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Die Bundeshauptstadt

Person - Franz Xaver Wilde

Franz Xaver Wilde, Prof. Dr. phil., k. k. Vize-Direktor des philosophischen Studiums an der Wiener Universität, Superintendent der Geißlerischen Stiftung (Die Geißlerische Stiftung in Laibach (Ljubljana) war eine historische Stiftung, die auf Sigmund Geißler, Doktor der Medizin und im Jahr 1659 Rektor der Universität, zurückgeht), Mitglied der ökonomischen Gesellschaft in Krain (auch Krainburg, slow.: Kranj) in der Oberkrain (Gorenjska), Erster Bibliothekar der Laibacher Studienbibliothek, * 24.08.1751, † 31.08.1828 in Wien, zuletzt wohnhaft: 1., Graben Nr. 1094 (Stadt Nr. 1094).

Franz Xaver Wilde studierte an der Universität Breslau, danach Studium der Rechtswissenschaften in Wien.
1771 Mag. phil. und Bakk. theol.
1811 Dr. phil. in Wien, Prof. für theoretische und praktische Philosophie in Laibach
1810-1815 Professor an der Wiener Universität
1815-1828 k.k. Vizedirektor der Philosophischen Studien
1818/19 Dekan der Philosophischen Fakultät
1824/25 Dekan der Philosophischen Fakultät

Werke:
31.10.1792: Haupttabelle über den Zustand der Unterrichtsanstalten im Herzogthum Krain.

Wiener Zeitung vom 9.12.1818, Seite 1: Am 2. December wurde bey der juridischen Fakultät Hr. Leopold Stöger, der Rechte Doktor, Hof- und Gerichts-Advokat, als Dekan bestätiget. Am 3. December wurde bey der theologischen Fakultät Hr. Andreaa Oberleitner, Priester des Benediktiner-Stiftes zu den Schotten, der Theologie Doktor, dann bey der philosophischen Fakultät Hr. Franz Wilde, der freyen Künste und Philosophie Doktor, erwählt; endlich hat der im verflossenen Jahre erwählte Vice-Dekan der medizinischen Fakultät, Hr. Franz de Paula Muzer der Arzneykunde Doktor, das Dekanat bey der besagten Fakultät übernommen.

K. K. priv. Prager Zeitung vom 19.12.1824, Seite 1: Den 6. Dec. wurde bei der philosophischen Facutät, Hr. Franz Wilde, Doctor der Philosophie, ehemahliger Professor der theoretischen und praetischen Philosophie, Mitglied der ökonomischen Gesellschaft im Herzogthume Krain, im Jahre 1819 gewesener Decan der philosophischen Facultät, und k.k. Vicedirector der philosophischen Studien, zum Decane gewählet.

Wiener Zeitung vom 4.8.1828, Seite 3: Hr. Franz Wilde, k. k. Vice-Director des philosophischen Studiums, alt 77 Jahr, am Graben Nr. 1094, am Brand.

Vereinigte Laibacher Zeitung vom 25.7.1860, Seite 3: Monats- Versammlung des histor. Vereins für Krain. Die am 5. 1. M. abgebaltene Versammlung eröffnete Herr Gymnasialdirektor Necásek mit einem willkommenen „Beitrage zur Kulturgeschichte Krains“ aus einer in den Gymnasialakten vorfindlichen, vom k. k. Professor und ersten Bibliothekar der Laibacher Studienbibliothek, Franz Wilde am 31. Oktober 1792 verfaßten und vom Studienkonsesse gefertigten „Haupttabelle über den Zustand der Unterrichtsanstalten im Herzogthum Krain“. Die lebhafte von freien Blick und frischer Auffassung zeugende Darstellung fand bei der Versammlung vielen Beifall und man sprach den Wunsch aus, dieses durch Beziehungen auf die Literaturgeschichte Krains auch historisch schätzbare Schriftstück in den Vereinsmittheilungen veröffentlicht zu sehen, welchem durch das unter der Presse befindliche Augustheft entsprochen werden wird. ...

Die Grabstelle befindet sich am St. Marxer Friedhof (Position 59).

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: Wiener Zeitung vom 9.12.1818, Seite 1, K. K. priv. Prager Zeitung vom 19.12.1824, Seite 1, Wiener Zeitung vom 4.8.1828, Seite 3, Vereinigte Laibacher Zeitung vom 25.7.1860, Seite 3.



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