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Die Bundeshauptstadt

Rosenbach

Der Wienerwaldbach Rosenbach liegt im Rosental am Osthang des Hausberges von Hütteldorf, dem Satzberg (435m), und auf der Gegenseite an den Hängen der Steinhofgründe. Im Tal findet jedes Frühjahr eine Krötenwanderung statt.

Verlauf: Der Rosenbach hat eine Gesamtlänge von 3074 m. Davon entfallen auf seinen zunächst oberirdischen Verlauf 2540 m bei einer Höhendifferenz von 166 m. Sein Einzugsgebiet ist 1,6 km² groß. Der Bach hat seinen Ursprung im Jubiläumswarte-Teich am Gallitzinberg (Wilhelminenberg), im Bezirksteil Ottakring des gleichnamigen 16. Gemeindebezirks Ottakring. Er wird von mehreren kleinen Zubringern, darunter der Abfluss des Heschteichs, gespeist. Er verläuft weiter durch das Rosental im Bezirksteil Hütteldorf des 14. Gemeindebezirks Penzing. Dabei passiert er mehrere Kleingartenanlagen. Er fließt durch den Dehnepark, wo er den Dehneparkteich speist. Ab der Straßenkreuzung von Dehnegasse und Rosentalgasse wird der Rosenbach über eine Länge von 534 m als Bachkanal geführt, bis er in der Keißlergasse unterirdisch in den linken Wienflusssammelkanal mündet. Der Bachkanal weist ein Gefälle von 25 ‰ auf und verläuft rund 4 m unter der Erdoberfläche.

Der Rosenbach führt das ganze Jahr über Wasser. Sein mittlerer Abfluss (MQ) beträgt 0,015 m³/s. Bei einem Jahrhunderthochwasser (HQ100) werden 14 m³/s erreicht. Beim Rosenbach besteht eine sehr hohe Gefahr von Überflutungen. Im Fall eines Jahrhunderthochwassers sind in sehr hohem Ausmaß Infrastruktur und in hohem Ausmaß Wohnbevölkerung betroffen.

Geschichte: Der Rosenbach mündete im 18. und 19. Jahrhundert in den Mariabrunner Mühlbachs. Der Unterlauf war deshalb bereits Mitte des 18. Jahrhunderts vollständig begradigt. Bei Hochwasser, das der Mühlbach nicht mehr fassen konnte, wurde Wasser aus dem Rosenbach in einen Entlastungsgraben bei der Mühle von Hacking eingeleitet, welcher in den Wienfluss mündete.

Der Dehnepark wurde von 1791 bis 1804 als englischer Landschaftsgarten angelegt. Dabei wurde der Rosenbach in diesem Bereich verlagert und reguliert. Um 1900 erfolgte die Einwölbung des Unterlaufs des Rosenbachs. Dabei verschwand der Mariabrunner Mühlbach in der Kanalisation.

Der Stadtwanderweg 4 kreuzt am Anfang und am Ende des Dehneparkes den Rosenbach (siehe Oberer Dehneparksteg). Bei der Kreuzung Dehnegasse/Rosentalgasse "verschwindet" der Bach unter die Straßendecke und mündet dann bei der Keißlergasse unterirdisch in den linken Wienflusssammelkanal bzw. linksufrig in den Wienfluss.

Der Rosenbach wird von folgenden Brücken gequert, gereiht in Fließrichtung:
Tempelbrücke (B160900)
Loiblbrunnenbrücke (B141400)
Kleibersteg (B141300)
Dritter Rosenbachsteg (B141000)
Zweiter Rosenbachsteg (B140900)
Brücke über den Rosenbach (B140800)
Erster Rosenbachsteg (B140700)
Oberer Dehneparksteg (B145600)
Unterer Dehneparksteg (B145500)

Weitere in unmittelbarer Nähe des Rosenbaches:
Fünfter Rosenbachsteg (B141200)
Vierter Rosenbachsteg (B141100)

Quelle: Text: www.nikles.net, Abschnitt Verlauf: Wikipedia, Bilder: www.nikles.net



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