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Die Bundeshauptstadt

Person - Johann Ernst (Ernest) Krähmer

Ernest Krähmer (* 30. März 1795 in Dresden; † 16. Januar 1837 in Wien) war ein österreichischer Oboist, Csakanvirtuose und Komponist mit deutschen Wurzeln.

Leben und Werk: Ernest Krähmer lernte von 1806 bis 1810 Flöte, Oboe, Klarinette und Fagott während seines Aufenthalts im Militärknaben-Erziehungsinstitut in Annaburg. Anschließend wirkte er als Musiker in Dresden und widmete sich intensiver dem Csakanspiel. 1822 vermählte er sich in Wien mit der Klarinettistin und Violinistin Caroline Schleicher (1794–1873), nachdem er im Februar desselben Jahres eine Stelle als Oboist am k. k. Theater am Kärntnertor in Wien angetreten hatte.

Das Ehepaar konzertierte regelmäßig gemeinsam in Wien, er auf der Oboe und dem Csakan, sie auf der Violine und der Klarinette. Caroline brachte zehn Kinder zur Welt, wovon drei das Erwachsenenalter erreichten und ein Sohn ebenfalls Musiker (Cellist, Komponist, Gesangslehrer) wurde. 1822 wurde Krähmer Mitglied der Hofkapelle und erhielt den Titel „K. k. Hof- und Kammermusikus“.

Er veröffentlichte zahlreiche Werke für Csakan, so unter anderem eine Csakan-Schule, Etüden und Übungsstücke, Divertimenti, Serenaden, Konzerte, Bravour-Variationen, Ländler und andere Volksmusikadaptionen. Anton Diabelli widmete ihm ein Notturno für zwei Csakane und Gitarre.

Krähmer starb am 16. Januar 1837 im Alter von 41 Jahren an Lungenlähmung in seiner Stadtwohnung (Fähnrichshof in der Singerstraße Nr. 884, siehe auch Blutgasse) und fand seine letzte Ruhestätte auf dem St. Marxer Friedhof. Mit dem Tod des Csakanvirtuosen geriet auch der Csakan zunehmend in Vergessenheit.

In der Zeit von 29.4.1784 bis 1874 fiel die Zuständigkeit beim Sterbebuch auf die Pfarre St. Stephan.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: https://data.matricula-online.eu und www.nikles.net



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