Ungarisch: Alsoszenegetö

Unterkohlstätten ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Sie liegt an den Nordwesthängen des Günser Gebirges, an den Quellen des Unterkohlstättner Baches.

Seit der Zusammenlegung von burgenländischen Gemeinden im Jahre 1971 ist Unterkohlstätten der Sitz der Gemeindeverwaltung für die Ortsteile Glashütten bei Schlaining, Günseck, Holzschlag, Oberkohlstätten und Unterkohlstätten. Die Rotte Weißenbachl ist hottermäßig zwischen den Ortsteilen Holzschlag und Unterkohlstätten aufgeteilt.

Außer dem Gemeindeamt sind auch ein Postamt, eine Raiffeisenkasse, eine einklassige Volksschule für die Ortsteile Glashütten b. Schl., Oberkohlstätten und Unterkohlstätten, sowie eine römisch katholische Kirche (Mariae Heimsuchung, Filialkirche der Pfarre Oberkohlstätten) angesiedelt. Im Ort gibt es ein Gasthaus und ein Lebensmittelgeschäft, der größte Betrieb aber ist das Transportunternehmen KLEIN in Weißenbachl. Die Bewohner sind durchwegs Tages- und Wochenpendler, die vorhandene Landwirtschaften nebenerwerbsmäßig führen.

Der Ort ist eingebettet zwischen den Ausläufern des Günser Gebirges im Osten und denen des Bernsteiner Gebirges im Westen. Er liegt 503 m hoch und zählt 250 Einwohner.

Das Hottergebiet von Unterkohlstätten umfasst 595 ha und grenzt an die Hotter von Holzschlag und Oberkohlstätten (Gemeinde Unterkohlstätten), Langeck (Gemeinde Lockenhaus) und Goberling (Gemeinde Stadtschlaining).

Die schöne, hügelige Landschaft (höchste Erhebung: Steinwandriegel, 529 m) mit bebauten Feldern und gepflegten Wiesen ist Schutzgebiet. Durch die Errichtung einer Biomasse-Fernwärmeversorgung (UKW) erfolgt auch eine regelmäßige Durchforstung unserer Wälder.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kath. Filialkirche Mariae Heimsuchung (ObjektID: 8606), die Kirche mit südseitigem Turm wurde 1858–1859 erbaut.

Kurzfassung der Chronik:
Um Chr. Geb.: Die Gegend von Unterkohlstätten ist Durchzugsgebiet der Römer
16. Jhdt.: Erste Besiedlung von Unterkohlstätten
1597 Unterkohlstätten wird erstmals im Urbar erwähnt. Der Ort gehört zur Herrschaft Lockenhaus und bekommt einen eigenen Richter.
1747 - 1779 Unterkohlstätten wird der Pfarre Oberkohlstätten zugewiesen.
1848 Gründung einer Greißlerei auf HNr. 6
1858 - 1859 Bau der Kirche
1875 Aufnahme des Unterrichts im Schulhaus
1904 Bau der ersten Wasserleitung, Errichtung des Auffangbeckens mit einem Storch auf der Säule.
1907 Errichtung des Gemeindeamtes, Übersiedlung des K.u.K. Matrikelamtes von Glashütten nach Unterkohlstätten.
1910 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Unterkohlstätten
1919 Errichtung des Kriegerdenkmals.
1923 Übersiedlung des Postamtes von Günseck nach Unterkohlstätten, Gründung der Raiffeisenkasse
1924 Gründung des Gasthaus W. Holzschuster
1931 Errichtung eines Gendarmeriepostens
1936 Errichtung einer Telefonverbindung nach Lockenhaus
1950 Elektrifizierung des Ortes
1954 Bau der Wasserleitung, Turmweihe, Kreuzsteckung
1959 Auflösung des Gendarmeriepostens
1960 Bau des Feuerwehrhauses
1961 Erste Asphaltierung der Durchfahrtsstraße
1962 Gründung des Verschönerungsvereines
1971 Zusammenlegung der Gemeinden
1974 Bau der Aufbahrungshalle
1976 Bau der Raika, Errichtung einer öffentlichen Bücherei, Errichtung des Wählamtes
1977 Gründung des Seniorenbundes
1980 Bau des Sportplatzes
1981 Übersiedlung der VS Oberkohlstätten nach Unterkohlstätten
1982 Gründung der Volkstanzgruppe Unterkohlstätten
1989 Errichtung der UKW-Halle
1992 Neugestaltung der Ortseinfahrt
1998 Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses
1999 Einweihung des neuen Feuerwehrhauses.


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