Ungarisch: Hatarfö

Schmiedrait ist einer der höchstgelegenen Orte des österreichischen Burgenlandes. In den Ausläufern der Buckligen Welt liegt der Ort am Dreiländereck Burgenland, Niederösterreich und Steiermark, auf einer Seehöhe von 658 m ü. A.. Laut Volkszählung vom 15. Mai 2001 hat Schmiedrait 136 mehrheitlich evangelische Einwohner (31. Oktober 2011: insgesamt134 Einwohner). Schmiedrait hat eine Fläche von 380 ha. Das Wahrzeichen des Ortes ist außer dem Dreiländerstein in der Willersdorfer Schlucht die weithin sichtbare evangelische Kirche, die um 1850 erbaut wurde. Sie ist die höchstgelegene Kirche des Burgenlandes.

Schmiedrait ist einer der fünf Ortschaften der Gemeinde Oberschützen im Bezirk Oberwart.

Die erste urkundliche Nennung des Ortes erfolgte im Jahr 1388 unter dem Namen Symdroch und 1392 Simidrouch. 1848 bis 1855 wurde die weithin sichtbare Kirche mit Schule errichtet. 1935 erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schmiedrait, 1995 wurde das neuerbaute Feuerwehrhaus in Betrieb genommen. Früher war Schmiedrait eine der höchstgelegenen Grenzorte Ungarns (Name damals: Határfő = Grenzhaupt).

Ein Wanderweg befindet sich beim Dreiländerstein. Hier bietet sich dem Besucher ein phantastischer Rundblick.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Evangelisches Schul- und Bethaus (ObjektID: 8307), Schmiedrait 33, Der mächtige Bau auf dem höchsten Punkt der Hügelkuppe wurde 1848 begonnen und 1855 geweiht. Der Betsaal im Ostteil reicht über die volle Höhe; Schule und Lehrerwohnung befinden sich im Westteil.


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