Ungarisch: Bonisfalva

Bonisdorf ist bekannt als Grenzübergang zu Slowenien und liegt ca. 10 km südlich von Jennersdorf. Benachbarte Ortschaften sind auf österreichischer Seite Krottendorf bei Neuhaus, Neuhaus am Klausenbach und Tauka, auf slowenischer Seite Kuzma und Sotina. Der ungarische Name lautet Bonisfalva.

Die ungarischen Formen waren Banafalua (1366), Bonisdarff (1615), Punistorf (1689) und Bonisdorff (1773). Die genaue Herkunft des Ortsnamens ist nicht bekannt. Die höchste Erhebung des Bezirkes, der Stadlberg mit 417 m, liegt in Bonisdorf, ebenfalls der einzige internationale Grenzübergang nach Slowenien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Wegkapelle (ObjektID: 11614), seit 15. Oktober 2002, Bonisdorf

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Bonisfalva verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

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