Die Bundeshauptstadt

Straßennamen, 12. Bezirk

A
Abermanngasse, 1894 benannt nach Heinrich Abermann, der im 17. Jahrhundert Rektor der Universität Wien und der Bürgerschule zu St. Stephan war. Hieß davor Gloriettegasse.
Aichholzgasse, 1894 benannt nach dem Unternehmer und Kustsammler Josef Miller von Aichholz. Hieß ursprünglich Blindegasse und ab 1864 Millergasse.
Aichhorngasse, 1894 benannt nach dem ehemaligen Gemeinderat und Gaudenzdorfer Vizebürgermeister Josef Aichhorn.
Albrechtsbergergasse, 1894 benannt nach dem Komponisten und Musiktheoretiker Johann Georg Albrechtsberger. Hieß davor Pfarrgasse.
Altmannsdorfer Anger, 1908 benannt nach dem Anger (Weideplatz) der ehemaligen Gemeinde Altmannsdorf.
Altmannsdorfer Straße, 1894 benannt nach dem ehemaligen Vorort Altmannsdorf, dessen Name sich auf den Bischof und Heiligen Altmann von Passau bezieht. Hieß 1742 Laxenburger Allee, danach Laxenburger Straße.
Altomontegasse, 1936 benannt nach dem Barockmaler Martino Altomonte, der unter anderem Altarbilder für Wiener Kirchen und die Deckenfresken im Unteren Belvedere schuf.
Am Europlatz, 2002 benannt nach der Währung Euro.
Am Fasangarten, 1905 benannt nach einem ehemaligen Fasanzuchtbetrieb in Schönbrunn.
Am Fuchsenfeld, 1925 benannt nach einem Flurnamen, der auf das ehemalige Gasthaus "Zum Fuchsen" zurückzuführen ist.
Am Kabelwerk, 2006 benannt nach den hier einst vorhandenen Kabelwerken.
Am Rosenhügel, 1922 benannt nach einer ausgedehnten Rosenkultur, die sich einst an dieser Stelle befand.
Am Schöpfwerk, 1912 benannt nach dem "Schöpfwerk" genannten Hebewerk der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung. Hieß davor Inzersdorfer Weg.
Amalie-Seidel-Weg, 2006 benannt nach der Politikerin und Frauenrechtlerin Amalie Seidel.
An den Eisteichen, 1912 benannt nach den ehemaligen Ziegelteichen, die im Winter zur Gewinnung von Eis dienten.
An den Froschlacken, 1912 benannt nach einem Flurnamen, der auf froschreiche Wasserlachen zurückzuführen ist.
Andersengasse, 1953 benannt nach dem dänischen Märchendichter Hans Christian Andersen.
Anton-Scharff-Gasse, 1906 benannt nach Anton Scharff, der Ende des 19. Jahrhunderts Leiter der Graveurakademie des Wiener Hauptmünzamtes war.
Arndtstraße, 1894 benannt nach dem Dichter und Publizisten Ernst Moritz Arndt. Hieß davor Lainzer Straße.
Arnsburggasse, 1930 benannt nach dem Burgschauspieler Friedrich Ludwig Arnsburg.
Aßmayergasse, 1894 benannt nach dem Komponisten Ignaz Aßmayer. Hieß davor Rudolfsgasse und zum Teil Lechnergasse.
Atzgersdorfer Straße, 1918 benannt nach dem ehemaligen Vorort Atzgersdorf.

B
Bartschweg, 1937 benannt nach dem Meidlinger Heimatforscher Gregor Magnus Bartsch
Belghofergasse, 1903 benannt nach dem flämischen Zimmermeister Johann Belghofer (1763-1821), der 1820 in Hetzendorf den ersten artesischen Brunnen in Österreich gebohrt hat
Bendlgasse, 1894 nach dem Fabriksbesitzer Bendl benannt, der 1834 die erste Fabrik in Untermeidling errichtet hat, in der Dampfkraft verwendet wurde; vorher Schulgasse
Bethlengasse, 1894 nach dem ehemaligen Besitzer der Herrschaft Hetzendorf und Wohltäter Iktar-Dominik Graf Bethlen (1810-1866) benannt
Betty-Roose-Weg, 1930 benannt nach der deutschen Burgschauspielerin Betty Roose (1778-1808)
Bickellgasse, 1922 benannt nach dem deutschen Theologen und Orientalisten Gustav Bickell
Biedermanngasse, 1894 benannt nach Michael Lazar Biedermann (1769-1843), einem jüdischen Großhändler, Hofjuwelier und kaiserlichen Siegelstecher, der die erste Wollassortierungsanstalt in Österreich begründete; 1938 vorübergehend Lagardegasse
Bischoffgasse, 1874 benannt nach dem Arzt Ignaz Rudolf Bischoff
Böckhgasse, 1918 benannt nach dem Schriftsteller Franz Heinrich Böckh
Boergasse, 1894 benannt nach dem deutschen Arzt und Gynäkologen Johann Lukas Boer; vorher Rudolfsgasse
Bombekgasse, 1932 benannt nach dem Gewerkschafter und Kommunalpolitiker Josef Bombek (1882-1923)
Bonygasse, benannt nach dem Bierversilberer Franz Bony (1801-1872) aus Rudolfsheim, der 1861 den für die Straße erforderlichen Grund kostenlos zur Verfügung stellte
Breitenfurter Straße, benannt seit spätestens 1888 in Untermeidling nach dem Ort Breitenfurt; im Mittelalter als Liesinger Weg bekannt
Brockmanngasse, 1930 benannt nach dem Hofschauspieler Johann Franz Brockmann
Brunnenweg, inoffizielle Bezeichnung in der Kleingartensiedlung Esparsette
Brunnerweg, nicht amtliche Bezeichnung
Bruno-Pittermann-Platz, 1991 benannt nach dem Politiker Bruno Pittermann
Bundesweg, Name als Bekenntnis zum Bund, den die Siedler in der Gartensiedlung bilden
Bürgermeisterweg, nicht amtliche Bezeichnung

C
Camesinaweg, 1973 benannt nach dem Altertumsforscher Albert Camesina.
Canalettogasse, 1894 benannt nach dem Maler Giovanni Antonio Canal, der auch Canaletto genannt wurde. Hieß davor Waltergasse.
Christine-Busta-Park, 2004 benannt nach der Schriftstellerin Christine Busta.
Cothmannstraße, 1905 benannt nach dem Hofkriegsagenten und Wohltäter Martin Conrad Cothmann (1685-1759).

D
Danilovatzgasse, 1955 benannt nach dem Maler und Zeichner Josef Danilowatz; vorher Josef-Winter-Gasse
Darnautgasse, 1955 benannt nach dem Landschaftsmaler Hugo Darnaut; vorher Draschegasse
Deckergasse, 1909 benannt nach dem Aquarellmaler Georg Decker
Defreggerstraße, 1922 benannt nach dem Maler Franz Defregger
Dobiaschofskyweg, 1955 benannt nach dem Maler Franz Josef Dobiaschofsky; vorher Altmannsdorfer Feldweg
Dörfelstraße, 1894 benannt nach der volkstümlichen Bezeichnung Dörfel der ehemaligen Gemeinde Wilhelmsdorf
Dorfmeistergasse, 1922 benannt nach dem Bildhauer Johann Georg Dorfmeister
Dr.-Boehringer-Gasse, 1975 benannt nach Dr. Ernst Boehringer (1896-1965), einem österreichischen Förderer der pharmakologischen Forschung
Dr.-Schreber-Weg, inoffizielle Bezeichnung in der Kleingartenanlage Kolonie Kraftwerk
Duchweg, 1992 benannt nach Karl Duch (1898-1973), dem Direktor der Berufsschule für Gastgewerbe von 1946-61 und Präsident des Weltbundes der Kochverbände
Dunklergasse, 1894 benannt nach dem Klosterneuburger Propst Gaudentius Andreas Dunkler, nach dem der einstige Wiener Vorort Gaudenzdorf benannt wurde (früherer Name Jakobstraße)

E
Eckartsaugasse, 1909 benannt nach dem Geschlecht der Grafen von Eckartsau, die im Mittelalter viel Grundbesitz in Hetzendorf besaßen; vorher Bahnhofstraße
Edelsinnstraße, 1919 benannt nach dem Wohltätigkeitsverein Edelsinn, der 1888 gegründet wurde und sich in Meidling humanitär betätigte; vorher Kranichberggasse
Edmund-Reim-Gasse, 1937 benannt nach dem Komponisten und Dirigenten Edmund Reim
Egger-Lienz-Gasse, 1930 benannt nach dem österreichischen Maler Albin Egger-Lienz
Eglseegasse, 1894 benannt nach dem Flurnamen Eglsee in Altmannsdorf, der seit 1371 urkundlich bekannt ist. In dem Teich wurden Blutegel für medizinische Zwecke gezüchtet. Vorher Neugasse
Ehrenfelsgasse, benannt 1876 nach dem Bienenzüchter Josef Michael Freiherr von Ehrenfels (1767-1843), der das Theresienbad als Heilbad begründete. Gedenkstein für ihn im Theresienbadpark.
Eibesbrunnergasse, benannt 1900 nach den beiden Besitzern der Flur Eglsee, Michael Eybesbrunner (um 1371) und Ulrich Eybesbrunner (um 1442)
Eibesbrunnerweg, nicht amtliche Bezeichnung in der Kleingartensiedlung Gartenfreunde XII
Eichenstraße, benannt 1894 nach 2 Eichen mit Marteln, die an der Einmündung der Wilhelmstraße in die Eichenstraße standen; früher Dammstraße
Elisabethallee, benannt 1918 nach Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn; früher Hietzinger Weg, Lustschlossallee und Schlöglgasse
Elsniggasse, benannt 1911 nach dem ersten Pfarrer der Pfarre Altmannsdorf, dem Augustinerpater Johann Baptist Elsnig (1741-1798)
Emil-Behring-Weg, benannt 1952 nach dem ersten Nobelpreisträger für Medizin, dem deutschen Serologen Emil Adolf von Behring
Endergasse, benannt 1922 nach der Wiener Malerfamilie Eduard Ender (1822-1853), Johann Nepomuk Ender (1793-1854) und Thomas Ender (1793-1875)
Erlgasse, benannt 1892 nach dem Sänger Joseph Erl (1811-1874), der 1838 erster Tenor am Kärntnertortheater war
Esparsette-Weg, benannt 2000 nach der Wiesenpflanze Esparsette bzw. nach der Kleingartenanlage Esparsette

F
Fabriksgasse, entstanden 1877/78 in einem ehemaligen Fabriksviertel, daher der Name
Fasangartengasse, benannt 1894 nach dem Fasangarten, einem Teil des Schönbrunner Schlossparks; vorher Hetzendorfer Straße
Flurschützstraße, benannt 1896 nach dem Gastwirt, Ortsrichter von Meidling, Bezirksvorsteher von Margareten und Wiener Gemeinderat Josef Flurschütz (1820-1895)
Fockygasse, benannt 1875 nach dem Wiener Bürgermeister Daniel Fockhy
Franz-Emerich-Gasse, benannt 1907 nach dem Chirurgen Franz Emerich
Franz-Siller-Weg, nicht amtliche Bezeichnung in der Kleingartenanlage Esparsettekolonie; benannt nach dem Präsidenten des Zentralverbands der Kleingärtner-, Siedler- und Kleintierzüchtervereine Österreichs Franz Josef Siller (1893-1924)
Frauenheimgasse, benannt 1894 nach dem Frauenheim in Wien-Meidling, der ehemaligen Bischoff-Villa
Fraungrubergasse, benannt 1937 nach dem österreichischen Schriftsteller Hans Fraungruber
Friederike-Stoiber-Park, Benennungsdatum: 1. Dezember 2009, die öffentliche Parkanlage (Code Nr. 20000) in 1120 Wien, zwischen der Pronaygasse und Abermanngasse, wird nach Friederike Stoiber (8. Februar 1940 bis 1. Jänner 1999; erste Leiterin des Pensionistenwohnhauses Hetzendorf) in "Friederike-Stoiber-Park" benannt
Frühwirthgasse, benannt 1922 nach dem österreichischen Bildhauer Joseph Frühwirth
Füchselhofgasse, benannt 1902 nach dem ehemaligen Gutshof Füchselhof, der 1442 erstmals erwähnt und 1903 abgerissen wurde

G
Gartenfreundeweg, nicht amtliche Benennung nach dem Kleingartenverein Gartenfreunde XII
Gaßmannstraße, benannt 1906 nach dem Komponisten Florian Leopold Gassmann; früher Wiener Weg
Gatterholzgasse, benannt 1894 nach dem Gatterhölzl, einem ehemaligen Waldgebiet in Meidling; vorher Albertgasse
Gaudenzdorfer Gürtel, benannt 1894 bzw. 1910 nach dem ehemaligen Vorort Gaudenzdorf; vorher Gürtelstraße bzw. Margaretengürtel
Gertrude-Wondrack-Platz, benannt 2006 nach der sozialdemokratischen Staatssekretärin und Nationalratsabgeordneten Gertrude Wondrack
Gierstergasse, benannt 1894 nach dem Gaudenzdorfer Bürgermeister und Brauhausbesitzer Josef Leopold Gierster; vorher Krongasse
Gottslebengasse, benannt 1930 nach dem Schauspieler und Bühnenautor Ludwig Gottsleben
Graffitistraße, benannt 2006 nach den auf Mauern gesprayten Graffiti
Graf-Seilern-Gasse, benannt 1905 nach dem Besitzer der Herrschaft Hetzendorf Christian August von Seilern
Grenzweg, nicht amtliche Bezeichnung der Kleingartenanlagen Esparsette und Gartenfreunde XII
Grießergasse, benannt nach Erhart Griesser, herzoglicher Kammer- und Kellerschreiber, besaß den Oswaldhof in Altmannsdorf
Grieshofgasse, benannt 1894 nach dem Grieshof, der sich um 1300 in Meidling befand; vorher Leopoldigasse
Grünbergstraße, benannt 1908 nach Joseph Freiherr von Hagenmüller zu Grünberg (um 1745-1824), der hier einen neuen Ort begründen wollte
Gutheil-Schoder-Gasse, benannt 1961 nach der deutschen Opernsängerin Marie Gutheil-Schoder

H
Haebergasse, benannt 1894 nach dem Gaudenzdorfer Armenarzt und Wohltäter Josef Haeber (1788-1880); vorher Sackgasse
Haidackergasse, benannt 1902 nach einem historischen Flurnamen; vorher Friedhofstraße
Hallensteingasse, benannt 1959 nach dem deutschen Schauspieler Konrad Adolf Hallenstein
Hanauskagasse, benannt 1904 nach dem Meidlinger Pfarrer und Gemeinderat von Untermeidling Leopold Hanauska (1815-1899)
Hans-Weiner-Dillmann-Platz, benannt 1996 nach dem Unterhaltungskomponisten Hans Weiner-Dillmann
Harthausergasse, benannt 1894 nach dem Färber und Gaudenzdorfer Gemeinderat Lukas Harthauser (1817-1889); vorher Wiengasse
Haschkagasse, benannt 1894 nach dem Dichter Lorenz Leopold Haschka; vorher Gymansiumsgasse oder auch Gymnasiumstraße
Hasenhutgasse, benannt 1930 nach dem Schauspieler Anton Hasenhut
Haunzahndgasse, benannt 1922 nach einem alten Flurnamen in Hetzendorf
Hedy-Lamarr-Weg, benannt 2006 nach der Filmschauspielerin Hedy Lamarr
Helene-Potetz-Weg, benannt 2006 nach Helene Potetz, sozialdemokratische 3. Präsidentin des Landtages (1959-1967)
Helfertgasse, benannt 1922 nach dem Historiker und Unterrichtsminister Joseph Alexander von Helfert
Helly-Möslein-Weg, benannt 2002 nach der Sängerin Helly Möslein
Hermann-Broch-Gasse, benannt 1970 nach dem Schriftsteller Hermann Broch
Hermann-Leopoldi-Weg, benannt 2002 nach dem Komponisten, Interpreten und Humoristen Hermann Leopoldi
Herthergasse, benannt 1885 nach dem Wohltäter und Ortsrichter von Hundsturm Paul Herther (1795-1852)
Hervicusgasse, benannt 1894 nach dem Lehenbesitzer von Hetzendorf Henricus von Hetzingen (um 1190); vorher Gärtnergasse
Hetzendorfer Straße, benannt 1894 nach dem ehemaligen Wiener Vorort Hetzendorf; vorher Hauptstraße, ursprünglich Altmannsdorfer und Hetzendorfer Weg
Hilschergasse, benannt 1949 nach dem Heimatforscher Karl Hilscher; vorher Wertheimsteingasse und Fritschgasse
Hofbauergasse, benannt 1906 nach dem Vizebürgermeister von Gaudenzdorf Josef Hofbauer (1831-1894)
Hoffingergasse, benannt 1892 nach dem Publizisten Johann von Hoffinger, Besitzer von Schloss Altmannsdorf
Hoffmeistergasse, benannt 1894 nach dem Fabriksbesitzer und Vizebürgermeister von Untermeidling Hermann Karl Hoffmeister; vorher Karlsgasse
Hohenbergstraße, benannt 1894 nach dem Architekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg; vorher Gloriettegasse
Hohenfelsplatz, benannt 1930 nach der Burgschauspielerin Stella von Hohenfels-Berger
Hufelandgasse, benannt 1884 nach dem deutschen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland

I
Ignazgasse, benannt 1864 nach dem Unter-Meidlinger Bürgermeister Ignaz Zelebor (1816-1890)

J
Jacobsenweg, benannt 1953 nach dem dänischen Juristen und Philanthropen Sigurd Jacobsen (1882-1948), der Wiener Kindern nach dem Ersten Weltkrieg Erholungsaufenthalte in Dänemark ermöglichte
Jägerhausgasse, benannt 1894 nach dem ehemaligen Jägerhaus bei Schloss Hetzendorf; vorher Gemeindegasse
Johann-Blobner-Gasse, benannt 1933 nach dem Komponisten und Chormeister Johann Baptist Blobner (1850-1931)
Johann-Hoffmann-Platz, benannt 1905 nach dem Grundherrn von Altmannsdorf und Stifter der Kirche St. Oswald Johann Hoffmann (1802-1865)
Josefine-Wessely-Weg, benannt 1931 nach der Schauspielerin Josephine Wessely
Josef-Reichl-Gasse, benannt 1969 nach dem Mundartdichter Josef Reichl (1860-1924)
Jungnickelweg, benannt 1973 nach dem Maler und Grafiker Ludwig Heinrich Jungnickel
Jungpointgasse, benannt 1922 nach dem historischen Flurnamen Jungpoint

K
Karl-Kraus-Gasse, benannt 1970 nach dem Schriftsteller Karl Kraus
Karl-Löwe-Gasse, benannt 1938 nach dem deutschen Komponisten Carl Loewe; vorher Michalowitzgasse und Neuwallgasse
Karplusgasse, benannt 1956 nach dem Psychiater Johann Paul Karplus
Kastanienallee, benannt 1929 nach den hier wachsenden Kastanienbäumen; vorher Asylgasse
Kaulbachstraße, benannt 1920 nach dem deutschen Maler Wilhelm von Kaulbach; vorher Valeriecottage
Kernstraße, benannt (Datum unbekannt) nach dem letzten Bürgermeister von Hetzendorf Anton Kern (1842-1913)
Kerschensteinergasse, benannt 1956 nach dem deutschen Pädagogen Georg Kerschensteiner (1854-1932)
Khleslplatz, benannt 1894 nach dem Erzbischof von Wien Melchior Kardinal Khlesl; vorher Kirchenplatz
Kiningergasse, seit 1894 (vorher: Giselagasse), Vinzenz Georg Kininger (1767-1851), Kupferstecher
Kirchfeldgasse, seit 1911 (ursprünglich Holzgasse, dann Grenzweg), Flurname (Kirchenfeld)
Kirschenallee, nicht amtliche Bezeichnung, Straßenname auch im 22. Bezirk vorhanden
Klährgasse, seit 1894 (vorher: Stiftgasse), Franziska Klähr (1774-1850), pflegte während der napoleonischen Kriege aufopfernd verwundete Soldaten
Klimtgasse, seit 1924, Gustav Klimt (1862-1918), Maler ("Schubert am Klavier", "Der Kuss"), anfangs Präsident der Secession, 1905 trat er aus und gründete die "Klimt-Gruppe"
Kobingergasse, Benennungsdatum unklar, nach Adam Kobinger (1772 bis 1841), Hausbesitzer, Pottasche-Erzeuger, Richter der ehemaligen Gemeinde Gaudenzdorf
Koflergasse, seit 1887, Dr. Peter Josef Edler von Kofler (1700 bis 1764), Bürgermeister von Wien (1741-1744 und 1751 bis 1764), Stadtrichter, hielt 1754 die erste Volkszählung ab
Köglergasse, seit 1956, Karl Kögler (1855-1935), erster Direktor der Arbeiterunfallversicherungsanstalt für Wien und Niederösterreich
Kollmayergasse, seit 1894 (vorher: Adamgasse), Friedrich Kollmayer, Ortsrichter der ehemaligen Gemeinde Gaudenzdorf
Koppreitergasse, seit 1907 (vorher: Kletzinskygasse), Sebastian Koppreiter, 1784-1795 erster Pfarrer von Meidling
Korbergasse, seit 1894 (vorher: Bäckergasse), Johann Korber, letzter Ortsrichter der ehemaligen Gemeinde Gaudenzdorf
Kranichberggasse, seit 1913, nach den Herren von Kranichberg, einem Adelsgeschlecht, das in Hetzendorf Grundbesitz hatte
Krastelgasse, seit 1930, Fritz Krastel (1839 bis 1908), Burgschauspieler, verkörperte Helden und jugendliche Liebhaber, Publikumsliebling
Kreutzingergasse, seit 1936, Josef Kreutzinger (1757-1829), Wiener Porträtmaler
Krichbaumgasse, Benennungsdatum unklar, Josef Michael Krich baum (1809 bis 1884), Bezirksrichter von Sechshaus
Krügerweg, seit 1930, Karl Krüger (1765 bis 1828), Burgschauspieler
Kundratstraße, seit 1897, Dr. Hans Kundrat (1845-1893), Pathologe, schrieb mehrere medizinische Fachbücher

L
Längenfeldgasse, 1894 nach Josefine Haas von Längenfeld-Pfalzheim benannt, hieß davor zum Teil Stiegergasse.
Laskegasse, seit 1955, Oskar Laske (1874-1951), Maler, Graphiker, Architekt (Erbauer von diversen Wohnhäusern in Wien); entwarf auch Bühnenbilder
Lehrbachgasse, seit 1912, Ludwig Konrad Graf von Lehrbach (1750 bis 1805), österreichischer Gesandter in München, errichtete eine Stiftung für bedürftige Beamtenkinder
Lehrbachweg, nicht amtliche Bezeichnung
Leopoldine-Glöckel-Weg, seit 2006; nach Leopoldine Glöckel (12. November 1871 bis 22. Mai 1937) Berufsschullehrerin, Redakteurin, Politikerin, Abgeordnete im Wiener Landtag und Gemeinderat
Lichtensterngasse, seit 1969, Richard Lichtenstern (1870-1937), Gründer der österr. Keramikindustrie
Liebenstraße, seit 1928 (1938 bis 1945: Metznerstraße), Robert von Lieben (1878-1913), Physiker (Erfinder der Radioverstärkerröhre)
Linke Wienzeile, seit 1899 (im 6. Bezirk zuerst Am Wienufer, auch Ufergasse, später Magdalenenstraße und Wienstraße), am linken Wienflussufer gelegen
Löhnergasse, seit 1960, Fritz Beda-Löhner (1883-1942), Operettenautor ("Land des Lächelns", "Blume von Hawaii"); 1938 ins KZ Dachau eingeliefert, dann nach Buchenwald und schließlich Auschwitz gebracht
Lucasweg, seit 1930, Karl Lucas (1803-1857), Burgschauspieler
Ludwig-Martinelli-Gasse, seit 1930, Ludwig Martinelli (1832-1913), Schauspieler, Dekorationsmaler

M
Malfattigasse, 1888 nach Johann Malfatti benannt
Mandlgasse, seit 1875, Anton Mandl (1789-1865), Gastwirt, Ortsrichter von Unter-Meidling
Margarete-Seemann-Weg, 1993 benannt nach der Schriftstellerin Margarete Seemann
Marschallplatz, seit 1911 (vorher: Rosenkranzplatz), Dr. Gottfried Marschall (1840-1911), Weihbischof von Wien (1901), Generalvikar der Erzdiözese Wien (1905-1910)
Marx-Meidlinger Straße, Benennungsdatum unbekannt, Teil einer ehemaligen Verbindungsstraße vom Viehmarkt St. Marx zum Meidlinger Schlachthof
Max-Hegele-Weg, seit 1969, Prof. Max Hegele (1873-1945), Architekt; baute z. B. die Luegerkirche auf dem Zentralfriedhof
Meidlinger Hauptstraße, seit 1905 (vorher: Hauptstraße), zur Wahrung des Ortsnamens ("Mwerlingen", 1146; "Muerlingern", 1183); Ober-Meidling, Unter-Meidling wurde mit Hetzendorf, Gaudenzdorf und Altmannsdorf 1890/92 zum 12. Bezirk
Meidlinger Platzl, seit 1997, Teilumbenennung der Meidlinger Hauptstraße bei der Einmündung in die Niederhofstraße (ohne erforderliche Adressenänderung für die äußerlich angrenzenden Hausbewohner!)
Meixnerweg, seit 1930, Karl Meixner (1815-1888), Burgschauspieler
Michael-Bernhard-Gasse, seit 1901 (urspr. Bad-, dann Mineral badgasse), Michael Bernhard (1819 bis 1901), letzter Bürgermeister von Gaudenzdorf, errichtete eine Armenund Waisenstiftung
Migazziplatz, 1894 nach Christoph Anton von Migazzi benannt, hieß vorher Kirchenplatz
Mittelweg, nicht amtliche Bezeichnung, Straßenname auch im 11. und 17. Bezirk vorhanden
Moosbruggergasse, seit 1909, Hieronymus Moosbrugger (1808-1858), Stuckbildhauer
Morathgasse, Benennungsdatum: 8. Juni 2010, A.Z.: die Verkehrsfläche (Code Nr. 06882) in 1120 Wien, begrenzt von der Kranichberggasse und der Eibesbrunnergasse, wird nach Inge Morath (27. Mai 1923 bis 30. Jänner 2002; Fotografin) in "Morathgasse" benannt.
Muffatgasse, seit 1940, Gottlieb Muffat (1690-1770), Organist in der Hofkapelle in Wien
Münchenstraße, seit 1955 (vorher: Deutschmeisterstraße), nach der bayerischen Hauptstadt
Murlingengasse, Murlingen ist der alte Name Meidlings

N
Nauheimergasse, seit 1952, Stefanie Nauheimer (1868 bis 1946), Kämpferin für Frauenrechte; Lehrerin
Niederhofstraße, seit 1894 (vorher: Matzleinsdorfer Straße), nach dem "Niederhoff an dem Bach gelegen", der einst auf dem heutigen Areal des Theresienbades stand
Nymphengasse, seit 1884; 1755 wurde die schon den Römern bekannte warme Heilquelle wieder entdeckt; in einem alten Altarstein, 1853 aufgefunden, wurde sie den Quellennymphen geweiht (heute: Theresienbad)

O
Oehlenschlägergasse, seit 1953, verlängert 1994, Adam Gottlob Oehlenschläger (1779-1850), dänischer Dichter
Olbrichgasse, seit 1924, Josef Olbrich (1867-1908), Architekt (Erbauer der Secession), Maler
Olga-Perl-Weg, am 6. März 2007 benannt nach der einer Rabbinerfamilie entstammenden und während der NS-Zeit verfolgten Landschaftsmalerin Olga Perl
Oppelgasse, seit 1875, Hans Ehrenreich Freiherr von Oppel, Grundherr über die Orte Margareten, Nikolsdorf und Matzleinsdorf
Oswaldgasse, benannt nach dem heiligen Oswald, dem Schutzpatron der Altmannsdorfer Pfarrkirche am Khleslplatz, vorher Augustinergasse
Otto-Bondy-Platz, benannt nach Otto Bondy (1844-1928), Fabriksgründer der Kabel- und Drahtwerke AG

P
Pachmüllergasse, seit 1894 (bis 1864 Friedhof-, dann Josefigasse), Peter Pachmüller, um 1440 Verwalter des Stiftes Klosterneuburg in Ottakring und Meidling
Pechegasse, seit 1930, Therese Peche (1806-1882), Burgschauspielerin
Pinaglgasse, seit 1955, Spitzname des Fiakers August Niedermann, das angebliche Vorbild des Fiakerliedes
Pirkebnerstraße, seit 1928, Johann Pirkebner (1865-1920), Bezirksund Fürsorgerat
Pohlgasse, benannt nach Abbé Pohl, der 1755 im Garten eines Jagdschlosses eine eisen- und schwefelhältige Heilquelle fand, die später zur Errichtung des Theresienbades führte.
Pottendorfer Straße, benannt nach dem Verlauf neben der Bahnlinie Wien-Pottendorf
Pottendorfer Weg, siehe Pottendorfer Straße
Premlechnergasse, seit ca. 1874, Johann Premlechner (1799-1885), vorletzter Bürgermeister von Hetzendorf (1858-1861)
Pronaygasse, seit 1894 (vorher: Schulgasse), Sigismund Freiherr von Prónay (1780?-1848), Besitzer eines botanischen Gartens in Hetzendorf

R
Ratschkygasse, benannt nach Franz von Ratschky (1757-1810)
Rauchgasse, seit ca. 1864, Werner Rauch (1809 bis 1882), Ortsrichter der ehemaligen Gemeinde Wilhelmsdorf und 1859 bis 1870 Bürgermeister von Unter-Meidling; Uhrmacher
Rechte Wienzeile, benannt nach dem Verlauf längs des rechten Wienflussufers.
Reschgasse, Benennungsdatum unbekannt, Karl Resch (gest. 1874), Grundbesitzer, Steinmetzmeister, Zementplattenerzeuger; eröffnete um 1860 die Gasse
Rizygasse, seit 1918, Theobald Freiherr von Rizy (1807 bis 1872), Senatspräsident des OGH; Vetter von Grillparzer; um dessen Nachlass bemüht
Roesnergasse, seit 1894 (vorher: Kirchengasse), Karl Roesner (1804-1869), Architekt (u. a. Meidlinger Pfarrkirche)
Rohrwassergasse, seit 1918, Franz Rohrwasser (1814-1901), Pfarrer von Hetzendorf
Rollingergasse, seit 1906 (vorher: Kletzinskygasse), Franz Rollinger (1824 bis 1893); die Druckerei und Buchbinderei Rollinger, um 1800 gegründet, übersiedelte 1858 von der Innenstadt nach Unter-Meidling und gehörte um die Jahrhundertwende zu den bekanntesten Unternehmen Wiens; 1905 übersiedelte sie in den 5. Bezirk
Rosaliagasse, ungeklärt, entweder nach Rosalia Kuffner, Gattin des Brauereibesitzers, oder nach Rosalia Rößler, Gattin des Bürgermeisters Franz Rößler, der die ersten Häuser in der Gasse erbaute (1850-1865 Bürgermeister)
Rosasgasse, seit 1894 (vorher: Halbgasse und Matzleinsdorfer Straße), Dr. Anton Oskar von Rosas (1791-1855), Augenarzt; Leiter der Univ.-Augenklinik Wien (1821-1853)
Rosenhügelstraße, benannt nach einem Flurnamen, auf dem 241m hohen Rosenhügel befanden sich große Rosenkulturen.
Rotdornallee, seit 1929, nach der Bepflanzung der Allee (rotblühende Gartensorte des Weißdorns, Crataegus)
Rotenmühlgasse, benannt nach der ehemaligen schon 1452 bekannten "Rothen Mühle an der Wien"
Rothenburgstraße, seit 1906, Sebastian Sonner von Rothenburg besaß 1648 den Augustinerhof in Altmannsdorf und schenkte der Gemeinde Altmannsdorf drei Joch Grund zur Erbauung der Kirche
Rothkirchgasse, seit 1918 (vorher: Breitenfurter Straße), Leonhard Josef Graf von Rothkirch und Panthen (1773 bis 1842), Feldmarschall-Leutnant, Militärschriftsteller
Rottmayrgasse, benannt 1894 nach dem Barockmaler Johann Michael Rottmayr; vorher Quellengasse
Ruckergasse, benannt nach dem Baumeister und Gemeinderat Josef Rucker (1826-1898)
Ruttenstockgasse, seit 1909, Jakob Ruttenstock (1776-1844), Prälat von Klosterneuburg, Professor für Kirchengeschichte

S
Sagedergasse, seit ca. 1892, Anna Sageder (1818 bis 1873), Wohltäterin (Sagedersche Stiftung)
Schallergasse, seit 1876, Johann Schaller (1777-1842), Bildhauer, Prof. an der Akad. der bildenden Künste
Schedifkaplatz, seit 1914, Wilhelm Schedifka (1862-1914), Gemeinderat (1895 bis 1914), Tischlermeister; Verdienste um Feuerwehrund Rettungswesen
Schlöglgasse, seit 1894 (vorher: Hietzinger Straße und Reinhartgasse), Friedrich Schlögl (1821-1892), Wiener Volksschriftsteller
Schneiderhangasse, seit 1922, Josef Schneiderhan (1837-1918), letzter Bürgermeister von Unter-Meidling (1885-1891), Gemeinderat, Stadtrat (1891-1895), Bäckermeister
Schönbrunner Allee, wurde unter Maria Theresia errichtet und stellte eine direkte Verbindung zwischen dem Schloss Schönbrunn und dem Schloss Hetzendorf dar.
Schönbrunner Schloßstraße, seit 1885 (vorher: Hietzinger Hauptstraße); nach dem Schloss benannt; von Fischer von Erlach auf den Resten der Katterburg errichtet, von Nikolaus Pacassi später umgebaut
Schönbrunner Straße, seit 1898 (ursprünglich Lange Gasse, Hundsturmer Straße, Gaudenzdorfer Hauptstraße und Meidling-Schönbrunner Straße), führt zum Schloss Schönbrunn
Schöpfergasse, seit 1902, Wolfgang Schöpfer (1825-1876), Wohltäter in Hetzendorf, Zimmermeister
Schöpfwerkpromenade, seit 2004
Schroederweg, seit 1930, Sophie Antonia Schröder (1781-1868), Schauspielerin
Schurzgasse, seit 1922, Anton Schurz (1794 bis 1859), Schwager von Nikolaus Lenau und sein Biograph
Schutzhausweg, nicht amtliche Bezeichnung, Straßenname auch im 17. Bezirk vorhanden
Schwenkgasse, seit 1894, Ludwig Schwenk (1823 bis 1890), Apotheker, Gemeinderat in Unter-Meidling
Schwetzweg, seit 1994, Karl Schwetz (1888-1965), Grafiker, Buchillustrator; Mitbegründer des Heimatmuseums Meidling
Sechtergasse, seit 1894 (vorher: Luisengasse), Simon Sechter (1788 bis 1867), Komponist, Lehrer von Anton Bruckner und Franz Schubert
Seumegasse, seit 1894 (vorher: Gemeindegasse), Johann Gottfried Seume (1763-1810), Reiseschriftsteller
Siebenbrunnenfeldgasse, seit 1904 (vorher: Siebenbrunnenfeld), Kaiser Ferdinand I. ließ 1562 Wasser von quellenreichen Feldern in sieben Brunnen sammeln und in die Stadt leiten (Siebenbrunner Hofwasserleitung)
Siebenbrunnengasse, Benennungsdatum unbekannt, siehe Siebenbrunnenfeldgasse
Siebertgasse, seit 1889, Friedrich Siebert (1816 bis 1889), Gemeinderat des 5. Bezirkes (1862-1886), Seidenfabrikant
Singrienergasse, seit 1894 (vorher: Jahngasse), Johannes Singriener (gest. 1545), betrieb eine der ersten Buchdruckereien in Wien; Verleger
Sonnergasse, seit 1911, Sebastian Sonner von Rothenburg
Spießhammergasse, seit 1894 (vorher: Magdalenagasse), Dr. Johann Cuspinian Spießheimer (sic! 1473 bis 1529), Rektor der Wiener Universität, Leibarzt von Kaiser Maximilian I, Geschichtsschreiber
Spittelbreitengasse, seit 1894 (vorher: Brestelgasse), Flurname; deutet auf ausgedehnten Spitalbesitz
Stachegasse, seit 1898, Friedrich August Ritter von Stache (1814-1895), Architekt, Baumeister
Stegmayergasse, seit 1922, nach der Künstlerfamilie Stegmayer (Matthias, 1771-1820, Schauspieler; Karl, 1800-1862, Komponist; Ferdinand, 1803-1863, Kapellmeister)
Steinackergasse, seit 1894 (ursprünglich Eibesbrunnergasse, dann Hirschengasse), Flurname; Acker mit steinigem Boden
Steinbauergasse, seit 1875, Johann Steinbauer (1750-1823), Besitzer der Herrschaft Hundsturm und des Brauhauses
Steinhagegasse, seit 1894 (vorher: Gärtnergasse), Johann Steinhage (1807 bis 1880), Bürgermeister der ehemaligen Ortschaft Gaudenzdorf von 1861 bis 1880
Steiningergasse, seit 1913, Josef Steininger (1820 bis 1894), Lehrer in Altmannsdorf
Steinweisweg, seit 1992, Franz Steinweis (1916-1968), Gemeinderat, Wr. Landtagsabgeordneter (1964 bis 1968), Bezirksrat (1946-1950 und 1954 bis 1964), Bezirksvorsteher-Stellvertreter von Meidling (1959-1964), ÖVP
Stranitzkygasse, seit 1938 (vorher ab 1930: Dawisongasse), Josef Anton Stranitzky (1676 bis 1726), Zahnarzt, Weinhändler, Volksschauspieler, Leiter des Kärntnertortheaters, Schöpfer des Hanswurst
Strohberggasse, seit 1894 (vorher: Herzgasse), Flurname, Strohlager (Tristen) auf einem Hügel
Stüber-Gunther-Gasse, benannt nach dem Wiener Schriftsteller Fritz Stüber-Gunther

T
Tanbruckgasse, seit 1894 (vorher: Bindergasse), nach dem um 1340 bestandenen Gutshof Tanbruck
Technologiestraße, seit 1862 (urspr. Tandelmarktgasse und Tandelmarktplatz, bis 1862 Am Glacis), nach der Technischen Hochschule, erbaut 1816 bis 1818
Teichackergasse, seit 1894 (vorher: Annagasse), Flurname
Theergasse, seit 1930, Robert Theer (1808-1863) und Adalbert Theer (1815 bis 1902), beide Maler (Aquarelle)
Theresienbadgasse, seit 1884, nach dem dort befindlichen Bad (ältestes Wiener Heilbad)
Thorvaldsengasse, seit 1953, Bertel Thorvaldsen (1768 bis 1844), dänischer Bildhauer
Thunhofgasse, seit 1906, Siegmund Graf Thunhof (1639-1702), Besitzer des Thunhofes, des späteren Hetzendorfer Schlosses
Tichtelgasse, seit 1875, Dr. Wolfgang Tichtel (ca. 1450-1505), Arzt, Geschichtsschreiber (seine Tagebücher, 1477 bis 1495, haben kulturgeschichtlichen Wert bzw. sind wichtige Quelle über die ungarische Besetzung Wiens)
Tivoligasse, 1894 nach einer 1830 dort erbauten Vergnügungsstätte namens Tivoli benannt, hieß vorher Johannesgasse.
Tscherttegasse, 1940, nach Hans Tschertte (1487-1552), Festungsbaumeister zur Zeit der erste Türkenbelagerung Wiens 1529
Tyroltgasse, seit 1930, DDr. Rudolf Tyrolt (1848 bis 1929), Schauspieler, Schriftsteller ("Aus dem Tagebuch eines Wiener Schauspielers")

U
Unter-Meidlinger Straße, 1905 benannt nach dem ehemaligen Vorort Unter-Meidling.

V
Vierthalergasse, seit 1894 (vorher: Schillergasse), Franz Michael Vierthaler (1758-1827), Lehrer und Leiter des Kienmayerschen Waisenhauses in Wien (ab 1806)
Vivenotgasse, seit 1894 (vorher: Miesbachgasse), Dr. Rudolf von Vivenot (1807 bis 1884), Arzt, Gründer des Sophienspitals; auch als Komponist und Schriftsteller tätig

W
Wagenseilgasse benannt nach Georg Christoph Wagenseil, Komponist, Musiklehrer
Weißenthurngasse, seit 1930 (1938 bis 1947 Robert-Franz-Gasse), Johanna Franul-Weißenthurn (1773-1847), Burgschauspielerin, Schriftstellerin
Werthenburggasse, seit 1894 (vorher: Feldgasse), Flurname
Wienerbergstraße, läuft entlang des Grates des Wienerbergs
Wildauergasse, seit 1930, Mathilde Wildauer (1820 bis 1878), Burgschauspielerin, Opernsängerin
Wilhelm-Erben-Gasse, seit 1959, Dr. Wilhelm Erben (1864-1933), Historiker
Wilhelmstraße, erinnert an den alten Vorort Wilhelmsdorf, auf Hausnr. 19-21 befindet sich das Alt Wiener Schnapsmuseum
Wittmayergasse, seit 1908 (vorher: Neufellnergasse), Josef Leopold Wittmayer (richtig Widmayer, 1800-1873), Pfarrer von Altmannsdorf
Wolfganggasse, seit 1875, Wolfgang Treu (gest. 1540), Bürgermeister von Wien (1528-1530, 1532-1533 und 1536-1537); Schreiber
Wundtgasse, seit 1922, Wilhelm Wundt (1832-1920), Philosoph, Psychologe ("Völkerpsychologie", 10 Bände)
Wurmbstraße, seit 1910 (vorher: Meidlinger Hauptstraße), Dr. Karl Wurmb (1850-1907), Eisenbahnbaudirektor (Bau der Brennerund Pustertalbahn)

Z
Zanaschkagasse, benannt nach Alois Zanaschka, von 1919 bis 1934 erster sozialdemokratischer Bezirksvorsteher Meidlings
Zeleborgasse, 1894 benannt nach dem Unter-Meidlinger Bürgermeister Ignaz Zelebor. Hieß davor Heinrichsgasse.
Zenogasse, Zenogasse (Obermeidling), benannt (13. März 1908) nach Apostolo Zeno; vorher Grünberggasse (gegenseitiger Namenstausch).
Zöppelgasse, benannt nach den Brüdern Johann Josef und Ulrich Christoph Zöppel von Haus, Lehnsherren zu Altmannsdorf

Quelle: Wikipedia, überarbeitet und ergänzt.



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