Person - Wolfgang Vollhard
Wolfgang Karl Vollhard, Mag. Art., Maler und Bühnenbilder, * 17.07.1928 in Wien, † 23.10.1991 in Göteburg.
Verheiratet mit Iwanka (Josefine Maria ?) Slatewa-Vollhard, Solotänzerin und Choreographin, * 1939 (15.08.1939 in Schweden ?), † 2006.
Seine Eltern waren Karl Johann Vollhard, Privatbeamter, * 31.10.1895 in Wien, und Maria Tòth, * 15.08.1889 in Wien, † 08.04.1945, verheiratet am 06.05.1922.
Berufsleben: Nach seiner Ausbildung von 1948 bis 1952 an der
Akademie der bildenden Künste in Wien
schuf er Bühnenbilder für die
Volksoper und das
Volkstheater in Wien,
das Landestheater in Innsbruck, das Stadttheater in Chur sowie für Theater in Salzburg, Linz, Klagenfurt, Stuttgart, Chemnitz und Basel.
Er erlangte 1965 eine Anstellung als Bühnenbildner am Stora Teatern in Göteborg,
wobei er seine Tätigkeit mit der Gestaltung der Kostüme und des Bühnenbilds für das Ballett
"Svit i vitt" begann.
Er nahm von 1945 bis 1953 an den Ausstellungen im
Künstlerhaus in Wien teil
und war 1950 bei einer Ausstellung in der Zedlitzhalle (Die Zedlitzhalle, 1., Zedlitzgasse 6, existierte von 1874 bis 1965, heute Umspannwerk Zedlitzgasse) in Wien sowie 1961 bei der Ausstellung im Landestheater in Salzburg vertreten.
Als Maler und Künstler schuf er unter anderem Stillleben, Figuren, Porträts sowie Landschaftsbilder.
Vollhard ist in der
Nationalbibliothek in Wien
(Geschenk an die Theatersammlung, Überlassung von 229 Bühnenbildentwürfen) und im Mozartmuseum in Salzburg
(betrieben von der Internationalen Stiftung Mozarteum) vertreten.
Er stattete unter anderem von 1950-1960 verschiedene Opern- und Theaterproduktionen in Salzburg aus
(darunter Stücke wie z.B.
Così fan tutte oder
Tosca).
Szenische Entwürfe und Skizzen von Wolfgang Vollhard zu
Mozart-Opern wie
Così fan tutte gehören
zum klassischen Kernbestand österreichischer Theater- und Museumsarchive.
Mit im Grab bestattet:
Iwanka Slatewa-Vollhard, Solotänzerin und Choreographin, * 1939, † 2006.
Die Grabstelle befindet sich am
Pfarrfriedhof Kahlenbergerdorf.
Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net,
Matricula Online, Pfarre Erdberg, St. Peter und Paul, Trauungsbuch, 1922-1922, Seite 77.