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Die Bundeshauptstadt

19. Bezirk - Kahlenbergerdorfer Friedhof

Der Pfarrfriedhof Kahlenbergerdorf ist ein am südöstlichenen Abhang des Kahlenberges gelegener Friedhof in Wien-Döbling. Der Friedhof befindet sich nach einem steilen Anstieg, am Willibald-Fischer-Weg (Zufahrt über die Eisernenhandgasse). Am Anfang des Willibald-Fischer-Weges, an der Kreuzung mit der Eisernenhandgasse befindet sich ein Metallkruzifix.

Der Friedhof wurde im Jahr 1878 auf einer Anhöhe westlich des Kahlenbergerdorfes errichtet (Belegung ab 30. April 1878) und in den Jahren 1974 und 1981 erweitert. Vor der Aufbahrungshalle befinden sich zwei Engelsfiguren von Prof. Rudolf Friedl (* 26. März 1921 in Wien; † 14. August 2007), welche Ende Oktober 1984 aufgestellt wurden. Prof. R. Friedl errichtete u.a. auch im Jahr 1967 den Bundesadler (Metallplastik) bei der Unterführung (Rudolf Friedl-Stiege) vom Kahlenbergerdorf zum Kuchelauer Hafen.

Gedenktafeln: 2001 wurde die Aufbahrungshalle an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, eine Gedenktafel erinnert daran. Der Text der Gedenktafel lautet: "Am 1. Juli wurde diese Anlage an das Wiener Stromnetz angeschlossen. Dies geschah im Hinblick auf die bischöfliche Visitation der Pfarre Kahlerbergerdorf durch Weihbischof DDr. Helmut Krätzl am 14.10.2001".

Eine zweite Gedenktafel erinnert an Frau Maria Sturm (1901-1980) Seelsorgshelferin im Kahlenbergerdorf. Die Tafel wurde im Jahr 2002 angebracht.

Gedenkstein für die Donauschwaben: Auf dem Pfarrfriedhof Kahlenbergerdorf befindet sich neben der Aufbahrungshalle ein Gedenkstein für die Donauschwaben. Die Inschrift lautet: "Gedenket der Donauschwaben". Die Geschichte der Donauschwaben begann mit der Schlacht auf dem Kahlenberg 1683. Seit dem Jahr 1983 findet eine jährliche Wallfahrt der Donauschwaben auf den Kahlenberg statt.

Gräber: Die prominentesten Persönlichkeiten, die in neuerer Zeit auf dem Pfarrfriedhof Kahlenbergerdorf beerdigt wurden, sind die Schauspielerin Marisa Mell, ursprünglicher Name Marlies Theres Moitzi (* 24.02.1939 in Graz - † 16.05.1992 in Wien), der Unternehmer Heinz Werner Schimanko (Heinz Werner Schimanko-Weg), Professor Johann Georg, Reichsgraf von Herberstein (17.10.1934-12.08.2019), sowie Graf Apponyi von Nagy Appony, ein altes ungarisches, sodann auch österreichisches Adelsgeschlecht.

In der Grabstelle der Adelsfamilie Nagy-Apponyi befinden sich:
Wilhelmine Gräfin Apponyi, geb. Gräfin Arco auf Walley, Sternkreuzordensdame, 03.12.1935-25.09.1987
Zenaide Gräfin Apponyi, geb. Gräfin Mailáth Székely, Sternkreuzordensdame, 29.03.1914-24.11.2006
Alfred Graf Apponyi von Nagy Appony, 17.10.1911-12.01.1989
Rudolf Graf Apponyi von Nagy Appony, 24.08.1940-27.12.2003

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net.



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