Ungarisch: Árokszállás, Romani: Grumschocha

Grafenschachen ist eine Gemeinde im Burgenland im Bezirk Oberwartin Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Vasárokszállás (Árokszállás). Die Einwohnerzahl beträgt mit Stand 2011 976 Einwohner.

Geografie: Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Ortsteile der Gemeinde sind Grafenschachen, Kroisegg und Unterwaldbauern.

Gepflegte ruhige Gemeinde. Ideal für Stressgeplagte, die sich, fern vom Verkehrslärm, so richtig ausrasten möchten. Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit, am Westhang oberhalb des Ortes. 1880 vom Baumeister Johann Lang aus Pinkafeld erbaut. Ein Vorgängerbau von 1805 stand im Ort. Westturm mit Pyramidenhelm. Eingezogener Chor mit abgeschrägten Ecken. Römerbrücke, Dreifaltigkeitskreuz (1880). Verschiedene Wegkreuze in der näheren Umgebung aus dem 18. und 19. Jhd. 2 Tennisplätze, öffentl. Sportplatz. Natureislaufplatz. Ausgedehnte Wandermöglichkeiten führen die Gäste in das hügelige pilz- und beerenreiche Waldgebiet. Eine Wanderkarte liegt im Gemeindeamt auf und zeigt auch die diversen Rundwanderwege. Auch Radausflüge sind sehr beliebt und die gemütlichen Gasthäuser laden zur Stärkung ein. Fliegenfischen ist auch für Gäste ist möglich. Während eines Spazierganges können die Urlauber Damwild im Wildgehege beobachten. Für die besonders Fleißigen und Figurbewussten werden Gymnastik-Hobbykurse angeboten. Ein idealer Ausgleich nach einer langen Wanderung oder Radtour. Die umweltbewussten Bauern bieten ihre landwirtschaftlichen Produkte zum Verkauf an. Am Abend trifft man sich gerne im Gasthaus oder bei einem der vielen Feste. Jeweils im Mai, August und im September werden Kirtage abgehalten. Ein dreitägiges Sportfest gibt es im Juni. Grillpartys der freiwilligen Feuerwehr und des Tennisvereines. Weihnachts- und Krippenspiele bietet die Theaterbühne. Ein Mehrzweckhalle ist ebenfalls in Grafenschachen vorhanden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Hügelgräberfeld Grafenschachen-Kroisegg (ObjektID: 130214), Hieseggwald, Grafenschachen    
Kath. Pfarrkirche (ObjektID: 8113), Grafenschachen, die einschiffige Saalkirche mit Westturm wurde 1880 in etwas erhöhter Position errichtet. Der Hochaltar ist neoromanisch, die Kanzel stammt aus der Spätbarockzeit.

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Vasárokszállás verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Gewässer: Durch Grafenschachen fließen der Stögersbach und der Kroisbach.

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