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Die Bundeshauptstadt

Person - Anton von Schauenstein

Anton von Schauenstein, Montanist. * Wien, 27. 7. 1824; † Wien, 7. 3. 1900. Studierte an der Berg- und Forstakadademie in Schemnitz (Banská Štiavnica), der Montanlehranstalt in Leoben sowie am montanist. Mus. in Wien und trat 1850 in den Staatsdienst ein. War 1852–55 Bergkoär. in Göllnitz (Gelnica) und Schemnitz, wo er auch als Dozent für Bergrecht an der Berg- und Forstakademie wirkte. Ab 1859 im Finanzministerium und im Ministerium für Handel und Volkswirtschaft tätig, 1868 in das neu geschaffene Ackerbauministerium übernommen, wurde er 1869 Sektionsrat, 1872 Min.Rat. 1882 i. R., wirkte er jedoch als Vertreter des Ackerbauministers im österr. Staatseisenbahnrat weiter. Auf ihn geht das 1871 erlassene Gesetz über Einrichtung und Wirkungskreis der Bergbehörden zurück sowie ein Statut aus dem Jahre 1874, das den Stud.-Gang der Bergakad. reformierte und damit eine schrittweise Gleichstellung mit den Techn. Hochschulen herbeiführte; er hatte auch wesentlichen Anteil an der Reform des allgemeinen Berggesetzes von 1854. Schauenstein, der auch die Gründung der Berg- und Hüttenschulen von Leoben, Klagenfurt und Dux (Duchcov) zur Heranbildung von Bergbauaufsichtspersonal anregte, erwarb sich große Verdienste um die organisatorische Umgestaltung der Bergbehörden und den Unterricht an den montanist. Lehranstalten; 1879 nob.

Weiters im Grab bestattet:
Theresia (Therese) von Schauenstein, geb. Holluber: * 20.11.1826, † 26.12.1908 (Bestattungsdatum: 28.12.1908)
Wilhelm Schauenstein: * 21.05.1898, † 25.07.1939 (Bestattungsdatum: 29.07.1939)
Marie Schauenstein: * 23.02.1875, † 12.03.1947 (Bestattungsdatum: 28.03.1947)
Dr. Anton Schauenstein, Ministerialrat: * 13.07.1864, † 08.06.1959 (Bestattungsdatum: 11.06.1959)
Dr. Alfred Indra, Rechtsanwalt: * 09.12.1894, † 20.04.1964 (Bestattungsdatum: 24.04.1964)
Hedwig Indra, geb. von Schauenstein: * 24.09.1896, † 11.10.1988 (Bestattungsdatum: 17.10.1988)

Die Grabstelle (Ehrengrab) befindet sich am Döblinger Friedhof (Gruppe: 1, Nummer: 20).

Quelle: Text: Österreichisches Biographisches Lexikon, Bilder: Neue Freie Presse vom Donnerstag 8. März 1900, Nr. 12765 und www.nikles.net.



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