Die Bundeshauptstadt

01. Bezirk - Regensburger Hof

Der Regensburger Hof am Lugeck im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt war über Jahrhunderte der Stapelplatz und Einkehrgasthof der Regensburger Kaufleute in Wien.

Geschichte: Das aus dem 14. Jahrhundert stammende, vielfach umgebaute Gebäude war unter anderem Ort eines historischen Treffens zwischen Kaiser Friedrich III. und dem Ungarnkönig Matthias Corvinus im Februar 1470. Es wurde im Zuge des gründerzeitlichen Stadtumbaus Wiens 1896 trotz zahlreicher Proteste abgerissen. Der 1897 errichtete Nachfolgebau (Lugeck 4), ein Geschäftshaus von Architekt Neumann, versucht die Formensprache des zerstörten historischen Gebäudes aufzunehmen, allerdings rein äußerlich und in etwa doppeltem Maßstab.

In dem alten sowie neuen Regensburger Hof befand sich früher das Teppichhaus C. Genersich & Orendi, das ein k.u.k. Hoflieferant war. Ab 2008 war die Little Buddha Bar dort angesiedelt. Seit 2014 wird an diesem Standort das Gasthaus „Lugeck“ der Gastronomie-Dynastie Figlmüller betrieben.

Vor Vorplatz befindet sich das Gutenberg-Denkmal (Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Lettern).

Die Bilder zeigen das im digitalen Kulturgüterverzeichnis der Gemeinde Wien unter der Nummer 50315 aufgeführte Objekt.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: Thomas Ledl unter der Lizenz CC BY-SA 4.0, GuentherZ unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 und gemeinfrei.



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