Wer in der Natur unterwegs ist, ...

sollte mit einer leichten Minimalausrüstung für die Erste-Hilfe ausgestattet sein. Bewährt haben sich sogenannte Rucksack-Apotheken, die in einer Gürteltasche Platz haben, in der auch noch das Handy, Münzen und Papiere untergebracht werden können. (Bei der Anzahl der einzelnen Gegenstände, bedenken Sie immer das Gewicht und das Sie fast alles vor Ort nachkaufen können!)

Zur Grundausstattung einer Rucksack-Apotheke gehören:

2 Wundpflaster, wasserdicht
2 Wundpflaster, sensitive in verschiedenen Größen
1 Spule Fixierpflaster
1 m Wundpflaster, polsternde Wirkung
6 Blasenpflaster
1 Verbandpäckchen
1 Gelenkverband
1 Fixierbinde, haft-elastisch
1 Dreiecktuch
3 Reinigungstücher oder ein Desinfektionsmittel
4 Einmalhandschuhe
1 Rettungsdecke
3 Sicherheitsnadeln
1 Schere
1 Pinzette
1 Signalpfeife
Erste-Hilfe-Anleitung

weiters eventuell Einmalkühlbeutel oder Kühlspray, persönliche Medikamente, Insektenschutz und Salbe, Sonnenschutz, Taschenlampe.

Quelle: Österreichische Apothekenkammer

Jakobsmuschel

JakobsmuschelDer Name Jakobsmuschel bezieht sich auf den heiligen Jakobus, der zum Schutzpatron der Pilger wurde. Er erhielt die Jakobsmuschel als Erkennungszeichen postum zugedacht, die er in Darstellungen in der Regel am Hut trägt, manchmal auch am Gürtel. Aufgrund dieses nachträglichen Attributes wurde die Jakobsmuschel auch zum Symbol der Pilger, insbesondere der Pilger des Jakobswegs, und die Muschel bereits im Mittelalter weithin bekannt. Die christlichen Pilger des Mittelalters benutzten die Jakobsmuschel zum Wasserschöpfen. Ein unter Jakobspilgern verbreiteter Brauch war es, den Pilgergang 60 km weiter am Cap Finisterre zu beenden, um dort aus dem Meer eine echte Jakobsmuschel zu sammeln. Als Pilgerzeichen am Hutband des Hutes oder am Gürtel getragen, ist sie geschichtlich mit der Wallfahrt nach Santiago de Compostela verbunden, um damit an den Besuch des Grabs des heiligen Jakobus zu erinnern. Die Muschel war mehr als nur ein Souvenir. Nach der Rückkehr in die Heimat sicherte sie ihrem Träger Ansehen, und mancher ließ sich die Muschel ins Grab legen."

Einige Jakobskirchen in Österreich.

Besuchen Sie uns auch unter www.suedburgenland.net

Der Text der Compostela lautet übersetzt: "Das Kapitel dieser Heiligen Apostolischen Erzbischöflichen Compostelanischen Kathedrale, Besitzer des Siegels des Altars des Apostels St. Jakobus, bestätigt allen Gläubigen und Pilgern, die von überall her kommend, mit Andacht oder auf Grund eines Gelübdes vor dem Apostel Jakobus, der ebenfalls der Schutzpatrons Spaniens ist, niederfallen, wird beurkundet, im Beisein aller, die diese Urkunde lesen möchten, dass: Herr .... mit Andacht und mit einer christlichen Motivation (pietatis causa) diese hochheilige Kirche besuchte. Aus diesem Grunde überreiche ich ihm diese Urkunde, die mit dem Siegel dieser Heiligen Kirche bekräftigt ist. Überreicht in Santiago de Compostela am ... Anno Domini 200x". Wenn man als "Fußpilger" mindestens 100 km nachweisen kann, bekommt man im Santiago im Pilgerbüro eine Urkunde - die "Compostela". Gibt man allerdings an, dass man den Weg aus anderen als religiösen Gründen gegangen ist, gibt's nur eine einfache Bestätigung..

Disclaimer

Einige Texte sind von der freien Wikipedia kopiert und angepasst worden. Die allermeisten Bild- und Mediendateien sind aus eigener Quelle und können auf Anfrage für eigene Webseiten verwendet werden. Sollten sich dennoch Bild- oder Mediendateien auf dieser Seite finden, welche einen Copyright unterliegen, so bitte ich um Verständigung per Email guenter.nikles@gmx.at, damit ich einen Copyright-Vermerk bzw. Weblink anbringen kann, bzw. auf Wunsch die Bild- oder Mediendateien löschen kann.

Kontakt

Günter Nikles
Josef Reichl-Str. 17a/7
7540 Güssing
Austria

Email: guenter.nikles@gmx.at
Website: www.nikles.net
Fax: 03322/44384