Die Bundeshauptstadt

Wiener Pfennig

Wiener Pfennig (alte Schreibung Pfenning, lateinisch denarius), Silbermünze. Der Pfennig wurde schon im achten Jahrhundert nach altrömischem Vorbild geprägt und bildete die Grundlage für das mittelalterliche und frühneuzeitliche Währungssystem im Heiligen Römischen Reich. In Österreich, wo ab dem frühen 12. Jahrhundert Prägestätten nachweisbar sind, bildeten 30 Wiener Pfennige (Abkürzung d[enar]) den Rechnungswert von einem Schilling (Abkürzung s, aber auch ß) beziehungsweise 240 Pfennige (8 Schilling) von einem Pfund (Pfennig). Es gab auch einen halben Pfennig (Helbling, lateinisch obulus). Als sich im 16. Jahrhundert die Guldenwährung durchsetzte, entsprachen 240 Pfennig einem Gulden, vier Pfennige einem Kreuzer (Münzwesen).

Quelle: Text: geschichtewiki.wien.gv.at, Bilder: gemeinfrei



Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email guenter.nikles@gmx.at, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Günter Nikles
Josef Reichl-Str. 17a/7
7540 Güssing
Austria

Email: guenter.nikles@gmx.at
Website: www.nikles.net
Fax: 03322/44384