Petronell-Carnuntum:
Petronell-Carnuntum ist eine Marktgemeinde im
niederösterreichischen Bezirk Bruck an der
Leitha; sie liegt am rechten Ufer der Donau
südwestlich von Hainburg an der Donau, 182 Meter
über dem Meeresspiegel. Petronell hat rund 1200
Einwohner.
Geografie:
Petronell-Carnuntum liegt im Industrieviertel in
Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde
umfasst 25,36 Quadratkilometer. 25,99 Prozent
der Fläche sind bewaldet.
Geschichte: Im
Altertum war die Festung Carnuntum Teil der
römischen Provinz Pannonien, in deren Bereich
sich in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts die
Siedlung entwickelte, der im 12. Jahrhundert das
Marktrecht verliehen wurde. Im österreichischen
Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort
später die wechselvolle Geschichte Österreichs.
Im 13. Jahrhundert existierte eine Petroneller
Linie des Hauses Liechtenstein.
Einwohnerentwicklung:
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001
gab es 1158 Einwohner. 1991 hatte die
Marktgemeinde 1202 Einwohner, 1981 1241 und im
Jahr 1971 1236 Einwohner.
Sehenswürdigkeiten:
Die wesentlichste Sehenswürdigkeit des Ortes
sind die Reste der römischen Festung Carnuntum.
Sehenswert darüber hinaus:
die Kapelle Heiliger Johannes der Täufer, ein
romanischer Rundbau aus der 1. Hälfte des 12.
Jahrhunderts, die ursprünglich eine von den
Tempelrittern erbaute Wehrkirche war;
die katholische Pfarrkirche Sankt Petronilla (um
1200) mit einem Rokoko-Tabernakel;
die ehemalige Wasserburg Schloss Petronell, nach
den Besitzern auch Schloss Traun. Es wurde 1660
bis 1667 von Domenico Carlone (um 1615-1679) zu
einer vierflügeligen Schlossanlage im Stil des
Frühbarock ausgebaut.
Das Heidentor ist das Wahrzeichen Petronells.
Die Petroneller Pfarrkirche ist eine sehr
berühmte Kirche im Brucker Bezirk.
Wirtschaft und
Infrastruktur: Nichtlandwirtschaftliche
Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 51, land- und
forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung
1999 29. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort
betrug nach der Volkszählung 2001 514. Die
Erwerbsquote lag 2001 bei 45,16 Prozent.
Text:
Quelle 2
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