Person - Johann Roth
Johann Roth (* 22.01.1802; † 17.02.1870 im 69. LJ. in Wien) war ein k.k. Münzmedaillier auf der Landstraße.
Roth Johann Bapt., Stempelschneider und Medailleur. * Wien, 22. 1. 1802; † Wien, 17. 2. 1870. Studierte an der Wiener
Akademie der bildenden Künste,
u. a. bei L. Pichler (s. d.); erhielt mehrmals Förderungspreise und Stipendien.
1831–36 Rompensionär der
Akademie der bildenden Künste.
1838 Graveursadjunkt, ab 1856 Münzgraveur des
Wiener Hauptmünzamtes.
1861 Erster Münz- und Medaillengraveur,
1866 i. R. R. schnitt auch die Stempel für den nicht zur Ausgabe gelangten Gedenk-Doppelgulden
auf den Neubau des
Schottentores in Wien (1840).
Er wurde u. a. 1829 mit der Silbernen Ehrenmedaille,
1844 mit dem türkischen Verdienstorden ausgezeichnet.
Johann Roth schuf u.a. folgende Medaillen:
Bronzemedaille zur Erinnerung an die Gefallenen im dänischen Feldzug 1864.
Bronzemedaille zur Erinnerung an den Vizebürgermeister
Andreas Lanser (
Position 217).
Bronzemedaille zur Erinnerung an den Kapellmeister und Musikdirektor
Johann Brotesser (gest. 1859,
Position 218).
Bronzemedaille zur Erinnerung an Aloisia Stuwer, Tochter des Kunstfeuerwerkers Anton Stuwer d. Ä., welche 1859 an Tuberkulose verstarb (
Position 218a).
Bronzemedaille zur Erinnerung an den Tanzlehrer und Ballarrangeurs Franz Rabensteiner (gest. 1859,
Position 219).
Mit im Grab befindet sich seine Frau Josefa Roth, geb. Siebenbirgerin, Landstrasse, gest. 31.10.1859 im 54. LJ.
Die Grabstelle befindet sich am
St. Marxer Friedhof (
Position 216).
Quelle: Text: www.nikles.net; 2. Textabschnitt:
Österreichisches Biographisches Lexikon, Bilder: www.nikles.net und Wiener Zeitung vom 4.11.1859, Seite 12.