Wildenfeld 178x-1858 Feldmarschalleutnant St. Marxer Friedhof
Catharina Wisgrill 1768-1810 unbekannt St. Marxer Friedhof, 33
Leopold Wissiak von Wiesenhorst 1780-1852 Offizier, FML., Infanterie-Regiment 58 St. Marxer Friedhof, 93
Joseph Wögerer 17xx-1832 k.k. Mehlfabrik-Inhaber, k.k. Landwirtschaft St. Marxer Friedhof
Johann Freiherr von Wolny 1774–1841 Offizier, Ritter des Maria-Theresia-Ordens St. Marxer Friedhof, 190
Anna von Würth, geborene von Benvenuti 1785-1858 St. Marxer Friedhof
Ignaz von Würth 1746-1834 Hofjuwelier St. Marxer Friedhof, 45a
Josef Singer von Wyssogursky xxxx-1858 k.k. Militär Rechnungsrat(h) St. Marxer Friedhof
Y
Alexander Ritter von Yermoloff † 1835 Offizier, Russischer Staatsrat und General St. Marxer Friedhof, 163
Alexander Ypsilantis 1792–1828 Offizier (Griechischer Freiheitskampf) St. Marx 191c, jetzt Thessaloniki
Z
Franz Josef Zahn 1783-1856 k.k. Glasfabrikant St. Marxer Friedhof
Josef Zeitelberger 18xx-1870 Magazineur St. Marxer Friedhof
Franz Xaver Zenner 1794–1861 Weihbischof von Wien St. Marxer Friedhof, 41
Aloisia Zerffi 18xx-1844 Frau von Schauspieler Gustav Zerffi St. Marxer Friedhof
Julius Eduard Zernecke 1815–1844 Architekt St. Marxer Friedhof, 142a
Johann Ziegler 1794/95-1858 Holzblasinstrumentenmacher St. Marxer Friedhof
Franz Xaver Zippe 1791-1863 Böhmischer Naturwissenschaftler und Techniker St. Marxer Friedhof, 11c

Quelle: Dieser Text basiert auf dem Artikel Sankt_Marxer_Friedhof aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 4.0 (Text erweitert). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Liste der Grabstellen erweitert (www.nikles.net). Bilder: www.nikles.net, Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) vom 8.12.1931, Seite 6, Illustrierte Kronen Zeitung vom 8.4.1942, Seite 5.



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