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St. Nikolaus bei Güssing  (ungarisch Várszentmiklós, kroatisch: Sv. Mikula) ist seit 1.10.1940 ein Ortsteil von Güssing im südlichen Burgenland. 

Ortschaft St. NikolausKirche von St. NikolausMehrzweckhausWillkommen

Geschichte

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06.10.2017, 20:00 Uhr Arthur Fandl "50 YEARS ON STAGE"

10.12.2016, 17:00 Uhr - Adventsingen vor der Kirche

08.12.2016, Jägermesse

20.8.2016, ab 12:00 Uhr - 6. Koarlbergfest

22.5.2016, 06:00 Uhr - Fußwallfahrt St. Nikolaus nach Maria Bild

12.12.2015 Adventsingen in St. Nikolaus

20.9.2015 Kirtag in St. Nikolaus

4. - 8.9.2015 Fußwallfahrt nach Frauenkirchen

Dorffest am 22.8.2015 um 17:00 Uhr in St. Nikolaus, Musik: Poleros

31.5.2015, 06:00 Uhr - Fußwallfahrt St. Nikolaus nach Maria Bild (Update 4.9.2015)

Ende Mai/Anfang Juni: Sanierung des Daches am Mehrzweckhaus St. Nikolaus

15.5.2015, 14:00 Uhr: Eröffnung Teich-Rundwanderweg Ramsar Gebiet

Faschingsumzug 17.2.2015

Adventsingen in der Kirche am 13. Dezember 2014, 17:00 Uhr

2. Nikloer Uhu-Stand am 5. und 6. Dezember 2014

Hobbyausstellung vom 14.11. - 16.11.2014 in Kleinmürbisch

5. Koarlbergfest in St. Nikolaus am 16.8.2014

Flurreinigung in St. Nikolaus am 6.4.2014

   

Aufzeichnungen zufolge geht die Besiedlung von Sankt Nikolaus auf das Jahr 1545 zurück. In diesem Jahr ließen sich 20 kroatische Flüchtlinge aus Slawonien (historische Region im Osten Kroatiens, die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Kroaten) mit ihren Familien in St. Nikolaus nieder.

Im Jahr 1598 existierten nur 10 Häuser, von denen die meisten im Jahr 1605 beim Bocskay-Aufstand zerstört wurden.

Die Weingärten in St. Nikolaus wurden 1890 durch die Reblaus zerstört. Die Reblaus wurde 1868 mit Rebmaterial aus Nordamerika über Frankreich nach Österreich eingeschleppt, breitete sich rasant aus und vernichtete fast alle Bestände.

Die Kirche von St. Nikolaus bestand bereits 1545 und wurde die Kirche der Kroaten für das gesamte Güssinger Gebiet, sowie der Kroaten von Groß- und Kleinmürbisch, Krottendorf, Hasendorf, Kroatisch Tschantschendorf und Punitz, während die Jakobikirche als Pfarrkirche der Deutschen, und die Augustinerkirche (hier wurde 1648 das Franziskanerkloster errichtet) als Pfarrkirche der Ungarn diente. Auch die Toten aus Kleinmürbisch wurden bis zur Errichtung eines eigenen Friedhofes im Jahr 1822 in St. Nikolaus bestattet.

1580 1633 waren die Priester von St. Nikolaus Lutheraner, ab 1649 Priester des Franziskanerordens aus Güssing.

Die alte Kirche befand sich inmitten des Friedhofes. Nach einem Feuer 1897, das die Kirche bis auf die Grundmauern zerstörte, wurden diese niedergerissen und die neue Kirche an ihrem heutigen Platz aufgebaut.

Weiters befand sich in St. Nikolaus auch eine Schule, die bis zum Jahr 1824 auch von den Kindern aus Kleinmürbisch besucht wurde.

Weitere Ortsteile von Güssing sind Krottendorf, Langzeil, Ludwigshof, Rosenberg, Steingraben und Urbersdorf.

Der Vater von Josef Reichl, Peter Reichl stammt aus St. Nikolaus.