Die Bundeshauptstadt

Straßennamen, 1. Bezirk

A
Abraham-a-Sancta-Clara-Gasse, 1903 nach Abraham a Sancta Clara benannt.
eigentlich Hans Ulrich Megerle, 1644 bis 1709, Prediger (populäre Predigten voll derbem Witz, er kritisierte Unsittlichkeit und soziale Missstände, bekannt z. B. seine Pestbußpredigt "Merck's Wienn")
Akademiestraße, 1862 nach der 1860-1862 dort erbauten Handelsakademie benannt.
Albertinaplatz, 1934 nach der Albertina benannt, hieß von 1877 bis 1920 Albrechtsplatz, bis 1934 Revolutionsplatz.
Alte Walfischgasse, Benennung unbekannt
Am Gestade, hieß ab 1848 An der Gstetten, wurde 1862 hochsprachlich umbenannt.
Am Hof, seit 1326 nachweisbar; Herzog Heinrich II. Jasomirgott verlegte seine Residenz von Regensburg 1154 nach Wien
An der Hülben, 1367 erstmals urkundlich "Auf der Hülben" nach einem Tümpel benannt, seit 1909 amtlicher Name.
Annagasse, 1750 nach der St. Anna Kirche benannt, urkundlich erstmals 1290 Pippingerstraße genannt.
Auerspergstraße, 1862 benannt nach Johann Adam von Auersperg und seinem dort befindlichen Palais Auersperg, hieß davor Am Glacis und Am Paradeplatz.
Augustinerbastei, Teil der Befestigungsmauer Wiens, 1548 bis 1552 erbaut, 1863 abgetragen, lediglich die Auffahrtsrampe ist heute noch erhalten.
Augustinerstraße, 1862 nach dem benachbarten Augustinerkloster benannt, hieß im Mittelalter Hochstraße, ab 1547 Augustinergasse.
Auwinkel, hieß 1547 bis 1786 nach einem Schweineschlachthaus Im Sauwinkel, wurde 1862 schicklicher in Auwinkel umbenannt.

B
Babenbergerstraße, 1863 nach den Babenbergern benannt.
Bäckerstraße, 1862 nach den Bäckern benannt, die seit dem 14. Jahrhundert dort tätigen waren.
Ballgasse, 1547 nach dem Ballhaus Auf der Dacken benannt.
Ballhausplatz, 1906 nach dem hier befindlichen Ballhaus benannt, wurde 1786 erstmals so genannt, hieß 1848 kurzfristig Revolutionsplatz.
Bankgasse, 1862 nach dem von 1820 bis 1822 errichteten Gebäude der österreichisch-ungarischen Bank benannt.
Barbaragasse, 1862 nach der Barbarakirche benannt.
Bartensteingasse, 1873 nach Johann Christian Bartenstein benannt.
Bauernmarkt, 1862 nach dem erstmals 1440 erwähnten Marktplatz der Bauern benannt.
Beethovenplatz, 1904 nach Ludwig van Beethoven benannt. Hier befindet sich das Akademische Gymnasium und das Palais Gutmann.
Bellariastraße, 1869 nach der Bellaria, einem Vorbau der Hofburg benannt.
Biberstraße, 1902 nach dem mittelalterlichen Ministerialiengeschlecht der Biber benannt.
Blumenstockgasse, 1862 nach dem Gasthausschild Zum alten Blumenstock benannt.
Blutgasse, hieß von 1368 bis 1392 Kothgässel, später Chorgässlein, genaue Herkunft unklar.
Bognergasse, ab 1563 nach den im Mittelalter ansässigen Bognern, Pfeilschnitzern und Schwertfegern benannt.
Börsegasse, 1870 nach der damals geplanten, von 1874 bis 1877 errichteten Börse errichtet.
Börseplatz, siehe Börsegasse
Bösendorferstraße, 1919 nach Ludwig Bösendorfer benannt, hieß davor Giselastraße.
Brandstätte, 1876 zur Erinnerung an die mittelalterliche Brandstatt, einen 1373 urkundlich erwähnten Ort, benannt.
Bräunerstraße, hieß 1642 Breittenstraße, 1664 Preitenstraße, 1701 Breunerstraße, 1710 Breinerstraße und seit 1862 Bräunerstraße.
Bruno-Kreisky-Gasse, 1991 nach dem österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky benannt.
Burgring, Teil der Wiener Ringstraße, benannt nach der dort befindlichen Hofburg

C
Canovagasse, 1865 nach dem Bildhauer Antonio Canova benannt.
Christinengasse, 1867 nach Marie Christine von sterreich benannt.
Churhausgasse, wurde 1309 angelegt, 1862 nach dem Churhaus benannt.
Cobdengasse, 1865 nach Richard Cobden benannt.
Coburgbastei, 1863 nach dem Palais Coburg und der ehemaligen Braunbastei benannt.
Concordiaplatz, 1880 nach dem Presseclub Concordia benannt.

D
Desider-Friedmann-Platz, nach dem letzten Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Wien vor dem Nationalsozialismus, Desider Friedmann
Deutschmeisterplatz, nach den Deutschen Orden (Deutschmeister)
Doblhoffgasse, nach dem Juristen und Fabrikanten Anton von Doblhoff-Dier
Domgasse, 1862 nach dem nahe gelegenen Stephansdom benannt, hieß vorher Kleine Schülerstraße.
Dominikanerbastei, nach dem dort befindlichen Dominikanerkloster (Kirche Maria Rotunda)
Donnergasse, nach Georg Raphael Donner
Dorotheergasse, nach dem dort befindlichen Dorotheum
Drachengasse, nach dem Haus "Zum goldenen Drachen" (1656)
Drahtgasse, nach dem Sitz und Verkaufsplatz der Drahtzieher und Drahthändler
Dr.-Ignaz-Seipel-Platz, nach Ignaz Seipel
Dr.-Karl-Lueger-Platz, nach Karl Lueger
Dr.-Karl-Lueger-Ring, Teil der Wiener Ringstraße, nach Karl Lueger, seit 5. Juni 2012 Universitätsring
Dr.-Karl-Renner-Ring, Teil der Wiener Ringstraße, nach Karl Renner
Dumbastraße, nach dem Industriellen, Kunstmäzen und Landtagsabgeordneten Nikolaus Dumba

E
Ebendorferstraße, 1873 nach dem Theologen Thomas Ebendorfer benannt.
Elfriede-Gerstl-Steg, Benennungsdatum  8. Juni 2010, Die Brücke (Code Nr. 10740) in 1010 Wien, im Stadtpark, wird nach Elfriede Gerstl (16. Juni 1932 bis 9. April 2009; Schriftstellerin) benannt
Elisabethstraße, 1862 nach Kaiserin Elisabeth benannt.
Ertlgasse, 1894 nach Maria Anna von Ertl benannt. Sie gründete die nach ihr benannte Stiftung für angehende Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die neben weiteren Voraussetzungen die Rechtsanwaltsprüfung mit sehr gutem Erfolg bestanden haben.
Eschenbachgasse, 1863 nach dem Sattlermeister Jakob Eschenbacher benannt, er wurde auf Befehl Napoleons erschossen, weil er in seinem Garten eine Kanone versteckt hielt.
Eßlinggasse, 1869 zur Erinnerung an die Schlacht von Eßling und Aspern benannt.
Essiggasse, 1908 nach dem früheren Sitz und der Verkaufsstätte der Essighändler benannt.

F
Fahnengasse, 1898 nach dem 1798 durch Jean Baptiste Bernadotte verursachten Fahnentumult benannt.
Falkestraße, 1901 nach dem Kunsthistoriker Jakob Ritter von Falke benannt.
Färbergasse, 1908 nach ehemaligen Färbereiwerkstätten benannt, hieß im 15./16. Jahrhundert Hofgäßlein, ab 1563 Färbergässel, ab 1776 Färbergasse.
Felderstraße, 1899 nach dem Wiener Bürgermeister Cajetan Felder benannt.
Fichtegasse, 1865 nach dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte benannt.
Fischerstiege, 1373 nach dem Weg und der Stiege zum heutigen Donaukanal benannt.
Fischhof, 1255 nach einem alten Platz für Fischhändler benannt.
Fleischmarkt, 1220 nach der Verkaufsstätte der Metzger benannt.
Franziskanerplatz, 1624 nach dem dort befindlichen Franziskanerkloster benannt.
Franz-Josefs-Kai, im Zuge der Donauregulierung von 1858 bis 1860 angelegt, nach Kaiser Franz Joseph I. benannt.
Freisingergasse, 1862 nach dem Freisinger Hof benannt, hieß später Trattnerhof.
Freyung, der Name geht auf die 1181 verfügte Befreiung des Klosterbezirks von der städtischen Gerichtsbarkeit zurück.
Friedrich-Schmidt-Platz, 1907 nach Friedrich von Schmidt benannt.
Friedrichstraße, 1862 nach Kaiser Friedrich III. benannt.
Fritz-Wotruba-Promenade, 1993 nach Fritz Wotruba benannt.
Führichgasse, 1876 nach Joseph von Führich benannt.
Fütterergasse, 1786 nach den dort ansässigen Futterhändlern benannt.

G
Gartenbaupromenade, 1962 nach dem ehemaligen Gartenbaugebäude benannt.
Gauermanngasse, 1870 nach Friedrich Gauermann und seinem Vater Jakob Gauermann benannt.
Georg-Coch-Platz, 1913 nach Theodor Georg von Coch, dem Mitbegründer des Postsparkassenamtes benannt, hieß davor Lisztstraße.
Getreidemarkt, 1866 nach den einst dort befindlichen Getreidespeichern benannt, bis 1864 wurde ein Getreidemarkt abgehalten.
Gluckgasse, 1894 nach Christoph Willibald Gluck benannt, hieß davor Klostergasse.
Goethegasse, 1919 nach Johann Wolfgang von Goethe benannt.
Goldschmiedgasse, seit etwa 1305 nach dem früheren Sitz und Verkaufsplatz der Goldschmiede.
Gölsdorfgasse, 1919 nach Karl Gölsdorf benannt, hieß davor Augustengasse.
Gonzagagasse, 1861 nach Hannibal Franz Maria Fürst von Gonzaga, dem Erbauer der Gonzagabastei, benannt.
Göttweihergasse, 1862 nach dem Göttweiger Hof benannt, hieß davor Kochgasse.
Graben, 1294 urk. als Verkehrsfläche erstmals erwähnt, 1300 als Marktplatz; nach dem ehemaligen Graben des römischen Militärlagers Vindobona.
Grashofgasse, 1832 nach dem bereits 1337 nachweisbaren Grashof (Teil des Heiligenkreuzer Hofes) benannt.
Griechengasse, 1862 nach den in der Gegend sesshaft gewesenen griechischen (levantinischen) Kaufleuten bzw. den griechischen Kirchen benannt.
Grillparzerstraße, 1873 nach Franz Grillparzer benannt.
Grünangergasse, 1786 benannt nach einem im 12. Jahrhundert erwähnten Anger, hieß 1776 Am grünen Anger.

H
Haarhof, urkundlich erstmals 1444 als Handelsplatz der Flachshändler erwähnt (Haar = Bezeichnung für Flachs)
Habsburgergasse, 1862 nach den Habsburgern benannt, hieß davor Obere Bräunerstraße.
Hafnersteig, 1786 nach den dort ansässigen Hafnern benannt, hieß bis circa 1547 Unter den Hafnern, 1710 Hafnergässl.
Hansenstraße, 1894 nach dem dänischen Architekten Theophil von Hansen benannt, hieß davor Amaliengasse und Amalienstraße.
Hanuschgasse, 1924 nach Ferdinand Hanusch benannt, hieß davor ab 1865 Hofgartengasse.
Hegelgasse, 1865 nach Georg Wilhelm Friedrich Hegel benannt.
Heidenschuß, seit 1274 (!) nach einem Hausschild, dessen Herkunft unklar ist (die alte Sage vom Bäckergesellen, der 1529 Minen der Türken entdeckte, ist widerlegt)
Heinrichsgasse, 1862 nach dem Erzherzog Heinrich Anton Maria Rainer benannt.
Heldenplatz, benannt 1878 nach den "Helden" der Schlacht bei Aspern (1809) gegen Napoleon
Helferstorferstraße, 1880 nach dem Abt des Schottenstifts und Hofprediger Othmar Helferstorfer benannt, hieß davor Schottensteig.
Helmut-Zilk-Platz, Benennungsdatum: 1. Dezember 2009, die Verkehrfläche (Code Nr. 00062) in 1010 Wien, platzartige Fläche zwischen Augustinerstraße / Führichgasse / Tegetthoffstraße, wird nach Prof. Dr.phil. Helmut Zilk (9. Juni 1927 bis 24. Oktober 2008; Politiker, Journalist) in "Helmut-Zilk-Platz" benannt
Herbert-von-Karajan-Platz, 1996 nach Herbert von Karajan benannt.
Herrengasse, seit 1547 nach den "Ständen" ("Herren"), die hier das Landhaus errichteten
Heßgasse, 1870 nach Feldmarschall Heinrich von Heß benannt.
Himmelpfortgasse, hieß 1272 Traibotenstraße (strata Treibotonis), auch als Tragebotenstraße erwähnt, 1373 ein Teil Auf dem hohen Steig, 1526 erstmals Bei der Himmelpforte auf dem Steig, seit 1795 endgültig nach dem 1783 aufgehobenen Himmelpfortkloster benannt.
Hohenstaufengasse, 1870 nach den Staufern benannt.
Hoher Markt, ältester Platz Wiens, urk. erwähnt 1208, bereits 1233 als Hoher Markt bezeichnet (= Hauptmarkt)

I
In der Burg, 1919 nach dem inneren Burgplatz der Hofburg benannt, hieß 1547 bis 1819 Burgplatz, dann Innerer Burgplatz, 1846 Franzensplatz
Irisgasse, 1862 nach einem Ladenschild Zur Irisblume benannt, hieß 1600-1779 Hundsfottgässel, 1786-1862 Glockengasse

J
Jakobergasse, 1862 nach dem 1783 aufgelassenen Nonnenkloster St. Jakob auf der Hülben benannt, hieß 1374 Hinter St. Jakob.
Jasomirgottstraße, 1876 nach dem Beinamen von Herzog Heinrich II. benannt.
Jerusalem-Stiege, 1996 anlässlich des 3000-jährigen Bestehens von Jerusalem so benannt.
Jesuitengasse, 1862 nach der dort befindlichen Jesuiten-Kommunität benannt, hieß davor Kirchengasse.
Johannesgasse, nach der Kirche des Johannesordens "Zum hl. Johannes der Täufer" benannt, hieß davor Johannesstraße und St. Johannesstraße.
Jordangasse, 1786 in der heutigen Form nachweisbar, nach einem Hausschild "Zum kleinen Jordan", schon 1421 erwähnt.
Josef-Meinrad-Platz, 1997 nach dem Schauspieler Josef Meinrad benannt.
Josefsplatz, 1780 nach Kaiser Joseph II. benannt, hieß 1750 Ballplatz, danach Bibliotheksplatz.
Josefstädter Straße, 1862 zur Erinnerung an den alten Vorstadtnamen Josefstadt benannt, hieß von 1690 bis 1778 Burggasse, Burgtorstraße und Obere Burgtorgasse, von 1778 bis 1862 Kaisergasse.
Judengasse, 1863 nach den dort ansässigen jüdischen Händlern benannt, hieß im 15. Jahrhundert Am hohenmarkht am silberpuhel.
Judenplatz, erstmals erwähnt 1294, bildete bis 1421 den Mittelpunkt der damaligen Judenstadt
Julius-Raab-Platz, 1976 nach Julius Raab benannt, hieß ab 1903 Aspernplatz.
Jungferngasse, 1414 urkundlich "daz lückelin" und "das Luckel" genannt, seit 1862 amtlich, ab 1701 nicht amtlich (nach einer Sage von einem Stelldichein mit tödlichem Ausgang für den Galan).

K
Kantgasse, 1865 nach Immanuel Kant benannt.
Karlsplatz seit 1899; Kaiser Karl VI. (1685-1740) legte während der Pestepidemie 1713 ein Gelübde ab, eine Kirche zu bauen
Kärntner Durchgang, nach der Kärntner Straße.
Kärntner Ring, Teil der Wiener Ringstraße, nach der Kärntner Straße
Kärntner Straße, 1257 als "strata Carinthianorum" erstmals urkundlich erwähnt, im Mittelalter als Fernstraße über Steiermark, Kärnten bis nach Triest und Venedig geplant
Katzensteig, führte zum Katzensteigtor, dem ältesten Tor in der Festung Wiens.
Kleeblattgasse, 1863 nach einem Hausschild "Zum Kleeblatt" benannt, hieß vorher Ofenlochgasse, urspr. 1350 Bei den Pfeilschnitzern, 1351 Pfeilerstraße, 1527 Unter den Pfeilschnitzern.
Kohlmarkt, hieß 1255 und 1304 Witmarkt, 1314 und 1352 erstmals Kohlenmarkt - erinnert an den Verkaufsplatz der Holzkohlenhändler.
Köllnerhofgasse, 1394 nach dem Kölner Hof (Niederlassung der Kaufleute aus Köln) urkundlich erwähnt.
Körblergasse, 1862 nach dem ehemaligen Sitz der Korbflechter benannt.
Kramergasse, hieß im 15./16. Jahrhundert "Am Lichtensteg, als man unter die Krem (= Kramläden) geht", 1514 Kramergässel, ab 1786 endgültig Kramergasse.
Krugerstraße, 1298 erstmals als Chrugstrazze urkundlich erwähnt, 1547 Krugstraße, seit 1776 Krugerstraße, war Sitz der Töpfer oder Krügler.
Kühfußgasse, 1827 nach einem Schild Zum Kühfuß benannt, hieß 1770 St. Peters Gässel.
Kumpfgasse, hieß 1302 "Champluken", 1314 "Champflucken", 1390 Kumpfgässl, seit 1827 Kumpfgasse, benannt dem Kumpf, einem Walktrog der Tuchmacher und Wollweber.
Kupferschmiedgasse, 1862 nach dem ehemaligen Sitz der Kupferschmiede benannt.
Kurrentgasse, 1701 nach den Kurrenten, der Berufsbezeichnung der Gefällsaufseher, den Einsammler von Abgaben und Zehenten benannt, hieß davor Gässlein bei den weißen Brüdern, Judengasse, Currentengasse.

L
Landesgerichtsstraße, 1877 nach dem 1834 bis 1838 erbauten Landesgericht benannt, hieß ab 1826 Am Glacis, 1862 bis 1872 Am Paradeplatz, dann Rathausstraße.
Landhausgasse, 1846 nach dem Gebäude des niederösterreichischem Landhauses benannt.
Landskrongasse, wurde 1408/09 "In der Landskron" nach einem Hausschild benannt, hieß 1710 Landskrongässel, seit 1766 Landskrongasse, 1326 als Hinter der Schlagstube urkundlich erwähnt.
Laurenzerberg, 1857 nach dem ehemaligen Kloster St. Laurenz und der Lage (abfallendes Gelände) benannt, hieß vorher Laurenzergassel.
Ledererhof, hieß 1341 Im Ledererhof, ab ca. 1795 Ledererhof, war einst Verkaufsplatz und Herberge der Lederhändler.
Leopold-Figl-Gasse, 1985 nach Leopold Figl benannt, hieß vorher Regierungsgasse.
Leopold-Gratz-Platz, Benennungsdatum: 4. Mai 2010, die Verkehrfläche (Code Nr. 05212) in 1010 Wien, der Kreisverkehr im Bereich des Schmerlingplatzes und der Reichsratsstraße, wird nach Mag. Leopold Gratz (4. November 1929 bis 2. März 2006; Politiker, Beamter) in "Leopold-Gratz-Platz" benannt
Lichtenfelsgasse, 1880 nach dem Juristen Thaddäus von Lichtenfels benannt, hieß vorher Bürgermeistergasse.
Liebenberggasse, 1865 nach dem Wiener Bürgermeister Johann Andreas von Liebenberg benannt.
Liebiggasse, 1874 nach Justus von Liebig benannt.
Liliengasse, 1821 nach dem von 1622 bis 1811 hier befindlichen ein Hof des Stiftes Lilienfeld benannt, hieß vor 1622 Armesündergasse.
Lobkowitzplatz, 1862 nach dem Feldmarschall Wenzel Eusebius von Lobkowicz benannt, hieß ursprünglich Schweinemarkt, ab 1716 Spitalplatz.
Lothringerstraße, 1904 zur Erinnerung an die Heirat von Franz Stephan von Lothringen mit Maria Theresia 1736 benannt, wodurch das Haus Habsburg-Lothringen begründet wurde.
Löwelstraße, 1876 nach dem kaiserlicher Rat und Pfennigmeister Ferdinands I. Hans Löbl benannt.
Lugeck, bereits 1257 als "Luogeckhe" erwähnt (Luke in einem Eckturm)

M
Mahlerstraße, 1919 nach Gustav Mahler benannt, hieß ab 1861 Maximilianstraße, 1938 bis 1946 Meistersingerstraße.
Makartgasse, 1894 nach dem Maler Hans Makart benannt, hieß vorher Schillergasse.
Marc-Aurel-Straße, 1886 nach Marc Aurel benannt, hieß davor im oberen Teil Krebsgasse, im unteren Salzgasse.
Marco-d'Aviano-Gasse, 1935 nach Marco d'Aviano benannt, hieß davor Schwangasse.
Maria-Theresien-Platz, 1888 nach dem hier befindlichen Denkmal von Kaiserin Maria Theresia benannt.
Maria-Theresien-Straße, 1870 nach Kaiserin Maria Theresia benannt.
Marienstiege, 1827 nach der heiligen Maria benannt, hieß davor An unserer Frauen Stiege, An der Gstätten, Am Gestade; Stiege zur Kirche Maria am Gestade.
Max-Weiler-Platz, 2003 nach Max Weiler benannt.
Maysedergasse, 1876 nach dem Hofkapellmeister Josef Mayseder benannt, hieß um 1305 Ziecherstraße, von 1708 bis 1862 Komödiengasse, dann Cäciliengasse.
Metastasiogasse, 1886 nach Pietro Metastasio benannt, hieß vorher Kreuzgasse.
Michaelerplatz, 1850 nach der im 13. Jahrhundert erbauten Hofpfarrkirche St. Michael benannt.
Milchgasse, hieß schon 1380 Milchstraße, um 1846 St. Peter Gassel, ehemaliger Milchverkaufsplatz.
Minoritenplatz, 1786 nach den Minoriten benannt, hieß 1310 Bei den minneren Brüdern.
Mölker Bastei, 1870 nach der heute noch bestehenden, nach dem Stift Melk benannten, Bastei benannt.
Mölker Steig, 1871 nach dem Aufstieg zur ehemaligen Mölker Bastei benannt, hieß vorher Kleppergasse und Keilgasse.
Morzinplatz, 1888 nach dem wohltätigen Peter Prokop Graf Morzin benannt.
Museumsplatz, 1996 nach dem Auszug der Wiener Messe umbenannt, da nun die ehemaligen Hofstallungen als Museumsquartier benutzt werden.
Museumstraße, 1870 nach den damals erst projektierten und 1882 erbauten Kunsthistorischem Museum und Naturhistorischem Museum benannt, hieß davor Schlaptenpromenade und Hofstallstraße.

N
Naglergasse, 1642 nach dem früheren Sitz und Wohnstätte der Nadler und Nagler benannt, hieß ab 1432 Unter den Nadlern, 1547 Naglergasse, ein anderer Teil bis 1642 Hinter St. Pankraz.
Neubadgasse, 1862 nach dem 1310 urkundlich erwähnte Neubad (balneum ducis) benannt.
Neuer Markt, 1234 nuiwe market oder novum forum (Neuer Markt) genannt, nach dem Hohen Markt zweitältester Markt Wiens, hieß lange Zeit inoffiziell Mehlmarkt.
Neutorgasse, 1870 nach dem 1558 erbauten und 1860 abgetragenen neuen Basteitor benannt.
Nibelungengasse, 1865 nach der Nibelungensage benannt.
Nikolaigasse, 1785 nach dem 1274 gegründeten und 1782 aufgehobenen, dem heiligen Nikolaus geweihtem, Nonnenkloster benannt.

O
Operngasse, 1862 nach der Wiener Staatsoper benannt.
Opernring, seit 1919 (vorher:1917 bis 1919 Kaiser-Karl-Ring; urspr. ab 1861 Opernring)
Oppolzergasse, 1874 nach dem Gelehrten Johann von Oppolzer und seinem Sohn Theodor Oppolzer benannt, hieß um 1770 Hühnerloch, dann Kleppergasse.
Oskar-Kokoschka-Platz, 1980 nach Oskar Kokoschka benannt, hieß vorher ab 1914 Kopalplatz.

P
Parisergasse, nach einem Hausschild "Zum Parys" (Urteil des Paris)
Parkring, Teil der Wiener Ringstraße, nach dem dort befindlichen Stadtpark
Passauer Platz, nach dem Bistum Passau, in dessen Besitz sich die Kirche Maria am Gestade von 1337 bis 1805 befand
Pestalozzigasse, 1865 nach Johann Heinrich Pestalozzi benannt.
Petersplatz, 1848 nach der Peterskirche benannt, wurde bereits 1137 urkundlich erwähnt, hieß 1701 St. Petersfreithof, 1776 St. Peters Kirchhof, 1795 Am Peter
Petrarcagasse, 1886 nach Francesco Petrarca benannt, hieß ab 1881 Ferstelgasse.
Philharmonikerstraße, 1942 anlässlich des 100-jährigen Bestandes nach den Wiener Philharmonikern benannt, hieß davor ab 1862 Augustinerstraße.
Plankengasse, Kaiser Joseph II. entzog 1784 den Kapuzinern einen Teil ihrer Gärten und befahl, dort längs der Planke Häuser zu errichten, hieß davor Neuburgerstraße.
Postgasse, 1862 nach dem 1851 errichteten Hauptpostamtsgebäude benannt, hieß davor Bockgasse und Dominikanerplatz
Predigergasse, 1854 nach den 1226 nach Wien berufenen Dominikanern benannt (ordo predicatorum, "Predigerorden").

R
Rabensteig, 1862 nach dem Gasthaus Zu den drei Raben benannt, hieß um 1850 Rabenplatz und Drei Rabengasse, dann Rabengasse.
Rathausplatz, 1870 nach dem Neuen Rathaus benannt, das Alte Rathaus hatte seinen Sitz in der Salvatorgasse, hieß von 1907 bis 1926 Dr.-Karl-Lueger-Platz, bis 1938 wieder Rathausplatz, 1938 bis 1945 Adolf-Hitler-Platz.
Rathausstraße, 1870 nach dem Neuen Rathaus benannt.
Rauhensteingasse, 1341 urkundlich erwähnt, 1786 nach Ritter Otto Turzo von Rauheneck (Rauhenstein) benannt, welcher hier 1208 ein Haus besaß.
Rechte Wienzeile, 5. und 12.; seit 1905; im 4. Bezirk früher Wienstraße, im 5. Bezirk Flussgasse, An der Wien und Wienstraße; nach der Lage am rechten Ufer der Wien
Reichsratsstraße, 1873 nach dem Gebäude des ehemaligen Reichsrates benannt, heute Parlament.
Reischachstraße, 1906 nach Hektor von Reischach, Mitverteidiger bei der ersten Wiener Türkenbelagerung benannt.
Reitschulgasse, 1862 nach der 1735 erbauten Winterreitschule in der Hofburg benannt.
Renngasse, urspr. Am Rossmarkt; hier wurden Pferde vorgeführt und ihre Gangart geprüft, so dass die Pferdeführer oft "rennen" mussten
Resselpark, Der Resselpark entstand 1862 vor dem "k & k. Polytechnischen Institut" (der heutigen Technischen Universität) und der Evangelischen Schule, am Ufer des Wienflusses, und ist nach dem Erfinder Josef Ressel (Schiffspropeller) benannt, siehe auch Johannes Brahms Denkmal im Resselpark
Riemergasse, 1862 nach der Verkaufsstätte der Riemer und Filzer benannt, urkundlich bereits im 12. Jahrhundert erwähnt, hieß im 14. Jahrhundert Vilzerstraz, im 15. Jahrhundert Filzerstraße.
Robert-Stolz-Platz, 1978 nach Robert Stolz benannt.
Rockhgasse, 1870 nach dem Wiener Bürgermeister Hans Rockh benannt.
Rosenbursenstraße, 1902 nach einer der sieben alten Bursen der Universität Wien benannt.
Rosengasse, urkundlich bereits 1371 als Rosengezzlein erwähnt, ab 1827 Rosengasse.
Rotenturmstraße, 1862 nach dem Roten Turm benannt, dem ältesten Befestigungsturm Wiens, der 1511 erbaut, 1662 geändert, 1858 abgetragen wurde, hieß 1270 Steig beim Rotenturm; 1288 ruffa turris.
Rotgasse, 1378 urkundlich als Radgässlein erwähnt, 1795 Rothgasse, Verballhornung von Radgasse in Rotgasse
Rudolfsplatz, 1862 nach Kronprinz Rudolf benannt.
Ruprechtsplatz, 1862 nach der Ruprechtskirche benannt, hieß 1369 Am Kienmarkt.
Ruprechtsstiege, 1827 erbaut, 1862 nach der Ruprechtskirche benannt.

S
Salvatorgasse, 1862 nach der Kirche St. Salvator benannt, hieß davor Passauer Gasse.
Salzgasse, 1786 nach dem einstigen Sitz und Markt der Salzhändler benannt.
Salzgries, Landungs- und Handelsplatz der Salzhändler (Gries = sandiges Ufer), urkundlich schon 1322 erwähnt.
Salztorgasse, 1861 nach dem Salztor, dem ältesten Tor der Wiener Stadtmauer benannt, 1276 urkundlich erwähnt, 1759 abgetragen.
Schallautzerstraße, 1906 nach dem Wiener Bürgermeister Hermes Schallautzer benannt.
Schauflergasse, hieß 1310 Schauffelgasse, später Schüvellucke, Schauflerlüchen und Schauflochgasse, seit 1766 Schauflergasse, Herkunft unklar.
Schellinggasse, 1869 nach Friedrich Wilhelm Joseph Schelling benannt.
Schenkenstraße, 1862 nach dem schon 1250 erwähnten Palais der Erbland-Mundschenke benannt.
Schillerplatz, 1870 nach Friedrich Schiller benannt.
Schmerlingplatz, 1893 nach Anton von Schmerling benannt, hieß davor Reichsratsplatz.
Schönlaterngasse, nach dem 1710 urkundlich erwähnten Hausschild "Zur schönen Laterne" ("Bei der schön Latern") - siehe auch Bernardikapelle
Schottenbastei, 1862 nach einem Teil der Stadtbefestigungsmauer benannt, hieß davor Gässel zur Bastei.
Schottengasse, 1346 nach der Benediktinerabtei unserer Lieben Frau zu den Schotten benannt.
Schottenring, Teil der Wiener Ringstraße, benannt nach den schottischen Benediktinermönchen, die 1155 nach Wien berufen wurden und hier ein Kloster und ein Spital errichteten.
Schreyvogelgasse, 1885 nach Joseph Schreyvogel benannt, hieß davor Kleppersteig und Mölkerbastei.
Schubertring, Teil der Wiener Ringstraße, nach Franz Schubert
Schulerstraße, 1862 nach der Bürgerschule St. Stephan benannt, hieß früher strata scole, Schullerstraße, Schuolstrazze und Große Schulenstraße.
Schulhof, 1421 wegen der in der Nähe gelegenen Judenschule so genannt, hieß 1776 bis 1786 Jesuitenplatz.
Schultergasse, 1786 nach dem seit dem 14. Jahrhundert als Sitz und Wohnort der Schilter (Schildermaler) und Waffenschmiede bekannt.
Schwarzenbergplatz, seit 1880, 1946-1956 Stalinplatz; Karl Fürst Schwarzenberg (1771 bis 1820), 1812 Feldmarschall, Oberbefehlshaber der alliierten Truppen beim Sieg über Napoleon in der Völkerschlacht bei Leipzig (1813); 1814 leitete er den Feldzug in Frankreich bis zum Einzug in Paris
Schwarzenbergstraße, 1870 nach Karl Philipp Fürst zu Schwarzenberg benannt.
Schwedenplatz, seit 1919 (vorher ab 1897: Franz-Ferdinands-Platz), aus Dankbarkeit für die schwedische Hilfe nach dem Ersten Weltkrieg
Schwertgasse, nach einem schon 1591 erwähnten Hausschild "Zu den sieben Schwertern" benannt.
Seilergasse, 1786 nach der einstigen Verkaufsstätte der Seiler benannt, 1547 als Unter den Seilern urkundlich erwähnt.
Seilerstätte, urkundlich 1301 als Arbeitsstätte der Seiler ("auf der Seil") erwähnt.
Seitenstettengasse, seit 1827 nach dem 1825 vom gleichnamigen Stift in Niederösterreich erbauten Seitenstettnerhof, hieß ursprünglich Katzensteig.
Seitzergasse, 1786 nach dem Seitzerhof, der seit 1325 der Kartause Mauerbach gehörte (die erste Besiedlung der Kartause kam aus dem untersteirischen Seitz - heute Slowenien)
Singerstraße, seit 1862, wurde davor urkundlich 1267 als Sulcherstraße erwähnt; nach einer aus Sünching stammenden Familie, die hier ihren Wohnsitz hatte und als "Siniger" bekannt war.
Sonnenfelsgasse, nach Hofrat Joseph von Sonnenfels, Ratgeber von Kaiserin Maria Theresia, hieß ursprünglich Bäckerstraße, 1848 kurze Zeit Märzstraße, 1938 bis 1945 Johann-Sebastian-Bach-Gasse.
Spiegelgasse, seit ca. 1701 nach dem einstigen Sitz und Verkaufsstätte der Spiegler benannt, wurde bereits im 14. Jahrhundert als Laderstraße erwähnt.
Stadiongasse, 1874 nach Außen- und Finanzminister Johann Philipp von Stadion benannt.
Stallburggasse, 1782 nach der Stadelburg benannt, wie die Ställe, Speicher und Wirtschaftsgebäude des Hofes genannt wurden.
Steindlgasse, nach Johann Steindl benannt, um 1683 Mitglied des Äußeren Rates, Verdienste bei der Türkenbelagerung 1683.
Stephansplatz, nach dem Stephansdom
Sterngasse, 1886 nach einem Hausschild Zum weißen Stern benannt.
Steyrerhof, Herkunft unbekannt.
Stock-im-Eisen-Platz, 1872 nach dem dort befindlichen "Stock im Eisen" benannt: Der Sage nach schlug jeder fremde Schlossergeselle in diesen Fichtenstamm einen Nagel ein, urkundlich 1533 erwähnt.
Stoß im Himmel, 1796 nach der Bürgerfamilie des Hans Stoßanhimmel benannt.
Strauchgasse, 1776 nach dem dichten Gesträuch am Ufer der Mündung des Ottakringerbachs und des Alsbachs benannt, wurde 1320 urkundlich als Strauchgazze erwähnt.
Strobelgasse, 1795 nach einer alteingesessenen, urkundlich bereits 1331 erwähnten Wiener Bürgerfamilie benannt; es gab in der Gasse auch ein Hausschild "Zum Strobelkopf"

T
Tegetthoffstraße, 1877 nach Wilhelm von Tegetthoff benannt.
Teinfaltstraße, 1776 nach dem bereits im 14. Jahrhundert erwähnten Domvogthaus erwähnt.
Theodor-Herzl-Platz, 2004 nach Theodor Herzl benannt.
Theodor-Herzl-Stiege, 1996 nach Theodor Herzl benannt.
Tiefer Graben, 1186 urkundlich erwähnt, nach dem früheren tiefen Bett des Ottakringer Bachs und des Alser Bachs benannt.
Trattnerhof, 1912 nach dem Verleger Thomas von Trattner benannt.
Tuchlauben, 1862 nach den 1153 hier sesshaft gewordenen Tuchmachern benannt, Lauben beschreibt die bogenförmigen Arkaden der Häuser in denen die Tuchmacher Ihre Ware verkauften.
Tuchlaubenhof, seit 1912 nach den Tuchmachern benannt.

U
Universitätsring, 2012 benannt nach der Universität Wien, deren Hauptgebäude sich an diesem Abschnitt der Wiener Ringstraße befindet. Das von Simon von Sina gestiftete Gebäude wurde 1877-1884 von Heinrich von Ferstel erbaut; es war ab 1983 auf der 1000-Schilling-Banknote abgebildet. Die hier vom Ring abzweigende Universitätsstraße ist ebenfalls nach der Alma Mater Vindobonensis benannt. Die in den 1860er Jahren neu angelegte Ringstraße hieß in diesem Abschnitt seit 1870 nach dem ersten Kaiser von Österreich, Franz I., Franzensring, dann 1919-1934 Ring des 12. November (nach dem Tag der Ausrufung der Republik) und 1934-2012 Dr.-Karl-Lueger-Ring (nach Bürgermeister Karl Lueger).
Universitätsstraße
, 1873 nach der Universität Wien benannt.
Uraniastraße, 1913 nach der Urania benannt, hieß ab 1906 Georg-Coch-Straße.

V
Volksgartenstraße, 1869 nach dem Volksgarten benannt.
Vorlaufstraße, 1886 nach Bürgermeister Konrad Vorlauf (1335 bis 1408) benannt, hieß davor Sterngasse.

W
Wächtergasse, 1862 nach der städtischen Polizeiwachstube benannt, die sich dort von 1650 bis 1773 befand.
Walfischgasse, nach dem 1700 erwähnten Gasthaus "Bey den Wallfisch" bzw. dem Hausschild "Zum Jonas mit dem Walfisch"
Wallnerstraße, 1848 nach dem Sitz und Arbeitsstätte der Tuchwalker benannt, war bereits im 14. Jahrhundert als "Walichstraße" erwähnt.
Weihburggasse, 1867 nach der Weihenburg benannt, einer Befestigung mit Turm in der Stadtmauer.
Weiskirchnerstraße, 1932 nach dem Wiener Bürgermeister und Nationalratsabgeordneten Richard Weiskirchner benannt, hieß davor Wollzeile.
Werdertorgasse, 1864 nach dem Werdertor, einem alten Tor in der Stadtmauer, benannt. War schon 1305 urkundlich erwähnt.
Wiesingerstraße, 1902 nach dem Geistlichen Albert Wiesinger benannt.
Wildpretmarkt, 1862 nach einer Verkaufsstätte für Wildpret benannt, schon im 14. Jahrhundert als Kammerhof erwähnt, hieß später Neuer Kienmarkt.
Windhaaggasse, 1894 nach dem wohltätigen Joachim Enzmüller von Windhaag benannt, hieß ursprünglich Stiftgasse, dann Sternwartgasse.
Wipplingerstraße, nach einer alteingesessenen Wiener Bürgerfamilie, deren Namen verballhornt wurde, urkundlich bereits 1272 "Wildwerkaere Strazze" (Wildwerker = Kürschner), 1547 "Bilpingerstraße"
Wolfengasse. 1862 nach dem Gasthausschild Zum weißen Wolf benannt.
Wollzeile, 1862 nach dem einstigen Sitz der Wollweber und Wollhändler benannt, hieß 1158 Wollstrazze, 1261 Wollezeil.

Z
Zedlitzgasse, 1865 nach Joseph Christian von Zedlitz benannt.
Zelinkagasse, 1869 nach Andreas Zelinka benannt

Quelle: Wikipedia, überarbeitet und ergänzt.



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