Die Bundeshauptstadt

22. Bezirk - Junge Box (Eisenhutgasse)

Aspern geht neue Wege in der Förderung des jugendlichen Engagements: Mit der so genannten "Junge Box" stellt die Gemeinde Räumlichkeiten für junge Menschen zur Verfügung, um einen attraktiven Treffpunkt zu schaffen.

Ursprung des Projektes war die Arbeit einer Elterninitiative, ins Leben gerufen durch die Agenda 21 im Jahr 2005. Aufbauend auf de Wunsch, für die Jugendlichen in Aspern ein Raumangebot zu schaffen, führte die Agendagruppe eine Befragung durch. Die über 1000 rückgemeldeten Fragebögen bestätigten den großen Bedarf nach einem jugendadäquaten Treffpunkt.

Die "Junge Box" bietet mit 70 m² ausreichend Platz für Jugendliche. Die Ideen der Agendagruppe gingen zuerst in Richtung eines Jugendcafés und wurden im Laufe der Zeit zum Projekt "Jugendtreff Junge Box Aspern". Im Bereich Aspern leben derzeit zirka 1.300 10 bis19-jährige, weshalb eine derartige Initiative für die Jugend besonders wichtig ist. Einen ersten Impuls zur Realisierung des Projektes setzte Bezirksvorsteher Norbert Scheed im Sommer 2007: Aufbauend auf den Ergebnissen der Agendagruppe finanziert der Bezirk das "Jugendprojekt Eßling-Aspern" (Mobile Jugendarbeit), dessen Aufgabe es ist, die Bedürfnisse der Jugendlichen festzustellen und kleine Projekte mit ihnen zu entwickeln. Seit August 2007 sind sie von Mittwoch bis Samstag unterwegs, um mit den Jugendlichen an gemeinsamen Projekten zu arbeiten. Standort: Parkanlage Asperner Heldenplatz/ Eisenhutgasse.

Was ist in der "Jungen Box" geplant? Die "Junge Box" soll ein kommunikativer Treffpunkt für junge Menschen sein - egal ob SchülerInnen oder Lehrlinge, ÖsterreicherInnen oder MigrantInnen. Die Jugendlichen selbst erwarten sich vor allem einen Aufenthaltsraum bei Schlechtwetter, sowie einen Ort, wo es keinen Konsumationszwang gibt. Daneben kann die "Junge Box" als Raum für Kleinveranstaltungen (bis zu 30 Personen) dienen.

Geplant ist die Aufnahme des Betriebs mit Sommer 2008. Die primäre Altersgruppe sind Mädchen und Burschen von 11 bis 18 Jahren. Auf Wunsch der Jugendlichen soll sich im Innenraum neben dem eigentlichen Jugendraum eine kleine Cafè-Bar und ein WC befinden. Die Grundausstattung des Raums wird vielfach nutzbar sein und unter Mitwirkung der Jugendlichen entwickelt werden. Langfristig soll die Nutzung des Raumes von den Jugendlichen eigenverantwortlich und selbst organisiert werden.

Begleitet wird die Realisierung vom "Jugendprojekt Essling-Aspern". Im Rahmen der pädagogischen Begleitung wird mit den Jugendlichen auch ein Regelwerk für die Benutzung der "Jungen Box" erarbeitet. Der Verein "EFJUCA" ("Eltern für Jugendcafe Aspern", entstanden aus der Agendagruppe), finanziell aus Mittel der Stadt Wien und des 22. Bezirks unterstützt, wird die "Junge Box" im Eigentum verwalten. Eine Vernetzung mit dem Asperner Gemeinwesen sowie die größtmögliche Partizipation von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist ihnen besonders wichtig. Der Verein freut sich daher über Mitgliederzuwachs aus allen Altersgruppen.

Quelle: Text: www.kommunalnet.at, Fotos: eigene

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