Die Bundeshauptstadt

Straßennamen, 14. Bezirk

A
Abbegasse, 1930 nach dem Physiker Ernst Abbe (1840-1905) benannt
Abraham-a-Sancta-Clara-Straße, Benennungsdatum unbekannt nach dem Prediger Abraham a Sancta Clara (eigentlich Hans Ulrich Megerle, 1644-1709); siehe auch Denkmal Abraham a Sancta Clara im 1. Bezirk
Abtsbergengasse, 1962 nach der Weinried, die das Stift Formbach in Oberbaumgarten besaß
Achtundvierzigerplatz, 1929 als Erinnerung an die Opfer der Revolution vom März 1848
Albert-Schweitzer-Gasse, 1969 nach dem Arzt Albert Schweitzer (1875-1965)
Alfons-Mucha-Weg, 1977 nach dem tschechischen Maler und Graphiker Alfons Mucha (1860-1939)
Alois-Behr-Straße, Benennungsdatum unklar (urspr.: Vereinshausstraße) nach Alois Behr (1883-1949) dem zweiten Obmann des Kleingartenvereines "Am Bierhäuselberg"
Alois-Czedik-Gasse, Benennungsdatum unklar (urspr.: Czedikgasse) nach dem Gemeinderat, Geheimer Rat, Sektionschef und Herrenhausmitglied Alois Freiherr Czedik von Bründelsberg und Eysenberg (1830-1924)
Alois-Grandl-Weg, 2006 nach Alois Grandl (1887-1969) Erfinder der automatischen Zigarettenstopfmaschine für Filterzigaretten
Alpengartenstraße, nach den bei Kleingärtnern früher beliebten Alpengärten (Beete mit Steinen und Gebirgspflanzen)
Altebergenstraße, 1901, Riedname (schon 1338 urkundlich erwähnt)
Ameisbachzeile, 1925 nach dem seit 1908 eingewölbten Ameisbach
Ameisgasse, 1859 nach dem schon seit 1366 als Amaispach erwähnten Bach
Ammerweg, 1953, nach der Finkenart
Amortgasse, 1904 nach Johann Amort (1826-1903) dem Bürgermeister von Breitensee
Amundsenstraße, 1930 (vorher: Franz-Karl-Straße) nach dem norwegischen Polarforscher Roald Amundsen (1872-1928),
An der Grenze, Benennungsdatum unklar, bis zur Eingemeindung von Hadersdorf-Weidlingau 1938 verlief hier die Stadtgrenze
An der Niederhaid, 1920, Flurname (tiefgelegene Heide)
Andayweg, 1980 nach der Opernsängerin Rosette Anday (1903-1977)
Andreas-Lechner-Straße, Benennungsdatum unklar nach dem Gemeinderat Andreas Lechner (1878-1920), Verdienste um die Beseitigung des Hungers nach dem Ersten Weltkrieg
Anschlußgasse, seit 1914, nach dem Anschluss, den die Gasse zur Nachbarsiedlung herstellte (kein Zusammenhang mit dem Anschluss 1938)
Antaeusgasse, 1924 nach der Siedlungsgenossenschaft "Antaeus"; Antaeus, Riese aus der griechischen Sage, der durch die Berührung der Erde, die seine Mutter war, stets neue Kraft gewann
Antonie-Platzer-Gasse, 1991 nach der SPÖ-Gemeinderätin Antonia Platzer (1890-1981)
Anzbachgasse, 1923 nach der Flur Anzbach, die sich zwischen Hüttelbergstraße, Linzer Straße und der alten Stadtgrenze erstreckte
Anzengruberstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Schriftsteller Ludwig Anzengruber (1839-1889)
Apfelrosenweg, 1966 nach der Rosenart
Astgasse, 1907 nach dem Hausbesitzer Kilian Ast (1749-1851)
Ausjagdweg, 1956 nach der Flurbezeichnung, "Ausjagdboden" (grenzte an die Siedlung jenseits des Halterbaches an)

B
Badgasse, Benennungsdatum unbekannt, nach der dortigen Badeanlage
Bahnhofstraße, 1873, nach dem Hütteldorfer Bahnhof
Bahnstraße, Benennungsdatum unbekannt, Zufahrt zur Bahnstation Hadersdorf-Weidlingau
Bahnweg, benannt nach der Nähe zur Westbahn
Balsaminengasse, 1953 nach der Zierpflanze
Baumgartenstraße, 1894 (vorher: Bahngasse), zur Erinnerung an den alten Vorstadtnamen Baumgarten
Baumgartner Höhe, 1910, höchster Teil Baumgartens, ursprünglich Höhenweg mit Aussicht auf Wien
Beckmanngasse, 1894 (vorher: Schmiedgasse) nach dem Schauspieler Friedrich Beckmann (1803-1866)
Bensasteig, 1930 nach dem Maler Alexander von Bensa d. J. (1820-1902)
Bergmillergasse, 1911 (vorher: Bergmüllergasse, bis 1894 Brauhausgasse), nach dem Bürgermeister von Hütteldorf Anton Bergmiller (1821-1870)
Bierhäuselberggasse, 1923, führt zum Bierhäuselberg (268 m hoch)
Bindingweg, 1932 nach dem Juristen Karl Binding (1841-1920)
Braillegasse, 1930 nach dem französischen Blindenlehrer Louis Braille (1809-1852), Erfinder der Blindenschrift
Breitenseer Straße, 1894 (vorher: Hauptstraße und Nussallee), zur Erinnerung an den Vorortnamen Breitensee; 1309 als "Praitten See" erwähnt
Brückenweg, (Auhof), nicht amtliche Bezeichnung; der Weg führt zur Wolf-in-der-Au-Brücke, die gemeinsam mit der Auhofbrücke das Wienfluss-Mauerbach-Rückhaltebecken berquert.
Brudermanngasse, 1894 (vorher: Halmgasse) nach Julie Brudermann (1813-1857), Wohltäterin (Stiftung für das Hütteldorfer Armenhaus)
Bründlsteig, Benennungsdatum unbekannt, nach einer Quelle am Bierhäuselberg
Buchbergstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Buchberg (462 m)
Bugstraße, Benennungsdatum unbekannt, vermutlich nach einer Biegung (Bug) im Straßenverlauf benannt
Bühlerweg, 1934 nach dem Indologen Georg Bühler (1837-1898)
Bujattigasse, 1898 (vorher: Halterbachgasse) nach Franz Bujatti (1813-1897), einem Seidenwarenfabrikant, Hausbesitzer und Wohltäter in Hütteldorf
Burgersteingasse, 1931 nach dem Schulhygieniker Dr. Leo Burgerstein (1855-1928)

C
Cervantesgasse, 1926 (urspr. bis 1900 Schöffelgasse, danach Barchettigasse), nach dem spanischen Dichter Miguel de Cervantes Saavedra (1547-1616)
Christian-Petzlberger-Weg, 1956 nach Christian Petzlberger, der während der Türkenbelagerung 1683 das Entsatzheer von Sobieski durch den Wienerwald geführt haben soll
Christian-von-Arup-Gasse, Benennungsdatum unklar nach Christian Lorenz von Arup (1572-1636), Pfarrer von Hütteldorf
Christine-Enghaus-Weg, 2005 nach der Schauspielerin Christine Enghaus (1817-1910)
Cornelia-Giese-Platz, 2006 nach der Jazzsängerin Cornelia Giese (1959-2000)
Cossmanngasse, 1952 nach dem Kupferstecher Alfred Cossmann (1870-1951)
Cottagestraße, Benennungsdatum unklar; verlängert 1983, englisch "cottage", Bezeichnung für Einfamilienhäuser/Villen in gehobenem Standard. Siehe auch Cottagebrücke
Cumberlandstraße, 1894 (urspr. Zwerchgasse, danach Bahngasse und Feldgasse) nach Ernst August Herzog von Cumberland zu Braunschweig-Lüneburg (1845-1923)

D
Dampierrestraße, 1899 (1938 teilweise aus dem amtlichen Straßenverzeichnis gestrichen), Henry Duval Graf Dampierre (1580-1620), General, soll Kaiser Ferdinand II. 1619 von demonstrierenden protestantischen Ständevertretern befreit haben
Dehnegasse, 1862 nach dem Zuckerbäcker August Dehne benannt
Deutschordenstraße, 1894 (vorher: Bahngasse und Hackinger Allee), zur Erinnerung an den Deutschen Orden, der in dieser Gegend großen Grundbesitz hatte
Diesterweggasse, 1894 (vorher: Schulgasse) nach dem Pädagogen Friedrich Adolf Wilhelm Diesterweg (1790-1866)
Donhartgasse, 1929 (als Donhardtgasse, 1948 richtig gestellt in Donhartgasse) nach Lorenz Donhart (1815-1848), einem Tagelöhner in der Märzrevolution 1848
Dostgasse, 1953 nach der Heil- und Gewürzpflanze
Drapal-Pintar-Weg, 1992 nach der Primaballerina Julia Drapal (1917-1988)
Draskovichgasse, 1894 nach General Josip Kazimir Drašković von Trakošćan benannt (vorher Rudolfsgasse)
Drechslergasse, 1894 nach dem Komponisten Joseph Drechsler (1782-1852)
Dreiersteig, war am Bierhäuselberg der dritte Steig (Einser- und Zweiersteig sind aufgelassen)
Drewitzweg, 1948 (1929 irrtümlich Drawitzweg benannt) nach Josef Drewitz (1816-1848), fiel in der Märzrevolution 1848
Dreyhausenstraße, 1899 nach Gustav Dreyhausen Edler von Ehrenreich (1839-1884), förderte die Erbauung der Dampftramway vom Gürtel nach Breitensee
Dr.-Heckmann-Straße, Benennungsdatum unbekannt, Dr. Anton Heckmann (1872-1920), Gemeindearzt in Hadersdorf-Weidlingau
Dr.-Heinrich-Müller-Gasse, Benennungsdatum unbekannt, Dr. Heinrich Müller, Rechtsanwalt in der Gemeinde Hadersdorf-Weidlingau

E
Edenstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Paradies
Eichbachgasse, 1956, Eichbach ist der frühere Name des Halterbaches oder eines Zuflusses
Eichenweg, zur Erinnerung an den einstigen großen Eichenbestand
Einfahrtstraße, Benennungsdatum unklar, bis 1952 teilweise Birkenstraße, nach der Einfahrtsmöglichkeit in die Siedlung Wolfersberg
Einwanggasse, 1894 (vorher: Friedhofgasse, Pfarrgasse), Georg Einwang (1657-1662), Pfarrer von Penzing
Elisabeth-Petznek-Gasse, 1998, Erzherzogin Elisabeth Marie (1883-1963), Tochter von Kronprinz Rudolf
Elsbeergasse, 1953 nach dem Rosengewächs
Elsterweg, 1953 nach dem Vogel Elster
Erbacherweg, 1929, Ferdinand Erbacher (1829-1848), Maurergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Erdburgweg, 1985, in diesem Bereich soll ein Erdwall zum Schutz von Hadersdorf-Weidlingau bestanden haben
Erdenweg, 1923 nach dem Planeten Erde
Ernst-Bergmann-Gasse, 1932 nach dem Begründer der Hirnchirurgie Ernst von Bergmann (1836-1907)
Ernst-Burger-Gasse, 1963, Ernst Burger (1915-1944), Funktionär des kommunistischen Jugendverbandes, Widerstand gegen den Nationalsozialismus, 1944 im KZ Auschwitz gehenkt
Erwin-Puschmann-Gasse, 2003 nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Erwin Puschmann (1905-1943)
Etschnerweg, 1930 nach Josef Etschner, Tischlergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848

F
Feilplatz, 1881 nach dem Bürgermeister von Breitensee Johann Feil (1824-1892)
Felbigergasse, 1894 (vorher: Schulgasse), nach dem Abt und Schulreformer Johann Ignaz Melchior Felbiger (1724-1788)
Fenchelweg, 1978, nach der Heilpflanze
Fenzlgasse, 1894 nach dem Botaniker Eduard Fenzl (1808-1879) benannt, vorher Lerchengasse
Ferdinand-Frey-Weg, 1965 nach dem Obmann des Siedlungsvereins Ferdinand Frey (1880-1956)
Ferdinand-Piatnik-Weg, 1997 nach dem Spielkartenfabrikanten Ferdinand Piatnik (1819-1885)
Flachgasse, 1871 (1938 bis 1945: Matthias-Schönerer-Gasse) nach dem letzten Ortsrichter von Penzing Karl Flach (1772-1868)
Flötzersteig, Bezeichnung für einen alten Verkehrsweg auf dem die Flötzer nach Abladen ihrer Fracht zu Fuß nach Hause wanderten
Forstmeistergasse, 1958, nach dem alten Amtstitel (in staatlichen und privaten Forstverwaltungen)
Forstschulstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach der Forstschule Mariabrunn
Franz-Schubert-Straße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Komponisten Franz Schubert (1797-1828)
Freesienweg, 1974 (vorher ab 1923 Mariabrunn-Weg), nach der Blume (Freesia)
Freumbichlerweg, 1954 nach dem Schriftsteller Johannes Freumbichler (1881-1949)
Freyenthurmgasse, 1895 nach dem Grafengeschlecht Utendorf-Freyenthurm, das im 16. Jhd. die HerrschaftHütteldorf besaß
Friedhofstraße, Benennungsdatum unklar, nach dem dortigen Friedhof
Friedlweg, (Hütteldorf), nicht amtliche Bezeichnung; Weg in der Kleingartenanlage „Satzberg-Rosenhang
Friedrich-Lieder-Weg, 1933 nach dem Miniatur und Portraitmaler Friedrich Lieder (1780-1859)
Fünkhgasse, 1896 nach dem Gemeinderat und Arzt Dr. Hermann Fünkh (1849-1889)

G
Gamandergasse, 1953 nach der Pflanzengattung (Teucrium)
Gartengasse, nicht amtliche Bezeichnung nach den umliegenden Gärten
Genossenschaftsstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach der Siedlergenossenschaft "Wolfersberg" (ein Teil bis 1952 Kirschenstraße)
Georg-Freißleben-Gasse, 1956 nach Georg Freißleben zu Liechtenstein
Girlitzweg, 1953, nach dem Vogel (Finkenart)
Giselagasse, Benennungsdatum unbekannt, nach Königin Gisela, Gemahlin Stephan des Heiligen, König von Ungarn (1001-1038)
Glossystraße, 1952 (vorher: Teichstraße) nach dem Schauspieler, Juristen und Literaturhistoriker Dr. Karl Glossy (1848-1937)
Goldschlagstraße, 1899 nach der bereits 1375 urkundlich erwähnten Weinried Goldschlagen
Goldsterngasse, 1953, nach der Pflanzengattung (Gelbsterne)
Gottfried-Alber-Gasse, 1914 (vorher: Spallartgasse) nach dem Baumeister und Bezirksrat Gottfried Alber (1851-1901)
Gottfried-Sennholzer-Gasse, Benennungsdatum unklar, falsche Schreibweise für den Orgelbauer Gottfried Sonnholz
Grasmückenweg, 1953, nach dem Singvogel
Grassigasse, 1894 (vorher: Dreyhausengasse) nach dem Bildhauer Anton Grassi (1755-1807)
Greilweg, 1929 nach dem Maler und Illustrator Alois Greil (1841-1902)
Grenzweg, 1982 Grenze der Siedlung Wolfersberg
Greutberggasse, 1964 nach dem Greutberg (449 m hoch)
Griesingergasse, 1920 nach dem Neurologen Dr. Wilhelm Griesinger (1817-1868)
Gründorfgasse, 1906 nach dem Schauspieler, Regisseur und Bühnenautor Karl Gründorf (1830-1906)
Grüne Stube, 1957, alter Flurname
Grünlandweg, 1967, führt ins Erholungsgebiet (Grünland)
Gruschaplatz, 1912 nach dem Erzbischof von Wien Anton Joseph Gruscha 1820-1911) benannt
Guldengasse, 1894 (vorher: Wiengasse) nach dem Bürgermeister von Baumgarten Karl Gulden (1828-1902)
Günselgasse, 1953, nach der Pflanzengattung (Ajuga)
Gurkgasse, 1859 (vorher: Sackgasse) nach dem Maler und Kupferstecher Eduard Gurk (1801-1842)
Gusenleithnergasse, 1907 nach dem Bürgermeister von Penzing Georg Gusenleithner (1836-1907)
Gusterergasse, 1948 (1929 irrtümlich Gustrogasse benannt, 1948 richtiggestellt), Josef Gusterer (1819-1848), Taglöhner, fiel in der Märzrevolution 1848
Gyrowetzgasse, 1894 (vorher: Mayrgasse) nach dem Komponisten und Hofkapellmeister Adalbert Gyrowetz (1763-1850)

H
Hackinger Straße, 1908 (vorher teilweise Hackinger Kai, bis 1894 Alleegasse in Hacking, An der Wien in Baumgarten), zur Erinnerung an das alte Bauerndorf
Hadikgasse, 1894 nach Andreas Hadik von Futak benannt, vorher Parkgasse, siehe auch Hadiksteg
Hägelingasse, 1894 (vorher: Schulgasse) Franz Karl Hägelin (1735-1809), Schöpfer der Normal- und Realschule unter Maria Theresia
Haidersberggasse, 1956 alter Flurname
Hainbachgasse, 1970 nach dem in der Nähe entspringenden Hainbach
Hamerlinggasse, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Lehrer, Dichter und Schriftsteller Robert Hamerling (1830-1889)
Hamiltongasse, 1894 (vorher: Feldgasse) nach Johann Andreas Graf Hamilton-Aberçou (1679-1778), Offizier unter Prinz Eugen, Ordonnanz bei der Erstürmung Belgrads 1717, Nachfolger Eugens als Präsident des Hofkriegsrates
Hanakgasse, 1952 nach dem Bildhauer Anton Hanak (1875-1934)
Hänflingweg, 1953, nach dem Vogel (Finkenart)
Hannbaumstraße, Benennungsdatum unbekannt, alter Flurname
Hans-Muhr-Promenade, Benennungsdatum unbekannt, Hans Muhr (1878-1932), Kleingartenfunktionär der Siedlung Am Bierhäuselberg
Hasensteig, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Tier
Haspelmeistergasse, 1958, nach dem Haspelmeister, dem das Haspelamt vorstand; der Haspelmeister beaufsichtigte im 15./16. Jhd. die kaiserlichen Hasengehege
Hauptstraße, Benennungsdatum unklar, trug diesen Namen bereits in der damals selbstständigen Gemeinde Hadersdorf
Heidestraße, Benennungsdatum unbekannt, nach den Heideflächen, die vor Errichtung der Kleingartenanlage bestanden
Heideweg, nicht amtliche Bezeichnung
Heimstättenstraße, Benennungsdatum unbekannt, zur Würdigung der neuen "Heimstätten" der Siedler
Heinrich-Collin-Straße, 1901 nach dem Dichter Heinrich Joseph von Collin (1771-1811)
Heinrich-Kneissl-Gasse, 1956, Heinrich Wolf Kneissl von Häkingen, im 16. Jhd. als kaiserlicher Waldmeister (Forstmeister) genannt
Hellmesbergergasse, 1894 nach dem Hofkapellmeister Josef Hellmesberger (1828-1893)
Henckellgasse, 1930, Karl Henckell (1864-1929), wichtiger Vertreter kämpferischer Arbeiterliteratur
Hermine-Clöter-Gasse, 1976 nach der Schriftstellerin Hermine Cloeter (1879-1970)
Hernstorferstraße, 1897 nach dem letzten Ortsrichter in Baumgarten Leopold Hernstorfer (1794-1864)
Herschmannweg, 1932 (1938 bis 1947: Frueaufweg), Opfer der Märzrevolution 1848
Herzmanskystraße, Benennungsdatum unbekannt nach dem Kaufmann August Herzmansky (1834-1896), siehe auch Herzmanskybrücke
Heschweg, 1955 (vorher ab 1924: Rosenweg) nach dem Opernsänger Wilhelm Hesch (1860-1908)
Hickelgasse, 1893 nach dem Portraitmaler Joseph Hickel (1734-1807)
Hlavacekweg, 1930 nach dem Maler Prof. Anton Hlavacvek (1842-1926)
Hochenaistgasse, 1956 nach der historischen Bezeichnung für den Schottenwald
Hochsatzengasse, 1894 (vorher: Berggasse), alter Flurname (höher gelegene, neu gesetzte Kleingärten)
Hochstraße, Benennungsdatum unbekannt, führt auf den 322 m hohen Wolfersberg
Hofjagdstraße, um 1925, nach den Hofjagden im Lainzer Tiergarten
Hofjägerstraße, Benennungsdatum unbekannt, ehemalige Auffahrtsstraße der Hofjäger zu den im Lainzer Tiergarten abgehaltenen Hofjagden
Hohe-Wand-Gasse, 1964, nach der nahe gelegenen Hohe-Wand-Wiese
Holzhausenplatz, 1999 nach dem Buchhändler, Verleger und Alpinisten Adolf Holzhausen jun. (1868-1931)
Höritzergasse, 1912 nach Pankraz Höritzer (gest. 1511), dem Stifter des Baumgartner St.Anna Kirchleins
Hühnersteigstraße, (Hadersdorf), nicht amtliche Bezeichnung; die Siedler und Kleingärtner hielten früher Hühner und bauten für sie Steige (Ställe). Weg in der Siedlung „Augustinerwald"
Hustergasse, 1892 nach dem letzten Dorfrichter von Rustendorf Wilhelm Huster (1847-1850)
Hüttelbergstraße, 1894 (vorher: Dornbacher Straße), führt auf den 354 m hohen Hüttelberg
Hütteldorfer Straße, 1881 zur Erinnerung an den alten Vorortnamen
Huttengasse, 1901 nach dem Humanisten und Schriftsteller Ulrich Ritter von Hutten (1488-1523)
Hüttergasse, 1954 nach dem Maler Emil Hütter (1835-1886)

I
Ignaz-Binder-Platz, 2004 nach dem Initiator der Kirche St. Josef am Wolfersberg Ignaz Binder (1896-1995)
Ignaz-Prilisauer-Weg, 2004 nach Ignaz Prilisauer (1842-1910), Begründer der gleichnamigen Gasthausdynastie
Isbarygasse, (Hütteldorf), 1894 benannt nach dem Industriellen Rudolf Friedrich Ernst Isbary (1827-1892); er übernahm 1856 eine Textilfabrik („Shawlfabrik") und kurz darauf eine Tuchmodenfabrik. In den folgenden Jahren beherrschten Wiener „Shawls" den Weltmarkt, und das Unternehmen errichtete eine Filiale in New York. Isbary wurde Mitglied des niederösterreichischen Landtages (1862), Abgeordneter zum Reichsrat (1873) sowie Präsident der Wiener Handelskammer (1883). 1879 wurde er vom Kaiser mit dem Orden der Eisernen Krone 2. Klasse ausgezeichnet, womit der erbliche Freiherrenstand verbunden war. Rudolf von Isbary (1858-1932), vermutlich sein Sohn, ließ 1901 / 1902 das Palais Isbary im 4. Bezirk Wieden erbauen. Die Gasse hieß vorher Promenadegasse.

J
Jacobsgasse, 1972 (vorher ab 1969 Zimbagasse), Johann Jacobs (1869-1958), Pionier der Kaffeeherstellung
Jägerstätterstraße, 1993 (vorher: Ottokar-Kernstock-Straße) nach dem als Kriegsdienstverweigerer hingerichteten Landwirt Franz Jägerstätter (1907-1943)
Jakob-Gremdlinger-Straße, Benennungsdatum unbekannt, Jakob Gremdlinger (richtig Gremblinger), Pfarrer von Weidlingau der die Kapelle von Mariabrunn auf eigene Kosten erneuern ließ
Jakob-Puggl-Weg, 1956 nach Jakob Puggl, um 1560 Waldmeister in Hadersdorf
Jakschgasse, 1940 nach dem Bürgerschuldirektor Josef Jaksch (1861 bis 1937)
Jan-Kiepura-Gasse, 1975 nach dem Startenor Jan Kiepura (1902-1966)
Jenullgasse, 1896 nach dem Juristen und Professor für Kriminalrecht Sebastian Jenull (1777-1848)
Joachim-Schettl-Gasse, 1956 nach Joachim Schettl (eigentlich Schöttl), Waldmeister in Hadersdorf im 16. Jahrhundert
Johann-Gundacker-Gasse, 1997 nach dem Bezirksrat Johann Gundacker (1922-1991)
Johann-Schorsch-Gasse, 1969 nach dem Gewerkschaftsfuntionär Johann Schorsch (1874-1952)
Johnstraße, 1894 (vorher: Rudolfstraße) nach dem Kriegsminister und Chef des österreichischen Generalstabs Franz Xaver Freiherr von John (1815-1876)
Josef-Palme-Platz, 1966 (1938-1945: Adolf-Hitler-Platz, 1945-1966 nicht amtlich Karl-Seitz-Platz) nach dem Bürgermeister von Hadersdorf-Weidlingau Josef Palme (1859-1935)
Josef-Prokop-Straße, Benennungsdatum unklar, nach dem Architekten Josef Prokop (1839-1904)
Josef-Ressel-Straße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Erfinder des Schiffspropellers Josef Ressel (1793 bis 1857)
Josef-Schlesinger-Straße, 1901 nach dem Mathematiker, Naturphilosophen und Politiker Josef Schlesinger (1831 bis 1901)
Josef-Uridil-Gasse, 1991 nach dem Fußballer Josef Uridil (1895-1962)
Josef-Weinheber-Platz, nach dem Dialektdichter Josef Weinheber (1892-1945)
Joseph-Haydn-Straße, Benennungsdatum unklar, nach dem Komponisten Joseph Haydn
Jupiterweg, 1923 nach dem Planeten Jupiter

K
Kaltenbäckgasse, 1907 nach dem Archivar und Historiker Johann Paul Kaltenbäck (1804-1861)
Kampfstraße, Benennungsdatum unklar, im April 1945 unternahmen an dieser Stelle deutsche Soldaten den erfolglosen Versuch, die vordringende Sowjetarmee aufzuhalten
Karl-Bekehrty-Straße, Benennungsdatum unbekannt, nach Karl Bekehrty (1822-1886), förderte die sozialen Einrichtungen von Hadersdorf
Karlingergasse, 1930 nach dem Bezirksvorsteher von Hietzing Leopold Karlinger (1846-1928)
Karl-Leeder-Gasse, 1960 Karl Leeder (1879-1949), Obmann des Kleingartenvereines Bierhäuselberg
Karl-Toldt-Weg, 1932 nach dem Anatomen und Universitätsprofessor Carl Toldt (1840-1920)
Karl-von-Böhmerle-Gasse, Benennungsdatum unbekannt, Ing. Karl Böhmerle (1851-1917), Ehrenbürger von Hadersdorf-Weidlingau
Käthe-Dorsch-Gasse, 1962 nach der Schauspielerin Käthe Dorsch (1890-1957)
Käthe-Jonas-Weg, 2002 nach der Gemeinderätin Käthe Jonas (1904-1999)
Kefergasse, 1894 (vorher: Pfarrhofgasse) nach dem Pfarrer von Baumgarten Josef Kefer (1780-1827)
Keilstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Pfarrer von Mariabrunn Heinrich Keil (richtig Kail, 1836-1908)
Keißlergasse, 1894 nach Karl Ritter von Keißler (1808-1879), dem Betriebsdirektor der Westbahn, benannt, vorher Alleegasse
Kendlerstraße, Benennungsdatum unklar, Karl Edler von Kendler (1777-1859), Schlossbesitzer in Breitensee
Kerbelgasse, 1953, nach der Gewürzpflanze (Anthriscus cerefolium)
Kienmayergasse, 1894 (vorher: Kirchengasse), Johann Michael Kienmayer, um 1740 Besitzer der Herrschaft Breitensee, gründete 1743 das Waisenhaus am Rennweg
Kiesgasse, 1929 (irrtümlich Kissgasse benannt, 1948 richtiggestellt), Jakob Kies (1821-1848), fiel in der Märzrevolution 1848
Kinkplatz, 1934, nach dem Ingenieur und Berater bei der Wienflussregulierung Martin Ritter von Kink (1800-1877)
Kleibersteg, 1883 nach dem Kapellmeister Karl Kleiber (1838-1902)
Klinkowströmgasse, 1912, nach der Gelehrtenfamilie von Klinkowström; dem Offizier Friedrich August Klinkowström (1778-1835)
Knödelhüttenstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach der Gastwirtschaft Zur Knödelhütte
Kohlesgasse, 1929 (irrtümlich Korleßgasse, 1948 richtiggestellt), Johann Kohles (1814 bis 1848), Nagelschmied, fiel in der Märzrevolution 1848
Kolbetergasse, 1941 nach dem 424 m hohen Kolbeterberg, siehe auch Kolbetersteg
Kolbetersteg, siehe Kolbetersteg
Kolonieweg, Benennungsdatum unbekannt, nach einer am Bierhäuselberg entstandenen Kolonie
Kometengasse, 1923, nach den gleichnamigen Himmelskörpern
Koniczekweg, 1929 (irrtümlich Konitscherweg, 1948 richtiggestellt), Karl Koniczek (1830 bis 1848), Student, fiel in der Märzrevolution 1848
Königswiesengasse, 1956, historischer Flurname
Köppelweg, 1929, Alois Köppel, Drechslergehilfe (1818-1848), fiel in der Märzrevolution 1848
Korngoldgasse, 1955, Julius Korngold (1860-1945), Rechtsanwalt, Musikkritiker der "Neuen Freien Presse", 1934 Emigration in die USA
Krafft-Ebing-Gasse, 1920 nach dem Psychiater Richard von Krafft-Ebing (1840-1902)
Kraßniggasse, 1960 nach dem Schriftsteller Rudolf Kraßnig (1861-1909)
Kuefsteingasse, 1894 (vorher: Antonsgasse), Johann Ferdinand Graf von Kuefstein (1686-1755), bis 1707 Besitzer der Herrschaft Breitensee
Kunersdorfgasse, 1962 zur Erinnerung an die Schlacht bei Kunersdorf (1759)

L
Labersteig, 1930 nach Ignaz Laber (1821 bis 1848), Taglöhner, fiel in der Märzrevolution 1848
Langwiesgasse, 1956 Flurname
Laskywiesengasse, 1970 nach der Laskywiese (Funktionär eines Siedlervereins)
Laurentiusplatz, 1912 (urspr. Neubeckgasse, danach Kirchenplatz), nach der dem heiligen Laurentius geweihten Pfarrkirche (Breitenseer Pfarrkirche)
Lautensackgasse, 1893 nach dem Maler und Kupferstecher Hans Sebald Lautensack (1520-1565)
Lebereckstraße, 1963 nach dem gleichnamigen Berg (395 m hoch), siehe auch Lebereckbrücke
Lebingergasse, 1929 Michael Lebinger (1832-1848), Tischlergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Leegasse, 1905, Josef Karl Lee (1838-1879), Mitglied der Gemeindevertretung von Penzing
Leifhelmgasse, 1954 nach dem Lyriker und Erzähler Dr. Hans Leifhelm (1891-1947)
Leischinggasse, 1949 nach dem Kunsthistoriker Eduard Leisching (1858-1938)
Lenneisgasse, 1913 nach Georg Lenneis (1821-1912), Hausbesitzer, Mitglied der Penzinger Gemeindevertretung
Leon-Askin-Platz, 2007 nach dem Schauspieler und Regisseur Leon Askin (1907-2005)
Leyserstraße, 1899 nach Ulrich Leyser, zeichnete sich bei der Verteidigung Wiens gegen die Türken 1529 durch besondere Tapferkeit aus
Libellenweg, 1953 nach dem Insekt
Lindheimgasse, 1975, Hermann Dietrich Lindheim (1791-1860), Experte für Eisenverarbeitung, wirkte führend am Bau der Westbahn mit
Linzer Straße, alte Poststraße nach Linz an der Donau, seit 1894 so benannt, vorher Poststraße, Hauptstraße und Landstraße
Lorenz-Stein-Straße, Benennungsdatum unbekannt, Lorenz von Stein, Grundbesitzer, Verdienste um die Gemeinde Hadersdorf
Lorenz-Weiß-Gasse, 1904 nach dem Oberlehrer in Hütteldorf Lorenz Weiß (1821-1887)
Lortzinggasse, 1903 nach dem Komponisten, Schauspieler und Sänger Albert Lortzing (1801-1851)
Lotte-Lenya-Platz, 2002 nach der Schauspielerin Lotte Lenya (1898 bis 1981)
Loudonstraße, 1959 (vorher uneinheitlich Laudon und Loudonstraße) nach dem Feldmarschall Gideon Ernst Freiherr von Loudon (1716-1790)
Ludwig-Eckhardt-Gasse, 1930 nach dem Schriftsteller Ludwig Eckardt (1827-1871)
Ludwiggasse, 1907 nach dem Vizebürgermeister und Gemeinderat von Hadersdorf-Weidlingau Hans Ludwig
Lützowgasse, 1894 (vorher: Jakobsgasse) nach dem General Ludwig Adolf Wilhelm von Lützow (1782-1834)

M
Marcusgasse, 1925 (vorher: Am Ameisbach, 1938-1947 Meriangasse), nach dem Erfinder und Mechaniker Siegfried Marcus (1831-1898), nutzte als Erster den Benzinantrieb für ein Fahrzeug
Mariabrunner Straße, Benennungsdatum unklar, nach dem Wallfahrtsort Mariabrunn
Mariahilfer Straße, ursprünglich Penzinger Poststraße, danach Schönbrunner Straße, zur Erinnerung an den alten Vorstadtnamen Mariahilf
Marnogasse, 1894 (vorher: Parkgasse) nach dem Afrikaforscher Ernst Marno (1844-1883)
Maroltingergasse, 1891 nach den Wiener Bürgern Michael und Andreas Maroltinger
Marsweg, 1923 nach dem Planeten
Märzstraße, 1899, zur Erinnerung an die Opfer der Revolution von 1848
Mastnygasse, 1989 nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Fritz Mastny (1921-1943)
Matthias-Schönerer-Gasse, 1938 (vorher: Schönerergasse) nach dem Eisenbahntechniker Matthias Ritter von Schönerer (1807-1881)
Matzingerstraße, 1875 nach dem Leiter des Stadterweiterungsfonds Dr. Franz Freiherr von Matzinger (1817-1896)
Matznergasse, 1899 nach dem Bezirksrichter von Hietzing Josef Matzner (1822-1907)
Mauerbachstraße, Benennungsdatum unbekannt, nach der Ortschaft Mauerbach
Max-Reinhardt-Gasse, 1949 (vorher: Josef-Reiter-Gasse) nach dem Schauspieler und Regisseur Max Reinhardt (1873-1943)
Meiselstraße, 1892 (urspr. Obere Märzstraße) nach dem Kanzleidirektor und Ehrenbürger von Rudolfsheim Johann Meisel (1821-1890)
Merkurweg, 1923 nach dem Planeten Merkur
Minorgasse, 1930 nach dem Germanisten Hofrat Dr. Jakob Minor (1855-1912)
Missindorfstraße, 1894 (vorher: Breitenseer Straße), Hans Missindorf (gest. 1428) erwarb 1415 den Ort Breitensee
Missongasse, 1956 nach dem Priester und Mundartdichter Joseph Misson (1803-1875)
Mitisgasse, 1896 nach dem Techniker und Fachbuchautor Ignaz Edler von Mitis (1771-1842)
Mittelsteig, nicht amtliche Bezeichnung
Mittelstraße, nicht amtliche Bezeichnung, verläuft in der Mitte der Siedlung
Mittlere Straße, nicht amtliche Bezeichnung, verläuft in der Mitte der Siedlung
Molischgasse, 1952 nach dem Botaniker Hans Molisch (1856-1937)
Mondweg, 1923 nach dem Erdtrabanten
Montleartstraße, 1889 nach Wilhelmine von Montleart-Curland (1827-1895), die durch eine Spende den Bau des heutigen Wilhelminenspitals ermöglichte.
Mooswiesengasse, 1966 (vorher: Steinbruchgasse), Flurname
Moßbachergasse, 1896 nach dem letzten Ortsrichter von Unter-Baumgarten Georg Moßbacher (1804-1855)
Moschingergasse, 1956, Name einer alteinsässigen Familie, der zum Flurnamen wurde
Mühlbergstraße, 1919, nach dem 311 m hohen Mühlberg
Müller-Guttenbrunn-Straße, 1935 nach dem Theaterdirektor und Romanautor Adam Müller-Guttenbrunn (1852-1923)
Muthsamgasse, 1906 nach dem Botaniker, Wohltäter und Pfarrer von Hütteldorf Franz Xaver Muthsam (1716-1801)
Myrbachgasse, 1965 nach dem Maler und Präsidenten der Secession Felician Freiherr von Myrbach-Rheinfeld (1853-1940)

N
Nachtigallenweg, 1953 nach dem Singvogel
Nelkenweg, nicht amtliche Bezeichnung
Neptunweg, 1923 nach dem Planeten Neptun
Nestroygasse, 1872
Neubeckgasse, 1912 nach dem Bischof von Wien Kaspar Neubeck (1545-1594)
Neuwiesgasse, 1956 Flurname
Niederpointenstraße, 1910, Flurname; in niederem Gelände eingezäunte Grundstücke ohne Flurzwang hießen Pointen
Nikischgasse, 1952 nach dem Komponisten und Dirigenten Arthur Nikisch (1855-1922)
Nikolaihochstraße, nach dem Komponisten Otto Carl Ehrenfried Nicolai (1810-1849)
Nikolaus-Pytty-Gasse, 1956 nach Nikolaus Pytty zu Hadersdorf, war um 1536 Waldmeister in Hadersdorf
Nisselgasse, 1894 (vorher: Hietzinger Gasse, urspr. Kirchengasse) nach dem Theaterautor Franz Nissel (1831-1893)
Nobilegasse, 1894 nach dem Architekten Peter von Nobile (1774-1854) benannt
Nördliche Randstraße, 1993 an der Nordgrenze der verbauten Gebiete
Nußallee, 1875 nach der einst nussreichen Gegend

O
Obermaissergasse, 1984 nach dem Pfarrer in Mariabrunn Johann Obermaisser (1890-1969)
Ochsenkopfweg, 1956 nach dem 424 m hohen Ochsenkopf
Onno-Klopp-Gasse, 1904 nach dem Historiker und Publizisten Onno Klopp (1822-1903), siehe auch Hadiksteg
Öppingerweg, 1948 nach dem Schumacher Josef Öppinger (1806-1848), fiel in der Märzrevolution 1848
Oskar-Simony-Straße, Benennungsdatum unbekannt, nach dem Professor und Zoologen Oskar Simony (1852-1917)

P
Pachmanngasse, Benennungsdatum unbekannt, Johann von Pachmann (1804-1888), Bürgermeister von Baumgarten
Pappelstraße, seit 1953, nach der Baumgattung (Populus)
Paraselgasse, 1930 Jakob Parasel, Maurergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Park Guldengasse
Parkgasse, Bennenungsdatum unbekannt, führt zum nahen Schlosspark von Loudon
Pausingergasse, 1920 nach dem Maler Franz von Pausinger (1839-1915)
Penzinger Straße, 1894 zur Erinnerung an den alten Vorstadtnamen Penzing
Pevetzgasse, 1975 (vorher: Brückengasse), nach dem Maler und Graphiker Prof. Dr. Georg Pevetz (1893-1971)
Pfadenhauergasse, 1887 (vorher: Pouthongasse), nach dem Gemeinderat von Penzing, Erhard Pfadenhauer (1823-1900)
Pfaffenbergengasse, 1909, nach dem 415 m hohem Pfaffenberg
Pfarrgasse, Benennungsdatum unbekannt, nach der Pfarre Mariabrunn
Pfarrwiesenstraße, 1894 Flurname
Phillipsgasse, 1894 (vorher: Bäckergasse), nach dem Juristen Georg Phillips (1804-1882)
Piccaverweg, 1975 nach dem Tenor Alfred Piccaver (1884-1958)
Pierrongasse, 1894 (vorher: Neue Straße) nach dem Wohltäter Eduard de Cumy-Pierron (1808-1883)
Pirolweg, 1953, nach dem Vogel
Poschgasse, 1894 (vorher: Annagasse), Freifrau Maria Anna von Posch, Gattin des Hofbeamten Johann Adolf Freiherr von Posch
Postgasse, Benennungsdatum unklar, nach dem Postamt
Preradovicgasse, 1954 nach der Schriftstellerin Paula von Preradovic (1887-1951)
Primelweg, Benennungsdatum unbekannt, nach der Pflanzengattung (Primula)
Prochstraße, 1899 nach dem Komponisten Heinrich Proch (1809-1878)
Promenadenstraße, Benennungsdatum unbekannt, setzt die Hans-Muhr-Promenade fort

R
Raimannstraße, 1910 nach dem Psychiater und Leibarzt von Kaiser Ferdinand I. Dr. Johann Ritter von Raimann (1780-1847)
Ramwiesenweg, 1956; als Ramwiesen wurden gerodete Waldflächen bezeichnet ("geramte" = geräumte Flächen)
Reichmanngasse, 1936 nach dem Bariton Theodor Reichmann (1849-1903)
Reiningerweg, 1930 nach Franz Reininger, Bindergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Reinlgasse, 1875 nach dem Bürgermeister von Penzing Josef Reinl (1813-1866)
Reizenpfenninggasse, 1910 Flurname: reut's (roden) den Pfennig; den Zehent (den zehnten Teil des Ertrages) für die Steuer abgeben
Rettichgasse, 1869 nach der Burgschauspielerin Julie Rettich (1809-1866)
Richard-Kuhn-Weg, 1973 nach dem Biochemiker und Nobelpreisträger Richard Kuhn (1900-1967)
Riedstraße, Benennungsdatum unbekannt, eine Ried ist eine (abgegrenzte) Wirtschaftsfläche
Robert-Fuchs-Gasse, 1934 nach dem Komponisten Robert Fuchs (1847-1927)
Rosenhang, nicht amtliche Bezeichnung, nach der Blume
Rosentalgasse, (vorher: Rosengasse), Flurname
Rosenweg, (Auhof), nicht amtliche Bezeichnung, wohl nach der Pflanzengattung Rosen
Roßkopfgasse, 1970 nach dem 507 m hohen Rosskopf
Rottstraße, 1899 nach dem Schauspieler Carl Mathias Rott (1807-1876)
Rudolf-Hammer-Gasse, 1973 (vorher: Wiesenweg), nach dem Baumeister Rudolf Hammer (1896-1968)
Rudolf-Henke-Straße, Benennungsdatum unbekannt, Rudolf Henke (1878 bis 1947), 1. Obmann des Kleingartenvereines "Am Bierhäuselberg"
Rudolf-Pöch-Gasse, 1931 nach dem Ethnographen Rudolf Pöch (1870-1921)
Rupertgasse, 1905 nach dem Gemeindevertreter von Penzing Franz Rupert (1791-1868)

S
Sackgasse
Salisstraße, 1901 nach Rudolf Graf Salis-Zizers (1779-1840), Feldmarschall-Leutnant in den napoleonischen Kriegen (1809)
Salzwiesengasse, 1964 (vorher: Roseggergasse), Flurname (Hinweis auf minderwertigen = salzigen Grund)
Sambeckgasse, 1929 (irrtümlich Sandrock, 1948 richtiggestellt), Franz Sambeck (1809 bis 1848), Tischlergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Samhaberplatz, 1935 nach dem Dramatiker Dr. h. c. Edward Samhaber (1846-1927)
Sampogasse, 1894 (vorher: Schmelzgasse), Ludwig von Sampo, 1739 Besitzer der Herrschaft Breitensee
Samptwandnergasse, 1894 (vorher: Friedhofstraße), zur Erinnerung an den Hütteldorfer Pfarrer Samptwandner, der 1529 von den Türken verschleppt wurde
Sanatoriumstraße, 1910 nach dem Sanatorium "Baumgartner Höhe" (heute: Pulmologisches Zentrum); Lungenheilanstalt der Gemeinde Wien
Saturnweg, 1923 nach dem Planeten Saturn
Satzberggasse, 1894 (vorher: Schmiedgasse), führt auf den 435 m hohen Satzberg
Sauergasse, 1952 nach dem Pianisten Emil von Sauer (1862-1942)
Schamborgasse, 1929, Rosina Schambor (1822-1848), Dienstmagd, und Margarete Schambor (1818 bis 1848), Wäscherin, fielen in der Märzrevolution 1848
Schanzstraße, 1894 (vorher: Wiener Straße); einst bestanden hier Schanzen zur Verteidigung der Vororte
Scheiterplatzl, (Hadersdorf), nicht amtliche Bezeichnung für einen unbefestigten Weg beim 507 m hohen, bewaldeten Rosskopf nordöstlich derSofienalpe im nördlichsten Bezirksteil
Schenkweg, 1934 (1938 bis 1947 Wolfgang-Schultz-Weg), nach dem Begründer der wissenschaftlichen Embryologie Leopold Schenk (1840-1902)
Scherfweg, 1929, Josef Scherf (1810-1848), Zimmermaler, fiel in der Märzrevolution 1848
Scheringgasse, 1968 nach dem Chemiker und Gründer der pharmazeutischen Schering-Werke Ernst Schering (1824-1889)
Schilchergasse, 1975 nach dem Portraitmaler Friedrich Schilcher (1811-1881)
Schinaweisgasse, 1923 nach dem alten Flurnamen "Schinaweis" (1424 urkundlich erwähnt) benannt
Schleusenstraße, 1940 nach einer Schleuse zur Regulierung des Mauerbachs
Schloßallee, 1919 (urspr. Schönbrunner Hofallee, danach Hofallee), führt zum Haupttor von Schönbrunn
Schmalerweg, 1931, Josef Schmaler (1800-1848); fiel in der Märzrevolution 1848
Schmätzerweg, 1953 Vogelname (Unterfamilie der Drossel)
Schöffelplatz, (Hadersdorf), 1994 benannt nach dem Journalisten, Politiker, Heimat- und Naturschützer Josef Schöffel (1832-1910), Bürgermeister von Mödling, Abgeordneter im Reichsrat. Bekannt wurde er als „Retter des Wienerwaldes", als er 1872 durch eine journalistische Initiative verhinderte, dass ein Viertel der Waldfläche des Wienerwalds an einen Holzhändler zur Schlägerung verkauft wurde. Die Schöffelgasse im 18. Bezirk Währing ist ebenfalls nach ihm benannt
Schönbergplatz, 1952 nach dem Komponisten Arnold Schönberg (1874-1951)
Schöneckergasse, 1985 nach dem Präsidenten des Sportclubs Rapid Dionys Schönecker (1888-1938)
Schuhbrechergasse, 1956 alter Riedname
Schützensteig, Benennungsdatum unbekannt, nach den Freunden des Schießsports
Schützplatz, 1912 (vorher: Laurentiusplatz, bis 1894 Kirchenplatz), nach dem Apotheker Josef Franz Schütz (1851-1908)
Sebastian-Kelch-Gasse, 1904 nach dem Ortsrichter von Penzing Sebastian Kelch (1802-1870)
Seckendorfstraße, 1901 nach dem Dichter Leo von Seckendorff (1773-1809)
Seglerweg, 1953 nach dem Vogel (Turm- und Mauersegler)
Sepp-Fellner-Gasse, 1997 nach dem Mundartdichter Josef Fellner (1909-1964)
Serravagasse, 1894 (vorher: Hannovergasse), nach dem Gründer des Kaiserspitals Diego de Serava
Siegfried-Charoux-Weg, 1977 nach dem Bildhauer, Maler und Karikaturisten Siegfried Charoux (1896-1967)
Siriusweg, 1923 nach dem Stern Sirius
Sofienalpenstraße, 1971 (vorher: Adalbert-Stifter-Straße), führt auf die 477 m hohe Sofienalpe
Sonnenweg, 1923 (vorher Grenzweg) nach der Sonne
Spallartgasse, 1894 (vorher: Herrengasse), nach dem Professor an der Hochschule für Bodenkultur Dr. Franz Xaver Spallart von Neumann (1837-1888)
Spiegelgrundstraße, 1910 (vorher: Am Spiegelgrund); alter Flurname
Sporckplatz, 1913 (vorher: Schanzstraße, Wienerstraße) nach Johann Graf Sporck (1601-1679)
Spötterweg, 1953 nach dem Singvogel
Staargasse, 1929, Franz Staar (1821-1848), Tischlergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Stammhausstraße, 1952 (vorher: Brunnenstraße), nach dem Stammhaus der Siedlungsgenossenschaft "Wolfersberg"
Stauffergasse, 1929 nach Alois Stauffer (1812-1848) benannt, einem Hausbesorger, der in der Märzrevolution 1848 fiel
Steinböckengasse, 1911, Flurname
Steinbruchstraße, 1881, führte zum Ottakringer Steinbruch
St.-Gotthard-Straße, 1913, zur Erinnerung an den Sieg der Österreicher über die Türken bei St. Gotthard am 1. August 1664
Stiegengasse, Benennungsdatum unbekannt, nach der dortigen Stiegenanlage
Stinglgasse, Benennungsdatum unbekannt, Wenzel Stingl (1846-1923), Oberlehrer in Hadersdorf-Weidlingau
Stockentenweg, 1978 nach der Stockente (Stammform der Hausente)
Stockhammerngasse, 1894 (vorher: Kirchengasse) nach dem Stifter des Armenhauses von Hütteldorf Hermann Ludwig Graf Stockhammern (1790-1858)
Stranskyweg, 1974 nach dem Neurologen und Psychiater Dr. Erwin Stransky (1877-1962)
Straßgschwandtnerstraße, 1889 nach dem Maler Josef Anton Strassgschwandtner (1826-1881) benannt
Striagasse, 1929 nach Matthias Stria (1818 bis 1848), fiel in der Märzrevolution 1848
Sturzgasse, 1874 nach dem Verlauf (steil bergab führende Gasse)

T
Teybergasse, 1894 nach dem Hofviolinisten Matthäus Teyber (1711-1785)
Tiefendorfergasse, 1905 nach dem Gemeindevertreter von Breitensee Josef Tiefendorfer (1800-1860)
Tina-Blau-Weg, 1930 (1938-1947 Hellmerweg), nach der Malerin Tina Blau (1845-1916)
Tinterstraße, 1934 nach dem Professor an der Technischen Hochschule Dr. Wilhelm Tinter (1839-1912)
Töpfelgasse, 1894 (vorher: Antongasse), nach dem ersten Bürgermeister von Penzing Alexander Matthias Töpfel (1797-1881)
Torberggasse, 1981 nach dem Schriftsteller Friedrich Torberg (1908-1979)
Torricelligasse, 1930 nach dem Physiker und Mathematiker Evangelista Torricelli (1608-1647)
Touristenweg, nicht amtlich, zur Erinnerung, dass Wanderer früher als Touristen bezeichnet wurden
Trennstraße, Benennungsdatum unbekannt; die Straße trennt Siedlungs- und Waldgebiet
Trogergasse, 1894 (vorher: Preysinggasse), nach dem Barockmaler Paul Troger (1698-1762)

U
Überreiterweg, 1958 nach der alten Berufsbezeichnung (Bewachungs- und Aufsichtsbeamte)
Ulmenstraße, 1953 nach der Baumgattung (Ulmus)
Underreingasse, 1929 (irrtümlich Unterraingasse, 1948 richtiggestellt), Ignaz Underrein (1805-1848), Tischler, fiel in der Märzrevolution 1848
Uranusweg, 1923 nach dem Planeten
Utendorfgasse, 1894 (vorher: Mühlgasse), älteste Bezeichnung von Hütteldorf (um 1170 "Ötendorf", "Utendorf", "Outendorf")

V
Veilchenweg, nicht amtliche Bezeichnung
Venusweg, 1923 nach dem Planeten
Verbindungsweg
Viktor-Hagl-Gasse, nach dem Bürgermeister von Hadersdorf Viktor Hagl (1864-1939)
Viktor-Kutschera-Platz, 1960 nach dem Schauspieler Viktor Kutschera (1863-1933)
Vogtgasse, 1955 (vorher ab 1905 Karl-Bauer-Gasse), nach dem Professor und Gründer des pädagogischen Instituts Dr. Theodor Vogt (1835-1906)

W
Wachtelweg, 1953 nach dem Feldhuhn
Wagner-Jauregg-Weg, 1981 nach dem Neurologen und Nobelpreisträger Univ.-Prof. Dr. Julius Ritter von Wagner-Jauregg (1857-1940)
Wahlberggasse, 1934 nach dem Professor für Strafrecht Wilhelm Emil Wahlberg (1824-1901)
Waidhausenstraße, 1908 (vorher: Friedhofstraße), wohl nach der bereits 1421 erwähnten Weingartenried Waydhausen
Waldmeistergasse, seit 1953
Waldrosengasse, 1966 (vorher: Hans-Domes-Gasse), nach der Rosenart (erst 1966 wurde erkannt, dass Hans Domes nicht Opfer des Februaraufstandes war, sondern NS-Putschist 1934!)
Waldschafferweg, 1956 Flurname
Waldweg, Benennungsdatum unbekannt, führt zum nahe gelegenen Kolbeterberg
Wasserweg, Benennungsdatum unbekannt, hier befand sich eine Quelle
Wawragasse, 1930, Vinzenz Wawra (1834-1848), Weberlehrling, fiel in der Märzrevolution 1848
Wegerichgasse, 1953 nach der Pflanzengattung (Plantago)
Weinfeldweg, 1997, zur Erinnerung an Hersch Weinfeld (1871-1942) und Dwoire Weinfeld (1877-1944) beziehungsweise stellvertretend für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus, 1938 wurde das Paar delogiert und 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert wo beide umkamen
Weinzierlgasse, 1906 nach dem Kapellmeister und Komponisten Max von Weinzierl (1841-1898)
Wernhard-Schenk-von-Ried-Stiege, nach dem herzoglichen Forstmeister und Gründer der Pfarre Hütteldorf Wernhard Schenk von Ried (?-1364)
Westermayergasse, 1917 (vorher: Draxlergasse), nach dem ersten Richter von Baumgarten Martin Westermayer (1790-1855)
Wickengasse, 1953 nach der Pflanzengattung (Vicia)
Wienerwaldgasse, 1983 nach der Lage
Wiengasse, nach dem Wienfluss
Wientalstraße, verläuft im Wiental
Wiesengasse, nach früher hier bestandenen Wiesen
Wiesenweg, Steinbachtal
Wilhelm-Legler-Gasse, 1957 nach dem Landschaftsmaler und Graphiker Wilhelm Legler (1875-1951)
Winckelmannstraße, 1894 (vorher ab 1875: Tegetthoffstraße) nach dem Begründer der Archäologie Johann Joachim Winckelmann (1717-1768)
Windschutzstraße, früher standen dort Bäume als Windschutz
Wißgrillgasse, 1913 nach dem Genealogen und Heraldiker Franz Karl Wißgrill (1736-1803)
Wittmannweg, 1930, Johann Wittmann (1814-1848), Schuhmachergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Wolfenweg, nach den einst in der Gegend lebenden Wölfen
Wolfersberggasse, 1894 (vorher: Bergstraße), führt auf den 321 m hohen Wolfersberg
Wolfgang-Pauli-Gasse, 1969 nach dem Physiker und Nobeklpreisträger Wolfgang Pauli (1900-1958)
Wurzbachtalgasse, 1943 (vorher: Wurzbachgasse), nach dem Tal des Wurzbaches

Z
Zehetnergasse, 1894 (vorher: Unter-St.-Veiter-Straße), nach dem Bürgermeister von Baumgarten Dominik Zehetner (1841-1903)
Zennerstraße, 1906 nach dem Weihbischof und Generalvikar von Wien Franz Xaver Zenner (1794-1861)
Zettelweg, 1929, Wolfgang Zettel (1824-1848), Fleischergeselle, fiel in der Märzrevolution 1848
Zichygasse, 946 (1940-1946 Herbert-Norkus-Gasse), zur Erinnerung an die Grafenfamilie Zichy, frühere Eigentümer des Grundes
Ziestgasse, 1953 nach der Pflanzengattung (Stachys)
Zimbagasse, 1972, nach dem 2.643 m hohen Berg in Vorarlberg
Zolagasse, 1929 nach dem französischen Schriftsteller Émile Zola (1840-1902)
Zyklamengasse, 1953, nach der Pflanzengattung (Alpenveilchen)

Quelle: Wikipedia, überarbeitet und ergänzt.



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