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Die Bundeshauptstadt

09. Bezirk - Franz Schubert Geburtshaus

Das Franz Schubert Geburtshaus mit Stifter-Gedenkräumen befindet sich an der Nußdorfer Straße 54 im 9. Wiener Gemeindebezirk Alsergrund.

Das Haus "Zum roten Krebs" ist ein einstöckiges Haus in der ehemaligen Vorstadt Himmelpfortgrund (nicht Lichtental), das 1797 im Besitz von Matthias Schmidthuber war (damals "Obere Hauptstraße zur Nußdorfer Linie" Nummer 72).

Das unter der Objekt-ID: 10917 (BDA: 14679) denkmalgeschützte Vorstadthaus beherbergt seit 1908 das Schubertmuseum, im Jahr 1969 erfolgte eine Restaurierung. Das Korbbogenportal führt zum Pawlatschenhof (offener Hauseingang, offener Gang). In den sogenannten Pawlatschenhäusern erfolgt ein Zugang zu den Wohnungen ausschließlich über die Pawlatschen um den Pawlatschenhof.

Geschichte: In einer der Erdgeschoss-Wohnungen unterrichtete der Vater von Franz Schubert, der im Jahr 1786 zum Schullehrer auf dem Himmelpfortgrund bestellt wurde. Für das Jahr 1796 wurden in dieser zweiklassig geführten Schule 174 Schüler nachgewiesen. In diesem Haus wurde von der Schlosserstochter Elisabeth Schubert, geborene Vietz, aus Zuckmantel (Zucmantl, heute Zlaté Hory in Tschechien) am 31. Jänner 1797 als dreizehntes Kind der spätere Komponist Franz Schubert geboren. Im Jahr 1801 übersiedelte die Familie Schubert in das nahegelegene Haus Säulengasse 3 (Zum schwarzen Rössel). Am 22. Mai 1908 beschloss der Gemeinderat, das Haus zu kaufen und ein Schubertmuseum zu eröffnen. Am 18. Juni 1912 wurde die Gedenkstätte als "Franz Schubert's Geburtshaus" eröffnet. Im Hof des Hauses befindet sich der Forellenbrunnen ("Die Forelle"), welcher 1910 von Josef Müllner angefertigt wurde. In den Jahren 1953 und ab 1966 wurde das Gebäude renoviert und authentisch wie zu Schuberts Zeiten eingerichtet. Die Eröffnung erfolgte am 14. Mai 1969. 1985-1987 wurde das Haus neuerlich saniert.

Um 1950 befanden sich im Haus der Optiker Ecker sowie eine Tabak Trafik.

Quelle: Text: www.nikles.net, Bilder: www.nikles.net, Weltpostverein (keine sonst. Angabe) und Postiag, 1., Wollzeile 19.



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