Ungarisch: Grodno

Grodnau ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Mariasdorf im Burgenland, Bezirk Oberwart, Österreich. Der ungarische Ortsname ist Grodno.

Grodnau ist ursprünglich eine slawisch-deutsche Ansiedlung am Fuß des Bernsteiner Gebirges. Durch den Ort fließt der Grodnaubach (Grodnauer Bach). Grodnau liegt mitten in einer Wald- und Wiesenlandschaft in 413 m Seehöhe. Es gibt Radfahrwege und das Gebiet eignet sich auch hervorragend zum Wandern.

Unter den ältesten slawischen Siedlungsnamen ist auch bereits der Name des Dorfes Grodnau für das 12. Jhdt. anzunehmen. Erstmals erscheint der Ortsname in Urkunden von den Jahren 1388 als "Kroghdnugh" und 1392 als "Karadna".

Durch die Nähe zur Burg Bernstein als auch zum Schwefel- und Kupferbergwerk Neustift kam es durch die dadurch gebotenen Verdienstmöglichkeiten zum verhältnismäßig raschen Wachstum des Dorfes.

Nachdem sich 1669 die Brüder Paul und Christoph Batthyány die Herrschaft Bernstein-Pinkafeld geteilt hatten, kam Grodnau zu Pinkafeld. 1763 unterstand es der Herrschaft von Jormannsdorf. Heute ist Grodnau Ortsteil der Marktgemeinde Mariasdorf.

Der Ort ist ein Schmalangerdorf und hat ca. 350 Einwohner.

Die kleine Kirche Herz Jesu wurde 1958 aus Spenden erbaut. Bis zu dieser Zeit hatte Grodnau nur einen hölzernen Glockenturm mit einer Glocke.

Radwege: Grodnau ist eine Station des Radweges B 53 Edelserpentin. Der B 53 stellt eine Einladung an alle anspruchsvollen Radfahrer dar. Auf einer Länge von 24,5 km führt die Strecke durch das Bernsteiner Hügelland von Bad Tatzmannsdorf ausgehend über Mariasdorf nach Bernstein, Grodnau, Neustift und zurück nach Bad Tatzmannsdorf. Eine genaue Beschreibung mit allen Details findet man auf www.fahr-radwege.com (siehe auch www.best-of-burgenland.com mit einer Beschreibung aller Radwege des Burgenlandes).

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