Ungarisch: Tóka

Der Ort Tauka liegt bereits an der slowenischen Grenze und es bedarf nur eines Spazierganges von wenigen Minuten zur Dreiländerecke Österreich – Slowenien – Ungarn. Die ruhige Lage und die reizvolle Landschaft laden zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten ein. Die Gemeinde bietet ihren Besuchern nicht nur die Möglichkeit zum Tennis oder Fußballspielen, sondern auch zum Asphaltschießen und Kegeln. Außerdem gibt es einen Reitstall und Minigolfplatz, sowie zahlreiche Wander- und Radwege. Im Winter besteht die Möglichkeit Eisschießen oder Eislaufen zu gehen oder auf der Langlaufloipe die Landschaft zu genießen. Für Unterhaltung am Abend sorgen die zahlreichen Vereine des Ortes, die über das ganze Jahr verteilt, zu Veranstaltungen einladen. Der Ortsteil Minihof-Liebau scheint in einer Urkunde aus dem Jahre 1387 zum ersten Mal als "Lyubehaza" auf. In dieser Urkunde wird die Familie Szechy, die schon die benachbarte Herrschaft Oberlimbach (heute Gornja Lendava, Slowenien) als Eigentum innehat, auch in den Besitz der Herrschaft Dobra/Neuhaus eingeführt. Der Ortsname Lyubehaza stammt vom altslawischen Personennamen Lyub – was soviel bedeutet wie "lieb, wert". Wie leicht lässt sich dieser geschichtliche Name auf die heutige Form "Liebau" – die liebe Au – übertragen, ist diese Landschaft doch tatsächlich unvergleichlich schön. Der Ortsteil Windisch-Minihof ist ein Angerdorf mit Streusiedlung. Die erste Erwähnung des Ortes erfolgte wie bei Minihof-Liebau erwähnt, 1387 als "Mahonycha". Sicher ist der Name von "Mönch" abzuleiten. Da das Land südlich der Raab dem 1183 gegründeten Zisterzienserkloster Szentgotthárd zum Unterhalt geschenkt worden ist und 1187 im Raabtal schon Meierhöfe des Klosters genannt werden (Mogersdorf, Weichselbaum, Jennersdorf und Rosendorf), kann Minihof ebenfalls auf ihre Gründung zurückgeführt werden.

Einzelne Historiker (Alfred Ratz, Géza Érszegi) bringen den Ort schon früher, und zwar mit Benediktinermönchen, in Zusammenhang, die von den Güssinger Grafen schon 1157 das Land südlich der Raab als Klostergut verliehen bekommen haben (urkundliche Bezeichnung "Podgrad" – Schlossgrund). Der Ortsteil Tauka, 1637 als "Tawka", 1698 als "Tauca", 1773 als "Tunka" bekannt, ist slawischen Ursprungs. Seine Bezeichnung kann am ehesten vom slawischen Personennamen "Dudka" abgeleitet werden. In der Urkunde von 1387 scheint der Ort noch nicht auf. Der in diesem Gebiet einst gepflegte Weinbau ist in unserer Zeit sehr geschwunden, aber dennoch wird während der Sommermonate in den Buschenschenken ein guter Tropfen angeboten. Durch den Ausbau des neuen Grenzüberganges Tauka-Bonisdorf wurde die Bedeutung dieses Ortes als Grenzübergang wieder wichtig.

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