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15. Bezirk - Meiselmarkt

Der Meiselmarkt ist ein Markt auf der Schmelz im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus. Er befindet sich gemeinsam mit der U-Bahn-Station Johnstraße in einem ehemaligen Wasserbehälter der Wiener Wasserversorgung. Namensgebend ist die angrenzende Meiselstraße, die nach dem Rudolfsheimer Ehrenbürger Johann Meisel benannt wurde.

Geschichte: 1905 als vorübergehendes Provisorium errichtet, wurde der Markt 1913 bereits auf die doppelte Fläche erweitert und asphaltiert, worauf er amtlich sanktioniert wurde. Im Zuge des Baus des Technischen Museums wurde der Rudolfsheimer Zentralmarkt geschlossen und zum Meiselmarkt verlegt.

Mit einem Beschluss des Wiener Gemeinderats vom 26. Juni 1992 wurde der Standort des Meiselmarkts an die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung verkauft, die dort die Errichtung einer Tiefgarage, eines Marktes mit Einkaufszentrum und einer Wohnhausanlage plante. Nach zwei Brandstiftungen im Juli 1995 und einer weiteren im Jänner 1996 wurden die alten Stände des bereits aufgelassenen Marktes abgetragen. Auf dem Grundstück wurde in Folge eine Wohnhausanlage errichtet.

Am 10. November 1995 wurde von Bürgermeister Michael Häupl der neue Meiselmarkt offiziell eröffnet, der in den erhalten gebliebenen und in den neu errichteten Gebäudekomplex integrierten Teil des zwischen 1870 und 1873 errichteten und zwischen 1878 und 1879 erweiterten ehemaligen Wasserbehälter Schmelz übersiedelt worden war. An diesem neuen Standort, der bereits seit dem 3. April 1995 in Betrieb ist, tritt das Wiener Marktamt als Mieter der Wiener Städtischen Allgemeinen Versicherung auf und vermietet die Marktstände seinerseits an die Marktparteien weiter.

Der Markt selbst wurde ins Geschoss unter das Straßenniveau der Hütteldorfer Straße verlegt. Dadurch verlor der Markt viel an Atmosphäre – er erinnert heute eher an ein Einkaufszentrum. Für die Einwohner des 15. Bezirks ist der Meiselmarkt dennoch ein wichtiger Einkaufsort, an dem man die Bedürfnisse des täglichen Lebens decken kann.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: Welleschik unter der Lizenz CC BY-SA 3.0, Wolfgang Glock unter der Lizenz CC BY-SA 3.0, Robert Schediwy unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 und Manfred Werner - Tsui unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 (siehe jeweiliges Bild).



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