Sexlexikon

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A2M
Anal to Mouth. Der Penis wird direkt aus dem After in den Mund genommen
 

A Tergo
Eine Stellung, die 48% der Frauen und 87% der Männer bevorzugen. Bei der A-Tergo-Stellung (lateinisch: von hinten) steht, kniet oder liegt die Frau, während der Mann von hinten in ihre Vagina eindringt und den aktiveren Part übernimmt.


Abartigkeit
Umfasst alle Formen des menschlichen Sexualverhaltens, die von den geläufigen Normen oder der normalen Sexualität abweichen. Abartigkeit lässt sich in folgende Bereiche unterteilen: Den Bereich der Variationen, die zwar von den normalen Normen abweichen, aber trotzdem nicht als negativ beurteilt werden. Hierzu gehören ausgefallene Positionen beim Geschlechtsverkehr oder besondere Vorspielvarianten.
Der zweite Bereich ist die Deviation, die ebenfalls nicht als negative Abartigkeit anzusehen ist. Zur Deviation gehören solche Sexualformen, die nicht unmittelbar den partnerschaftlichen Geschlechtsverkehr als Mittelpunkt haben. Vielmehr zählen hierzu sexuelle Spielarten, die nicht regelmäßig ausgeführt werden, wie zum Beispiel Oral- oder Anal-Verkehr. Aber auch Sexualformen wie Homosexualität, die auf einer eher gefühlsmäßigen Ebene ablaufen, gehören zu Deviation.
Als dritter Bereich gilt der Begriff Perversion. Bei dieser Form der Abartigkeit unterliegt die sexuelle Handlung einem inneren Zwang. Durch diesen Zwang wird jede andere Form der Sexualität ausgeschlossen. Eine feste Partnerschaft wird für den pervers Veranlagten schwer, wenn nicht sogar unmöglich.


Abrichten
Ein Begriff aus dem Bereich der sadomasochistischen Sexualität. Um selbst größtmögliche Befriedigung zu finden, macht sich eine Person eine andere durch Bestrafen, Demütigung oder ähnliche sadistische Techniken gefügig. Oftmals sind die Bestraften masochistisch veranlagte Menschen, die es genießen, in dieser demütigenden Position ihre sexuelle Lust auszuleben.


Accessoires
Zubehör, das auf nackter Haut besonders erotisch wirkt und bestimmte Stellen am Körper hervorheben soll. Als Zubehör gelten Schals, Bauch- und Fußkettchen, Strumpfbänder, Gürtel, Handschuhe und anderer Schmuck jeglicher Art. Zu den erotischen Accessoires zählen aber auch Peitschen, Ketten oder ähnliche Requisiten, wie sie oft bei sadomasochistischen Spielen und von Dominas benutzt werden und manchmal nur der "Show" dienen.


Adrogyn
Bezeichnet man Menschen, die sich durch ihr Äußeres nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen lassen.
Diese optische Wirrung ist von der Person gewollt und wird durch Kleidung und Make-up noch betont. Das Verlassen der klassischen Rollenbilder hat aber nichts mit Transsexualität zu tun. Im Gegensatz zum Transsexuellen fühlt sich ein androgyner Mann immer als Mann, eine androgyne Frau immer als Frau.


Adspektprostitution
( lat. adspectus = Anblick)
Vorführung sexueller Handlungen bis hin zum Geschlechtsverkehr. Ein schon im Altertum bekannter Brauch, der in manchen Bordellen, Sexclubs oder ähnlichen Einrichtungen praktiziert wird. Meist werden die Zuschauer zunächst nicht selbst aktiv, sondern lassen sich durch den Anblick der vorgeführten Szenen sexuell erregen und einstimmen, ehe sie dann entweder noch an Ort und Stelle mit den dort vorhandenen Mädchen oder erst zu Hause ihre Befriedigung suchen. Die Darsteller sehen sich als erotische Schauspieler und stehen oft auch als Prostituierte zur Verfügung.


AIDS
Acquired Immuno-Deficiency Syndrome = erworbene Immunschwäche. Infektion mit dem HIV-Virus. Einmal ausgebrochen, endet die Krankheit tödlich.
Übertragung: Wenn Sperma, Scheidenflüssigkeit oder Blut eines Menschen mit HIV direkt in die Blutbahn eines andern gelangen, besteht ein hohes Übertragungsrisiko. Kurz, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr (anal oder vaginal) oder Spritzentausch. Da die Haut in After/Scheide und an der Eichel sehr fein und das darunterliegende Gewebe sehr stark durchblutet ist. Beim Verkehr entstehen häufig kleinste Verletzungen, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Jedoch für eine HIV-Übertragung ausreichen. Obwohl Speichel eine HIV-Hemmende Wirkung hat, kann eine Infektion über den Mund nicht ganz ausgeschlossen werden.


After
Was viele nicht wissen: Der After zählt bei Frauen und Männern zu den erogensten Zonen des Körpers. Denn an diesem versteckten Punkt zwischen den Pobacken laufen unzählige hochempfindliche Nerven zusammen, die schon durch sanftes After - Erogene ZoneStreicheln erregende Lustgefühle auslösen können. Wichtig für die Liebkosung in der Afterregion ist jedoch das gegenseitige Vertrauen der Partner und vor allem Hygiene im Intimbereich. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann diese Sexualpraktik zu einer großen Bereicherung einer Partnerschaft werden.


Age Play
Ein Rollenspiel, bei dem sich einer der beiden Partner deutlich jünger oder älter macht, um entweder den untertänigen Part, z.B. als Schüler oder den wesentlich älteren Part z.B. als Lehrer übernimmt. Dominanz und Gehorsam sollen so stärker signalisiert werden.


Ampallang
Intimpiercing für den Mann, dessen Anbringung äußerst schmerzhaft ist. Der Steg des Schmuckstückes wird durch Eichel und Harnröhre gestoßen. Meistens ist eine langwierige Wundheilung zu erwarten.


Analdusche
Analduschen werden oft von Personen angewendet, die Analverkehr betreiben. Damit kann einerseits das Ausspülen des Darms nach der analen AutomasochismusPenetration gemeint sein, aber auch das Anwenden von Einläufen vor dem Analsex, um den Darm entsprechend vorzubereiten und sich sexuell zu stimulieren.


Analerotik
Die Begeisterung für den Po ist so alt wie der Sex und hat ebenso viele Gesichter wie gute Gründe. Erstens laufen am Hintern zahlreiche Nerven zusammen, die die Berührung durch Kneten, Streicheln oder Massieren zu einem großen Vergnügen machen; und zweitens weckt die Betrachtung eines wohlgeformten Gesäßes bei Männern wie Frauen archaische Instinkte. Dabei vergessen Männer häufig, dass der weibliche Po nur deshalb beim Gehen so schön wackelt, weil bei Frauen die Oberschenkelknochen nicht exakt parallel zum Rückgrad verlaufen.


Analverkehr
Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äußerst lustempfindlich reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
Der Mann sollte dabei ganz tief eindringen, da sonst das Sperma leicht hinauslaufen kann. Durch diese "Rückbefruchtung" werden 8 % der Frauen trotz Analverkehr schwanger.


Anilingus
auch Analkuss, Afterkuss, Teufelskuss oder Homagialkuss genannt.
Hierbei wird der Po bzw. After geküsst und / oder geleckt.
Durch die Reiz-Nerven, die im Bereich des Afters vorhanden sind, kann diese Praktik für einige Menschen eine reizvolle Variante der Anal-Erotik darstellen.


Anime
Anime (japanische Schreibweise アニメ) ist eine Abkürzung des englischen Wortes animation und bezeichnet außerhalb von Japan, speziell in den westlichen Ländern, in Japan produzierte Zeichentrickfilme. In Japan selbst steht Anime für alle Arten von Zeichentrickfilmen, für die im eigenen Land produzierten genauso wie für die importierten.


Anorgasmie
Als Anorgasmie bezeichnet man das Ausbleiben des sexuellen Höhepunktes (Orgasmus).Prinzipiell kann einem ausbleibenden Orgasmusgefühl eine organische oder psychische Ursache zugrunde liegen. In der Regel ist diese Orgasmusstörung auch mit einem Ausbleiben des Samenergusses (Anejakulation) verbunden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Ejakulation ohne das subjektive Erleben des Lustgefühls zu erlangen (Ejaculatio sine orgasmo).
Von der Anorgasmie abzugrenzen ist das verminderte Lustgefühl (Libidomangel), welches häufig mit einer verminderten Ejakulation verbunden ist.


Anus
Der After.


Aphrodisiaka
Aphrodisiaka sind bestimmte chemische Substanzen oder Dinge, die unsere Libido anregen beziehungsweise die sexuelle Leistung steigern. Diese nach der griechischen Göttin Aphrodite benannten Mittel zur Anregung des Geschlechtstriebes bestehen nicht nur aus Essbarem, sondern zum Beispiel kann auch ein erotischer Film oder ein heißes Dessous unserer Lust einen Kick geben.


Arabisch/China Bad
Bei dieser Technik taucht der Mann seinen Penis in warmes Öl ein und dringt in die Frau hinein. Für die Frau ein wohlig warmes Gefühl.
Kann auch für Analverkehr stehen. Den das Wort "Araber" wird oftmals als Synonym für Schwule benutzt. die arabische Möse ist dementsprechend der Anus


Ariltha
Diese Form der Beschneidung war früher bei den australischen Ureinwohnern gebräuchlich und stellte eine höchst gefährliche Form der Beschneidung dar. Den jungen Männern wurde einige Wochen nach der Entfernung der Vorhaut der Penis aufgeschlitzt, was eine ganze oder teilweise Aufspaltung der Harnröhre zur Folge hatte. Diese gefährliche und äußerst schmerzhafte Wunde verheilte erst nach langer Zeit. Während der Zeit der Heilung musste der Jüngling auf dem Rücken liegen, erhielt eine besondere Nahrung und wurde von Frauen gepflegt. Damit sollten die gefährlichen, oft lebensbedrohlichen Infektionen verhindert werden.
Das Glied blieb nach dieser Operation erektionsfähig, war jedoch wesentlich breiter, so dass auch die Mädchen mit einem Schnitt in die Scheide behandelt werden mussten. Beim Urinieren, das wie bei Frauen im Hocken erfolgte, musste der Mann sein Glied nach oben halten. Auswirkungen auf die Fortpflanzung hatte die Operation nicht, der Sinn des ganzen ist nicht ganz klar.


Automasochismus
Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus Selbstbefriedigung und Masochismus ­ der sexuelle Lustgewinn wird durch eigene Schmerzbereitung erreicht. Die Praktiken eines Automasochisten reichen von der Selbstgeißelung bis zur Selbstverstümmelung.

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