Person - Susanna von Schwind
Susanna von Schwind, auch Zsuzsanna Huttern, geb. von Huttern, * 24.02.1762, † 25.04.1831, zuletzt wohnhaft Obere Bäckerstraße Nr. 762.
Ehefrau von Lajos (Ludwig) von Schwind, k.k. Oberst, * 09.08.1759, † † 11.02.1847 in Hermannstadt.
Mutter von Luise Katharina Barbara Magdalena Bedeus von Scharberg, * 18.12,1798 in Mnischek, † 23.08.1859 in Hermannstadt.
Ihr Schwager,
Franz von Schwind, (
Position 37a), Bruder von Ehemann Ludwig von Schwind,
ist ebenfalls am
St. Marxer Friedhof begraben.
Wiener Zeitung vom 29.4.1831, Seite 5:
Dem Hrn. Ludwig v. Schwind, pens. k.k. Obersten,
f. Gattinn
Susanna, alt 68 Jahr, in der obern Bäckerstraße Nr. 762,
am Schlagfuß.
Die Gegenwart. Politisch-literarisches Tagblatt vom 11.2.1847, Seite 1:
Hermannstadt.
Am 20. Jänner [lt. Siebenbürger Bote am 28.1.1847] wurde hier die Leiche eines Veteranen
der österreichischen Armee, des pension., k. k. Obersten
Ludwig von Schwind, zu Grabe getragen. Im
Jahre 1758 geboren, hatte der Verewigte schon im
jugendlichen Alter sich dem Militärstande gewidmet,
alle Feldzüge des Türkenkrieges und der Revoluzionskriege
im vorigen Jahrhunderte mitgemacht, und wurde
nacheinander als Generalkommando-Adjudant und als
Grenzkommandant am Rothenthurm verwendet, wo er
im Jahre 1813 und 1814 während der Revoluzionswirren
in der Walachei ausgezeichnete Dienste leistete.
Sein Name ist in neuerer Zeit durch seinen talentvollen
Neffen Moritz von Schwind auch in der Kunstgeschichte rühmlich bekannt geworden.
Die Grabstelle befindet sich am
St. Marxer Friedhof.
Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Wiener Zeitung vom 29.4.1831, Seite 5, Die Gegenwart. Politisch-literarisches Tagblatt vom 11.2.1847, Seite 1