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Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht.
Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie
Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der
Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren.
Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und
keinen hinteren Umschlagtext.
GNU-Lizenz für freie Dokumentation:
Die GNU-Lizenz für freie Dokumentation (oft
auch GNU Freie Dokumentationslizenz genannt; englische Originalbezeichnung GNU
Free Documentation License; Abkürzungen: GNU FDL, GFDL) ist eine eigentlich für
freie Software-Dokumentationen gedachte Copyleft-Lizenz, die aber auch für
andere Freie Inhalte – wie z. B. die der Wikipedia – verwendet wird.
Herausgegeben wird die Lizenz von der Free Software Foundation (FSF), der
Dachorganisation des GNU-Projekts.
Die Lizenz liegt ausschließlich in englischer Sprache vor, die aktuelle Fassung
1.3 wurde im November 2008 veröffentlicht.
Die Lizenz drohte – wie alle anderen freien Lizenzen auch – in Deutschland durch
einen vom Bundesjustizministerium eingereichten Gesetzesvorschlag zur
Modernisierung des Urheberrechts vom 22. März 2002 ungültig zu werden. Das
Institut für Rechtsfragen der Freien und Open Source Software reichte am 26.
Juni 2001 jedoch eine erweiternde Bestimmung, heute besser bekannt als
Linux-Klausel, ein, die die Verwendbarkeit von freien Lizenzen in Deutschland
sicherte.
Beabsichtigter Zweck: Wenn ein Urheber oder Copyrightinhaber
(Lizenzgeber) ein Werk unter diese Lizenz stellt, bietet er damit jedermann
weitgehende Nutzungsrechte an diesem Werk an: Die Lizenz gestattet die
Vervielfältigung, Verbreitung und Veränderung des Werkes, auch zu kommerziellen
Zwecken. Im Gegenzug verpflichtet sich der Lizenznehmer zur Einhaltung der
Lizenzbedingungen. Diese sehen unter anderem die Pflicht zur Nennung des Autors
oder der Autoren vor und verpflichten den Lizenznehmer dazu, abgeleitete Werke
unter dieselbe Lizenz zu stellen (Copyleft-Prinzip). Wer sich nicht an die
Lizenzbedingungen hält, verliert damit automatisch die durch die Lizenz
eingeräumten Rechte.
Geschichte: Die GNU-Lizenz für freie Dokumentation wurde ursprünglich
geschaffen, um Dokumente, wie beispielsweise Handbücher, die im Rahmen des
GNU-Projekts verfasst wurden, unter eine ähnliche Lizenz zu stellen wie die
Software selbst und damit entsprechend dem Geist der Bewegung für Freie Software
eine freie Verfügbarkeit und die Bekanntgabe und Übertragung von Rechten für
jede Person zu garantieren. Das Pendant der GNU-Lizenz für freie Dokumentation
aus dem Software-Bereich ist die GNU General Public License (GPL).
Der erste Entwurf mit der Versionsnummer 0.9 wurde von Richard Stallman am 12.
September 1999 in der Newsgroup gnu.misc.discuss zur Diskussion vorgestellt. Die
erste Version erschien im März 2000 mit der Versionsnummer 1.1. Nach der Version
1.2 vom November 2002 erschien im November 2008 die aktuelle Version 1.3. Sie
erlaubt es den Betreibern sogenannter Massive Multiauthor Collaboration Sites –
als Beispiel werden öffentliche Wikis mit Bearbeitungsmöglichkeit für Jedermann
genannt – Inhalte, die vor bestimmten Stichtagen veröffentlicht worden sind,
unter Creative-Commons-Share-alike-Lizenzen zu relizenzieren.
Lizenzen:
WebLinks:
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