Die Bundeshauptstadt

19. Bezirk - Schloss Cobenzl

Unter Baron Pfaffhofen spielte Johann Strauß (Vater) im Schloss auf, Karl Freiherr von Reichenbach wandelte das Schloss 1835 in eine Versuchstation um. Nach Reichenbachs Tod erwarb 1855 Johann Freiherr von Soten, ein Weinhändler, das Anwesen. Er ließ am "Himmel" die Sisi-Kapelle und auf der dem Reisenberg vorgelagerten Bellevue-Höhe eine Gaststätte (Restaurant Bellevue) errichten. Die Gaststätte wurde später in ein Kinderheim, und danach in ein Sanatorium umgewandelt, in dem auch Sigmund Freud als Assistenzarzt tätig war. 1887 wurde das Schloss Cobenzl von einem Konsortium erworben und in ein Hotel umgewandelt. Da das Hotel nicht den erwarteten Umsatz brachte, wurde es 1907 an die Stadt Wien verkauft. Im Zweiten Weltkrieg diente das Hotel als Lazarett und als Kommandostelle einer Flak-Division. Danach diente es als Flüchtlingslager, das Hotel kam in der Besatzungszeit immer mehr herunter. Schließlich ließ die Stadt Wien das Schloss abreißen.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: gemeinfrei



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