Muschel

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Der an dieser Stelle beschriebene Jakobsweg in Österreich führt von Wolfsthal (bei Hainburg) über Schwechat, Purkersdorf, Maria Langegg, Ybbs, Linz, Lambach, Salzburg, St. Johann in Tirol, Strass im Zillertal, Innsbruck, Zams und St. Christoph nach Feldkirch. Der Anschlussweg an die "Obere Straß" nach Maria Einsiedeln ist etwa 100 km lang.

Der durch Südösterreich verlaufende Jakobsweg nimmt in Thal bei Graz seinen Ausgang und verläuft über Ehrenhausen nach Marburg, weiter nach Vuzenica, Lavamünd, Glainach, St. Jakob im Rosental, Villach, St. Jakob ob Ferndorf, Spittal an der Drau, Berg im Drautal, Lienz, Toblach, Bruneck, Sterzing, Brenner und Steinach nach Innsbruck zum Jakobsdom.

Wir haben unseren Jakobsweg bereits am 21.11.2009 in Wolfsthal (Hainburger Au) in Niederösterreich begonnen. Es werden die einzelnen Etappen beschrieben, sowie Fotos zu sehen sein. Aktuell sind wir in Strass im Zillertal.

Weil Sie der wichtigste Mensch in Ihrem Leben sind.

Viel Freude auf diesen Seiten wünscht
Günter Nikles

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Camino de Santiago

Als Jakobsweg (span. Camino de Santiago) wird der Pilgerweg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien bezeichnet. Darunter wird in erster Linie der Camino Francés verstanden, jene hochmittelalterliche Hauptverkehrsachse Nordspaniens, die von den Pyrenäen zum Jakobsgrab reicht und dabei die Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und León miteinander verbindet. Die Entstehung dieser Route fällt in ihrem auch heute begangenen Verlauf in die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts. Ein Pilgerführer des 12. Jahrhunderts, der im Jakobsbuch (lat. Liber Sancti Jacobi), der Hauptquelle zur Jakobusverehrung im Hochmittelalter, enthalten ist, nennt für den französischen Raum vier weitere Wege, die sich im Umfeld der Pyrenäen zu einem Strang vereinigen. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen. 1998 erhielten auch die vier im Liber Sancti Jacobi beschriebenen französischen Wege diesen Titel. Zuvor schon hatte der Europarat im Jahre 1987 die Wege der Jakobspilger in ganz Europa zur europäischen Kulturroute erhoben und ihre Identifizierung empfohlen.

Muschel

Seit den 1970er Jahren ....

Seit den 1970er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen großen Aufschwung erlebt. 1982 besuchte Papst Johannes Paul II. Santiago de Compostela und rief im Rahmen einer großen "Europa-Feier" den alten Kontinent auf, seine Wurzeln wieder zu beleben. Der Europarat erklärte 1987 den Weg zum ersten europäischen Kulturweg. Wurden damals gut 3.000 Pilger pro Jahr registriert, waren es im Jahr 2003 über 74.000 aus allen Ländern der Erde. 2004, im Heiligen Compostelanischen Jahr, kamen 179.932. Sie haben entweder den ganzen Weg oder den Weg durch Spanien, mindestens aber die letzten 100 km der Strecke zu Fuß oder die letzten 200 km zu Pferd oder per Fahrrad zurückgelegt. Dies wird mit Stempeln von einzelnen Stationen in einem Pilgerausweis verzeichnet und berechtigt zur Nutzung der preisgünstigen Pilgerherbergen und zum Tragen der entsprechenden Abzeichen, die auch ins Grab gelegt werden können. In Santiago erhalten die Pilger eine Urkunde, die Compostela. Da der Pilgerweg Menschen aus allen Nationen anzieht, entwickelt sich heute auf diesem Weg auf Grundlage des (vorübergehenden) gemeinsamen Pilgerstatus eine praktische internationale Verständigung ungeachtet der Herkunft, des Alters, des Ansehens und des Geschlechts.

Jakobsmuschel

JakobsmuschelDer Name Jakobsmuschel bezieht sich auf den heiligen Jakobus, der zum Schutzpatron der Pilger wurde. Er erhielt die Jakobsmuschel als Erkennungszeichen postum zugedacht, die er in Darstellungen in der Regel am Hut trägt, manchmal auch am Gürtel. Aufgrund dieses nachträglichen Attributes wurde die Jakobsmuschel auch zum Symbol der Pilger, insbesondere der Pilger des Jakobswegs, und die Muschel bereits im Mittelalter weithin bekannt. Die christlichen Pilger des Mittelalters benutzten die Jakobsmuschel zum Wasserschöpfen. Ein unter Jakobspilgern verbreiteter Brauch war es, den Pilgergang 60 km weiter am Cap Finisterre zu beenden, um dort aus dem Meer eine echte Jakobsmuschel zu sammeln. Als Pilgerzeichen am Hutband des Hutes oder am Gürtel getragen, ist sie geschichtlich mit der Wallfahrt nach Santiago de Compostela verbunden, um damit an den Besuch des Grabs des heiligen Jakobus zu erinnern. Die Muschel war mehr als nur ein Souvenir. Nach der Rückkehr in die Heimat sicherte sie ihrem Träger Ansehen, und mancher ließ sich die Muschel ins Grab legen."

Einige Jakobskirchen in Österreich.

Besuchen Sie uns auch unter www.suedburgenland.net

Der Text der Compostela lautet übersetzt: "Das Kapitel dieser Heiligen Apostolischen Erzbischöflichen Compostelanischen Kathedrale, Besitzer des Siegels des Altars des Apostels St. Jakobus, bestätigt allen Gläubigen und Pilgern, die von überall her kommend, mit Andacht oder auf Grund eines Gelübdes vor dem Apostel Jakobus, der ebenfalls der Schutzpatrons Spaniens ist, niederfallen, wird beurkundet, im Beisein aller, die diese Urkunde lesen möchten, dass: Herr .... mit Andacht und mit einer christlichen Motivation (pietatis causa) diese hochheilige Kirche besuchte. Aus diesem Grunde überreiche ich ihm diese Urkunde, die mit dem Siegel dieser Heiligen Kirche bekräftigt ist. Überreicht in Santiago de Compostela am ... Anno Domini 200x". Wenn man als "Fußpilger" mindestens 100 km nachweisen kann, bekommt man im Santiago im Pilgerbüro eine Urkunde - die "Compostela". Gibt man allerdings an, dass man den Weg aus anderen als religiösen Gründen gegangen ist, gibt's nur eine einfache Bestätigung..

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