Die Bundeshauptstadt

Brücken in Wien - Kraftwerk Freudenau

Das Kraftwerk Freudenau ist ein Laufkraftwerk in der Donau in der österreichischen Hauptstadt Wien und das zehnte und letzte der österreichischen Donaukraftwerke.

Geschichte: Nachdem sich bei einer der Wiener Volksbefragungen vom 14. und 16. Mai 1991 die Wiener Bevölkerung mit großer Mehrheit für das Kraftwerk ausgesprochen hatte, begann die Österreichische Donaukraftwerke AG 1992 mit dem Bau und stellte ihn 1998 fertig.

Am 22. Oktober 1996 kam es beim noch in Bau befindlichen Kraftwerk zu einem schweren Schiffsunglück. Bei Hochwasser erreichte das slowakische Schubschiff „Dumbier“ wegen der starken Strömung die Schleusenöffnung nicht und wurde durch eines der Wehrfelder gedrückt. Acht Matrosen kamen dabei ums Leben, nur einer konnte gerettet werden.

Technische Beschreibung: Die in Nassbauweise errichtete Staumauer staut die Donau bei Stromkilometer 1.921,05 auf einer Länge von rund 28 km auf eine Höhe von 8,6 m auf. Der Inhalt des Stauraumes beträgt ca. 55 Millionen m³, das Stauziel liegt auf einer Seehöhe von 161,35 m.

Am rechten Ende der Staumauer liegen die beiden Schiffsschleusen mit jeweils einer nutzbaren Länge von 275 m und einer nutzbaren Breite von 24 Metern. Das Wehr besteht aus vier Wehrfeldern mit einer Breite von jeweils 24 Meter und befindet sich am linksufrigen Ende der Staumauer.

Das Kraftwerk Freudenau kann von Fußgängern und Radfahrern als Donaubrücke verwendet werden. Gemeinsam mit der Walulisobrücke stellt es einen Übergang für Fußgänger und Radfahrer über Donau und Neue Donau dar.

Umgehungsbach: Um Fischen die Wanderung zu ermöglichen, wurde auf dem Gelände der Donauinsel, beim Kraftwerk Freudenau ein Umgehungsbach errichtet.

Quelle: Wikipedia, Bilder: www.nikles.net



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