Rosenhügel
13. Bezirk
Der Rosenhügel ist eine Erhebung (257 m) im 12., 13. und 23.
Gemeindebezirk von Wien. Bekannt ist der Rosenhügel vor allem für die
Rosenhügel-Filmstudios und die neurologischen Einrichtungen.
Der Südhang des Rosenhügels im 23. Gemeindebezirk kam 1938 als Teil der
Marktgemeinde Mauer zu Wien. Hier befinden sich vor allem Mitte des 20.
Jahrhunderts erbaute Villen und die Rosenhügel-Filmstudios, wo auch die
Wien-Film drehte. Heute heißen sie offiziell Filmstadt Wien und werden
vorwiegend für Eigenproduktionen des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders ORF
genutzt.
Schon früher, im Jahr 1892, wurde der Westhang als Bestandteil des 13.
Gemeindebezirks in Wien eingemeindet. Hier befand sich auch die zuvor für kurze
Zeit eigenständige kleine Ansiedlung Rosenberg. Neben locker verbautem
Wohngebiet und freien Grünflächen ist der Westen des Rosenhügels vor allem
durch verschiedene sich dort befindliche Gesundheitseinrichtungen geprägt. Am
Fuße des Nordwesthangs liegt das Orthopädische Spital Speising der Vinzenz
Gruppe Wien, weiter südlich das Neurologische Zentrum Rosenhügel der
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und noch weiter südlich
das Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel der Stadt Wien
(erbaut 1910 bis 1912).
Am höchsten Punkt des Rosenhügels befindet sich seit 1873 ein Reservoir der
ersten Wiener Hochquellwasserleitung. Im Norden geht der Rosenhügel in den Hang
von der Gloriette zum
Schloss Schönbrunn über.
Der Osten des Rosenhügels in Hetzendorf gehört seit 1892 zum
12.
Gemeindebezirk. Dieser Teil ist durch eine 1921 bis 1926 errichtete
genossenschaftliche Siedlungsanlage geprägt, die zu den größten Wiens zählt.
Hier endet die den Rosenhügel in Nord-Süd-Richtung durchziehende
Rosenhügelstraße.