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Die Bundeshauptstadt

Person - Franz von Schwind

Franz von Schwind, Johann Franz Friedrich von Schwind, Staatsbeamter, Diplomat, k.k. Hofsekretär, * 23.05.1752 in Kotten, Tschechien, † 07.02.1818 in Wien, 65 Jahre. Zuletzt wohnhaft: 1. Alter Fleischmarkt Nr. 745.

Sein Vater war der Maut- und Zolleinnehmer Johann Sebastian Schwind, * 01.02.1720 in Bürgstadt am Main, Franken, † nach 1752 in Kuschwarda, Tschechien.

Eltern in 2. Ehe mit Franzisca, geb. Holzmeister, * 15.12.1770 in Metzelsdorf, Zelking-Matzleinsdorf, NÖ, 27.07.1842 in Wien:
Friederike Gerold von Schwind, * 31.05.1793, † 02.01.1885.
Ernestine von Schwind, * 17.10.1796, † 1880.
Wilhelmine Arzberger, geb. von Schwind, * 15.11.1798 in Stuttgart, † 1836.
August Freiherr von Schwind, Staatsrat, Wirklicher Geheimer Rat, * 30.01.1800 in Wien, † 31.08.1892 in Pressbaum.
Caroline von Schwind, * 1801.
Moritz Ludwig von Schwind, Maler und Zeichner der Spätromantik, * 21.01.1804 in Wien; † 08.02.1871 in Niederpöcking, Königreich Bayern.
Franz von Schwind, Bergrat, * 1806, † 1877.

Franz von Schwind kam über Vermittlung des Gutsherrn, wahrscheinlich Fürst Karl Thomas Löwenstein, 1780 als Vorleser an den Hof des Staatskanzlers Fürst Kaunitz nach Wien und wurde im Jahr 1783 als Offizial bei der Geheimen Haus-, Hof- und Staatskanzlei angestellt. Schwind begann 1785 seine diplomatische Karriere, wobei er 1789 während der Unruhen in den Niederlanden dem Hof- und Staatsvizekanzler Philipp von Cobenzl als Legationssekretär zugeteilt wurde und diesen anläßlich der Kaiserkrönung Leopolds II. in Frankfurt am Main unterstützte. Franz von Schwind war diplomatischer Vertreter an den Höfen in Berlin und München und mit besonderen Aufgaben beauftragt. Unter Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Bayern als Reichsvikar wurde Schwind 1792 in den Reichsritterstand erhoben, der aber in der Folge bei seinen Nachkommen in Österreich erst im Jahr 1855 bestätigt wurde. Schwind war ab 1795 wirkl. Legationssekretär und Vertreter an der Gesandtschaft am Schwäbischen Kreis in Stuttgart, kurze Zeit in Ulm, wobei er 1799 beim Rückzug der österreichischen Truppen erfolgreich tätig sein konnte. Im diesem Jahr bat Schwind um Versetzung als k.k. Hofsekretär in die böhmisch-österreichische Hofkanzlei in Wien, wurde aber weiterhin wegen seiner diplomatischen Eigenschaften bei besonderen Anlässen in Anspruch genommen; so war er im Krieg von 1809 Sekretär von Franz Josef Graf von Saurau.

Wiener Zeitung vom 11.2.1818, Seite 3: Hr. Franz v. Schwind, k. k. Hofsekretär, alt 65 J. am alten Fleischmarkt Nr. 745, am Lungenbrand.

Wiener Zeitung vom 31.7.1842, Seite 5: Frau Francisca v. Schwind, pens. k.k. Hof-Secretärs-Witwe, alt 72 J., auf der Wieden Nr. 38, an der Gedärmseinklemmung.

Die Grabstelle befindet sich am St. Marxer Friedhof (Position 37a).

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: Wiener Zeitung vom 11.2.1818, Seite 3, Wiener Zeitung vom 31.7.1842, Seite 5.



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