Ungarisch: Kiscikleny, Kroatisch: Mali Cikljin

Kleinzicken ist eine Gemeinde im Bezirk Oberwart. Der ungarische Ortsname ist Kiscikleny, der kroatische Mali Cikljin.

Der Ort Kleinzicken verdankt seine Entstehung der kroatisch-walachischen Siedlungswelle. Der Ort wurde 1560 neu gegründet, gehörte aber zum Unterschied von Kleinpetersdorf zur Herrschaft Rotenturm. Erstmals erwähnt wurde der Ort in einem Kirchenbericht des Jahres 1697 als "Kleinzitten". Im Laufe der Zeit wurden die beiden lang gezogenen Straßendörfer Kleinpetersdorf und Kleinzicken zur Gänze baulich zusammengeschlossen.

Lange Zeit besaß der Ort lediglich einen hölzernen Glockenturm. Die Grundsteinlegung zum Bau der Kirche erfolgte am 23. Oktober 1949. Mit der Einweihung der Kirche am 15. Juli 1951, erfolgte gleichzeitig auch eine Glockenweihe. Die Kirche ist nach Westen ausgerichtet und der Hl. Anna geweiht.
Der Altar stammt aus der Kapelle des ehemaligen Batthyanischen Schlosses in Pinkafeld, von wo er im Jahre 1951 für die Kirche Kleinzicken zusammengesetzt und restauriert wurde.

Am 26. Juli 1953 wurde das Kriegerdenkmal in Kleinzicken eingeweiht.

Kleinzicken, OrtstafelKleinzickenKleinzickenKleinzicken, Kreuz Franz Ladovits und Theresia Wagner, 1909