Ungarisch: Öribükkösd

Buchschachen ist ein Ort mit 596 Einwohnern und liegt etwa 3,5 km nordöstlich von der zugehörigen Ortsgemeinde Markt Allhau in der Nähe der steirischen Grenze im Südburgenland.

Das Dorf erstreckt sich zu beiden Seiten des Stögersbaches und ist ein Haufendorf. Der Ort ist rund 1500 Hektar groß und beherbergt knapp 600 EinwohnerInnen. Im Ort stehen 250 Häuser, von denen knapp ein Viertel Arkadenhäuser sind.

Die Gliederung der Bevölkerung nach ihrem religiösen Bekenntnis sieht so aus, dass mehr als die Hälfte der evangelischen Kirche und der Großteil der Verbleibenden der römisch-katholischen Kirche angehören.

Die Landwirtschaft stellt in Buchschachen noch immer einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar, obwohl rund 90 Zu- und NebenerwerbslandwirtInnen nur mehr 5 VollerwerbslandwirtInnen gegenüberstehen.

Buchschachen verfügt über 2 Lebensmittelgeschäfte, 4 Gast- und Kaffeehäuser. Es gibt einen Kindergarten mit einer Gruppe, eine einklassige Volksschule, eine Musikschule, eine Bücherei und ein Kultur- und Veranstaltungszentrum, einen Jugend-Gäste-Hof und mehrere Ferienappartements.

Geschichte: Im Jahr 1263 wurde im Norden von Allhau bei der Lafnitz ein damals unbewohntes Waldstück (ungarisch: "sah", deutsch "Schachen") von König Bela an einen der bereits aus Allhau bekannten Köveshutis wegen militärischer Verdienste geliehen. Es war der Ort einer kleinen Herrschaft, welche im Jahre 1574 in der Herrschaft Schlaining aufging. Alte Bauten mit Drei- und Vierseithöfen mit Hoflauben und Putzdekor sind erhalten. Wie in der entsprechenden Urkunde erwähnt, zieht sich dieser Besitz von der Lafnitz bis über den Stögersbach. Im ausklingenden 13. Jhdt. wurde auch eine Burg errichtet, deren Reste noch heute im Wald nordöstlich von Buchschachen zu sehen sind. 1532 wird im Schlaininger Urbar das damalige "Puechschachen" erwähnt. Im Zeitraum von 1570 bis 1610 schlossen sich die Buchschachner wahrscheinlich unter Balthasar und Franz II. Batthyány der Reformation an. Der Ort wuchs allmählich; 1744 wurden bereits 93 Bauern und drei Söllner gezählt, im Jahr 1750 wurde die hiesige Zigeunerkolonie gegründet. Ungefähr im Jahr 1822 wurde von der Gemeinde anstelle eines Bauernhauses die erste Schule errichtet, welche 1860 umgebaut, vergrößert und mit einem Turm versehen wurde. Im Jahr 1945 war auch Buchschachen während drei Wochen Kampfgebiet. Mit dem auf öffentlichen Platz aufgestellten Kriegerdenkmal ehrt die Gemeinde ihre in den zwei Weltkriegen gefallenen Mitbürger.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Hausberg: Reste einer Hausberganlage in einer Schlucht östlich des Ortes, genannt Schlosshügel, gehen vermutlich auf eine Burg zurück, welche im Jahre 1291 im Frieden von Hainburg unterging.

Evang. Schul- und Bethaus: Wurde im Jahre 1821 erbaut, von 1868 bis 1869 umgebaut und mit einem Glockenturm versehen. Das ebenerdige Haus mit einfachem Putzdekor zeigt mittig einen dreigeschoßigen Turm mit Spitzhelm.

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