Die Bundeshauptstadt

Straßennamen, 2. Bezirk

A
Adambergergasse, 1894 nach Antonie Adamberger benannt, hieß davor Theresiengasse.
Adriastraße, keine Beschreibung vorhanden, vermutlich nach der Adria benannt.
Afrikanergasse, 1862 von Marokkanergasse auf Afrikanergasse umbenannt, zur Beseitigung der Doppelbezeichnung mit der Marokkanergasse im 3. Bezirk.
Alexander-Poch-Platz, 1969 nach dem Pfarrer Alexander Poch benannt, er half 1938 bis 1945 vielen Juden und anderen Verfolgten. Hier befindet sich die St. Leopold Kirche.
Alliiertenstraße, 1909 so benannt, am 25. September 1814 empfing Kaiser Franz I. an dieser Stelle seine Alliierten Kaiser Alexander von Russland und König Friedrich Wilhelm von Preußen, hieß vorher Prager Reichsstrasse.
Aloisgasse, 1858 nach dem Ziegeleibesitzer Alois Miesbach (1790-1857) benannt, er kaufte zahlreiche Gründe in der Leopoldstadt und baute hier um 1850 das erste Haus.
Am Tabor, 1890 nach einem im 15. Jahrhundert zur Verteidigung gegen die Hussiten errichteten Tabor benannt.
Anton-Schmid-Promenade, 2002 nach Anton Schmid benannt.
Arnezhoferstraße, 1906 nach dem 1679 gestorbenen Pfarrer Johann Ignaz Arnezhofer benannt, er war Kommissär zur Ordnung israelitischer Angelegenheiten nach Schließung des Leopoldstädter Ghettos. Er setzte sich für die Vertreibung der Leopoldstädter Juden ein und hielt antisemitische Hetzpredigten. Die Straße wurde auf Veranlassung des Wiener Bürgermeisters Karl Lueger nach Arnetzhofer benannt.
Aspernallee, 1907 nach einer Allee, die in Richtung Aspern angelegt war, benannt. Hier befindet sich die Kirche Maria Grün.
Aspernbrückengasse, 1909 nach der Aspernbrücke benannt, hieß bis 1862 Schmidgasse, dann bis 1864 Untere Fischergasse, bis 1909 Asperngasse.
Ausstellungsstraße, 1872 nach der dort stattfindenden Weltausstellung 1873 benannt.

B
Belvedereallee,1912 nach Ihrem Verlauf vom Lusthaus Richtung Schloss Belvedere benannt.
Blumauergasse, 1874 nach dem Schriftsteller Aloys Blumauer benannt.
Böcklinstraße, 1919 nach dem Maler Arnold Böcklin benannt, hieß vorher ab 1876 Valeriestraße.
Brandgasse, 1876 nach dem Maler Johann Christian Brand benannt.
Brigittenauer Lände, 1868 nach der Schiffsanlegestelle an der Donau benannt.

C
Calafattiplatz, 1963 nach dem Ringelspielbesitzer, Zauberer und Taschenspieler Basilio Calafatti benannt, seine überlebensgroße Figur "Der Große Chineser" bildete den Mittelpunkt des 1945 zerstörten Ringelspiels.
Castellezgasse, 1876 nach dem Arzt Anton Castellez benannt, er war populär weil er armen Leuten ohne Bezahlung half.
Chrastekgasse, 2002 nach dem Widerstandskämpfer Eduard Chrastek benannt.
Csardastraße, 1910 nach dem Gasthausschild "Zur Csarda" benannt, von 1873 bis 1909 befand sich hier das Unterhaltungslokal "Csarda" mit Zigeunermusik.
Czerningasse, 1882 nach Johann Rudolf Czernin benannt, hieß davor Schabdenrüsselgasse.
Czerninplatz, detto

D
Dammhaufengasse, 1999 nach einem Flurnamen benannt.
Darwingasse, 1872 nach Charles Darwin benannt.
Dresdner Straße, 1875 nach Dresden benannt, weil dort nach Fertigstellung der nach Dresden fahrenden Nordwestbahn eine Wiener Straße errichtet wurde.
Dr.-Natterer-Gasse, 1916 nach dem Naturforscher Johann Natterer und seinem gleichnamigen Sohn benannt.

E
Eberlgasse, 1888 nach dem Gemeinderat, Holzhändler und Ortsschulratstellvertreter Karl Eberl benannt.
Eduard-Lang-Weg, 1997 nach dem langjährigen Obmann des Verbandes der Wiener Praterunternehmer Eduard Lang benannt.
Elderschplatz, 1933 nach dem Sozialdemokraten Matthias Eldersch benannt, hieß von 1897 bis 1933 Santa-Lucia-Platz, von 1937 bis 1947 Vierundachtzigerplatz.
Engerthstraße, 1886 nach dem Techniker Wilhelm von Engerth benannt.
Ennsgasse, 1891 nach der Enns benannt.
Erlafstraße, 1905 so benannt, hieß vorher ab 1889 Erlaufstraße - nach der Erlauf.
Ernst-Melchior-Gasse, 2001 nach dem Fußballer Ernst Melchior benannt.
Ernst-Renz-Gasse, 1993 nach dem Gründer des Circus Renz Ernst Renz benannt.

F
Ferdinandstraße, 1840 nach Kaiser Ferdinand I. benannt.
Feuerbachstraße, 1899 nach Anselm Feuerbach benannt.
Fischergasse, 1864 zur Erinnerung, dass Fischer die ersten Bewohner des Unteren Werd waren, benannt, hieß vorher Obere Fischergasse.
Floßgasse, 1862 nach dem Anlegeplatz der Holzflöße am Donaukanal benannt, hieß vorher Florianigasse.
Förstergasse, 1886 nach dem Architekten Ludwig Förster benannt.
Franzensbrückenstraße, 1875 nach Franz I. benannt, hieß ursprünglich Franzallee oder Franzensallee, 1845 bis 1875 Franzensbrückengasse.
Franz-Hochedlinger-Gasse, 1919 nach dem Kaufmann, Gemeinderat und Hausbesitzer Franz Hochedlinger benannt, er stiftete eines seiner Häuser der Gemeinde Wien für wohltätige Zwecke, hieß vorher Kleine Schiffgasse.
Franz-Josefs-Kai, im Zuge der Donauregulierung von 1858 bis 1860 angelegt, nach Kaiser Franz Joseph I. benannt.
Freudenauer Hafenstraße, 1894 nach dem 1889 bis 1902 erbauten Freudenauer Winterhafen benannt.
Friedensgasse, 1876 zur Erinnerung an ein Friedensfest im Wiener Prater während des Wiener Kongresses zur Feier der Beendigung der napoleonischen Herrschaft benannt.
Friedrich-Hillegeist-Straße, 1980 nach dem Gewerkschafter Friedrich Hillegeist benannt, hieß vorher ab 1911 Schalichstraße.
Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz, 1997 nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen benannt.
Fruchtgasse, Benennungsdatum unbekannt, nach einem 1804 bis 1849 bestandenen Frucht- und Getreidemagazin benannt.
Fugbachgasse, 1862 nach dem Fugbach benannt, einem Seitenarm der Donau vor der Regulierung, hieß vorher Am Fugbach.

G
Gabelsbergergasse, 1886 nach Franz Xaver Gabelsberger benannt.
Gabor-Steiner-Weg, 1987 nach Gabor Steiner benannt.
Gärtnerstraße, nicht amtliche Bezeichnung
Gaußplatz, 1919 nach Carl Friedrich Gauß benannt, hieß ursprünglich Alter Tabor, ab 1868 Mathildenplatz. Hier befindet sich die Muttergotteskirche im Augarten (Kirche am Gaußplatz).
Gertrude-Fröhlich-Sandner-Campus, Benennungsdatum: 8. Juni 2010, Der Bildungscampus (Code Nr. 18118), ein Gebäude bestehend aus mehreren Einheiten wie Volksschule, Kindergarten usw., in 1020 Wien, Ernst-Melchior-Gasse 9, wird nach Gertrude Fröhlich-Sandner (25. April 1926 bis 13. Juni 2008; Politikerin, Pädagogin) in "Gertrude-Fröhlich-Sandner-Campus" benannt
Gilmagasse, 2002 nach dem Sport- und Bildungsfunktionär Ferdinand Gilma benannt.
Glockengasse, Benennungsdatum unbekannt, nach einer Glockengießerei, die sich ca. 1724 bis 1850 auf Hausnummer 10 befand.
Gredlerstraße, 1897 nach Andreas Freiherr von Gredler benannt, er organisierte im preußisch-österreichischen Krieg patriotische Aktionen, Kundgebungen und Versammlungen.
Große Mohrengasse, 1862 nach einem Hausschild "Zum großen Mohren" benannt, hieß vorher Große Hafnergasse und Mohrengasse
Große Pfarrgasse, 1770 nach der Pfarrkirche St. Joseph benannt, hieß von 1625 bis 1670 Obere Gasse, dann kurze Zeit Obere Kirchengasse.
Große Schiffgasse, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Hausschild "Zum großen goldenen Schiff"; die Beifügung "Große" blieb, obwohl die "Kleine Schiffgasse" umbenannt wurde.
Große Sperlgasse, 1862 nach Johann Georg Sperlbauer benannt, Besitzer einer "Zum Sperl" genannten Vergnügungsstätte, 1807 eröffnet, war lange Zeit vornehmes Tanzlokal; Johann Strauß Vater widmete dem Lokal 1830 den "Sperlwalzer" und 1839 die "Sperlpolka", hieß vorher Herrengasse, 1625 bis 1670 Hauptgasse, dann Große Gasse.
Große Stadtgutgasse, 1885 nach einem Gut im Besitz der Gemeinde Wien, danach wurde die ganze Gegend so bezeichnet.
Grünlandgasse, 2002 nach der Kleingartensiedlung Grünland benannt.

H
Haasgasse, 1885 nach Simon Anton Haas (1810-1879), Bezirksvorsteher und Gemeinderat, benannt
Hafenzufahrtsstraße, Zufahrt zum Hafen Freudenau (seit 1912), hier steht die Friedenspagode
Hafnergasse, nach den dort ansässigen Töpfern und Hafnern (bis 1862 Kleine Hafnergasse)
Haidgasse, 1862 nach einer hier befindlichen Heide benannt (vorher Badgasse, um 1625 Mittlere Gasse)
Halmgasse, 1876 nach dem Dichter Friedrich Halm (1806-1871) benannt
Hammer-Purgstall-Gasse, 1894 nach dem Orientalisten Joseph von Hammer-Purgstall (1774-1856) benannt (vorher Antonsgasse)
Handelskai, 1884 nach den dort befindlichen Anlagen der Handelsschifffahrt benannt
Hans-Kraus-Weg, 1997 nach Hans Kraus (1923-1995), Gründer des Urania-Puppentheaters, benannt
Hans-Pemmer-Weg, 1997 nach dem Volksbildner und Heimatforscher Hans Pemmer (1886-1972) benannt
Harkortstraße, 1898 benannt nach Kaspar Johann Harkort (1785-1877), dem Inhaber einer Duisburger Baufirma, welche die Rotunde und die Ostbahnbrücke errichtete
Hauptallee, Hauptverbindung durch den Wiener Prater. Am Ende der Prater Hauptallee befindet sich das Lusthaus
Haussteinstraße, 1899 nach einer Donauinsel bei Grein benannt, die 1856-1858 gesprengt wurde
Hedwiggasse, 1865 so benannt, genaue Bedeutung unklar (möglicherweise nach der Gattin des Schriftstellers Adolf Bäuerle)
Heinestraße, 1919 nach Heinrich Heine benannt; davor Augarten-Allee, Schavel-Allee, Augarten-Alleestraße, Kaiser-Joseph-Straße; 1938-1945 Schönererstraße (nach Georg von Schönerer)
Heinrich-Maxa-Gasse, 1993 nach Heinrich Maxa (1907-1992), Bezirksvorsteher-Stellvertreter der Leopoldstadt, benannt
Helenengasse, 1865 nach einer Verwandten des Bezirksvorstehers Konrad Ley (1801-1881) benannt
Herminengasse, seit 1868, Bedeutung unbekannt
Hillerstraße, 1896 nach Johann Freiherr von Hiller (1754-1819), General in den napoloeonischen Kriegen, benannt (vorher Quergasse, seit 1864 Czihakgasse)
Hochstettergasse, 1884 nach dem Naturforscher und Entdecker Ferdinand von Hochstetter benannt
Hofenedergasse, 1862 nach dem Fischhändler Karl Hofeneder (1814-1885) benannt, der das erste Haus in dieser Gasse baute
Hollandstraße, 1919 zum Dank für die Hilfe Hollands für das notleidende Wien nach dem Ersten Weltkrieg benannt (vorher ab 1883 Stephaniestraße, nach Kronprinzessin Stephanie)
Holubstraße, 1902 nach dem Afrikaforscher Emil Holub benannt
Holzhausergasse, 1872 nach dem Ortsrichter Ignaz Holzhauser (1758-1810) benannt

I
Ilgplatz, 1899 nach Dr. Albert Ilg benannt.
Im Werd, 1894 zur Erinnerung an die einstige Bezeichnung für den 2. und 20. Bezirk im Werd (Insel) benannt.
Innstraße, 1890 nach dem gleichnamigen Fluss Inn benannt.

J
Jantschweg seit 1963, Heinrich Jantsch (1845-1899), Theaterdirektor, Schauspieler, Schriftsteller (leitete ab 1892 das Fürsttheater im Prater)
Johannes-von-Gott-Platz, seit 2000, Johannes von Gott (geb. Juan Ciudad Duarte, 1495-1550), Gründer des Ordens der Barmherzigen Brüder (1539); 1690 heilig gesprochen
Johann-Fürst-Platz, seit 1940, Johann Fürst (1825-1882), Volkssänger; kam aus armen Verhältnissen, brachte es zu Vermögen und erwarb das "Schreyersche Affentheater" im Prater, welches er als Singspieltheater umbaute, später Direktor des Theaters in der Josefstadt
Josef-Fritsch-Weg, seit 1997, Josef Fritsch (1912-1993), Sportfunktionär, langjähriger Obmann des Sportvereins Elektra
Josef-Gall-Gasse, seit 1908, Josef Gall (1820-1898), Journalist, gründete die "Korrespondenz Gall" und schuf eine umfangreiche Kommunalberichterstattung in der Tagespresse
Josefinengasse, seit 1862 (vorher: Mariengasse), Josefa Ley (1816-1901), Gattin des Bezirksvorstehers Konrad Ley
Joseph-Roth-Gasse, seit 2001, Joseph Roth (1894-1939), Journalist, Schriftsteller ("Radetzkymarsch", "Die Kapuzinergruft"), ab 1933 im Exil
Jungstraße, seit 1905, Karl Jung (1848 bis 1905), Gemeinderat der Leopoldstadt (1902-1905)

K
Kafkastraße, seit 1956 (vorher: Josef-Christ-Gasse), Franz Kafka (1883 bis 1924), Versicherungangestellter, Dr. jur. 1906; Schriftsteller
Kaiserallee, seit 1884, nach Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916)
Kanalwächterhausweg, seit 1998, verlängert 2000, historische und ortsübliche Bezeichnung
Karl-Kolarik-Weg, 1996 benannt nach dem Inhaber des Schweizerhauses, Karl Kolarik (1901-1993) .
Karmelitergasse, 1905 nach Kloster und Kirche der Karmeliter benannt, hieß vorher Josefsgasse.
Karmelitermarkt, nach den Karmelitern benannt, liegt im Karmeliterviertel.
Karmeliterplatz, 1905 nach Kloster und Kirche der Karmeliter benannt.
Klanggasse, seit 1954, Dominik Klang (1806-1859), Ortsrichter in der Leopoldstadt (1847-1859), Hausbesitzer
Klaschkaweg,
Kleine Mohrengasse, seit 1876 (vorher: Kleine Fuhrmanngasse), nach einem Hausschild "Zum Mohren" ("Kleiner Mohr")
Kleine Pfarrgasse, 1770 nach der Pfarrkirche St. Joseph benannt, hieß vorher Rauchfangkehrergasse.
Kleine Sperlgasse, 1862 nach Johann Georg Sperlbauer benannt, Besitzer einer "Zum Sperl" genannten Vergnügungsstätte, 1807 eröffnet, war lange Zeit vornehmes Tanzlokal; Johann Strauß Vater widmete dem Lokal 1830 den "Sperlwalzer" und 1839 die "Sperlpolka", hieß vorher Herrengasse, 1625 bis 1670 Hauptgasse, dann Große Gasse.
Kleine Stadtgutgasse, seit ca. 1885 nach einem Gut der Gemeinde Wien wurde die ganze Gegend so bezeichnet
Komödiengasse, seit 1797 (vorher: Schauspielgasse), nach dem Leopoldstädter Theater (später Carltheater), hier befand sich ein Kulissendepot
Konradgasse, seit 1854, Konrad Ley, Sohn des Bezirksvorstehers
Körnergasse, seit 1862 (vorher: Magazingasse)
Krafftgasse, seit 1885, Peter Krafft (1780-1856), Maler (Wandgemälde in der Hofburg, Schlachtenbilder im Kunsthistorischen Museum), Direktor der Galerie im Belvedere
Kratky-Baschik-Weg, benannt nach dem Wiener Zauberkünstler und Schausteller sowie Erfinder von Musikinstrumenten Anton Kratky-Baschik (verst. 28. August 1889 in Wien). Er errichtete 1873 im Wiener Prater das berühmte nach ihm benannte Zaubertheater.
Krummbaumgasse, seit 1862 (vorher: Krumme Baumgasse), nach einem Hausschild "Zum krummen Baum"
Kurzbauergasse, seit 1889, Eduard Kurzbauer (1840 bis 1879), Maler, Illustrator

L
Lampigasse, seit 1875, Johann Battista Reichsritter von Lampi (1751 bis 1830), Maler (u.A. Porträts der kaiserlichen Familie)
Lassallestraße, 1919 nach Ferdinand Lassalle benannt, hieß ursprünglich Schwimmschulallee, ab 1875 Kronprinz-Rudolf-Straße, 1934 bis 1956 Reichsbrückenstraße.
Lassingleithnerplatz seit 1912, der Schiffmeister Johann Lassingleithner rettete bei der Überschwemmung des Jahres 1830 mit seiner Zille 126 Menschen das Leben
Laufbergergasse, seit 1889, Ferdinand Laufberger (1829-1881), Maler (Deckengemälde im Kunsthistorischen und Naturhistorischen Museum), 1868 Prof. für dekorative Malerei an der Kunstgewerbeschule
Leichtweg, seit 1963, nach dem gleichnamigen Varieté, 1945 zerstört; die Gebrüder Ferdinand und Wilhelm Leicht hatten prominente Künstler engagiert (u. a. A. Girardi, P. Wessely, F. Grünbaum)
Leopold-Moses-Gasse, seit 1998, Dr. Leopold Moses (1888-1943), Archivar der Wr. Israelitschen Kultusgemeinde (ab 1934), Leiter des Jüdischen Nachrichtenblattes Ausgabe Wien, umgekommen im KZ Auschwitz
Leopoldine-Schlinger-Gasse, Benennungsdatum: 1. Dezember 2009, die Verkehrsfläche (Code Nr. 06569) in 1020 Wien, am ehem. Nordbahnhofgelände, begrenzt von der Walcherstraße und der Jakov-Lind-Gasse, wird nach Leopoldine Schlinger (7. Oktober 1905 bis 20. Oktober 1990, Schneiderin; Politikerin) in "Leopoldine-Schlinger-Gasse" benannt
Leopoldsgasse, seit 1862 (urspr. Zuchthausgasse, dann Strafhausgasse), nach Kaiser Leopold I. (1640-1705)
Lessinggasse, seit 1872, Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), Dichter; Wegbereiter der deutschen Klassik, Aufklärer ("Nathan der Weise", "Emilia Galotti")
Lichtenauergasse, seit 1816, Dr. Franz Lichtenauer (1744-1805), Advokat; seine Erben erbauten dort die ersten Häuser
Lilienbrunngasse, seit 1842, Therese Adler von Lilienbrunn eröffnete 1841 die Gasse insofern, als dass ihr Haus in der Oberen Donaustraße abgerissen wurde
Lößlweg, seit 1960, Friedrich Friedrich Ritter von Lössl (1817-1907), Techniker, Pionier des Eisenbahnbaus
Lukschgasse, seit 1914, Franz Luksch (1845-1913), Gemeinderat der Leopoldstadt (1908-1913), Hufschmied, Hausbesitzer
Lusthausstraße, 1920 nach dem Lusthaus benannt, hieß davor Alte Lusthausstraße und Alte Lusthaus-Allee.

M
Machstraße, 1960 nach Ernst Mach (Physiker und Philosoph) benannt. Hieß bis 1919 Maria-Josefa-Platz.
Malzgasse, 1862 nach dem Brauhaus benannt, das dort von 1536 bis nach 1846 stand. (vorher Bräuhausgasse)
Marathonweg, nach dem gleichnamigen Lauf benannt.
Marinelligasse, 1894 nach Karl Edler von Marinelli, dem Gründer des Leopoldstädter Theaters benannt
Max-Koppe-Gasse, 2003 nach Max Koppe, Gründungsmitglied der Wiener Kinderfreunde benannt
Max-Winter-Platz, 1949 nach dem Journalisten und Politiker Max Winter benannt. Hieß davor Sterneckplatz.
Mayergasse, seit 1862, Matthäus Mayer (1761-1837), 1801-1811 Ortsrichter der Jägerzeile, Gärtner
Meiereistraße, Benennungsdatum unbekannt; führte zur Meierei (Kaffeerestaurant) in der Krieau, 1870 erbaut, Treffpunkt des Adels
Messeplatz, seit 2003
Messestraße, seit 1997 (vorher ab 1876 Lagerhausstraße), nach dem angrenzenden Messegelände
Mexikoplatz, 1956 nach Mexiko benannt. Das Land protestierte 1938 als einziges vor dem Völkerbund gegen den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Am Mexikoplatz 12 befindet sich die Kirche zum hl. Franz von Assisi (umgangssprachlich Mexikokirche).
Miesbachgasse, seit 1852, ursprünglich ein 1840 zugeschütteter Donauarm; den so entstandenen Grund ließ der Ziegeleibesitzer Alois Miesbach (1791 bis 1857) parzellieren und baute um 1850 die ersten Häuser
Molkereistraße, seit 1906 (vorher: Harkortstraße), nach der 1902 erbauten Wiener Molkerei
Mühlfeldgasse, seit 1872, Eugen Megerle von Mühlfeld (1810-1868), Politiker, Jurist, bedeutender Vertreter des Liberalismus in Österreich; trat für Religionsfreiheit und Trennung Kirche - Staat ein, 1863-1866 Gemeinderat (liberale Mittelpartei)
Mumbgasse, seit 1907, Josef Mumb (1833-1905), christlichsozialer Bezirksvorsteher (1885-1900), Gemeinderat (1883-1891), Gastwirt

N
Negerlegasse, 1862 nach Michael Negerle benannt, er erbaute um 1841 das erste Haus in der Gasse.
Nepomukgasse, 1862 nach der sich dort befindlichen Pfarre Sankt Johann Nepomuk benannt, hieß vorher Johannesgasse.
Nestroygasse, 1872 nach Johann Nestroy benannt.
Nestroyplatz, 1932 nach Johann Nestroy benannt, hieß früher Czernin- und Tempelgasse.
Nickelgasse, 1872 nach dem von 1823 bis 1833 tätigen Leopoldstädter Ortstrichter Franz Nickel benannt.
Nordbahnstraße, 1873 nach der Nordbahn und dem abgerissenen Nordbahnhof benannt, hieß davor Forstmeisterallee.
Nordpolstraße, 1875 zur Erinnerung an die Österreich-Ungarische Nordpolexpedition benannt.
Nordportalstraße, 1908 so benannt, führte zum Nordportal der Rotunde, hieß bis 1884 Abfahrtstraße, dann Concurrenzstraße.
Nordwestbahnstraße, 1874 nach dem Nordwestbahnhof benannt, hieß davor Am Augartendamm.
Novaragasse, 1862 zur Erinnerung an die Schlacht bei Novara (1849) benannt.

O
Obere Augartenstraße, 1862 nach ihrem Verlauf entlang des Augartens benannt, hieß ursprünglich Dammstraße, um 1810 Hinter der Kaserne und Kaserngasse nach der Leopoldstädter Kaserne, bis 1862 Neue Gasse und Augartengasse.
Obere Donaustraße, 1857 nach der Uferstraße am Donaukanal benannt, hieß ursprünglich Donaustraße und An der Brücke.
Obermüllnerstraße, 1899 nach Adolf Obermüllner benannt.
Odeongasse, benannt nach dem von 1844 bis 1848 bestehenden Odeon-Tanzsaal.
Offenbachgasse, seit 1932 (1938 bis 1947 Rollergasse), Jacques Offenbach (1819-1880), französischer Operettenkomponist, dirigierte im Carltheater
Ofnergasse, seit 1925 (1939-1949: Eduard-Kremser-Gasse), Dr. Julius Ofner (1845-1924), Sozialpolitiker, 1901 bis 1918 Abgeordneter zum Reichsrat, stand der Sozialdemokratie nahe; Jurist
Olympiaplatz, seit 1977, nach den Olympischen Spielen
Oswald-Thomas-Platz, seit 1974, Oswald Thomas (1882-1963), Astronom (Begründer des Planetariums), Volksbildner, Professor
Otto-Futterknecht-Weg, seit 1996, Otto Futterknecht (1911 bis 1977), Siedlerfunktionär

P
Paffrathgasse, 1876 nach dem liberalen Gemeinderat und Kaufmann Leopold Paffrath (1816 bis 1875) benannt.
Pazmanitengasse, 1867 nach Péter Pázmány benannt.
Perinetgasse, 1919 nach Joachim Perinet benannt, hieß vorher Mathildengasse.
Perspektivstraße, 1878 nach der schönen Aussicht von der Rotunde benannt. Plätze, von denen aus man bestimmte Gebäude gut sehen konnte, bezeichnete man früher als Perspektive.
Pfeffergasse, 1862 nach dem Zahnarzt und Erbauer des ersten Hauses in der Gasse Peter Pfeffermann (1809 bis 1870) benannt.
Pierre-de-Coubertin-Platz, 1991 nach Pierre de Coubertin benannt.
Pillersdorfgasse, 1862 nach Franz von Pillersdorf benannt.
Praterspitzstraße, seit 1910, führt zum Praterspitz
Praterstern, seit 1879, seit alters her eine berühmte Straßenkreuzung; von diesem Platz verlaufen sternförmig die Straßen
Praterstraße, 1879 nach ihrem Weg Richtung Wiener Prater benannt, hieß vorher Jägerzeile. Hier befindet sich die Kirche St. Johann Nepomuk.
Präuscherplatz, 1963 nach dem Dompteur Hermann Präuscher (1839 bis 1896) benannt. Er gründete das Panoptikum und das anatomische Museum.

R
Rabbiner-Schneerson-Platz, benannt nach Menachem Mendel Schneerson, dem geistigen Oberhaupt (Rebbe) der Chabad-Bewegung, einer chassidischen Gruppierung innerhalb des orthodoxen Judentums.
Radingerstraße seit 1905 (vorher: Rüdigerstraße), Johann von Radinger (1842-1901), Techniker
Raimundgasse, seit 1862, Ferdinand Raimund (eigentlich Raimann, 1790 bis 1836), Dichter, Schauspieler; wirkte 1817 bis 1830 am Leopoldstädter Theater (kurz auch Direktor); die Mehr zahl seiner Werke wurde hier aufgeführt ("Der Barometermacher auf der Zauberinsel", "Der Bauer als Millionär")
Rauscherstraße, 1869 nach Joseph Othmar von Rauscher benannt.
Rembrandtstraße, seit 1875, Paul Rembrandt Harmens von Rijn (1601 bis 1669), bedeutender niederländischer Maler ("Die Nachtwache")
Rennbahnstraße, nicht amtliche Bezeichnung, längs dem Rennplatz Freudenau
Riesenradplatz, benannt nach dem Riesenrad
Robertgasse, seit 1862, Florent Edler von Robert (1795 bis 1870), Jurist, Industrieller, trat 1856 freiwillig die Gründe für die Erbauung der ersten Häuser der Gasse ab
Rondeau-Volksprater, keine Beschreibung vorhanden
Rotenkreuzgasse, seit 1788 (vorher: Richtergasse), nach einem Hausschild "Zum roten Kreuz"
Rotensterngasse, seit 1885 (von 1710 bis 1770 In der Froschlacken, ein anderer Teil von 1862-1885 Hufgasse, um 1773 Froschlackengasse); nach einem Hausschild "Zum roten Stern"
Rotundenallee, 1935 so benannt, führte zur Rotunde, hieß bis 1919 Sophienbrückenallee, dann Rotundenbrückenallee.
Rotundenplatz, nach der Rotunde benannt.
Rueppgasse, seit 1870, Anton Ruepp (1792-1868), Bezirksvorsteher der Leopoldstadt (1850-1862), hinterließ den Großteil seines Vermögens für wohltätige Zwecke
Rustenschacherallee seitt 1921, vorher Prinzenallee (ursprünglich Kronprinzstraße und Pratergürtelstraße)

S
Scherzergasse, seit 1875, Johann Georg Scherzer (1776-1858), Gerichtsbeisitzer; Wirt; besaß ab 1807 die Sperlsäle
Schiffamtsgasse, seit 1862, hier befand sich das kaiserliche Schiffamt
Schipanygasse, seit 1996, Franz Schipany (1915-1941), optischer Feinmechaniker; gehörte seit 1939 einer KPÖ-nahen Sabotagegruppe an, die 1941 von der Gestapo verhaftet wurde; Schipany wurde mit 19 anderen Mitgliedern im November 1941 im KZ Mauthausen erschossen
Schmelzgasse, seit 1684 (vorher: Ochsengasse), nach der schon 1614 nachgewiesenen Schmelze, in der minderwertiges Rinderund Schaffett für die Herstellung von Kerzen und Seifen geschmolzen wurde
Schoellerhofgasse, seit 1909, Gustav Ritter von Schoeller (1826 bis 1883), Großindustrieller, bzw. nach dem Schoellerhof
Scholzgasse, seit 1874, Wenzel Scholz (1787-1857), Komiker am Carltheater, Partner von Nestroy
Schönngasse, seit 1898, Alois Schönn (1826 bis 1897), Maler (Landschaftsbilder)
Schreygasse, seit 1802; der Bildhauer Johann Michael Schrey eröffnete 1778 die Gasse; seine Gattin Eleonore vermachte ihr Haus der Gemeinde Leopoldstadt für die Errichtung einer Schule
Schrottgießergasse, Benennungsdatum unbekannt, nach einer ehemaligen Schrottgießerei, die sich im 16. Jahrhundert hier befand
Schrotzbergstraße, seit 1899, Franz Schrotzberg (1811 bis 1889), Porträtmaler
Schüttelstraße, 1876 so benannt, vor der Donauregulierung war der Prater eine sehr wasserreiche Gegend; so wurde eine Straße "angeschüttet", die höher als die Umgebung lag, hieß früher Am Schüttel und ein Teil Kronprinzenstraße.
Schwarzenstockallee. seit 1891, ein Nebenarm der Donau (vor der Regulierung) hieß Schwarzes Stockwasser
Schwarzingergasse, seit 1894 (vorher: Winkelgasse), Barbara Schwarzinger (1816 bis 1891); spendete 100.000 Gulden für den Bau der Infektionsabteilung im Leopoldstädter Kinderspital
Schweidlgasse, seit 1890, Karl Schweidl (1819 bis 1889), Mitglied des Bezirksausschusses und Armenrat, Ortsschulratsstellvertreter
Schwemmgasse, seit ca. 1862, hier bestanden bis 1873 Pferdeschwemmen
Sebastian-Kneipp-Gasse, seit 1900, Sebastian Kneipp (1821-1897), Pfarrer, Arzt ("Kneipp-Kur": Naturheilverfahren unter Anwendung von Wasser und Kräutern)
Seitenhafenstraße, seit 1912, Zufahrt zum Seitenhafen des Freudenauer Hafens
Sellenygasse, seit 1891, Josef Selleny (1824 bis 1875), Landschaftsmaler, Mitglied der Nordpol-Forschungsexpedition 1870 bis 1872; brachte viele Landschaftsbilder davon mit; konzipierte den Stadtpark
Sillerweg, nicht amtliche Bezeichnung
Simon-Wiesenthal-Gasse, hieß zwischen 1975 und 2006 Ichmanngasse
Sportklubstraße, seit 1912 (früher Prater-Gürtelstraße), führt zu den Sportanlagen in der Rustenschacherallee
Springergasse, seit 1872, Daniel Lazarus Springer (1614 bis 1687), 1670 bis 1673 und 1678-1679 Bürgermeister von Wien
Stadionallee, seit 1937 (vorher ab 1919: Schlachthausbrückenallee, urspr. Kaiser-Joseph-Brücken-Allee), führt zum Ernst-Happel-Stadion
Stella-Klein-Löw-Weg, seit 2003, nach Stella Klein-Löw (28. Jänner 1904 bis 7. Juni 1986, Pädagogin, Bildungspolitikerin, Redakteurin)
Stemmerallee, seit 1891, Flurname
Stoffellagasse, seit 1938 (vorher: Emiliengasse), Emil Stoffella d'alta Rupe (1835 bis 1912), Prof. an der Wiener medizinischen Fakultät der Universität Wien
Straße des Ersten Mai, seit 1920 (vorher "Große Zufahrtsstraße"); 1890 bis 1918 fanden dort die Maikundgebungen der Wiener Arbeiterschaft statt.
Sturgasse, seit 1909, Michael Stur (1840 bis 1909), Provinzial der Barmherzigen Brüder
Stuwerstraße, nach dem Pyrotechniker Johann Georg Stuwer
Südportalstraße, seit 1904 (vorher: Auffahrtsstraße), südliche Zufahrtstraße zur 1873 erbauten Rotunde; führt jetzt zum Südportal des Messegeländes

T
Taborstraße, 1903 so benannt, (zweitälteste Straße des Bezirkes) führte zum Tabor, war Befestigungsanlage, Bollwerk und Brückenkopf. Hier befindet sich die Kirche der Barmherzigen Brüder.
Tandelmarktgasse, nach dem 1671 in die Leopoldstadt übersiedelten Tandelmarkt benannt.
Tempelgasse, 1862 nach der 1858 erbauten Synagoge Tempelgasse benannt, die 1938 vernichtet wurde. Hieß vorher Wällische Gasse und Quergasse, 1938 bis 1945 Mohapelgasse.
Teuffenbachstraße, 1899 nach Rudolf von Teuffenbach benannt.
Thugutstraße, 1877 nach Franz Maria von Thugut benannt.
Tiergartenstraße, 1876 nach dem 1863 eröffneten Tiergarten am Schüttel benannt, der 1866 wegen zu geringem Ertrag geschlossen wurde; 1868 und 1894 jeweils kurzfristig wiederbelebt.
Trabrennstraße, 1952 nach dem Trabrennplatz bzw. der 1878 eröffneten Trabrennbahn in der Krieau.
Trunnerstraße, 1890 nach Wunnibald Trunner (1829-1885) benannt, Prior der Barmherzigen Brüder; in seiner Amtszeit wurde das jetzige Spital erbaut.

U
Ulrichgasse, 1862 nach Leopold Ulrich (1769 bis 1847), Küchengärtner und letzter Ortsrichter der Jägerzeile benannt, hieß vorher Obere Fischergasse und Fischergasse.
Untere Augartenstraße, 1862 nach Ihrem Weg in den Augarten benannt, hieß 1777-1862 Neue Gasse.
Untere Donaustraße, 1857 nach der Uferstrasse am unteren Donaukanal benannt, hieß ab etwa 1700 Am hangenden Ort.

V
Venediger Au, 1377 erstmals erwähnt, erinnert an die alten Handelsbeziehungen und die Ähnlichkeit mit Venedig.
Vereinsgasse, 1862 nach dem 1856 gegründeten Vereinshaus des katholischen Leopoldstädter Gesellenvereins benannt.
Vivariumstraße, 1957 nach einem 1873 errichteten Aquarium benannt, ab 1878 wurden auch Affen und Krokodile gezeigt, 1888 Umbenennung der Anlage in Vivarium, 1893 Erwerb durch die Wiener Tiergartengesellschaft; nach deren Konkurs 1902 wurde eine biologische Versuchsanstalt eingerichtet, die 1914 von der Akademie der Wissenschaften übernommen wurde, 1945 zerstört.
Volkertplatz, 1872 nach den den Grafen Volckhra benannt, Eigentümer im 18. Jahrhundert, verballhornt Volker, ursprünglich hieß die Gegend Am Volkert.
Volkertstraße, detto
Vorgartenstraße, 1903 so benannt, da sich vor jedem Haus ein Vorgarten befand, was 1893 in der Bauordnung festgelegt wurde.

W
Wachaustraße, 1897 nach der Wachau benannt.
Walcherstraße, 1897 nach dem Mathematiker Josef Walcher benannt.
Waldsteingartenstraße, 1908 nach einem sich einst hier befindlichen Lustgarten von Ferdinand Ernst Graf Waldstein-Wartenberg, hieß vorher Esterházystraße.
Waschhausgasse, 1862 nach dem um 1650 angelegten Kaiserlichen Hofwaschhaus, 1919 Bundeswaschanstalt, 1924 Lehrlingsheim, 1945 zerstört.
Wasnergasse, 1885 nach dem Leopoldstädter Gemeinderat Josef Wasner benannt, hieß davor Augartendamm.
Wasserwiesenweg, 2002 nach dem dort befindlichen Kleingartenvereins Wasserwiese benannt.
Wehlistraße, 1892 nach dem Vizepräsident der Donauregulierungskommission August von Wehli benannt, von 1938 bis 1945 nach Reinhard Scheer in Admiral-Scheer-Straße umbenannt.
Weintraubengasse, 1909 nach dem Gasthaus Zur blauen Weintraube benannt.
Weschelstraße, 1906 nach dem Schriftsteller Leopold Matthias Weschel benannt, hieß vorher Feldgasse.
Wittelsbachstraße, 1876 nach den Wittelsbachern benannt.
Wohlmutstraße, 1899 nach Bonifaz Wolmuet benannt, hatte großen Anteil am Wiederaufbau der Vorstädte nach der Türkenbelagerung von 1529.
Wolfgang-Schmälzl-Gasse, 1898 nach dem Dichter Wolfgang Schmeltzl benannt.

Y
Ybbsstraße, 1905 nach der Ybbs benannt.

Z
Zirkusgasse, 1862 nach dem 1853 hier errichteten Gebäude für den Zirkus Renz benannt, das 1944 zerstört und 1957 abgetragen wurde, hieß vorher Große Fuhrmannsgasse.
Zufahrtsstraße, 1921 nach der ehemaligen Zufahrt zur Rotunde benannt, hieß vorher vorher ab 1873 Kleine Zufahrtsstraße.
Zwerggasse, 1875 so benannt, auffallend kurze Gasse.

Quelle: Wikipedia, überarbeitet und ergänzt.



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