Jakobsmuschel

2. Etappe

Haslau an der Donau - Maria Ellend - Fischamend - Mannswörth - Schwechat Bahnhof - (Kledering - Unterlaa - Oberlaa - Rothneusiedl - Inzersdorf - Liesing) (24 km)
Teilnehmer: Pepi und Niki

Beschreibung Haslau - Maria Ellend - Fischamend (9 km):

Nach der Übernachtung beim sehr gästefreundlichen Ehepaar Sailer machen wir uns über die Berggasse (diese Gasse verdient wirklich ihren Namen, nur geht es diesmal hinunter) wieder auf den Weg zur Donau. Rechterseits fällt uns eine Hütte auf, welche viele Informationen bereit hält. Wir vergeuden aber keine Zeit und gehen zügig über eine Brücke weiter zum Treppelweg, rechts davon, also Richtung Regelsbrunn befindet sich die Fähre. Wir wenden uns aber links, um den Treppelweg Richtung Maria Ellend, welches 3.2 km entfernt liegt, zu folgen. Unterwegs sehen wir Bäume, an denen sich offensichtlich Biber ausgetobt haben. Zuerst ist der Weg etwas gatschig, es folgt dann aber ein mit Steinen ausgelegter Weg, welcher aber schwer zu gehen ist. Vorbei an vielen Fischerhütten kommen wir zur Abzweigung nach Maria Ellend (800 m nach Maria Ellend), wir gehen jedoch weiter die Donau entlang, bis wir zur Einmündung der Fischa in die Donau (rechter Nebenfluss der Donau, benützt auf den letzten Teilstück einen Altarm der Donau) welche in die Donau fließt, kommen. An dieser Stelle endet der Treppelweg und wir finden auch wieder eine Muschel bei der Einmündung der Fischa in die Donau (schaut echt aus). Angeblich werden diese Muscheln auch absichtlich entfernt, damit die Wanderer andere Wege benützen und keine Tiere stören. Dann geht es auf sehr wenig ausgetretenen Wegen die Fischa entlang, hier gibt viele Hindernisse entlang der Fischa, meist handelt es um umgefallene Bäume. Bei der Fischa sind immer wieder die Bauten (Holzansammlungen) der Biber bzw. deren Einlässe zu sehen. Wir überqueren dann eine Brücke, auf welcher eine Jakobsmuschel zu sehen ist. Einige 100 Meter später wird der Weg wieder breiter und wir wähnen uns wieder in der Zivilisation zurück. Einige Jakobsmuscheln später gelangen wir zur Autobahnbrücke, welche wir unterqueren (Ortsanfang Fischamend). Dann geht's weiter zur Flösserstätte in Fischamend, hier wird gerade heftig an einem Hochwasserschutz gebaut. Nach einigen Häusern auf der linken Seite (die Fischa befindet sich rechts) gelangen wir zur Donaustraße. Hier kann man entscheiden, ob man zur Pfarrkirche St. Michael weitergeht (in einer Entfernung von 100 Meter, bzw. in das Zentrum von Fischamend). In der Nähe der Pfarrkirche St. Michael (erbaut 1072, vom ursprünglichen Bau ist nichts mehr erhalten) befindet sich auch das Kriegerdenkmal. In Fischamend befindet sich aber auch noch eine 2. Kirche, und zwar die Dorfkirche. Ansonsten muss man von der Flösserstätte Richtung Donaustraße gehen (rechts abbiegen). Dann unterquert man wieder die Autobahn A4 und geht auf geraden Wegen Richtung Au. Ca. 100 Meter vor dem Gasthaus "Rostiger Anker" befindet sich eine Holzbrücke. Diese überqueren wir und gehen durch den Wald, bis zur Einmündung der Schwechat in die Donau.

Übernachtungsmöglichkeiten in Haslau bzw. Maria Ellend:

Gästehaus Fegerl Ferienhaus Haslau an der Donau
Hauptstr. 6, A-2402 Haslau-Maria Ellend an der Donau
Tel. +43 (0) 2232 80285
Betten: 4, Zimmer: 3, Ferienhäuser: 1, Appartements: 1

Gasthof Strasser
Bahnhofsplatz 1, A-2402 Maria Ellend an der Donau
Tel. +43 (0) 2232 80230
Betten: 19, Zimmer: 8

Gasthof Geyer
Hauptstr. 14, A-2402 Haslau-Maria Ellend an der Donau
Tel. +43 (0) 2232 80203
Betten: 8, Zimmer: 4

Privatzimmer Sailer
Hauptstraße 16, A-2402 Haslau-Maria Ellend an der Donau
Tel. +43 (0) 2232 80037
Betten: 10, Zimmer: 4

Jakobsmuschel

2. Etappe

Haslau an der Donau - Maria Ellend - Fischamend - Mannswörth - Schwechat Bahnhof - (Kledering - Unterlaa - Oberlaa - Rothneusiedl - Inzersdorf - Liesing) (24 km)
Teilnehmer: Pepi und Niki

Beschreibung Fischamend - Mannswörth - Schwechat (15 km):

Wir marschieren von der Flösserstätte Richtung Donaustraße (rechts abbiegen). Anfang 2010 wurden sämtliche Bäume für den Hochwasserschutz gerodet. Wir sprechen mit einem Einwohner, dieser ist mit der Rodung absolut nicht einverstanden. Wir überqueren die Kielmannseggbrücke über die Fischa. Dann geht es auf der Donaustraße Richtung Unterquerung der A4 Autobahn. Die vielen aufgemalten Bilder in der Unterquerung der A4 Autobahn überdecken die Trostlosigkeit der Durchführung. Wir werfen einen Blick zurück auf die Unterführung. Von dieser Seite schaut es freundlicher aus. Eine freundliche und geduldige Joggerin wartet, bis wir fertig fotografiert haben. Auf der nun etwas breiteren asphaltierten Straße sehen wir das erste Hinweisschild "Zum rostigen Anker". Nach schätzungsweise 1 km auf der Straße zum "Rostigen Anker" sehen wir auch bereits das Lokal. Wir biegen aber ca. 50-100 Meter vorher links ab, und überqueren eine ca. 1 Meter breite Holzbrücke. Ein Bankerl bei der Holzbrücke davor lädt zum kurzen Verweilen ein. Weil wir neugierig sind, werfen wir noch einen Blick in das darunterliegende Gewässer, Nebenarm der Donau und entdecken einen kleinen Bootsanlegeplatz. Nach der Holzbrücke marschieren wir einen schmalen Weg entland des Nebenarmes der Donau. Die Vegetation übt um diese Zeit eine besondere Faszination aus. Bei trockenen Wetter ist es hier besonders schön, manch andere würden auch eintönig dazu sagen :-) . Auf diesem schmalen Weg geht es immer geradeaus, vorbei an einzelnen Pappeln, bis wir zu einer kleinen Senke kommen. Kurz danach werfen wir einen kurzen Blick an die Donau. Der alleine stehende Sessel an der Donau ist uns ein Foto wert. Ob er angeschwemmt wurde, oder eine andere Geschichte zu erzählen hat, wissen wir nicht. Vorbei an vielen Fischerhütten an der Donau kommen wir wieder an eine Weggabelung (zwischen Fischamend und Mannswörth, die wievielte eigentlich??). Wir gehen rechts weiter (also entlang der Donau). Auf dieser Strecke zwischen Fischamend und Mannswörth haben die Fischerhütten verschiedene Farben. Hier ist wieder mal eine kleine Essenspause nötig. Hat den Vorteil, dass das Gepäck leichter wird. :-) Nach der kleinen Stärkung und nach ein paar 100 Meter Strecke zwischen Fischamend und Mannswörth entdecken wir dann die einzige Muschel zwischen Fischamend und Schwechat. Nach einiger Zeit entdecken wir eine Abzweigung zum Treppelweg, dieser stellt bei Niedrigwasser der Donau keine Gefahr dar, wir gehen aber den Feldweg zwischen Fischamend und Mannswörth entlang des Treppelweges weiter. Vorbei an immer wieder faszinierenden Bäumen, von Bibern angenagten Bäumen kommen wir an eine mit Holzpfählen gekennzeichnete Stelle. Kurz nach der nächsten Weggabelung (rechts weiter) entdecken wir ein Vogelnest am Wegesrand, welches aber schon leer ist. Ab und zu sind hier wieder gelbe Markierungen am Wegesrand zu sehen, der Weg ist aber ziemlich eindeutig. Dann kommen wir an die Stelle, an welcher der Treppelweg und der Feldweg wieder zusammenführen. Nach weiteren Fischerhütten bei der Einmünduing der Schwechat in die Donau und für uns undeutbaren Winden kommen wir zur Einmündung der Schwechat in die Donau der Schwechat in die Donau. Diese wandern wir am Südufer entlang, bis ein Sägewerk sichtbar wird. Hier sind 2 Andenken zu sehen, und zwar die Heilige Kummernuß (Sie wird als eine ans Kreuz geschlagene Jungfrau dargestellt, deren Gesicht ein großer Vollbart umrahmt) aus dem Jahr 1752, und ein Andenken an Henriette Hierhammer. Weiter geht es auf dem Poigenauweg nahe der Kläranlage Schwechat. 200-300 Meter nach der Kläranlage mündet der Poigenauweg in die Mannswörther Straße. Auf dieser rechts abbiegen. Vorbei an einem Marterl an der Mannswörther Straße geht es die Mannswörther Straße bis zur Ortstafel Mannswörth.
Jakobsmuschel

2. Etappe

Haslau an der Donau - Maria Ellend - Fischamend - Mannswörth - Schwechat Bahnhof - (Kledering - Unterlaa - Oberlaa - Rothneusiedl - Inzersdorf - Liesing) (24 km)
Teilnehmer: Pepi und Niki

Beschreibung Mannswörth - Schwechat:
10 Meter nach Ortstafel Mannswörth befindet sich rechter Hand ein Gittertor. Dieses lässt sich öffnen. Dann befindet man sich am Hochwasserdamm von Mannswörth. Diesen gehen wir ca. 300 Meter entlang, bis wir zur Pappelallee kommen. Dort biegen wir rechts ab und marschieren Richtung Brücke. Diese überqueren wir aber nicht, sondern biegen VOR der Brücke, bei der gelben Hinweistafel links ab. Dieser Weg ist durch eine gelbe Tafel "Laufend genießen", gekennzeichnet. Auf diesem Waldweg in Mannswörth marschieren wir entlang der Uferpromenade, Richtung Schwechat. Vorbei an einem Häuschen oder Fischerhütte, an welchen wir den Hochwasserstand aus dem Jahre 2002 ablesen können. Sehr eindruckend. Vorbei an weiteren Fischerhütten, angeketteten Bäume zwischen Mannswörth und Schwechat (würden über Nacht davonlaufen) gelangen wir zum Rohrübergang der OMV zwischen Mannswörth und Schwechat. Hier wird der Weg zwischen Mannswörth und Schwechat kurzzeitig schmäler, nach ca. 1 km ist dann bereits die erste Brücke, welche die Schwechat überquert, zu sehen. Hier ist es egal, ob man diese über- oder unterquert, wichtig ist, dass man die Schwechat entlang geht, diese führt direkt ins Zentrum von Schwechat. Auf einem Zufluss "Kaltengang" in Schwechat halten wir kurz an, um dann weiter zur Brücke über die Schwechat zu gelangen. Diese überqueren wir aber nicht, sondern besichtigen einige Sehenswürdigkeiten, z.B. den Hl. Nepomuk, einen Bildstock, den Brunnen vor dem Rathaus in Schwechat, welche sich auf dem Weg zur Jakobskirche in Schwechat befinden.

In der Jakobskirche in Schwechat haben wir problemlos unseren ersten Stempel (war bereits die 3. Jakobskirche) erhalten. Nach Besichtigung der Kirche machen wir uns auf den Heimweg mittels S8 ab Bahnhof Schwechat. Vis á vis der Kirche gibt es ein China-Restaurant, ein normales Restaurant, sowie ein Café, welches allerdings am Sonntag Nachmittag geschlossen ist.

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