Ungarisch: Szepur

Im Jahr 1971 wurde Schönherrn durch das Gemeindestrukturverbesserungsgesetz mit den früheren Gemeinden Schreibersdorf, Weinberg und Wiesfleck zur Großgemeinde Wiesfleck vereint. Im Geburtsbrief des Pinkafelder Lederers Christoph Florian aus dem Jahre 1608 ist zu lesen, dass die Siedlungen "am Schönherrn" und "am Weinberg" bereits um 1580 bestanden. Im Jahre 1594 scheint das Dorf Schönherrn zum ersten Mal unter der Bezeichnung "Schendarff" auf. Erst gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Form Schönherrn üblich. Es ist anzunehmen, daß das heutige Bergbauerndorf in der Zeit der Königsberger von Knappen besiedelt wurde.

Geschichte: Bis Kriegsende 1945 war Schönherrn ein reines Bergbauerndorf, das von 1918-1921 als Grenzdorf zur Steiermark und in den nachfolgenden Jahren wegen einer Auswanderungswelle nach Kanada und Amerika keine leichten Zeiten erlebte. Schönherrn war aufgrund seiner extremen geografischen Lage bis 1955 rein evangelisch geprägt.

Schönherrn ist der höchstgelegene Ort der Gemeinde Wiesfleck mit einer Seehöhe von 597 Meter und besteht aus ca. 30 Häusern und hat 85 Einwohner.

Gewässer: Im Nordosten von Schönherrn entspringt der Kirabach, welcher dann bei Schreibersdorf in den Fröscheraubach mündet.

Wahrzeichen von Schönherrn:
Glockenturm
Mehrzweckgebäude (erbaut 1986)

Schönherrn, OrtstafelSchönherrnSchönherrnSchönherrnSchönherrnSchönherrn, Ortstafel