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Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel, Industrieviertel

Niederösterreich - Langenzersdorf

Langenzersdorf ist eine Marktgemeinde im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich mit 8062 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2023).

Geografie: Langenzersdorf liegt im Weinviertel in Niederösterreich. Der Ort erstreckt sich am nördlichen Donauufer im Bereich der Wiener Pforte und liegt somit genau zwischen Donau und Bisamberg. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 10,68 Quadratkilometer. 14,66 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Das nördliche Ende der künstlich angelegten Wiener Donauinsel befindet sich in der Nähe von Langenzersdorf. Die Insel wird durch das Einlaufbauwerk Langenzersdorf von der Donau abgetrennt und stellt einen wesentlichen Bestandteil des Wiener Hochwasserschutzes dar. Die Schleuse wurde 1975 im Zuge der Wiener Donauregulierung errichtet.

Gemeindegliederung: Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Langenzersdorf. Die Ortschaft Langenzersdorf verfügt über die Ortsteile An den Mühlen, Dirnelwiese, Seeschlacht, Tuttendörfl und Tuttenhof sowie über ein Industriezentrum und ein Kraftwerk.

Nachbargemeinden: Korneuburg, Bisamberg, (jenseits der Donau): Klosterneuburg, Wien-Floridsdorf (Stammersdorf), Wien-Döbling (Kahlenbergerdorf, Nussdorf), Wien-Floridsdorf (Strebersdorf).

Geschichte: Funde im Ortsgebiet belegen eine mittelneolithische (Lengyel-Kultur), mittelbronzezeitliche, urnenfelder- und hallstattzeitliche Besiedlung. Die 1955–1956 im Ortsteil „Burleiten“ gefundene Venus von Langenzersdorf ist ein Zeugnis aus dieser Kulturepoche.

Langenzersdorf wurde 1108 erstmals urkundlich erwähnt. Das auf der anderen Donauseite gelegene Stift Klosterneuburg war seit dem 12. Jahrhundert der größte Grundbesitzer und hatte die Herrschaft inne. Der 1680 Langen-Enzersdorf genannte Ort war seit der Mitte des 17. Jahrhunderts Poststation. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden eine Schiffsstation und eine Bahnstation der Nordwestbahngesellschaft errichtet, die dem Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung brachten. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zunehmend Villen und Gartenhäuser.

Zum 15. Oktober 1938 wurde Langenzersdorf Teil des 21. Gemeindebezirks von Groß-Wien.

Im Tuttenhof wurde 1943 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Kulturpflanzenforschung gegründet, dessen Leiter Hans Stubbe wurde. Im darauffolgenden Jahr erhielt dieses großzügige Unterstützung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft; die Forschungen geschehen im Rahmen des Generalplans Ost. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Institut nach Mitteldeutschland verlagert, wo es von 1945 bis 1991 als Zentralinstitut für Genetik und Kulturpflanzenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR bestand, als dessen Nachfolgeeinrichtung 1992 das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung gegründet wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Langenzersdorf zur sowjetischen Besatzungszone Niederösterreichs, war jedoch staatsrechtlich bis 1954 Teil von Groß-Wien mit legislativen Beschränkungen. Erst 1954 wurde Langenzersdorf als selbständige Gemeinde wieder Teil des Bezirkes Korneuburg. 1960 wurde Langenzersdorf zur Marktgemeinde erhoben.

Seit 2006 ist Langenzersdorf Teil der Kleinregion 10 vor Wien.

Wappen: Das 1959 verliehene Wappen zeigt „In Rot auf grünem Dreiberg einen silbernen Greif“. Der Greif nimmt Bezug auf die Grafen von Formbach und der grüne Dreiberg versinnbildlicht die Lage am Bisamberg.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Aukapelle: Die gemauerte Kapelle in der Au mit Schweifgiebel befindet sich bei der Kleingartenanlage Scheibenmais, an der Kreuzung Neumayerweg und Engelweg in Langenzersdorf und wurde um 1731 erbaut. In der Mitte der Kapelle befindet sich ein ehemaliges gusseisernes Friedhofskreuz, rechts davon ein Metallrelief der Muttergottes mit Kind, links eine Ikone. Die Kapelle stand ursprünglich auf der Höhe des "Alten Bahnhofes" bzw. der jetzigen Bahngeleise. Durch den Bahnbau musste die (erste) Kapelle weichen und wurde an die Ecke Klosterneuburger Straße/Jahnstraße versetzt. Schließlich baute man sie auf dem jetzigen Standort auf.
Bildstock hl. Urban (Weintor): Der Bildstock hl. Urban befindet sich bei der Kellergasse 84 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 19345 (BDA: 22998) denkmalgeschützt. Der in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtete Weintor-Bildstock ist ein spätgotischer, achteckiger Pfeiler mit einem nach einer Seite offenen Steintabernakel, das von einer Steinpyramide mit Metallkreuz bekrönt wird. In der Nische ist ein Metallrelief des hl. Urban aus dem 20. Jahrhundert zu sehen. Die Inschrift lautet: "HL. URBAN SCHENK UNS REICHEN SEGEN".
Evangelisches Holzkirchlein Langenzersdorf: Das Holzkirchlein Langenzersdorf ist die evangelische Gemeindekirche von Langenzersdorf im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Der Bau des sogenannten Holzkirchleins ergab sich aus der Notlage nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich durch die Flüchtlingsbewegung die Zahl der evangelischen Glaubensangehörigen in der Region vergrößerte und nach Kriegszerstörung die für Langenzersdorf zuständige evangelische Dreieinigkeitskirche in Korneuburg durch eine Baracken- oder Notkirche ersetzt worden war, bevor hier 1963 ein Kirchenneubau entstand. 1952 konnte das zum Bau nötige Grundstück erworben, am 9. Oktober 1953, finanziert durch das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz, die Notkirche aufgestellt und am 1. November 1953 eingeweiht werden. Das in Riegelbauweise mit flach geneigtem Satteldach errichtete und verschalte Bauwerk ist, zur Andeutung seiner sakralen Funktion mit einem Eingangsvorbau und einem quadratischen Dachreiter mit bekrönendem Kreuz ausgestattet. 1995 erfolgte eine durchgreifende Renovierung und 2005 die Erweiterung um einen Gemeindesaal.
Franz-Schubert-Denkmal: Das Franz-Schubert-Denkmal aus dem Jahr 1928 befindet sich im Franz-Schubert-Park in Langenzersdorf.
Geburtshaus Leopold Chimani: Das Geburtshaus von Leopold Chimani befindet sich in der Oberen Kirchengasse 7, gegenüber dem Pfarrhof.
Gutshof/Meierhof, Tuttenhof: Der herrschaftliche Gutshof/Meierhof befindet sich in Tuttendörfl 1 in Langenzersdorf und ist unter Objekt-ID: 18780 (BDA: 22447) denkmalgeschützt. Der Tuttenhof wurde bereits in den Jahren 1400 und 1530 als Wirtschaftshof des Stiftes Klosterneuburg erwähnt. Die Anlage in ihrer heutigen Form entstand im 17. Jahrhundert. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude sind weiträumig in U-Form angeordnet. Im Nordosten liegt der zweigeschoßige giebelständige Wohntrakt mit weit vorragendem Risalit. Dieser Trakt ist im Zwerchgiebel und an einem reliefierten Wappen mit 1666 bezeichnet. In allen Räumen des Erd- und Obergeschoßes befinden sich Kreuzgratgewölbe mit angeputzten Graten. Das an den Wohntrakt anschließende, eingeschoßige Wirtschaftsgebäude verfügt über eine zweischiffige Pfeilerhalle mit weiten Kreuzgratgewölben.
Haader Haus: Das Haader Haus befindet sich an der Korneuburger Straße 20 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18783 (BDA: 22450) denkmalgeschützt. Das sogenannte Haader Haus ist eine ehemalige Poststation aus dem späten 18. Jahrhundert. Die zweigeschoßige dreiflügelige Anlage verfügt über eine Biedermeierfassade mit genutetem Erdgeschoß und Reliefdarstellungen der vier Jahreszeiten und antiker Gottheiten über den Erdgeschoßfenstern. Der Mittelflur im Inneren ist platzlgewölbt.
Hl. Johannes Nepomuk: Die Statue des Hl. Johannes Nepomuk befindet sich an der Wiener Straße in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 22810 (BDA: 26339) denkmalgeschützt. Die Nepomuk-Statue steht auf einem hohen, dreiarmigen Volutensockel. Das Werk wurde von 1766 von Stefan Gabriel Steinböck geschaffen. Eine Renovierung fand laut Inschrift an der Rückseite in den Jahren 1935/1936 statt.
Kath. Filialkirche hl. Josef der Arbeiter: Die kath. Filialkirche hl. Josef der Arbeiter befindet sich an der Krottendorfer Straße 46-50 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18784 (BDA: 22451) denkmalgeschützt. Die Filialkirche wurde in den Jahren 1982/1983 durch Architekt Roland Rainer erbaut.
Kellergasse Langenzersdorf: Die Kellergasse in Langenzersdorf befindet sich an einer Geländekante im nördlichen Hintaus. Sie besteht aus 23 Gebäuden auf 400 Metern Länge, davon aber zehn Wohnbauten. Die 13 Keller sind teils traufständig, teils in Schildmauerform.
Kreuz Beinhaus: Das Kreuz mit den Gebeinen befindet sich neben dem Kriegerdenkmal an der Oberen Kirchengasse 6a in Langenzersdorf. Die Inschrift lautet: "Hier ruhen in engem Grabe ruhig und freidlich beieinander die Gebeine der hier bis 1700 Verstorbenen, welche im Beinhaus unter dem Hochaltare aufbewahrt waren bis 1902. Gott erwecke sie zum ewigen Leben."
Kriegerdenkmal: Das Soldatendenkmal befindet sich an der Oberen Kirchengasse 6a in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18791 (BDA: 22458) denkmalgeschützt. Das im Jahre 1922 vom österreichischen Bildhauer Anton Hanak errichtete Kriegerdenkmal ist eine auf einem Sockel ruhende abgestumpfte Pyramide aus Sandsteinblöcken. Sie verfügt über vier Inschriftentafeln aus Granit, in denen Inschriften und die Namen der im Ersten Weltkrieg gefallenen Langenzersdorfer eingemeißelt sind und wird von einem einfachen Eisenkreuz bekrönt. Im Hintergrund der Pyramide sind an der Umfassungsmauer seit 1958 Granittafeln mit den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs angebracht.
Langenzersdorf Museum: vormals Hanak Museum, mit den Schwerpunkten Anton Hanak, Siegfried Charoux, Max-Brand-Tonstudio, Urgeschichte, Ortskunde.
Pestkreuz: Das Pestkreuz befindet sich der Kreuzung Schulstraße und Anton Hanakgasse in Langenzersdorf und wurde 1967 errichtet. Die Initiative zur Errichtung des Kreuzes ging von der Katholischen Männerbewegung unter Dr. Hans Jeschek aus. Die Inschriften lauten: "WENN ALLES ENTTÄUSCHT /-- DU NICHT! / ERNEUERT 1967" (Sockelvorderseite); "ZUR ERINNERUNG / AN DIE PEST v. J. 1713" (Sockel rechts); "GOTT SCHÜTZE /UNSERE HEIMAT" (Sockel links).
Peterka Kreuz: Das Peterka-Kreuz befindet sich an der Pamessergasse 15 in Langenzersdorf und wurde 1999 errichtet. Die Inschrift lautet: "gewidmet vom Land Niederösterreich und Fam. Peterka-Fraundörfer, MAI 1999". Das Kleindenkmal wurde im Februar 2000 von Pfarrer Mag. Franz Majca eingeweiht.
Pfarrhof: Der Pfarrhof befindet sich an der Oberen Kirchengasse 6 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18789 (BDA: 22456) denkmalgeschützt. Der Pfarrhof ist ein zweiflügeliger Bau mit dominierendem Hauptgeschoß. Der Straßentrakt stammt im Kern vielleicht aus dem 16. Jahrhundert. Der spätbarocke Gartenflügel ist an der Portalädikula im Hof mit 1746 bezeichnet. Das Erdgeschoß ist kreuzgratgewölbt. Im Hauptgeschoß befindet sich eine Flachdecke mit geschwungenen Putzschnittspiegeln. Im Gartenflügel liegt eine kleine Sala terrena, ein zweijochiger kreuzgratgewölbter Raum mit Grotten- und Stuckdekoration aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der ovale Grottenpavillon mit Tuffsteinauskleidung, dessen Reste im Garten zu sehen sind, wurde nach 1761 erbaut.
Pfarrkirche hl. Katharina: Die kath. Pfarrkirche hl. Katharina befindet sich an der Oberen Kirchengasse 6a in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18788 (BDA: 22455) denkmalgeschützt. Die Pfarrkirche Langenzersdorf ist eine dreischiffige, frühgotische, barockisierte Staffelbasilika mit spätbarockem Südturm und späteren Anbauten.
Postgebäude, Ehem. Gemeindeamt: Das Postgebäude bzw. ehemalige Gemeindeamt befindet sich am Hauptplatz 1 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18781 (BDA: 22448) denkmalgeschützt. Das ehemalige Gemeindeamt ist ein zweigeschoßiger Bau mit klassizistischem Zwerchgiebel, das im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.
Priestergrabkapelle: Die Priestergrabkapelle befindet sich an der Friedhofstraße 60 und ist unter der Objekt-ID: 22811 (BDA: 26340) denkmalgeschützt.
Steinkreuz: Das steinerne Kreuz befindet sich an der Friedhofstraße 60 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18331 (BDA: 22005) denkmalgeschützt.
Weißes Kreuz: Das Kleindenkmal "Weißes Kreuz befindet sich an der Kreuzung Wiener Straße und Strebersdorfer Straße in Langenzersdorf und wurde 1973 vom österreichischen Bildhauer Mag. Heribert Rath (10.07.1924 - 16.4.2007) erschaffen. Die Inschriften lauten: „SAG GOTT DEM / HERRN LOB UND / DANK DASS RAB / IST KOMMEN IN / DER CHRISTEN HAND / DEN 29. MARTII / IM 1598 JAR“ (Vorderseite der Säule); „DURCH DEN AUSBAU DER / ZNAIMER BUNDESSTRASSE / MUSSTE DER ALTE BILDSTOCK / „WEISSES KREUZ“ / ABGETRAGEN WERDEN / NEUERRICHTUNG 1973“ (Rückseite der Säule).
Wohnhaus Korneuburger Straße 14: Das Wohnhaus befindet sich an der Korneuburger Straße 14 in Langenzersdorf und ist unter der Objekt-ID: 18782 (BDA: 22449) denkmalgeschützt. Das Wohnhaus ist ein zweigeschoßiger Bau mit Volutengiebel und wurde im Jahr 1903 errichtet.

Wirtschaft: Durch seine Lage am Stadtrand von Wien ist Langenzersdorf ein beliebter Wirtschaftsstandort. Das Industriezentrum Langenzersdorf-Süd befindet sich unmittelbar an der Landesgrenze zu Wien. Klassische Gewerbe in Langenzersdorf sind der Weinbau und der Obstbau sowie die Landwirtschaft mit Sonderkulturen.

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 393, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 25. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 3.342. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,2 Prozent.

Freizeit und Sport:
Erholungsgebiet Seeschlacht
Weitwanderwege Weinviertelweg, Ostösterreichischer Grenzlandweg sowie weitere lokale Wanderwege
Golfclub Tuttendörfl
Kiwanis Langenzersdorf
Nightrun Langenzersdorf (Laufveranstaltung)
Sportunion
SV Langenzersdorf
Taekwon-Do Club Guk-Gi
Turnverein Langenzersdorf (ÖTB)

Regelmäßige Veranstaltungen:
Jährlicher Faschingsumzug am letzten Samstag im Fasching
KJ-Ball am Faschingssamstag im Festsaal
Sitzung der euLEn Fasching
Adventmarkt vor der Pfarrkirche St. Katharina am ersten Adventwochenende
Punschwoche (Verein Langenzersdorfer helfen Langenzersdorfern)
Kellergassenfest entlang der Langenzersdorfer Kellergasse

Kulinarische Spezialitäten: Langenzersdorf ist seit alters her ein bekanntes Zentrum des Weinanbaus. Hierauf weisen auch viele Heurige im Ort.

Im Frühjahr des Jahres 2000 beschlossen sieben Weinhauer des Ortes, einen gemeinsamen Wein zu erzeugen. Die Kriterien der zu produzierenden Trauben wurden gemeinsam festgelegt, und während der Vegetationsperiode wurden mehrere Weingartenbegehungen durchgeführt. Der gemeinsame Lesetermin wurde bestimmt und die Trauben wurden schonend in einem Weinkeller am Bisamberg verarbeitet. Die Sorte Grüner Veltliner und Welschriesling reifen nun zu dem Langenzersdorfer „Venus-Cuveé“. Parallel zur Traubenproduktion wurden Langenzersdorfer Künstler zu einem Etikettenwettbewerb eingeladen, mit dem Thema Venus und Wein. Martina Schettina gewann diesen Wettbewerb.

Anlässlich der 900-Jahre-Feier von Langenzersdorf im Jahre 2008 kreierten die gleichen Winzer des Venusweines den „ENZO“-Wein. Hierbei wurde ein Cabernet Sauvignon verwendet. Das Maskottchen der 900-Jahre-Feier Langenzersdorf, welches im Rahmen eines Kindermalwettbewerbs entstand, wurde auch für das Weinetikett verwendet.

Bildung:
zwei Kindergärten
Volksschule Langenzersdorf
Neue Mittelschule Langenzersdorf
Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg: am Rehgraben befindet sich das Versuchsgut Götzhof der HTL
Musikschule Langenzersdorf

Persönlichkeiten:
Söhne und Töchter der Gemeinde:
Leopold Chimani (1774–1844), Pädagoge und Jugendschriftsteller, geboren in der Oberen Kirchengasse
Leopold Barsch (1888–1945), Politiker (CS)
Eugenie Butschek, die Frau von Otto Primavesi
Wolfgang Motz (* 1963), Politiker (SPÖ)

Personen mit Bezug zur Gemeinde:
Kaspar Schrammel (1811–1895), Komponist, starb in Langenzersdorf
Anton Hanak (1875–1934), Bildhauer, lebte und arbeitete von 1901 bis 1923 in Langenzersdorf
Eduard Klablena (1881–1933), Keramiker der Wiener Werkstätte mit Atelier in Langenzersdorf von 1911 bis 1933
Lina Woiwode (1886–1971), Schauspielerin, Ehefrau von Oskar Sima, in Langenzersdorf begraben
Max Brand (1896–1980), Komponist (elektronische Musik), lebte von 1975 bis 1980 in der Chimanigasse
Oskar Sima (1896–1969), Schauspieler, in Langenzersdorf begraben
Fred Liewehr (1909–1993), Burgschauspieler, verbrachte jahrelang seine Sommerfrische in Langenzersdorf
Paul Kont (1920–2000), Komponist, hatte in der Magdalenenhofstraße ein Sommerhaus
Günther Frank (* 1936), Schauspieler, Moderator, Sänger und Maler, lebt in Langenzersdorf
Helmut A. Gansterer (* 1946), Journalist und Autor, lebt in Langenzersdorf
Martina Schettina (* 1961), Malerin mit einem Atelier in Langenzersdorf

Quelle: Text: Wikipedia (erweitert), Bilder: © Bwag/Wikimedia, Buchhändler unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 und www.nikles.net.



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