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Die Bundeshauptstadt

03. Bezirk - Rochusmarkt

Der Rochusmarkt ist ein Markt im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Er befindet sich gegenüber der Rochuskirche, zwischen Landstraßer Hauptstraße und Maria-Eis-Gasse.

Geschichte: In unmittelbarer Nähe des heutigen Rochusmarktes befand sich seit dem frühen 13. Jahrhundert das St. Nikolaikloster. Dieses wurde im Zuge der ersten Türkenbelagerung 1529 niedergebrannt, die verbleibende Ruine wurde einige Jahre später abgetragen. 1538 übergab König Ferdinand I. der Stadt Wien das Areal zur Errichtung eines Friedhofs. Der St. Nikolai Friedhof diente fast 250 Jahre lang als Vorstadtfriedhof, 1698 erfolgte der Bau einer Friedhofskapelle, die schließlich durch eine 1745 fertig gestellte Barockkirche ersetzt wurde. Als aufgrund der Josephinischen Reformen alle Friedhöfe innerhalb des Linienwalls aufgelassen werden mussten, wurden 1784 auch auf dem St. Nikolai Friedhof die sterblichen Überreste der hier Beerdigten exhumiert und auf den neu angelegten Sankt Marxer Friedhof überführt, so auch jene des Bildhauers Georg Raphael Donner.

Das nun brach liegenden Gelände entwickelte sich bald zu einem Marktplatz, der in Anlehnung an das nahe gelegene Augustinerkloster den Namen Augustinermarkt trug. Er war ursprünglich ein reiner Blumenmarkt, veränderte sich aber zu einem Lebensmittelmarkt und wurde so ein wichtiges Nahversorgungszentrum des Bezirkes. Im Zuge des Ausbaus des Wiener U-Bahn-Netzes wurde der Augustinermarkt 1991 umgebaut und modernisiert. Da sich aufgrund der gegenüber liegenden Rochuskirche im allgemeinen Sprachgebrauch schon seit langem der Name Rochusmarkt etabliert hatte, wurde dieser nach der Wiedereröffnung des Marktes nun auch zu seinem offiziellen Namen.

Im Zuge der Fertigstellung der U-Bahn-Linie 3 (ca. 1991) wurde auch der Brunnen am Rochusmarkt gebaut.

Brunnen am Rochusmarkt Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: Invisigoth67 unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 und gemeinfrei.



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