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03. Bezirk - Kirche Maria Geburt (Waisenhauskirche)

Die Pfarrkirche Rennweg (im Volksmund auch: Waisenhauskirche) ist eine römisch-katholische Kirche im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße bei Rennweg 91. Die Pfarrkirche Mariä Geburt ist seit 1. Oktober 2017 die Pfarrkirche der Pfarre Maria-Drei-Kirchen im Stadtdekanat 3 im Vikariat Wien Stadt der Erzdiözese Wien. Die Kirche steht unter Denkmalschutz (Objekt-ID 7795). Sie war die Kirche des ehemaligen Waisenhauses am Rennweg, woher ihr geläufiger Name Waisenhauskirche stammt.

Geschichte: Ab 1768 wurde die Waisenhauskirche Mariä Geburt nach den Plänen des Architekten Thaddäus Karner durch Baumeister Leopold Grossmann errichtet. Die Einweihung erfolgte am 7. Dezember 1768 durch Fürsterzbischof Christoph Anton Graf Migazzi. Bei dieser dirigierte der damals zwölfjährige Wolfgang Amadeus Mozart die von ihm für diesen Anlass komponierte Waisenhausmesse. Die Kirche wurde im Jahre 1770 auf das Patrozinium Mariä Geburt geweiht. Die Inneneinrichtung erfuhr allerdings erst 1774 ihre weitgehende Fertigstellung. Der Innenraum ist in Weiß-Gold gehalten und besitzt ein bemerkenswertes einheitliches barock-klassizistisches Aussehen, das von 1770 bis 1776 entstand. Leiter des angeschlossenen Waisenhauses war der Jesuit Ignaz Parhamer.

Im Jahre 1783 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. Nach Verlegung des Waisenhauses auf den Alsergrund verlor die Kirche 1785 ihre Funktion als Waisenhauskirche. Sie erhielt jedoch den Status einer Garnisonskirche, nachdem man das ehemalige Waisenhaus 1797 zu einer Artilleriekaserne adaptierte.

1977 überließ Kardinal Franz König dem Großpriorat von Österreich des Lazarus-Ordens die Waisenhauskirche als Ordenskirche.

Am 1. Oktober 2017 wurde die Pfarre um das Gebiet der ehemaligen Pfarren An der Muttergotteskirche und Arsenal erweitert und in Maria-Drei-Kirchen umbenannt. Die Pfarrkirche Rennweg ist seither die Pfarrkirche der Pfarre Maria-Drei-Kirchen und die Kirche der Teilgemeinde Maria Geburt-Rennweg.

Quelle: Text: Wikipedia, Bilder: © Bwag/Wikimedia.



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