Person - Vincenz Wenhart
Vincenz Wenhart, 23 Jahre Pfarrer von 1869-1893 in
Jedlesee, Armenvater, * 24.03.1831, † 12.02.1893, Bestattungsdatum: 14.02.1893.
Auf Initiative des Pfarrers Vincenz Wenhart erhielt die
Pfarrkirche Jedlesee 1885 einen Turm.
1873 ließ er den jetzigen
Jedleseer Friedhof anlegen,
nachdem der nun aufgelassene Friedhof in der Jeneweingasse 30 zu klein wurde.
Im Weiteren befindet sich folgende Inschrift am Grabstein:
IM GEDENKEN AN
P. MATTHIAS WAISZ
REDEMPTORIST
PFARRER IN JEDLESEE
VON 1868 - 1988
DIE DANKBARE PFARRGEMEINDE
P.M. WAISZ RUHT IN
ATTNANG PUCHEIM
Ehrungen:
Wenhartgasse,
seit 1910, seit 08/1898, nach Vincenz Wenhart, Pfarrer von
Jedlesee (1869-1893).
Weiters im Grab bestattet:
Augustin Maria Langaschek, erzb. geistl. Rat, * 1867, † 26.02.1934, Bestattungsdatum: 02.03.1934
Wiener Zeitung vom 25.6.1893, Seite 21:
Vincenz Wenhart.
Von dem k. k. Bezirksgerichte Korneuburg
werden durch Edict vom 15. Juni 1893 Diejenigen,
welche an die Verlassenschaft des den
12. Februar 1893 verstorbenen Herrn Vincenz
Wenhart, Pfarrers in
Jedlesee, als Gläubiger
eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert,
bei diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuung ihrer Ansprüche den 18. August 1893,
Vormittags 10 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin
ihr Gesuch schriftlich zu überreichen.
Floridsdorfer Zeitung vom 27.8.1898, Seite 2:
Die Gasse, welche von der Jedleseerstraße
parallel zur Bräuhausgasse bis zur Wienergasse
führt, nach dem als Pfarrer und Armenvater
hochverdienten Herrn Vincenz Wenhart
„Wenhartgasse" (Smital).
Die Grabstelle (auf Friedhofsdauer) befindet sich am
Jedleseer Friedhof (Gruppe: 1, Reihe: 14, Nummer: 1).
Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Wiener Zeitung vom 25.6.1893, Seite 21, Floridsdorfer Zeitung vom 27.8.1898, Seite 2.