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Die Bundeshauptstadt

Person - Johann Baptist Ritter von Luschin

Johann Baptist Ritter von Luschin, Staatsbeamter, Hofrat, Ritter des k.k. Leopoldordens, des Ordens der eisernen Krone und des Franz Josefs Ordens, Commandeur des päpstlichen St. Gregorordens, * 08.09.1790 in Maribor, † 12.08.1867 in Wien. Zuletzt wohnhaft: 3., Ungargasse 3.

Verheiratet mit Maria Elisabeth von Luschin, geb. Luckmann * 14.02.1799 in Ljubljana, 16.02.1878 in Graz.

Kinder:
Maria Elisabeth Johanna von Luschin, * 29.06.1818 in Ljubljana
Eduard Ritter von Luschin, * 21.02.1820 in Ljubljana, 08.02.1888 in Graz
Karoline Schirnhofer, geb. Edle von Luschin, * 29.11.1821, † 26.10.1898 in Wien
Auguste Edle von Engerth, geb. von Luschin, * 23.08.1823 in Ljubljana, † 27.04.1912 in Wien
Alexander Ritter von Luschin, * 15.0.2.1826 in Venedig
Marie Amalia von Luschin, * 06.06.1829 in Venedig, † 21.02.1854 in Wien

Ehrungen und Ernennungen:
11.07.1828: Ernennung zum "Vice-Buchhalter bey der Venediger Central-Staats-Buchhaltung" (Wiener Zeitung vom 12.9.1828, Seite 1)
10.09.1840: Ernennung zum "Ersten Vice-Director der Venediger Central-Staats-Buchhaltung" (Wiener Zeitung vom 10.9.1840, Seite 1)
21.06.1841: Verleihung der "bey dem k. k. General-Rechnungs-Directorium erledigte Hof-Commissions-Rathsstelle" (Wiener Zeitung vom 3.7.1841, Seite 1)
18.07.1846: Verleihung des Titels "Hofrat" (Österreichischer Beobachter vom 27.7.1846, Seite 4)
23.06.1851: Orden der eisernen Krone dritter Klasse (Der Wanderer vom 23.6.1851, Seite 1)
05.08.1851: Kommandeurkreuz des päpstlichen Ordens des heiligen Gregors (Fremden-Blatt vom 5.8.1851, Seite 1)
18.12.1864: Ritterkreuz des k.k. Leopold-Ordens, Übertritt in die Pension (Neue Freie Presse vom 19.12.1864, Seite 3)
Ritterkreuz des Franz Josefs Ordens

Wiener Zeitung vom 17.8.1867, Seite 10: Luschin Johann, Ritter v., pens. k.k. Hofrath, 77 J., Landstraße, Ungargasse 3, Lungentuberkulose.

Wiener Zeitung vom 24.2.1854, Seite 9: Dem wohlgebornen Herrn Johann von Luschin. k. k. Hofrath, sein Fräulein Tochter Marie, alt 24 J., Landstraße Nr. 363, an der Lungentuberkulose.

Wiener Zeitung vom 12.9.1828, Seite 1: Se. k. k. Majestät haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 11. Julius d. J., den Rechnungsrath der Illyrischen Provinzial-Staatsbuchhaltung, Johann Baptist Luschin, und .... zu Vice-Buchhaltern bey der Venediger Central-Staats-Buchhaltung allergnädigst zu ernennen geruhet.

Wiener Zeitung vom 10.9.1840, Seite 1: Zum Hofbuchhalter und Vorstande der Cameral-Hauptbuchhaltung haben Se. Majestät den ersten Vice-Director der Venediger Central-Staatsbuchhaltung, Johann Luschin, allergnädigst zu ernennen geruhet.

Wiener Zeitung vom 3.7.1841, Seite 1: Se. k. k. Apostol. Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. Junius d. J., die bey dem k. k. General-Rechnungs-Directorium erledigte Hof-Commissions-Rathsstelle dem Hofbuchhalter und Vorsteher der Cameral-Hauptbuchhaltung, Johann Luschin, zu verleihen geruhet.

Österreichischer Beobachter vom 27.7.1846, Seite 4: Se. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 18. Juli d. J. die beiden Hofcommissionsräthe des k. k. General-Rechnungsdirectoriums, Johann Luschin und Carl Czoernig, in gnädiger Anerkennung ihrer eifrigen und ausgezeichneten Dienstleistung, zu Hofräthen zu ernennen geruht.

Neue Freie Presse vom 19.12.1864, Seite 3: Se. Majestät der Kaiser hat in Würdigung ... ferner dem Hofrathe bei der obersten Rechnungs-Controlsbehörde, Jo­hann Baptist v. Luschin, bei seinem Uebertritte in den wohlverdienten bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen treuergebenen und ausgezeichneten Staatsdienleistung taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens; ... verliehen.

Die Grabstelle befindet sich am St. Marxer Friedhof (Position 186a). Mitbestattet wurde seine jüngste Tochter Marie Amalia von Luschin, * 06.06.1829 in Venedig, † 21.02.1854 in Wien.

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Wiener Zeitung vom 17.8.1867, Seite 10, Wiener Zeitung vom 12.9.1828, Seite 1, Wiener Zeitung vom 10.9.1840, Seite 1, Österreichischer Beobachter vom 27.7.1846, Seite 4, Der Wanderer vom 23.6.1851, Seite 1, Fremden-Blatt vom 5.8.1851, Seite 1, Wiener Zeitung vom 24.2.1854, Seite 9, Neue Freie Presse vom 19.12.1864, Seite 3.



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