Ungarisch: Lapinesolaszi

Südlich von Heiligenkreuz gelegen, ist das Dorf heute ein Ortsteil der Marktgemeinde Mogersdorf. Im Jahr 2007 hatte Wallendorf 372 Einwohner.

Bis 1970 waren Deutsch Minihof und Wallendorf zwei eigenständige Gemeinden. Anlässlich der Gemeindezusammenlegung kamen sie 1971 als Ortsteile zur Großgemeinde Mogersdorf.

In der magyarischen Amtssprache wurde der Ort "Lapincsolaszi" genannt. In der Mundart kennt man die Aussprache "Wolndöaf" und "Wolndoaf". Die ältesten uns bekannten namentlichen Erwähnungen sind "Olafalw 1538, Olazfalw 1548, Olaszfalu 1552, 1553, Olazfalwa 1593, Olaszfalu seu Balendorff 1698, Olaszfalu seu Wallendorf 1764, 1786, Ballendorf 1773." In der etymologischen Forschung ist der Siedlungsname Wallendorf sehr umstritten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Ortskapelle zur Hl. Dreifaltigkeit

Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Wallendorf:
Josef Schrei    1914-1920
Josef Kloiber   1920-1927
Alois Zenz      1927-1934
Johann Karner   1934-1938
Rober Kloiber   1938-1943
Esuard Haid     1943-1945
Johann Karner   1946-1947
Johann Krenn    1947-1954
Emil Lederer    1954-1958
Franz Ring      1958-1970

Radwege: Wallendorf ist eine Station des Östlichen Lafnitztalradweges B 72. Hügelig geht's von Königsdorf bis nach Zahling und weiter bis Heiligenkreuz an die Ungarischen Grenze. Zurück geht es südlich der Lafnitz flussaufwärts nach Königsdorf. Die Strecke führt durch Wälder und vorbei an Obstgärten, teilweise entlang der Lafnitz und ist landschaftlich reizvoll. Die Streckenlänge beträgt ca. 38 km und zeichnet sich durch eine perfekte Beschilderung aus. Eine genaue Beschreibung mit allen Details findet man auf www.fahr-radwege.com (siehe auch www.best-of-burgenland.com mit einer Beschreibung aller Radwege).

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