Die Bundeshauptstadt

10. Bezirk - Feuerwache Rudolfshügel (Stefan-Fadinger-Platz 37)

Auf der Gruppenwache Rudolfshügel wird, wie in allen Wachen der Brandschutzsektion drei, die Chargenschulausbildung des Branddienstes durchgeführt. Dies ist eine Art interne Werkmeisterausbildung, die im Bereitschaftsdienst abläuft. Pro Jahr können maximal 36 Feuerwehrleute das notwendige Wissen für eine/n Gruppen- oder Fahrzeugkommandant/in erwerben. Die Grundausbildung für in den Dienst eintretende Feuerwehrbeamt/innen findet dauerhaft auf der Hauptfeuerwache Favoritenstatt. Folglich arbeitet das Personal beider Wachen dauernd in den Höfen oder an den Übungstürmen.

Im Ausrückebereich der dritten Sektion wohnen etwa 450.000 Menschen. Die A 23 (Süd-Ost-Tangente) und Teile der Ostautobahn führen durch das Sektionsgebiet. Neben den stadttypischen Gewerbebetrieben liegen viele Industriebetriebe im Sektionsbereich. Die Wachen der Sektion scheinen somit hinsichtlich ihrer Einsatzzahlen in den vordersten Rängen der abteilungsinternen Statistik auf.

Ausrüstung und Einrichtungen: Die Gruppenwache Rudolfshügel ist in der Größe einer Zugwache gebaut. Trotzdem ist sie mit einer Löschgruppe von sechs Einsatzkräften belegt. Nach Möglichkeit verfügt sie über ein Abschleppfahrzeug samt Besatzung für den Einsatz auf den Stadtautobahnen. Ein Notstromaggregat-Anhänger dient der Wacheversorgung und den Einsätzen.

Erwähnenswert sind die Sendestationen des Funknetzes der Berufsfeuerwehr Wien und die Messstation des Strahlenfrühwarnsystems auf dem Gebäude der Feuerwache. Die Wache besitzt gassenseitig drei und hofseitig zwei Automatik-Ausfahrtstore. Sie ist von einer Grünanlage umgeben. Im Hof befindet sich der freistehende zweistöckige Übungsturm.

Geschichte: Die Feuerwache Rudolfshügel wurde nach Plänen von Architekt Josef Heinz Rollig gebaut. Die Eröffnung fand am 12. Oktober 1962 statt. In den Jahren 1994/95 wurden im Gebäude größere Sanierungsmaßnahmen durchgeführt.

Quelle: Text: www.wien.gv.at, Bilder: www.nikles.net



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