Die Bundeshauptstadt

23. Bezirk - Hofmannsthal-Schlössl (Ketzergasse 471)

Das Hofmannsthal-Schlössl, früher Maria-Theresien-Schlössl und Fuchsschlössl, ist ein kleines Schloss im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing an der Ketzergasse 471.

Das prachtvolle Gebäude in Rodaun wurde 1774 für Fürst Trautson im Stile des Barock errichtet. Die österreichische Kaiserin Maria Theresia kaufte es wenige Jahre später und schenkte es ihrer Vertrauten und Obersthofmeisterin Gräfin Karoline von Fuchs-Mollard. Aus diesen Gründen war das kleine Schloss auch unter den Namen Maria-Theresien-Schlössl und Fuchsschlössl bekannt. Nach dem Tode der Gräfin wechselte das Anwesen mehrmals den Besitzer.

Im Jahr 1901 mietete sich der frisch verheiratete Wiener Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal im Schlössl ein. Hofmannsthal lebte hier bis zu seinem Tod im Jahr 1929. Seine Frau Gerty lebte weiter hier, bis sie 1938 nach dem Anschluss Österreichs nach England fliehen musste. Die nächste Bewohnerin war die nationalsozialistische Heimatdichterin Maria Grengg, die von Beginn der 40er Jahre bis zu ihrem Tod 1963 im Schlössl lebte.

1988 wurde das Hofmannsthal-Schlössl restauriert. Es kann nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: www.nikles.net



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