Ungarisch: Baksafalu, kroatisch: Pukštrof

Bocksdorf ist eine Gemeinde mit 806 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015) im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich. Der Ort hat eine Fläche von 999 ha und liegt auf 245 m Seehöhe. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Baksafalva und der kroatische Pukštrof.

Die Gemeinde Bocksdorf liegt teils am Strembach teils in den Bergen und im Zickengraben verstreut. Der Ort verfügt über eine Ortsfeuerwehr und einen Fußballverein. Wichtige Aushängeschilder der Gemeinde sind ein Tischler, ein Autohändler und eine Bäckerei, welche die umliegenden Gemeinden mit ihren feinen Backwaren beliefert.

Treffpunkt vieler Ortsansässiger ist ein Gasthof, welches eine reiche Auswahl an Speis und Trank sowie großzügiger Räumlichkeiten für Vereinsfeiern und Feste anbietet. Als sehenswert gilt die katholische Pfarrkirche Hl. Anna die zwischen 1777 und 1779 erbaut wurde.

Geschichte: Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Baksafalu verwendet werden. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Kultur und Sehenswürdigkeiten:
Kath. Pfarrkirche hl. Anna (ObjektID: 27792), Bocksdorf, mittelalterliche Pfarre. Großer einschiffiger nach Südosten orientierter Spätbarockbau, 1777–1779 errichtet.

Persönlichkeiten:
Josef Pomper (1878–1935), Landwirt und Politiker, Bürgermeister von Bocksdorf.

Bocksdorf, OrtstafelBocksdorfBocksdorfBocksdorfBocksdorfBocksdorfBocksdorf, FeuerwehrBocksdorf, Brunnen vor dem FeuerwehrhausBocksdorf, Wappen FeuerwehrhausBocksdorf, SportvereinBocksdorf, GemeindeamtBocksdorf, GemeindeamtBocksdorf, KriegerdenkmalBocksdorf, KriegerdenkmalBocksdorf, VolksschuleBocksdorf, Ortstafel