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Die Bundeshauptstadt

Person - Familie Stellwag von Carion

Zur Genealogie der Familie Stellwag von Carion. Die Familie stammt aus einem rathsfähigen, rittermäßigen Rothenburger Bürgergeschlechte. Ein Stephan Stellwag, der 26. Juni 1684 starb, war Oberbürgermeister der Stadt Mergentheim an der Tauber. Sein Sohn Johann Kaspar (gest. 1716) war Senator und seit 1702 Bürgermeister der Stadt Mergentheim. Seine Frau, Anna Maria, eine Tochter des Bürgers und Senators Johannes Farnschon, gebar ihm 13 Kinder, von denen die meisten in der Kindheit starben und nur ein Sohn, Edmund Martin, das Geschlecht fortpflanzte. Die angeschlossene Stammtafel gibt eine genaue Uebersicht der Familie Stellwag von obigem Stephan angefangen bis auf den heutigen Tag. Der Adel gelangte in die Familie zu wiederholten Malen. Zuerst erhielt ihn mit Diplom vom 13. Februar 1794 der Appellationsrath Johann Philipp Vincenz Stellwag mit dem dem Namen seiner Mutter Anna Theresia v. Carion entlehnten Prädicate „von Carion“; dann wurde der Adel mit demselben Prädicate mit Diplom vom Jahre 1828 seinem Bruder Alois Peter Franz verliehen. Den Ritterstand aber erwarben mit Diplom ddo. 5. Juni 1856 die Enkel des oben genannten Appellationsrathes Johann Philipp Vincenz, nämlich die vier Brüder Gustav, Johann, Heinrich und Rudolph, in Würdigung der Verdienste ihres Vaters, zuletzt Kreishauptmanns in Znaim. Die Familie weist mehrere denkwürdige Persönlichkeiten auf, unter diesen zunächst den berühmten Ophthalmologen Karl Stellwag von Carion, dessen ausführliche Lebensskizze oben mitgetheilt worden.

Die Grabstelle von Helena Stellwag von Carion, geb. Kutschera, Hoch- und Deutschmeister-Rechnungsrevidenten-Gattin, zuletzt wohnhaft in der Singerstraße 879, † 29.8.1855 im 49. LJ., befindet sich am St. Marxer Friedhof.

Quelle: Text: Wikisource, Bilder: www.nikles.net und Wiener Zeitung vom 2.9.1855, Seite 13.



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