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21. Bezirk - Kirche St. Leopold im Donaufeld

Die Donaufelder Kirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf. Der nach den Plänen von Baurat Franz Ritter von Neumann errichtete neugotische Backsteinbau (mit Jugendstil-Innenausstattung) steht inmitten einer kleinen Parkanlage auf dem Kinzerplatz im Bezirksteil Donaufeld.

Geschichte: Die Donaufelder Pfarrkirche war ursprünglich als Bischofskirche einer neuen niederösterreichischen Diözese geplant. Das erklärt auch die gewaltigen Ausmaße dieser Pfarrkirche (In der Pfarre leben ca. 7.000 Katholiken). Doch die höhere Politik wollte es anders und die neue Diözese wurde nie gegründet. So kam Donaufeld zu seiner imposanten Pfarrkirche.

An der Grundsteinlegung am 6. Juni 1905 nahmen eine Reihe bedeutender Persönlichkeiten teil. An der Spitze Kaiser Franz Josef I. mit dem damaligen Wiener Bürgermeister Dr. Karl Lueger des Weiteren waren Erzherzog Friedrich, Erzherzog Leopold Salvator und der Propst des Stiftes Klosterneuburg Bernhard Johannes Peitl anwesend. Der Grundstein ist heute in der Apsis links vor dem Hochaltar eingemauert. Mit dem Bau der Kirche war ursprünglich Baurat Franz Ritter von Neumann beauftragt worden. Doch als dieser noch vor der Grundsteinlegung starb leiteten die Architekten Karl Troll und Johann Stoppel den Bau streng nach dem Plänen Neumanns. Die feierliche Weihe führte Fürsterzbischof Dr. Friedrich Kardinal Pfiffl durch. Von Seiten des Kaiserhauses nahm Erzherzog Peter Ferdinand daran teil. Der Schlussstein wurde gegenüber des Grundsteins eingemauert und mit einer Schmuckplatte versehen.

Nachdem die Kirche bereits fertig gestellt war, mussten noch zwei Notausgänge errichtet werden, da nachträglich festgestellt wurde, dass bei einem Fassungsvermögen von 5.000 Personen zu wenige Ausgänge vorhanden waren.

Der Sakramentsaltar der Kirche stammt aus dem Akademischen Gymnasium und wurde erst 1940 aufgestellt. Da man aber der Meinung war, er störe das Jugendstil-Gesamtbild der Kirche, wollte man ihn wieder abtragen lassen. Nach der Bekanntwerdung der Kosten von damals 30.000 Schilling nahm man von einer Abtragung wieder Abstand. Der Sakramentsaltar befindet sich noch heute in der Kirche.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: Wizzard, gemeinfrei und © Bwag/Wikimedia.



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