01. Bezirk - Gastgewerbefachschule der Wiener Gastwirte
Die Gastgewerbefachschule der Wiener Gastwirte (Haus der Wiener Gastwirte, Genossenschaftshaus der Gastwirte) befindet sich
am
Judenplatz Nr. 3-4 im 1. Wiener Gemeindebezirk
Innere Stadt.
Im Vorgängerhaus bewohnte im Jahr 1783
Wolfgang Amadeus Mozart eine Wohnung im dritten Stock.
Eine Gedenktafel aus dem Jahr 1929 erinnert daran: "An dieser Stelle stand das Haus No. 244, in dem W. A. Mozart im Jahre 1783 wohnte."
Im Jahr 1875 wurde es von der "Genossenschaft der Gastwirte Wiens" angekauft.
1898 Um- oder Neubau durch den Architekten
Ludwig Schöne.
Geschichte: Dieses Gebäude wurde nach der Aufhebung der Judenstadt im Jahr 1421 von der Stadt Wien erworben, die es bis 1426 besaß.
Nachdem Steuern nicht bezahlt worden waren, wurde es 1496 erneut von der Stadt Wien verkauft.
Da der Erlös die Forderungen überschritt, wurde der Überschuss dem ehemaligen Besitzer ausgehändigt.
Der neue Eigentümer war der Stadtschreiber Wolfgang Rieder, der 1500 Bürgermeister wurde.
Durch Vererbung zersplitterte der Besitz stark.
Unter den Teileigentümern befand sich auch der Stadtrichter und Bürgermeister Oswald Hüttendorfer
(* ? Wien, † 1601), der sich mit seinen Geschwistern verglich und somit in den Alleinbesitz des Hauses kam.
Nach mehrfacher Vererbung gehörte es dem Bürgermeister Johann Franz von Wenighoffer
(* 1658 Wien, vermutlich 1, Judenplatz 3, † 21. April 1734, Stadt 409, 1, Judenplatz 3), der hier wohnte.
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde es den sechs Kindern des Bürgermeisters Johann Franz Purck (* 1684 Wien, † 22. Juni 1746 Stadt,
1, Bognergasse 11) vererbt.
Quelle: Text: www.nikles.net, Abschnitt Geschichte:
geschichtewiki.wien.gv.at, Bilder: www.nikles.net